Theater
Tempus fugit:
Secret Town
Kinder bauen in den Sommerferien ihre eigene Stadt
Noch sind Sommerferien, doch die zweite Kreativwerkstatt „Stadtraum“ beim Theater Tempus Fugit neigt sich dem Ende zu. Sechs- bis zwölfjährige Kinder erkundeten zunächst bei einem Rundgang die Stadt und entdeckten dabei auch unbekannte Orte. Anschließend entwickelten sie ihre eigene fiktive Stadt: die „Secret Town“.
Unter der Leitung von Anna-Luisa Dörr, Rosalie Frank und Sonja Mogk entstanden im Laufe der Woche zahlreiche Ideen und Bauwerke. Aus Kartons, Klopapierrollen, Watte, Eisstielen und Krepppapier bauten die Kinder unter anderem ein Hotel mit Pool, ein Wohnhaus am Grimmauldplatz, eine Pommesfabrik und bunte Zäune. Auch Videos, Texte und kleine Spielszenen gehörten zum Programm.
In ihrer „Secret Town“ gibt es zahlreiche Viertel mit jeweils einer Königin, wilde Tiere und magische Wesen. Besonders wichtig waren den Kindern soziale und ökologische Regeln: Jeder Mensch soll ein Zuhause haben, Müll und Zigarettenstummel sollen verschwinden und Bäume dürfen nicht gefällt werden. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte das „Action Flubber“, eine unsichtbare Zaubersubstanz, die bei jedem Kind eine andere Wirkung hatte – von Tanzen bis wildem Zucken.
Bei der Abschlussvorstellung am Freitagnachmittag präsentierten die Kinder ihren Familien, was während der einwöchigen Werkstatt entstanden war. Seit mehr als zehn Jahren bietet das Theater Tempus fugit Ferien-Kreativwerkstätten an. Dank der Unterstützung von drei Stiftungen sind Teilnahme und Verpflegung kostenlos.




Mit unseren Einführungswochen heißt das Theater Tempus fugit das neue Spielzeitteam willkommen. Gemeinsam starten wir mit voller Energie in die neue Saison.

Derzeit finden bis Ende September am Theater Tempus fugit die Einführungswochen für das neue Spielzeitteam statt. Das sind die ersten Eindrücke aus dem Medienpädagogikworkshop mit Lis Cherniavska.











Theater Tempus fugit wird 30 Jahre. Wir schauen zurück und blicken auf die Zukunft. Mit einem Festival vom Samstag 26. bis Mittwoch 30 Juli. Es gibt ein umfangreiches Programm für Jung und Alt mit Workshops, Theater und Musik. Zugleich verabschiedet sich das Theater mit einer Abschlussperformance „Und Tschüss!“ in die Sommerpause.
Angefangen hat alles mit einer Gruppe, die vor einer Garage aufgetreten ist. Heute arbeitet bei Theater Tempus fugit ein professionelles Team in einem eigenen Theaterhaus. Unverändert bleiben die Begeisterung, der Antrieb, die Flexibilität und die Veränderbarkeit. Tempus fugit – die Zeit rennt und jede*r fragt sich, wo ist sie hin? Das Theater Tempus fugit hat Künstler*innen hervorgebracht, Kinder und Jugendliche gestärkt und ihnen eine Stimme gegeben.
Unsere Theaterleiterin Karin Maßen ist Motor und Herz des Theaters: Sie ist unerschrocken, unermüdlich, mit messerscharfen Verstand, mit künstlerischer Expertise und Experimentierfreude. Für sie steht das Ensemble im Mittelpunkt der Arbeit. Das Theater ist ein Ort in dem selbstverständlich Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterschiedlichster Herkunft und Hintergründe künstlerische Formate ausprobieren können, gemeinsam spielen, musizieren und tanzen.
Wir laden Sie ein, in unser „ZeitKarussell-Festival“ einzusteigen. Lassen Sie sich mitschwingen, durchleben sie mit uns die Hoch- und Tiefpunkte der vergangenen 30 Jahre und die Vielfalt der Theaterformen. Eins können wir versprechen: Das Theater Tempus fugit mit dem „ZeitKarussell-Festival“ ist wirbelig, magisch, stellt in Frage und auf den Kopf.

Am 25. 2. 2025 wurde das Theater in Budapest in das internationale Netzwerk aufgenommen. Nach der Präsentation der vielfältigen Aktivitäten und die Nähe zu sozialen und gesellschaftlichen Themen fiel das Votum einstimmig aus: Neben „Roots & Routes Cologne“ (RRCGN) ist das Theater Tempus fugit der zweite deutsche Repräsentant. In diesem Netzwerk arbeiten europäische und spartenübergreifende Kulturorganisationen thematisch zusammen und formulieren gemeinsame Projektförderungen. Dien Non-Profit Organisation Tête de l’Art aus Marseille hatte das Theater für dieses internationale Forum vorgeschlagen.

präsentiert „Füchse lügen nicht“ im Jugendhaus Rheinfelden
Inklusive Theater-Werkstatt
Hast du Lust andere Menschen nach ihrem Lebens-Weg zu fragen? Möchtest du von deinem eigenen Lebens-Weg erzählen? Möchtest du mit anderen ein Kunstwerk daraus machen? In einer Theater-Werkstatt kannst du dich mit anderen Menschen treffen. Werkstatt bedeutet, dass du viel ausprobieren kannst. In einer Theater-Werkstatt bekommst du Theater-Werkzeuge. Die Werkzeuge sind Wörter, Geschichten, Geräusche oder Dinge. Mit den Werkzeugen kannst du deinen Weg erzählen. Wir helfen dir, die richtigen Werkzeuge auszusuchen. Wir laden besonders Menschen ein, die Lust haben, andere Leben kennenzulernen. Wir laden auch Menschen ein, die bisher wenig Kontakt zu Menschen mit Behinderung hatten. So können wir gemeinsam voneinander lernen und neue Erfahrungen machen.
Die Theater-Werkstatt „Lebens-Wege“ ist Teil des Projekts „Resonanzen“. Damit wollen wir Begegnungen zwischen verschiedenen Lebens-Welten fördern. Die Baden-Württemberg-Stiftung fördert „Resonanzen“.