Theater
Tempus fugit:

MoMo und die Kinder

Felix Heil
Laura Jacob
Martin Kilwing
Maxi Blässing
Rasmus Friedrich

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück:

In einem alten Theater taucht plötzlich ein wundersames Kind auf. Es hat die Gabe, den Streit unter den anderen Kindern zu schlichten und sie zu trösten. Endlich können sie nach Herzenslust spielen. Da tauchen in der Stadt seltsame graue Gestalten auf, die die Erwachsenen überreden, Zeit zu sparen. Und so haben die Eltern kaum noch Zeit für ihre Kinder. Momo und die anderen Kinder sind machtlos, die Erwachsenen wollen ihnen nicht zuhören. Als sie schon ganz verzweifelt sind, taucht plötzlich eine sprechende Schildkröte auf, die die Kinder mit auf eine wundersame Reise zu Meister Hora nimmt. Können die Kinder hier neuen Mut und die Kraft finden, die grauen Herren zu besiegen?

Michael Ende schrieb Momo zu Beginn der 1970er Jahre, als Handys, Smartphones und das Internet noch nicht den Alltag bestimmten. Insofern waren seine grauen Herren ein Blick in unsere globalisierte, medial beschleunigte Gegenwart. Momo erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das der Bedrohung ins Gesicht sieht und sie dadurch besiegt, dass sie ganz bei sich selbst ankommt. Unsere Momo steht dabei für die Qualität aller Kinder, in ihrer eigenen Welt, mithilfe ihrer Phantasie Kraft zu finden, sich in der Welt zu behaupten und eigenen Ängsten zu begegnen.

Zur Gruppe:

In der Kindergruppe des Theaters Tempus fugit haben sich in dieser Spielzeit 18 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 7 und 11 Jahren versammelt, die teils schon letztes Jahr Mitglied waren, teils das erste Mal Theater spielen. Mit viel Elan und Spaß entwickeln die Kinder die Szenen des Stücks im Probenprozess gemeinsam mit den Anleitern und bringen ihre eigenen Ideen für Kostüme und Bühnengestaltung in die Inszenierung ein.

Daten

Frei nach Michael Ende

Gruppe

Ensemble: Kindertheatergruppe

Credits

Regie

Laura Jacob

Regieassistenz

Maxi Blässing

Regieassistenz/ Produktionsleitung

Rasmus Friedrich

Regieassistenz

Martin Kilwing

Regieassistenz/ Inklusionsassistenz

Felix Heil

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