Theater & Schule:
Nur Mut
„Nur Mut!“ wirft anschaulich und schülernah altersgemäße Fragen zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung, zu Zukunftsperspektiven und zur Berufsfindung auf. Die sehr gut gewählten Charaktere des Stückes, die unterschiedlichen Rollen in der Klasse vom Alphatier über den Mitläufer bis zum Streber darstellen, nehmen Schüler*innen mit in die Handlung und provozieren gewollte Gegenreaktionen. Ermöglicht wird dies durch die glänzende Moderation und schülernahe Schauspieler*innen. „
Norbert Asal, Schulleiter der Montfort-Realschule in Zell im Wiesental
Infos
Mit dem Berufsorientierungsprojekt „Nur Mut“ unterstützt das Theater Tempus fugit Schüler*innen „spielend“ beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Das Projekt findet direkt an Schulen in den Landkreisen Lörrach und Waldshut statt. „Nur Mut“ wurde 2003 von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lörrach initiiert. Das Projekt wird seither fortlaufend aktualisiert und bildet damit die Lebensrealität der Schüler*innen ab. Seit 2005 wird „Nur Mut“ durch die Bundesagentur für Arbeit kofinanziert. Die teilnehmenden Jugendlichen werden durch das Projekt ermutigt, aktiv zu werden und ihre berufliche Zukunft selbst zu gestalten.
Projektbeschreibung
» Im ersten Teil werden die Schüler*innen durch eine Theateraufführung unmittelbar mit der Thematik Ausbildung und Berufswahl konfrontiert (ca. 45 Minuten).
» Im zweiten Teil findet eine moderierte Interaktion zwischen den Schüler*innen und den Schauspieler*innen statt. Dabei können die Schüler*innen Fragen stellen und Szenen nach ihren Wünschen und Vorstellungen verändern. Sie erhalten so die Möglichkeit, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen (ca. 60 Minuten).
» Im dritten Teil bietet das Projekt Sponsoring-Partnern, die Auszubildende suchen, die Möglichkeit, das Projekt als Plattform zu nutzen: Sie können sich exklusiv mit ihren Auszubildenden präsentieren und dabei mit den Schüler*innen direkt ins Gespräch kommen. Die Schüler*innen bekommen auf diese Weise einen praktischen Einblick in die Berufswelt. Sie haben außerdem die Chance, den Auszubildenden Fragen zu stellen und sich direkt über Praktika und Ausbildungen zu informieren. (ca. 15 Minuten)
Was macht „Nur Mut“ besonders?
Methodik
Das Projekt wird in Anlehnung an die Methodik des Forumtheaters von Augusto Boal durchgeführt. Das ist eine theaterpädagogische Methode, bei der*die Zuschauer*innen zu Darsteller*innen auf der Bühne werden können: Gemeinsam mit den Mitspielenden können Teilnehmende Szenen nach ihren Wünschen und Vorstellungen verändern. Auf diese Weise erleben sie ihre Umwelt und Zukunft als veränderbar. „Nur Mut“ wird in jeder neuen Staffel aktualisiert. Das Theater Tempus fugit arbeitet mit einem jungen Team von Schauspieler*innen, die selbst erst vor Kurzem die Schule beendet haben.
Finanzierung
Die Kosten für eine Projektdurchführung betragen insgesamt 3.000 Euro. 1.500 Euro werden von der Bundesagentur für Arbeit übernommen. Die verbleibenden 1.500 Euro werden von Sponsoren/ Förderern getragen.
NEU: Es gibt die Möglichkeit der Finanzierung über Förderprogramme. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Schulamt Lörrach.
Hier geht es zum Bereich Sponsoring
In dem Stück geht es darum, seinen eigenen Weg zu finden
This play is about finding your own way
Comment trouver son propre chemin
Herzlichen Dank den „Nur Mut“ Projekt-Partnern der Herbststaffel 2024
Daten
Max. 60 Teilnehmer*innen der 8. bis 10. Klassen von SBBZ, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen.
Aufbau
30 Minuten
Durchführung
120 Minuten
Räumlichkeiten
Ein großer Raum (Musikzimmer, Aula, Sporthalle…)
Termine
2 Staffeln pro Jahr im Frühjahr und im Herbst. Die nächste Staffel beginnt am 30. September 2024
Kooperation
In Kooperation mit der Agentur für Arbeit Lörrach
Pressestimmen
„Wer das Projekt von Tempus fugit kennt, dem gilt es als vorbildlich und unverzichtbar“, Badische Zeitung zum 20-jährigen Jubiläum von „Nur Mut“, 24.11.2023
„Nur Mut“ hat über den Kreis Lörrach hinaus Tausende erreicht, Badische Zeitung, 15.11.2023
Wie man den richtigen Beruf findet, Oberbadische Zeitung, 26.11. 2023