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Die Augen
Fotos: Thomas Quartier
Info
zum Stück:
Durch den Blick eines Mannes aus einem vorüber fahrenden Zug wird Rosa, die kleine Backwarenverkäuferin in einem Vorortbahnhof, zu einer Bewusstheit ihres eintönig dumpfen Lebens aufgeschreckt und sie beschließt, ihre Willenlosigkeit aufzugeben.
Dieser Entschluss löst eine Kette von folgenschweren Ereignissen aus, die nicht nur ihr Leben, sondern auch das des einstmaligen Verlobten, ihrer Mutter und des Fremdlings entscheidend verändert.
Die Geschichte selbst dient uns als Parabel. Aus der jeweiligen Sicht der Protagonisten verändern sich die so genannten „objektiven Fakten“.
Gemeinsam erlebte Momente werden unterschiedlich fokussiert und erinnert.
Alle erzählen von denselben Ereignissen. Doch gibt es davon eine wahre Version –
oder spiegelt sich letztendlich die Person des Betrachters, d.h. für uns auch die des Zuschauers, nicht auch in der Beurteilung?
Selbst die musikalische Begleitung und Eigenkompositionen zu diesem Stück von George Ricci und Ursula Oberle werden zur Entscheidungsfindung nicht beitragen können.
Daten
frei nach Franz Nabl
Gruppe
Tempus fugit
Credits
Es spielen:
Musik
Textfassung nach der Erzählung von Franz Nabl: Karin Maßen und SpielerInnen
Regie
Lichtdesign
Marco
Bühnenbau
Aufbau
Plakat- und Programmgestaltung
Felix Schrape
Foto- Videoarbeiten
Kostüme
Tempus fugit Requisiten- und Kostümgruppe
Sponsoring/ Werbung
Tempus fugit Organisationsgruppen
