Theater
Tempus fugit:

Democrazy

Info

Willst du morgens später in den Unterricht starten oder bist du für einen Klassenausflug ans Meer? Stimmst du für eine Schulmensa mit Dessert-Auswahl oder mehr Bäume auf dem Pausenhof? Brennst du für den Aufbau eines Jugendtreffs in deinem Dorf oder für den Bau eines überdachten Fußballfeldes? Es ist Montagmorgen im Klassenzimmer, die Lehrperson fällt aus. Dafür finden sich gleich zwei ambitionierte Aushilfskräfte ein. Sie beginnen sogleich darum zu streiten, wer die Klasse unterrichten soll. Die Klasse mischt sich ein, der Konflikt spitzt sich zu: Wer entscheidet über den Unterricht, wer vertritt welche Interessen und warum eigentlich? Zusammen begeben sie sich auf eine Entdeckungstour über demokratische Grundprinzipien.

Leichte Sprache
EN
FR


Die Schüler*innen setzen sich mit Fragen auseinander, die ihren Alltag betreffen, zum Beispiel den späteren Unterrichtsbeginn, einen Klassenausflug oder neue Angebote an der Schule. Als die Lehrperson ausfällt, streiten sich zwei Aushilfskräfte darüber, wer die Klasse unterrichten darf. Die Klasse muss gemeinsam entscheiden.


The students explore questions that relate to their everyday school life, such as starting school later, going on a class trip, or introducing new school activities. When their teacher is absent, two substitute teachers argue over who should take charge of the class. The students become involved in the conflict and must work together to make a decision.


Les élèves réfléchissent à des questions qui concernent leur vie scolaire quotidienne, comme commencer les cours plus tard, organiser une sortie de classe ou proposer de nouvelles activités à l’école. Lorsque leur enseignant est absent, deux remplaçants se disputent pour savoir qui prendra en charge la classe. Les élèves doivent prendre en consequence une décision ensemble.

Daten

Landholz Productions

Dauer

45 Minuten

Barrierefreiheit

Mit Audiodeskription

Credits

Es spielen

Sebastian Gisi, Lia Schädler

Regie

Olivia Ronzani, Ivo Schneider

Info

Lorenzaccio ist eines der bedeutendsten Werke des französischen Romantikers Alfred de Musset. Das Stück erschien 1834 und gehört zum sogenannten drame romantique, also zum romantischen Drama, das sich bewusst von den strengen Regeln des klassischen französischen Theaters löste.
Die Handlung spielt 1537 in Florenz. Die Hauptfigur ist Lorenzino de Medici, ein junger Idealist, der seinen tyrannischen Cousin, den Herzog Alessandro de Medici, ermorden will, um die Republik wiederherzustellen. Um an den Herzog heranzukommen, gibt Lorenzo sich als zynischer, ausschweifender Lebemann aus und gewinnt dessen Vertrauen. Dadurch verliert er seinen Ruf
und seine eigene Identität. So nennen ihn die Leute verächtlich „Lorenzaccio“, also etwa „der schlechte, der böse Lorenzo“. Nachdem Lorenzo den Herzog getötet hat, geschieht das Erwartete jedoch nicht: Die republikanischen Kräfte handeln nicht entschlossen genug, die Tyrannei endet nicht, und schließlich
übernimmt ein neuer Medici die Macht.

Leichte Sprache
EN
FR


„Lorenzaccio“ ist ein Theaterstück von Alfred de Musset.
Die Geschichte spielt 1537 in Florenz. Lorenzo de Medici will seinen Cousin, Herzog Alessandro de Medici, töten. Er hofft, dass danach die Republik zurückkommt. Damit der Herzog ihm vertraut, tut Lorenzo so, als wäre er ein schlechter Mensch. Deshalb nennen ihn die Leute „Lorenzaccio“.
Lorenzo tötet den Herzog. Doch sein Plan scheitert: Die Republik kommt nicht zurück, und ein neuer Medici übernimmt die Macht.


„Lorenzaccio“ is a play by Alfred de Musset. The story takes place in Florence in 1537. Lorenzo de Medici wants to kill his cousin, Duke Alessandro de Medici, so that the Republic can return. To do this, he pretends to be a bad person and is called „Lorenzaccio“. After the murder, his plan fails: the Republic does not return, and a new Medici takes power.


« Lorenzaccio » est une pièce de théâtre d’Alfred de Musset. L’histoire se passe à Florence en 1537. Lorenzo de Medici veut tuer son cousin, le duc Alessandro de Medici, pour rétablir la République. Pour gagner sa confiance, il fait semblant d’être une mauvaise personne. Les gens l’appellent alors « Lorenzaccio ». Après avoir tué le duc, son plan échoue : la République ne revient pas et un autre Medici prend le pouvoir.

Daten

Von Alfred de Musset

Aufführungsrechte bei

Thomas Sessler Verlag GmbH

Übersetzung

Lydia Tschakert

Bearbeitung

Otomar Krejča

Dauer

60 Minuten

Barrierefreiheit

Credits

Es spielen

Das Spielzeitteam 26/27

Regie

Vaclav Spirit

Info

Ronja Räubertochter! Ach herrje, schon mehr als 40 Jahre alt! Warum gerade diese Stückvorlage? Gibt es nichts Neues? Natür-
lich gibt es viele wunderbare Kindertheaterstücke. Dennoch schaffen es wenige, so eindringlich aktuell zu bleiben. Gerade in
einer Zeit, in der Erwachsene „entschieden“ haben, den Kampf und die Feindschaft wieder diktieren zu wollen, ist die Vorlage, die
von der Feindschaft zweier Familien erzählt so besonders.
Was daran ist eine Geschichte, was greift tief in das Denken und Fühlen von Menschen ein? Das wollen wir in der Arbeit mit
den Beteiligten aus Schulklassen, Theatergruppen von Theater Tempus fugit, dem Kinder- und Jugendchor, Musik-, Tanz- und
Theaterschaffenden herausfiltern, um es zusammen mit dem Publikum im Burghof neu zu entdecken. Warum folgt Ronja nicht brav den Regeln, die ihre Mattis-Familie von der Borka-Fami-
lie trennen? Was setzt sie dieser Feindschaft entgegen? Es ist nicht der Antrieb, sich gegen die Eltern aufzulehnen! Im
Gegenteil, sie liebt ihre Familie. Ihr geht es darum, eine neu gefundene Freundschaft erhalten und bewahren zu können. Dabei
helfen ihr Fantasie, Unbeschwertheit sowie die Kraft, die die Freundschaft ihr verleiht.

Leichte Sprache
EN
FR

„Ronja Räubertochter“ ist auch heute noch eine wichtige Geschichte. Zwei Familien sind verfeindet. Ronja will das nicht akzeptieren. Sie findet einen Freund und zeigt: Freundschaft ist stärker als Streit und Hass. Kinder, Jugendliche und Künstler*innen bringen das Stück gemeinsam auf die Bühne. Es erzählt von Mut, Freundschaft und Zusammenhalt.


Ronia, the Robber’s Daughter“ is still an important story today. Two families are enemies, but Ronia does not accept this. She shows that friendship is stronger than conflict and hate. Children, young people, and artists bring the story to the stage together. The play is about courage, friendship, and standing together.


« Ronya, fille de brigand » est une histoire qui reste importante aujourd’hui. Deux familles sont ennemies, mais Ronja refuse cette haine. Elle montre que l’amitié est plus forte que les disputes et la haine. Des enfants, des jeunes et des artistes créent le spectacle ensemble. Il parle de courage, d’amitié et de solidarité.

Daten

Von Astrid Lindgren:
Ronja Räubertochter, für die Bühne bearbeitet von Christian
Schönfelder

Bühnenverlag
Weitendorf, Hamburg

Dauer

70 Minuten

Barrierefreiheit

Credits

Es spielen

Professionelle Schauspieler*innen, Musi- ker*innen, Tänzer*in-
nen, Jugendtheater
Lörrach, Kindertheater
Lörrach, Erwachsenentheater Lörrach und Weil am Rhein,
3 Schulklassen aus Lörrach, Kinder und Jugendchor Lörrach

Regie

Karin Maßen

Eine Kooperation

mit dem Burghof Lörrach

Info

Auf Wunsch und initiiert von dem Bühnenverlags Weitendorf und der Autorin Uticha Marmon entsteht in Zusammenarbeit mit
Karin Maßen eine Theateruraufführung zu dem gleichnamigen Kinderbuch: „Frieda, Nikki und die Grenzkuh.“ Im Vorfeld starten Projektgruppen und Patenklassen zu ihren Lieblingssätzen und
Kapiteln aus dieser mit dem Kirsten-Boie-Preis ausgezeichneten Buchvorlage.
Ihre Bilder- und Figurenwelten werden die Inszenierung und Dramatisierung mittragen. Welche Welten tun sich darin für sie auf?
Was bringt sie zum Lachen, Nachdenken und auch zum Traurigsein? Was daran macht sie stark und glücklich? Ganz
sicher werden sie sich in der wunderbare Komik und in der Ernsthaftigkeit, in der Uticha Marmon ihnen als Autorin in dem
Buch begegnet, wiederfinden. Und wer hat keine Lust, sich in eine Situation hineinzudenken, in denen ein neugeborenes Kälbchen, auf der Grenze zwischen Süd- und Nordelend (eine Grenze
die unerklärlicherweise mitten durch das Dorf Elend geht) alle Kopf stehen lässt und zu den verrücktesten Einfällen führt.

Toi toi toi! dass die Finanzierung dafür gelingt!

Leichte Sprache
EN
FR


Aus dem Kinderbuch „Frieda, Nikki und die Grenzkuh“ entsteht ein Theaterstück. Die Autorin Uticha Marmon und der Bühnenverlag Weitendorf begleiten das Projekt.
Kinder aus Schulen machen mit. Sie bringen ihre Ideen und Lieblingsstellen aus dem Buch ein.
Die Geschichte erzählt von einem kleinen Kalb, das an einer Grenze geboren wird. Das sorgt für viel Aufregung und lustige Situationen. Das Stück handelt von Freundschaft, Mut und Zusammenhalt.


A stage version of the children’s book “Frieda, Nikki and the Border Cow” is being created. The project is developed together with author Uticha Marmon and the Weitendorf theatre publishing house. School children take part by sharing their ideas and favourite parts of the book.
The story is about a calf born on a border. This leads to funny and surprising events. The play is about friendship, courage, and helping each other.


Une adaptation théâtrale du livre pour enfants « Frieda, Nikki et la vache de la frontière » est en cours de création. Le projet est réalisé avec l’autrice Uticha Marmon et les Éditions théâtrales Weitendorf. Des élèves participent au projet en partageant leurs idées et leurs passages préférés du livre.
L’histoire raconte la naissance d’un petit veau à la frontière. Cela provoque des situations drôles et surprenantes. Le spectacle parle d’amitié, de courage et d’entraide.

Daten

Von
Uticha Marmon

Dauer

60 Minuten

Barrierefreiheit

Es gibt einen Aufzug und eine Rampe

Credits

Es spielen

Professionelles
Ensemble Tempus
fugit und Gast-
künstler*innen
aus Schauspiel,
Tanz und Musik

Regie

Karin Maßen

Info

Ein poetisch-komisches Tanztheater über große Träume, mutiges Scheitern und moderne Ritterlichkeit. Zusammen mit Don Ranger und seinem Knappen Miguel begibt sich das Publikum auf eine Heldenreise, bei der nicht nur zugeschaut wird. Denn selbst Ritter brauchen Zuspruch, Fürsorge und Menschen, die an sie glaubt.

Inspiriert von Don Quijote erzählt das Stück von zwei ungleichen
Gefährten,die sich in eine Welt voller Fantasie, Zweifel und Abenteuer wagen. Don Ranger sieht überall Möglichkeiten:
große Auftritte, gefährliche Aufgaben, glanzvolle Missionen. Miguel begleitet ihn, hält dagegen, hilft, zweifelt — und wird doch immer wieder selbst vom Träumen angesteckt. So wird das Publikum zum
Königreich auf Zeit: Es stärkt den Helden den Rücken, hält Träume mit fest und ist dabei, wenn aus Niederlagen neue Abenteuer werden. Zwischen Tanz, Theater und behutsamer Beteiligungen steht ein zartes, humorvolles Spiel über Freundschaft, Verletzlichkeit und die Kunst, gemeinsam
weiter zu träumen.

Leichte Sprache
EN
FR


Ein poetisches Tanztheater über Träume, Mut und Freundschaft. Don Ranger und sein Freund Miguel erleben gemeinsam viele Abenteuer. Das Publikum macht mit und wird Teil der Geschichte. Das Stück zeigt: Auch Heldinnen und Helden brauchen Hilfe, Vertrauen und Menschen, die an sie glauben.


A poetic dance theatre performance about dreams, courage, and friendship. Don Ranger and his friend Miguel go on an adventure together. The audience joins in and becomes part of the story. The play shows that even heroes need support, trust, and people who believe in them.


Un spectacle de danse poétique sur les rêves, le courage et l’amitié. Don Ranger et son ami Miguel vivent une grande aventure. Le public participe et fait partie de l’histoire. Le spectacle montre que même les héros ont besoin de soutien, de confiance et de personnes qui croient en eux.

Daten

Eigenproduktion

Dauer

90 Minuten

Barrierefreiheit

Es gibt einen Aufzug und eine Rampe

Credits

Es spielen

Martin Kilwing
und Michael Geißelbrechtn

Regie

von und mit Martin Kilwing
und Michael Geißelbrecht

Info

Sergej Gößner erhielt 2026 für sein Stück „ich sehe was / was du nicht siehst“ den Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg.
Der Preis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Theater für junges Publikum im deutschsprachigen Raum. Das Stück ist brandaktuell. Mit der Entscheidung, dass wir das Stück im September auf die Bühne bringen, zeigt das Theater Tempus fugit
einmal mehr, wie nahe wir an den gesellschaftlichen Themen der Zeit dran sind. „ich sehe was / was du nicht siehst“ eröffnet vielfältige Perspektiven auf ein Thema, das allzu häufig aus Scham verschwiegen wird. Im Mittelpunkt stehen ein Sommerabend, eine Hausparty und Flaschendrehen mit Zungenkuss. Danach
sind zwei Jugendliche allein in einem Zimmer – und alle glauben zu wissen, was passiert ist. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus.
Autor Sergej Gößner stellt die Frage, wie eine Gesellschaft Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht vor Übergriffen
schützen kann. Für diese schweren Themen findet Gößner einen bemerkenswert leichten Zugang, ohne deren gesellschaftliche
Relevanz zu schmälern.

Leichte Sprache
EN
FR


Sergej Gößner Stück „ich sehe was / was du nicht siehst“ hat 2026 den wichtigen Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg erhalten. Das Stück erzählt von einer Sommernacht, einer Party und Missverständnissen. Es fragt, wie Menschen besser vor sexualisierter Gewalt geschützt werden können – unabhängig von ihrem Geschlecht.


Sergej Gößner’s play “ich sehe was / was du nicht siehst” (I see what / you don’t see) received the prestigious Baden-Württemberg Youth Theatre Award in 2026. The play tells the story of a summer night, a party, and misunderstandings. It shows how quickly people jump to conclusions and asks how everyone can be better protected from sexualized violence, regardless of their gender.


La pièce « ich sehe was / was du nicht siehst » de Sergej Gößner a reçu en 2026 le prestigieux Prix du théâtre jeunesse du Bade-Wurtemberg. Elle raconte une nuit d’été, une fête et de malentendus. Elle montre à quel point les jugements sont souvent hâtifs et pose la question de savoir comment mieux protéger toutes les personnes contre les violences sexuelles, quel que soit leur genre.

Daten

Von Sergej Gößner,

Aufführungsrechte bei
Felix Bloch Erben
GmbH & Co KG,
Berlin
www.felix-bloch-erben.de

Dauer

60 Minuten

120 Minuten (mit Nachbereitung) Mit einer von Theater Tempus
fugit entwickelten Nachbereitung für Schulen.

Barrierefreiheit

Mit Rampe und Aufzug

Credits

Regie

Karin Maßen

Es spielen

Thoja Steenbeck, Tilo Neuhaus

Sound- und Musikkonzept

Tilo Neuhaus

Musikkonzept

Johan Olsson

Info

Ein Moment, ein Update – und die Erwachsenen sind nicht mehr erreichbar. Sie funktionieren, sprechen in Standardsätzen, sind permanent online. Für die Kinder bleibt nur eine Botschaft: selbst klarkommen. Eine Gruppe von Kindern trifft sich zufällig im Theater, als alles beginnt. Sie bleiben. Machen die Bühne zu ihrem Ausgangspunkt, richten sich zwischen Requisiten, Technik und Kostümen ein und erkunden die Stadt Lörrach auf der Suche nach dem, was man jetzt brauchen könnte– Nützliches, Seltsames, Tröstendes. Die Gruppe ist unterschiedlich, nicht immer einig, aber gezwungen zusammenzuarbeiten. Während sie Strategien zum Zusammenleben entwickeln, öffnen sich im Theater andere Räume: Welten aus Büchern, Filmen und Spielen. Dort begegnen sie magischen Dingen, Fähigkeiten und Ideen – und beginnen zu ahnen, dass das Entscheidende nicht außerhalb liegt, sondern in ihnen selbst und in dem, was sie miteinander verbindet. Ein Theaterstück über Gemeinschaft, Kreativität und die Frage, was passiert, wenn man plötzlich selbst Verantwortung übernimmt. Eine Stückentwicklung von und mit dem Kindertheater des Theater Tempus fugit in Lörrach.

Leichte Sprache
EN
FR


Ein Update. Dann sind die Erwachsenen nicht mehr erreichbar. Die Kinder sind allein. Einige Kinder treffen sich im Theater. Die Bühne ist ihr neuer Ort. Sie gehen in die Stadt Lörrach. Die Kinder sind verschieden. Aber sie helfen sich.
Das Wichtigste ist in ihnen. Und: Zusammen sind sie stark.

A moment. An update. The adults are no longer reachable.
The children are on their own. A group of children meets by chance in the theatre. The stage becomes their home. The children are different. But they must work together.
The children begin to understand: The most important things are inside themselves. And: together they are strong.


Un instant. Une mise à jour. Les adultes ne sont plus joignables. Les enfants sont livrés à eux-mêmes. Un groupe d’enfants se rencontre par hasard au théâtre. La scène devient leur maison. Les enfants sont différents. Mais ils doivent travailler ensemble. Peu à peu, ils commencent à comprendre : les choses les plus importantes sont en eux-mêmes. Et : ensemble, ils sont forts.

Daten

Eigenproduktion

Ab 7 Jahren

Dauer

70 Minuten

Barrierefreiheit

er Zugang zum Theaterhaus und auch zum Theatersaal ist barrierefrei. Es gibt eine Rampe und einen Aufzug für Rollstuhlfahrer*innen.

Credits

Es spielen

Das Kindertheater Lörrach

Regie

Michael Geißelbrecht

Regieassistenz:

Johanna Kübler

Produktionsleitung

Lilo Schlitt

Projektassistenz

Edwin Engeser

Fotos

Barbara Ruda

Info

Dies ist Teil 2.
Und gleichzeitig kein Teil mehr.

Teil 1 hat gezeigt:
→ Glitzer war keine Befreiung
→ sondern etwas, das uns ruhig gehalten hat

Teil 2 beginnt danach.
Nicht nach der Geschichte.
Nach dem Moment, in dem man merkt, was los ist.

Und:
Die Welt ist nicht zusammengebrochen.

Sie hat einfach weitergemacht.
Einfach funktioniert.

Dieses Stück ist kein fertiger Text.
Es ist ein Raum.
Ein Versuchsraum.

Jugendliche darin:
handeln, scheitern, wiederholen –
und erkennen vielleicht:

„wir stehen nicht außerhalb der Geschichte
wir sind ihr loop

oder vielleicht auch ihr glitch“

Leichte Sprache
EN
FR


Dies ist Teil 2 von Glitter Grit
Und gleichzeitig ist es etwas Neues.
Teil 1 hat gezeigt:
→ Glitzer hat uns nicht wirklich frei gemacht.
→ Er hat uns eher ruhig gehalten und davon abgehalten, etwas zu verändern.


This is Part 2 of Glitter Grit.
And at the same time, it is something new.
Part 1 showed:
→ Glitter did not truly set us free.
→ It kept us quiet and held us back from creating change.


Ceci est la partie 2 de Glitter Grit.
Et en même temps, c’est quelque chose de nouveau.
La partie 1 a montré :
→ Les paillettes ne nous ont pas vraiment libérés.
→ Elles nous ont plutôt gardés dans le calme et empêchés de changer les choses.

Daten

Eigenproduktion

Dauer

70 Minuten

Barrierefreiheit

Der Zugang zum Theaterhaus und auch zum Theatersaal ist barrierefrei. Es gibt eine Rampe und einen Aufzug für Rollstuhlfahrer*innen.

Credits

Es spielen

Jugendtheater Lörrach: Levi Augustin, Maja Bär, Nora Boddenberg, Lisa Brutschin, Sofia Celano, Liam Claeys, Kim Elend, Edwin Engeser, Chiara Ferlito, Jelena Fosanelli, Malin Ginkel, Julius Grether, Jamiro Hils, Paul Holler, Aaron Huber, Martin Kilwing, Merit Nagel, Noemi Nagel, Elisa Nozzolillo, Rebecca Pfeiffer, Nora Porsche, Arina Rodionova, Hannah Schiller, Anna Sipos, Yannick Thomann, Casiopea Vaca Maldonado, Milo Zauritz

Regie

Karin Maßen

Stücktext

Alexander Stutz und Gruppe

Produktionsleitung

Emma Hobrecker

Regieassistenz

Lilo Schlitt

Musik

Johan Olsson, Guy Salomon

Fotos

Barbara Ruda

Dank

für die Probemöglichkeit im Gewerbepark Köchlinareal im Juli

Info

Schulkinder, Theater-AGs, das Kinder- und Jugendtheater Rheinfelden, Theater Tempus fugit und Musizierende der Musikschule Rheinfelden laden gemeinsam zu einer fantasievollen Reise in die Welt von Alice ein. Wie können wir in diese bunte Fantasiewelt eintauchen – in die Gedankenwelt eines Kindes voller Formen, Farben, Klänge und überraschender Wendungen? Wie gelingt es, das Publikum mitzunehmen in ein Denken, das manchmal rätselhafterscheint und doch voller Neugier und Möglichkeiten steckt? Alice begegnet seltsamen Figuren, die laut auftreten, Machtbeanspruchen und ungerechte Urteile fällen. Anfangs verunsichert sie das. Doch bald erkennt sie: Viele dieser Gestaltenwirken größer und mächtiger, als sie wirklich sind. Alicedurchschaut ihr Spiel – und spielt mit, allerdings nach ihren eigenen Regeln. Gemeinsam mit dem Publikum bewegt sie sich über die Tutti-Kiesi-Wiese: mal im Kreis, mal in verschiedene Richtungen, mal schnell, mal langsam treibend. Vielleicht entdecken manche dabei auch Parallelen zur eigenen Welt – denn vieles, was Alice erlebt, kommt uns erstaunlich bekannt vor.

Leichte Sprache
EN
FR


Das Jugendtheater Rheinfelden zeigt das Stück „Alice im Wunderland“. Das Kinder- und Spielzeitteam 25/26 arbeitet dabei frei und mit vielen Ideen. Darum heißt das Stück „Alice und Alles im Wunderland“. In der Geschichte geht es um ein Mädchen, das in eine seltsame Welt kommt. So fühlen sich Kinder oft, wenn Erwachsene etwas erklären, das sie noch nicht verstehen.

The Jugendtheater Rheinfelden presents “Alice in Wonderland.” The children’s and season team 25/26 works in a free and creative way. That is why the piece is called “Alice and Everything in Wonderland.” At the center of the story is the idea that children often encounter rules made by adults that do not make sense to them.

Le Jugendtheater Rheinfelden présente « Alice au pays des merveilles ». L’équipe enfants et saison 25/26 travaille de manière associative, d’où le titre « Alice et tout au pays des merveilles ». Au cœur de l’histoire se trouve l’idée que les enfants sont confrontés à des règles d’adultes qui, de leur point de vue, n’ont aucun sens.

Daten

„Alice im Wunderland“ nach Lewis Carroll von Roland Schimmelpfennig

Dauer

120 Minuten

Barrierefreiheit

Credits

Es spielen

Jugendtheater Rheinfelden, das interkulturelle Kindertheater Rheinfelden, die Theater AG der Hans-Thoma -Schule Rheinfelden, die erste Klasse der Hans-Thoma- Schule und das Spielzeitteam des Theaters Tempus fugit

Regie

Karin Maßen

Textbearbeitung/Dramaturgie

Karin Maßen

Regieassistenz:/Produktionsleitung

Angelika Ebner, Emma Hobrecker, Jeremiah Heiler

Musik  

Martin Theurillat, Ursula Oberle, Angelina Wolpensinger  (die letzteren beiden Musikschule Rheinfelden)

Choreografie/ Tanz

Julian Voneschen, Karin Maßen

Kostüme  und Requisiten

Johanna Kübler, Hannah Feistkorn, Casiopea Vaca Maldadonado, Emma Hobrecker und das gesamte Spielzeitteam 25/26

Plakat- und Programmgestaltung

Simon Koschmieder

Technik

Amadou Sène

Fotos

Milo Zauritz

Videoerstellung

Yelyzaweta Cherniavska

Kooperation

Musikschule Rheinfelden (Baden)

Förderung

Kulturamt Rheinfelden (Baden)

Info

Bei „Aufbruch spielen aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen, psychologische Jugendforschungsergebnisse und die wachsende emotionale Vereinsamung vieler junger Menschen eine wichtige Rolle. Gerade im Hinblick auf Ausbildungs- oder Studienwahl fühlen sich viele junge Menschen allein gelassen.

Genau hier setzt „Aufbruch“ an und zeigt, dass die Berufswahl und Zukunftsgestaltung keine Einbahnstraße ist. Das Projekt bietet den Schüler*innen einen kreativen, partizipativen Zugang zu drängenden Fragen der eigenen Berufs-und Zukunftsplanung.

Die Schüler*innen setzen sich mit eigenen und fremden Lebensvorstellungen und Zielen auseinander, erproben, Entscheidungen zu treffen und Schwierigkeiten auch als Herausforderung und im positiven Sinne zu betrachten.

Leichte Sprache
EN
FR


Im Projekt „Aufbruch“ können Jugendliche viel ausprobieren.
Sie können sich Lebens-Wege ausdenken.
Sie können ihre Entscheidungen besser verstehen.
Sie erkennen, was ihnen wichtig ist.
Sie lernen, für ihre Werte einzustehen.
Das Projekt ist kreativ.

With “Aufbruch,” young people are given the opportunity to develop their own life paths, reflect on their decision-making processes and values, and stand up for them with confidence. The project offers students a creative and participatory approach to pressing—often challenging—questions of career choice and future planning.


Avec « Aufbruch », les jeunes ont la possibilité de développer leurs propres parcours de vie, de réfléchir à leurs critères de décision et à leurs valeurs, et de les assumer avec confiance. Le projet offre aux élèves une approche créative et participative des questions pressantes — liées à l’orientation professionnelle et à la planification de leur avenir.

Daten

Ab Klassenstufe 11, Gymnasien oder weiterführende Schulen, Maximale Teilnehmer*innenzahl: 60 Schüler*innen

Dauer

Aufbauzeit: 45 Minuten

Projektdauer: 3 1/4 Stunden

Barrierefreiheit

Räume in der Schule: Ein großer Raum und weitere 5 Räume, groß genug für Stuhlkreise von je ca. 15 Personen

Credits

Es spielen

Nadine Bahls, Ric Weißer, Yelysaveta Cherniavska, Michael Geißelbrecht, Lisa Wilfert

Regie

Karin Maßen

Info

Paul Holler thematisiert in „Siehst du mich nicht?“ emotionale Kälte und ließ sich dabei von Fantasy-Romanen inspirieren. Im Mittelpunkt steht eine Mutter, die zunehmend den Bezug zur Realität verliert. Ihr Sohn Frederic glaubt plötzlich, seine Schwester zu sehen. Die Situation spitzt sich immer weiter zu, sodass die Grenzen zwischen Wahrheit und Traum zunehmend verschwimmen.

Leichte Sprache
EN
FR


Das Theater zeigt ein Stück von Paul Holler.
In dem Stück geht es um eine Mutter und ihren Sohn Frederic.
Die Mutter verliert langsam den Kontakt zur Wirklichkeit.
Frederic glaubt, plötzlich seine Schwester zu sehen.
Die Geschichte ist traurig und dunkel.
Es gibt kein Happy End.


The play is about cold and harsh feelings. The story is about a mother and her son Frederic. The mother gradually loses touch with reality.
Frederic believes he suddenly sees his sister. The story is sad and dark. In the end, there is no happy ending.


La pièce parle de sentiments froids et durs. Dans la pièce, il s’agit d’une mère et de son fils Frédéric. La mère perd peu à peu le contact avec la réalité. Frédéric croit qu’il voit soudain sa sœur.
L’histoire est triste et sombre. À la fin, il n’y a pas de fin heureuse.

Daten

Eigenproduktion, Gesamtleitung Bernward Braun (Musik), Karin Maßen (Theater)

Dauer

ca. 45 Minuten

Barrierefreiheit

Credits

Es spielen

das Jugendtheater Rheinfelden mit:

Emma Hobrecker

Hannah Feistkorn

Jeremiah Heiler

Johanna Kübler

Milo Zauritz

Julika Imhof

Magomed Leon Virgadamo

Rebecca Pfeiffer

Regie

Paul Holler, Casiopea Vaca Maldonado

Musik

Eine Kooperation mit der Musikschule Rheinfelden, Gesamtleitung: Bernward Braun 

Musikalische Leitung bei diesem Projekt: 

Augustìn Nazzetta 

Klarinette: Tarik Bagci

Oboe: Tom Braun

Klavier: Lev Khudiakov

Gitarre: Maximilian Zamfir und Samuel Philipp

Kostüme: 

Johannah Kübler 

Hannah Feistkorn

Stücktext

Paul Holler

Fotos

Yelyzaveta Cherniavska

Förderung

Kulturamt Rheinfelden (Baden)

Info

„Politik, Popcorn, Generationengerechtigkeit“ heißt die Veranstaltung an diesem Nachmittag. Kinder und Jugendliche befragen den Finanzminister des Landes Baden-Württemberg Danyal Bayaz (Bündnis 90/Die Grünen) und die Landtagsabgeordnete Sarah Hagmann (Bündnis 90/Die Grünen). Sie sprechen über ihre Wünsche, Sorgen und Nöte. Danyal Bayaz und Sarah Hagmann stehen Rede und Antwort.  

Leichte Sprache
EN
FR


Am Nachmittag gibt es eine Veranstaltung.
Der Name ist:
Politik, Popcorn und Generationen-Gerechtigkeit.

Kinder und Jugendliche stellen Fragen.
Sie fragen den Finanz-Minister von Baden-Württemberg.
Der Finanz-Minister heißt Danyal Bayaz.
Er ist von den Grünen.


„Politics, popcorn, and intergenerational fairness!“ is the theme of this afternoon’s event. Children and teenagers will be asking questions of Baden-Württemberg’s Finance Minister Danyal Bayaz (Alliance 90/The Greens) and State Parliament Member Sarah Hagmann (Alliance 90/The Greens). They will be discussing their hopes, concerns, and needs.


„Politique, popcorn et équité intergénérationnelle !“ : tel est le thème de l’événement de cet après-midi. Enfants et adolescents pourront poser des questions au ministre des Finances du Bade-Wurtemberg, Danyal Bayaz (Alliance 90/Les Verts), et à la députée régionale Sarah Hagmann (Alliance 90/Les Verts).

Daten

26.2.26, 16 Uhr

Dauer

120 Minuten

Barrierefreiheit

Mit Rampe und Fahrstuhl

Credits

Mit dabei

Danyal Bayaz (Bündnis 90/Die Grünen), Finanzminister des Landes Baden-Württemberg, Sarah Hagmann, Landtagsabgeordnete (Bündnis 90/Die Grünen) und die Spieler*innen von Theater Tempus fugit.

Eltern und interessierte Erwachsene sind zu diesem Nachmittag herzlich eingeladen. Sie dürfen zuhören,  zuschauen, sich selbst befragen, aber nicht am as Gespräch einmischen.

Foto:

Sahra Hagmann, Copyright Lena Lux

Info

Manche gelten als besonders empfindlich, manche werden früh „verkauft“. Bei manchen sinkt der Marktwert, wenn die Herkunft nicht stimmt, andere verlieren mit zunehmendem Alter an Interesse. Doch bei dieser „Wertermittlung“ geht es nicht um Kunst – sondern um gesellschaftliche Sichtweisen auf Geschlechter, die aktuell wieder an Brisanz gewinnen. Seit 1911 wird weltweit der Internationale Frauentag begangen. Er macht auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam. Bei dieser Performance anlässlich des Internationalen Frauentags stehen eindimensionalen Bilder und Zuschreibungen von Mädchen und Frauen im Zentrum. Und es geht um die Frage: Wie kann man sich ihnen widersetzen?

Leichte Sprache
EN
FR


Der Frauentag macht auf die Rechte von Frauen aufmerksam.
Aus diesem Grund zeigt das Theater Tempus fugit eine Aufführung.
Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen.
Welche einfachen und falschen Bilder gibt es noch über Mädchen und Frauen?
Wie können sich Mädchen und Frauen gegen diese Bilder wehren?


Since 1911, International Women’s Day has been celebrated worldwide. It draws attention to women’s rights and gender equality. On this occasion, the Tempus fugit theatre company presents a performance together with young actors. At its core is the question: Which one-dimensional images and attributions still shape the perception of girls and women – and how can we resist them?


La Journée internationale des femmes met en lumière les droits des femmes et l’égalité des genres. À cette occasion, la compagnie théâtrale Tempus fugit présente un spectacle avec de jeunes comédiennes. Au cœur de cette création se trouve la question suivante : quelles images et représentations réductrices façonnent encore la perception des filles et des femmes ?

Daten

Eine Performance anlässlich des Internationalen Frauentags

Dauer

15 Minuten

Barrierefreiheit

Credits

Es spielen

Angelika Ebert

Carina Seifert

Charlotte Thielmann

Kathryn Babeck

Regie

Yelyzaveta Cherniavska

Info

In diesem Workshop setzen sich Schüler*innen mit Formen von modernen Rassismen auseinander – in der Schule, in (sozialen) Medien und in Institutionen. Gemeinsam wird reflektiert, wie Rassismus, Vorurteile, Verallgemeinerungen, Beleidigungen, Provokationen oder vermeintliche „Witze“ wirken und welche Folgen sie haben können. Die Teilnehmer*innen lernen Hate Speech zu erkennen und entwickeln Strategien, um sich selbst und andere zu schützen sowie zu stärken. Zugleich bietet der Workshop Raum zur kritischen Selbstreflexion.

Der Workshop ist dreiteilig aufgebaut. Mit interaktiven Methoden werden Themen wie Ausgrenzung, Privilegien und Macht erfahrbar gemacht, gemeinsam verhandelt und als veränderbar erlebt. Die Inhalte und Methoden werden alters- und klassenspezifisch angepasst.

Zu Beginn findet ein „Privilegien-Check“ statt. Darauf folgen interaktive Theaterszenen, die sogenannte „rassistische Realitäten“ aus dem Alltag aufgreifen. Im Anschluss haben die Schülerinnen die Möglichkeit, Position zu beziehen, eigene Erfahrungen zu teilen und miteinander ins Gespräch zu kommen. 

Leichte Sprache
EN
FR


In diesem Workshop lernen Schüler und Schülerinnen etwas über Rassismus.
Es geht um Rassismus heute.
Zum Beispiel in der Schule.
Oder in sozialen Medien.
Oder in Ämtern und anderen Einrichtungen.
Die Gruppe spricht darüber, wie sich Rassismus anfühlt.


In this workshop, students explore forms of modern racism – at school, in (social) media, and within institutions. Together, they reflect on the impact of racism, prejudice, generalizations, insults, provocations, and even supposed „jokes,“ and their potential consequences.


Dans cet atelier, les élèves explorent les formes de racisme moderne – à l’école, dans les médias (sociaux) et au sein des institutions. Ensemble, ils réfléchissent à l’impact du racisme, des préjugés, des généralisations, des insultes, des provocations et même des prétendues « blagues », ainsi qu’à leurs conséquences potentielles.

Daten

Workshop im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“

Für Schüler*innen der 6. bis 8. Klasse

Teilnehmer*innenzahl: 1 Schulklasse oder ca. 25 Kinder und Jugendliche

Dauer

Drei Schulstunden und 15 Minuten Pause

Barrierefreiheit

Findet in den jeweiligen Schulen statt

Credits

Es spielen

Yelyzaveta Cherniavska

Michael Geißelbrecht

Regie

Yelyzaveta Cherniavska

Michael Geißelbrecht

Förderung

Gorenflo-Stiftung

Info

Die Autorenvereinigung PEN Berlin geht mit einer großen Gesprächsreihe vor den Landtagswahlen durch Baden-Württemberg und gastiert mit einer Veranstaltung in Lörrach! 

„Viele Ängste belasten die Deutschen“, heißt es in der Pressemitteilung der Autorenvereinigung zur Gesprächsreihe. Sie schreiben weiter: „Die Angst davor, dass der Staat seine elementaren Aufgaben nicht mehr erfüllen kann. Die Angst vor einer Überforderung der Gesellschaft durch Einwanderung. Die Angst davor, dass Wohnen unbezahlbar und Gesundheitsvorsorge unerreichbar werden. Die Angst vor einem tiefen Fall der Wirtschaft dieses Landes. Begleitet von vielschichtigen Gefühlen wie Einsamkeit, Machtlosigkeit und Verunsicherung. Wie soll man sich verhalten gegenüber politischem Extremismus? Wie und wann sich gegen ansteigenden Antisemitismus und Rassismus wenden? All diese und weitere Ängste lassen sich in einem Motiv bündeln: die Angst vor dem Verlust des Vertrauten. Die Angst vor dem Verlust von Heimat.“

Genau darüber möchte die Autorenvereinigung reden: „Über Heimat. Unter dem gebrochenen Motto `Ist das noch mein Land?‘ bis zu `Ist das schon mein Land?‘.“  Zu den Podiumsgästen gehören u.a. die Publizisten Michel Friedman und Michel Abdollahi, die Journalist*innen Julia Ruhs, Özge Inan und Kai Diekmann, die Schriftsteller*innen Eva Menasse, Feridun Zaimoglu und Francesca Melandri.

Allerdings sind auf den jeweils dreiköpfigen Podien – darunter etlichen Journalistinnen und Journalisten aus der Region – nicht nur Leute aus der schreibenden Zunft, sondern auch Unternehmer*innen, Polizist*innen, Pfarrer*innen – und Kommunalpolitiker*innen. In Tübingen und Schwäbisch Gmünd die Oberbürgermeister Boris Palmer bzw. Richard Arnold, in Calw Ryyan Alshebl, der 2015 als Kind mit seinen Eltern aus Syrien nach Deutschland floh und 2022 zum Bürgermeister der benachbarten Kleinstadt Ostelsheim gewählt wurde.

Zu Gast ist die Autorenvereinigung in Theatern und Kulturzentren, aber auch Einrichtungen: In Sigmaringen im Schützenverein, in Göppingen im Gemeindesaal – dort auch mit dem evangelischen Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl. In Lörrach kooperiert die Autorenvereinigung mit der Narrengilde, in Freiburg ist sie beim SC Freiburg zu Gast.

Leichte Sprache
EN
FR


Der PEN Berlin ist ein Verein für Schriftsteller.
Der Verein macht eine Reise nach Süd-West-Deutschland.
Dort gibt es Diskussions-Runden.
Das bedeutet:
Menschen sprechen über ein Thema.
Das Thema ist:
Was bedeutet Heimat?
Die Diskussions-Runden haben 2 Fragen:
Ist das noch mein Land?
Ist das schon mein Land?


The literary association PEN Berlin is traveling to southwestern Germany to organize a series of debates in 22 cities in Baden-Württemberg, including one at the Tempus Fugit theater. The discussions will focus on the concept of home, under the ambiguous theme „Is this still my country?“ and „Is this already my country?“


L’association littéraire PEN Berlin se rend dans le sud-ouest de l’Allemagne pour organiser une série de débats dans 22 villes du Bade-Wurtemberg, dont un au théâtre Tempus fugit. Les discussions porteront sur la notion de foyer, sous le thème ambigu « Est-ce encore mon pays ? » et « Est-ce déjà mon pays ? ».

Daten

01.02.206, 19 Uhr

Der Eintritt ist frei. Reservierte Karten müssen eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung abgeholt werden, ansonsten werden sie anderweitig vergeben.

Dauer

90 Minuten

Barrierefreiheit

Es gibt eine Rampe und ein Fahrstuhl

Credits

Mit

Doris Akrap, Journalistin (taz)

Julia Ruhs Journalistin (BR)

Moderation:

Matthias Zeller, Radio- und Fernsehjournalist und dem Publikum

Mit auf dem Podium dabei:

Deniz Yücel, Sprecher der Schriftstellervereinigung PEN Berlin

Aron Boks, Schriftsteller und Poetry-Slammer

Fotos:

Doris Akrap @privat (schwarz-weiß)

Julia Ruhs @Jann Wilken

Matthias Zeller @Jacqueline Wach

Info

Schläfst du gerne? Was hält dich manchmal vom Schlafen ab? Und wer ist dieser Schlaf überhaupt?

Gelo tu ji xewê hez dikî? Ew tiştê ku carna xewa te diherimîne çi ye? Û ma gelo ev Xew kî ye ku carna tê, carna nayê?

Das Theaterstück NACHTEULEN/KUNDÊ ŞEVÊ beschäftigt sich mit Fragen rund um die Nacht und das Schlafen. Es ist für alle, die immer und überall schlafen können. Für diejenigen, die oft lange auf ihren Schlaf warten. Für alle, deren Schlaf kommt und wieder geht. Und für alle anderen.

Lîstika şanoyê NACHTEULEN/KUNDÊ ŞEVÊ li ser van pirsen disekine ku bi şevê û xewê re eleqedar in. Ev lîstik ji bo wan kesan e ku dikarin hertim û li her derê rakevin. Ji bo wan kesan e ku divê dûr û dirêj li benda xewa xwe bimînin.  Ji bo wan kesan e ku xewa wan geh tê geh diçe. Û ji bo hemû kesên din e.

NACHTEULEN/KUNDÊ ŞEVÊ wurde in einem gemeinsamen künstlerischen Forschungsprojekt mit Kindern im Kulturzentrum HausDrei in Hamburg-Altona entwickelt. KUNDÊ ŞEVÊ bi riya lêkolîneke ya bi zarokan re ya li navenda çandê HausDrei ya li Altona’ya Hamburgê derket holê.

Leichte Sprache
EN
FR

Schläfst du gerne?
Manche Menschen schlafen sehr gerne.
Manche Menschen können nicht gut schlafen.
Manchmal wartet man lange auf den Schlaf.
Der Schlaf kommt.
Der Schlaf geht wieder.
Das Theater-Stück heißt NACHTEULEN.


Do you love to sleep? What sometimes keeps you awake? And what exactly is sleep? The play „The Owls of the Night“ explores these questions related to night and sleep. It’s for everyone who can sleep anywhere, anytime. For those who often wait a long time before falling asleep. For everyone whose sleep is intermittent. And for everyone else.


Aimez-vous dormir ? Qu’est-ce qui vous empêche parfois de dormir ? Qu’est-ce que le sommeil, au juste ? La pièce « Les Hiboux de la Nuit » explore ces questions liées à la nuit et au sommeil. Elle s’adresse à ceux qui peuvent dormir n’importe où, n’importe quand, à ceux qui attendent longtemps avant de trouver le sommeil et à ceux dont le sommeil est intermittent.

Daten

Gastspiel aus Hamburg

Mit wenig Text, in deutscher und kurdischer Lautsprache für Menschen ab 4 Jahren und älter. Kinder in Begleitung Erwachsener gerne auch jünger. Im Stück wird es nie ganz dunkel.

Dauer

50 Minuten

Barrierefreiheit

Es gibt ein Fahrstuhl und eine Rampe

Credits

Konzept/Konsept:

Petra Jeroma

Regie/Derhênan:

Malte Andritter

Dramaturgie/Dramaturjî:

Jonas Feller

Spiel/Lîstik:

Petra Jeroma, Hêja Netirk

Sound/Muzik

Carlos Andrés Rico

Bühnenbild/Dekor

Yi-Jou Chuang


Technik/Teknîk

Nico Franke & Camilo Bueno de León

Kostüm/Lebas:

Malika Lu Görlach

Illustration &
Grafik/îlûstrasyon & Grafik

Andrés Munoz Claros

Foto & Video / Wêne & Video

Maik Gräf

Förderung

Gastspiel ermöglicht durch die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg e. V. aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien sowie über das Förderprogramm FAIR P(L)AY der ASSITEJ aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Info

Mit Kunst setzt sich das Erwachsenentheater in dieser Spielzeit auseinander. Also dem, was uns berührt, bevor wir wissen, warum. Dem, was uns wütend macht, peinlich berührt, euphorisiert oder plötzlich sehr still werden lässt. Kunst spricht unser Gefühlsleben an – und genau deshalb besitzt sie so viel Sprengkraft.

Diese Sprengkraft bleibt selten folgenlos. Denn wer über Kunst streitet, streitet selten nur über Formen oder Farben – sondern über Werte, über Haltung, über das eigene Empfinden. Und darüber, wessen Gefühle eigentlich zählen. Aus Meinungen werden Positionen, aus Geschmacksfragen Grundsatzdebatten, und nicht selten geraten dabei auch Beziehungen ins Wanken.

Inmitten hitziger Diskussionen, verletzter Eitelkeiten und übergroßer Interpretationen stellt sich schließlich die Frage: Ist Kunst das, womit man durchkommt? Oder ist sie doch viel mehr – ein Ort, an dem Gefühle verhandelt werden, die sonst keinen Platz haben? Muss Kunst gefallen, provozieren, trösten, wehtun? Und was passiert, wenn sie all das gleichzeitig tut?

Leichte Sprache
EN
FR


In dieser Spielzeit arbeitet die Theater-Gruppe für Erwachsene mit dem Thema Kunst.
Kunst macht uns manchmal wütend.
Kunst kann uns peinlich sein.
Kunst kann uns sehr glücklich machen.
Kunst kann uns auch sprachlos machen.
Kunst spricht unsere Gefühle an.
Darum hat Kunst oft eine starke Wirkung.


This season, the adult theater group is dedicating itself to art. Art makes us angry, embarrasses us, fills us with euphoria, or suddenly leaves us speechless. Art speaks to our emotional lives – and that is precisely why it possesses such explosive power. This explosive power rarely remains without consequences.


Cette saison, la troupe de théâtre pour adultes se consacre à l’art. Ceux qui débattent d’art ne se contentent pas de discuter de formes ou de couleurs – ils discutent de valeurs, d’attitudes, de leurs propres sentiments. Et de ceux dont les sentiments comptent réellement. Les opinions deviennent des positions, les questions de goût des débats fondamentaux…

Daten

Eigenproduktion

Dauer

60 Minuten

ab 12 Jahre

Barrierefreiheit

Credits

Es spielen

Beate Knepper

Roman Saiz

Dieter Wäldele

Doris Sicklinger

Daniele Castriotta

Lisa Kummle

Martin Kumbartzky

Karl Emmler

Ulrike Wohlwender-Seng

Andrea Moraga

Regie

Sabrina Lössl

Regieassistenz

Milo Zauritz

Produktionsleitung

Alexandre Glanz

Fotos

Sabrina Lössl

Milo Zauritz

Info

Was, wenn man spricht – und niemand antwortet?

In Einige Nachrichten an das All schicken Menschen Gedanken und Wünsche hinaus ins Unbekannte. Unterschiedliche Figuren versuchen, auf ihre eigene Weise gehört zu werden. Sie erzählen von Sehnsüchten, von Ängsten und von dem Wunsch, gesehen zu werden.

Aber was bleibt, wenn die Zeit nicht reicht? Wenn man plötzlich alles vergisst – und nur ein einziges Wort übrig bleibt?
Welches Wort würde man senden?

Das Stück fragt danach, was wirklich wichtig ist. Was wir weglassen können. Was von uns bleiben soll. Und was andere über uns wissen müssen – wenn wir nur eine einzige Nachricht ins All schicken dürfen.

Leichte Sprache
EN
FR


Das Stück stellt wichtige Fragen:
Was ist wirklich wichtig?
Was können wir weglassen?
Was soll von uns bleiben?
Manche Menschen schicken Nachrichten ins Welt-All.
Das Welt-All ist der Raum um die Erde.
Sie schicken ihre Gedanken und Wünsche weg.
Aber was passiert, wenn die Zeit zu kurz ist?


In „Some Messages to the Universe,“ people send their thoughts and wishes out into the unknown. They speak of longings, fears, and the desire to be seen. But what remains when time runs out? When you suddenly forget everything – and only a single word remains? Which word would you send?


Dans « Messages à l’Univers », des personnages envoient leurs pensées et leurs souhaits vers l’inconnu. Ils y expriment leurs désirs, leurs peurs et leur besoin d’être vus. Mais que reste-t-il quand le temps est écoulé ? Quand soudain tout s’efface et qu’il ne reste plus qu’un seul mot ? Lequel enverriez-vous ?

Daten

Nach Wolfram Lotz

Dauer

90 Minuten

Barrierefreiheit

Es gibt einen Aufzug und eine Rampe

Credits

Es spielen

Erwachsenentheatergruppe Lörrach mit

Martin Kilwing

Alexandre Glanz

Sina Kampfhenkel

Peter Thoren

Keana Müller

Alina Stein

Isabelle Spöri

Margarita Karich

Matthias Traub

Tobias Spring

Carina Seifert

Regie

Lisa Wilfert

Regieassistenz

Kathi Dunkel, Alexandre Glanz

Produktionsleitung

Carina Seifert

Technik:

Amadou Sené, Johannes Demmler

Fotos

Yelyzaveta Cherniavska

Info

Miteinander und nicht übereinander und laden ein zur Diskussion über die Frage SCHWARZ – GRÜN. Was trennt uns und was verbindet uns in Stil und Ziel?   Die immer wieder beschworene Einigkeit der demokratischen Kräfte in unserem Land bröselt in Schlagabtausch von Wahlkampf und anderen Mühen der politischen Ebenen. Gegenseitig wirft man sich Stilfragen, Wortwahl und auch inhaltliche Schwerpunktsetzung in der Umsetzung vor. Dabei verfolgen beide Parteien eigentlich gemeinsame Ziele im Umbau des Staates und vor allem zum Schutz unserer Umwelt.  

Leichte Sprache
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FR


Schwarz-Grün bedeutet:
2 Parteien arbeiten zusammen.
Das sind die CDU und die Grünen.
Die Parteien streiten oft.
Sie reden schlecht übereinander.
Das passiert besonders im Wahl-Kampf.
Aber eigentlich wollen beide das Gleiche:
– Sie wollen den Staat verändern
– Sie wollen die Umwelt schützen

We invite you to join the discussion on the question of BLACK – GREEN. What separates us and what connects us in terms of style and goals? The oft-invoked unity of democratic forces in our country is crumbling.Yet both parties actually pursue common goals in restructuring the state and, above all, protecting our environment.


Nous vous invitons à débattre de la question NOIR – VERT. Qu’est-ce qui nous sépare et qu’est-ce qui nous unit en termes de style et d’objectifs ? L’unité des forces démocratiques dans notre pays s’effrite sous les coups portés. Pourtant, les deux partis poursuivent en réalité des objectifs communs dans la restructuration de l’État et surtout dans la protection de notre environnement.

Daten

Barrierefreiheit

Fahrstuhl und Rampe

Credits

Es diskutieren

Lena Christin Schwelling, Co-Vorsitzende von Bündnis90/Die Grünen in Baden-Württemberg mit Gudrun Heute-Bluhm, Vorsitzende der Frauenunion Kreis Lörrach

Moderation

Sabine Ehrentreich, Stadträtin und freie Journalistin

Info

Das Drama „Leben des Galilei“ schrieb Bertolt Brecht 1938/39 im Exil in Dänemark. Die Zeitungen hatten damals die Nachricht von der Spaltung des Uran-Atoms durch den Physiker Otto Hahn und seine Mitarbeiter*innen veröffentlicht. Die Fassung von 1955/56 hat Brecht für die Inszenierung in Ost-Berlin, kurz vor seinem Tod, verfasst. Das Stück ist zeitlos gültig geblieben: Machtmissbrauch durch Ideologien, Religionen, Populismus, der absolute Wahrheiten setzt, Wissenschaftsfeindlichkeit und Verschwörungstheorien.

Ausgangspunkt des Stücks ist das Leben des Wissenschaftlers Galileo Galilei, der im 17. Jahrhundert mit seinen Forschungen das heliozentrische Weltbild, das heißt, die Sonne ist das ruhende Zentrum des Universums, bestätigt. Die katholische Kirche stellt ihn vor Gericht. Galileo Galilei widerruft aus Angst vor Folter seine Forschungsergebnisse.

Leichte Sprache
EN
FR


Galileo Galilei war ein Wissenschaftler. Er lebte vor etwa 400 Jahren.
Galileo Galilei hat gezeigt: Die Sonne steht im Mittelpunkt vom Welt-All. Die Erde dreht sich um die Sonne. Die Kirche war dagegen. Darum brachten sie Galileo Galilei vor Gericht. Galileo Galilei hatte Angst vor Folter. Deshalb sagte er seine Erkenntnisse sind falsch.


Bertolt Brecht wrote the drama ‘Life of Galileo’ in 1938/39 at the time the splitting of uranium atom became possible. The play is based on the life of the scientist Galileo Galilei, whose research in the 17th century confirmed the heliocentric view of the world. The Catholic Church put him on trial. Galilei recanted his research findings out of fear of torture.

Bertolt Brecht a écrit la pièce «Vie de Galilée» en 1938/39. À cette époque, la fission de l’atome d’uranium était possible. La pièce est basée sur la vie du scientifique Galilée, qui a confirmé au XVIIe siècle la vision héliocentrique du monde. L’Église catholique l’a traduit en justice. Galilei a renié les résultats de ses recherches par crainte de la torture.

Daten

Nach Bertolt Brecht, Suhrkamp Verlag, Fassung von 1955/56, Frankfurt am Main

Dauer

ca. 60 Minuten

Barrierefreiheit

Credits

Es spielen

Das Spielzeitteam 25/26

Regie

Vaclav Spirit

Fotos

Barbara Ruda

Produktionsleitung

Angelika Ebert

Einerseits und Andererseits haben einen schönen Streit

Kinder, Jugendliche und Erwachsene streiten. Das ist nichts Neues. Würden wir alle Streitigkeiten, die jetzt stattfinden, aufzeichnen, gäbe es ein Gewirr an Tönen und Bildern. Es wäre laut und wild, wir hätten Chaos im Bauch und Kopf. Das macht Angst. Aber was passiert, wenn aus diesem „Krach“ ein Lachen wird? Vielleicht ist das Lachen erst zögerlich, dann wird es immer ansteckender, es wird zwei- und mehrstimmig. Es ist ein Lachen, das weit entfernt ist vom Auslachen. Kann Streit jemand zum Lachen bringen? Vielleicht ist das nicht gerade in der Schule oder im Spielzeugladen möglich, aber anderswo schon.

Leichte Sprache
EN
FR

Kinder, Jugendliche und Erwachsene streiten oft.
Aber manchmal kann aus dem Streit etwas Gutes werden.
Zum Beispiel, wenn Menschen plötzlich zusammen lachen.
Kann Streit also auch zum Lachen führen?
Vielleicht nicht immer – aber manchmal.

Children, teenagers, and adults argue. If we could record all the arguments happening right now, there would be a jumble of sounds and pictures. It would be loud and wild. But what happens when this “noise” turns into laughter?
Maybe at first the laughter is shy, then it spreads and becomes shared and joyful.

Les enfants, les adolescents et les adultes se disputent.
Si nous enregistrions toutes les disputes qui ont lieu maintenant, il y aurait un mélange de sons et d’images. Nous aurions du chaos dans la tête et dans le ventre. Cela peut faire peur. Mais que se passe-t-il quand ce « bruit » devient un rire ?

Daten

ab 5 Jahren

Dauer

60 Minuten

Barrierefreiheit

Rampe und Fahrstuhl

Credits

Regie

Karin Maßen

Regieassistenz: Keana Müller
Produktionsleitung: Paul Holler

Es spielen

Lisa Wilfert, Thoja Steenbeck,
Luana Weiß, Elias Füchsle,
Anselm Müllerschön, Ric Weißer

Stücktext

Alexander Stutz
Karin Maßen und Ensemble

Musik

Komposition, Saxophon und Synthesizer: Johan Olsson

Klavier, Synthesizer: Iannis Obiols
Schlagzeug: Iago Fernandéz

Theaterexperimentgruppen  Konzeption und Durchführung (Fridolinschule und Pestalozzischule Lörrach):

Johanna Kübler, Hannah Hannah Feistkorn,  Emma Emma Hobrecker, Karin Maßen

Videos:

Stop Motion Videos: Spielzeitteam, Yelyzaveta Cherniavska

Cartoonvideo:

Simon Koschmieder

Plakat- und Programmgestaltung

Nadine Bahls
Fotos für Plakat- und Programmgestaltung: Milo Zauritz

Stückfotos

Barbara Ruda

Sony

Die Solo-Performance „Sonny“ der slowenischen Künstlerin  Nataša Živković gehört zur europäischen Gegenwartskunst. Es geht um die Frage des Überlebens in einer Männerwelt. Ausgangspunkt sind die sogenannten Schwurjungfrauen (virginas) aus dem westlichen Balkan. Es sind Frauen, die für ihre Freiheit den Schwur ablegen, fortan als Männer zu leben. Nicht umsonst gibt es bis heute in Montenegro die Tradition weibliche Föten abzutreiben.

Nataša Živković verwandelt diese reale Praxis der Schwurjungfrauen in eine poetisch-physisch-textuelle Erforschung von Körper, Identität und Widerstand. In einem anschließenden Publikumsgespräch spricht sie über die Hintergründe und die Konzeption des Stücks.  Die Produktion wurde beim ACT Festival Bilbao mit dem ACT Award 2019 ausgezeichnet. 

Leichte Sprache
EN
FR

Nataša Živković ist eine Künstlerin aus Slowenien.
Sie hat ein Theater-Stück gemacht.
Das Theater-Stück heißt: Sonny.
In dem Theater-Stück geht es um Frauen.
Diese Frauen leben in einer Welt mit vielen Männern.
Sie wollen überleben.
Darum leben sie wie Männer.

The solo performance “Sonny” by Slovenian artist Nataša Živković deals with the issue of survival in a man’s world. It takes as its starting point the “sworn virgins” (virginas) of the Western Balkans. These are women who, in order to gain their freedom, take a vow to live as men from then on. During a discussion after the performance, Nataša Živković talks about the context of the piece.

La performance solo« Sonny » de l’artiste slovène Nataša Živković traite de la question de la survie dans un monde d’hommes. Elle prend pour point de départ les « vierges jurées » des Balkans occidentaux. Il s’agit de femmes qui, pour obtenir leur liberté, font le serment de vivre désormais comme des hommes. Lors d’une discussion Nataša Živkovićelle parle du contexte de la pièce.

Daten

Gastspiel in Englisch oder Slowenisch mit englischen Untertiteln

Dauer

40 Minuten mit anschließendem Publikumsgespräch

Barrierefreiheit

Rampe und Fahrstuhl

Credits

AUTORIN/PERFORMANCE: Nataša Živković | PERFORMERS: Daniel Petković, Loup Abramovici |RAUMGESTALTUNG/SZENOGRAFIE: Lenka Đorojević |LICHTGESTALTUNG/TECHNISCHE LEITUNG: Špela Škulj | FOTOGRAFIE: Nada Žgank | BERATUNG: Teja Reba | AUSFÜHRENDE PRODUKTION: Eva Prodan | PRODUKTION: City of Women

Unterstützt von

Ministerium für Kultur der Republik Slowenien und der Stadtverwaltung von Ljubljana

Das Zauberholz

Beim Stück „Das Zauberholz“ hat der Sonnenkönig Sarastro Pamina entführt. Pamina ist die Tochter der Königin der Nacht. Die Königin bittet Prinz Tamino, Pamina zu befreien. Das Zauberholz und die lustige Papagena sollen ihm dabei helfen. Das Stück geht der Frage nach, warum wurde Pamina entführt und ob Sarastro wirklich so böse ist? Theater HandStand bedient sich der Textvorlage für die Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Leichte Sprache
EN
FR

Das Stück heißt: Das Zauberholz.
In dem Stück gibt es einen Sonnen-König.
Er heißt Sarastro.
Sarastro hat ein Mädchen entführt.
Das Stück stellt wichtige Fragen:
Warum wurde Pamina entführt?
Ist Sarastro wirklich böse?


In „The Magic Wood“ the Sun King Sarastro has kidnapped Pamina. Pamina is the daughter of the Queen of the Night. The Queen asks Prince Tamino to free Pamina. The magic wood and the merrily Papagena are to help him. The play explores the question why Pamina was kidnapped and whether Sarastro is really that evil. Theater HandStand used the text from „The Magic Flute“ by Mozart.


Dans «La Forêt enchantée» le roi Soleil Sarastro a enlevé Pamina. Pamina est la fille de la reine de la nuit. La dernière demande au prince Tamino de libérer Pamina. La forêt magique et Papagena doivent l’aider. La pièce explore les raisons pour lesquelles Pamina a été enlevée et demande si Sarastro est vraiment méchant. Le théâtre HandStand utilise le texte «La Flûte enchantée» de Mozart.

Daten

Dauer

75 Minuten

Barrierefreiheit

Es gibt eine Rampe und einen Aufzug für Rollstuhlfahrer*innen. 

Credits

Es spielen

Theater HandStand ist eine Theatergruppe mit gehörlosen und hörenden Menschen. Seit 2001 hat die Gruppe verschiedene Theaterstücke in Gebärdensprache und Lautsprache inszeniert. Gebärdensprache und Lautsprache sind gleichberechtigt miteinander verwoben, damit gehörlose und hörende Zuschauer*innen zusammen ins Theater gehen können.

Regie

Theater HandStand, Fotos: Andy Nagel

Melli liebt es, Musik zu hören. Jeden Tag tanzt sie zur Musik ihrer Melodie Maschine und ihren knallbunten Kopfhörern durch die alltäglichen Herausforderungen des Lebens. Eines Tages trifft Sie auf eine geheimnisvolle Gruppe von Musiker*innen. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei diesen Musiker*innen um die Band handelt, die sich in ihrer Musik-Maschine befindet und all die Musik live eingespielt hat, die Melli den ganzen Tag hört. Das szenische Familienkonzert für Kinder und Eltern verspricht ein musikalisches und visuelles Erlebnis.

Leichte Sprache
EN
FR

Melli hört gern Musik.
Sie tanzt jeden Tag zur Musik.
Sie hat eine Musik-Maschine.
Sie hat bunte Kopfhörer.
Melli trifft eine Gruppe Musiker.
Die Musiker spielen die Musik live.
Die Musik kommt aus der Musik-Maschine.

Melli loves listening to music. Every day, she dances through life’s everyday challenges to the music of her melody machine and her brightly colored headphones. One day, she encounters a mysterious group of musicians. It quickly becomes clear that these musicians are the band inside her music machine, which has recorded live all the music Melli listens to throughout her day.

Melli adore écouter de la musique. Chaque jour, elle affronte les défis du quotidien au son de sa machine à mélodies et de ses écouteurs aux couleurs vives. Un jour, elle rencontre un mystérieux groupe de musiciens. Il devient vite évident qu’il s’agit de l’orchestre de sa machine à musique, qui a enregistré en direct toute la musique que Melli écoute au quotidien.

Daten

Dauer

50 Minuten

Barrierefreiheit

Das Theater ist barrierarm und mit dem Rollstuhl

Credits

Es spielen

Lucas Zibulski:

Leitung, Konzept und Schlagzeug

Sara El Hachimi (Alt-Saxophon)

Nicolò Muzii (Piano)

Gianno Narduzzi (Kontrabass)

Laura Huber: Performance und Konzept-mitentwicklung:

Info

Unterschiedlichkeiten ohne Sprache darzustellen, ist der Grundstein der ersten Performance des Spielzeitteams 25/26.  Dreieck, Quadrat und Kreis sind dabei ihre  körperlichen Formen des Ausdrucks. Darin findet sich auch das von Jugendlichen definierte neue Spielzeitthema des Theaters:  „formen“.

Leichte Sprache
EN
FR

Das Spielzeitteam 25/26 zeigt eine erste Aufführung.
Sie zeigen Unterschiede ohne Sprache.
Das ist der Grund für die Aufführung.
Die Personen benutzen Dreieck, Quadrat und Kreis.
Diese Formen sind ihr Körperausdruck.
Jugendliche haben ein neues Thema für das Theater gefunden.
Das Thema heißt „formen“.

Representing differences without language is the cornerstone of the 25/26 season team’s first performance. Triangles, squares, and circles are their physical forms of expression. This also reflects the theater’s new season theme, „formen,“ defined by young people.

Représenter les différences sans langage est la pierre angulaire de la première représentation de l’équipe de la saison 25/26. Triangles, carrés et cercles sont leurs formes d’expression physique. Cela reflète également le thème de la nouvelle saison du théâtre, défini par les jeunes : « formen ».

Daten

Dauer

15 Minuten

Barrierefreiheit

Ort steht noch nicht fest

Credits

Es spielen

Das Spielzeitteam 25/26

Regie

Lisa Wilfert

Das Spielzeitteam 25/26, Foto: Nadine Bahls

Info

Wenn Worte zu Bewegung werden, Klänge sich zu Sprache formen, Gesten zu Zeichen werden und diese sich in einem Tanz wiederfinden, dann heißt das: Word and Movement. Dieses Format öffnet den Raum, um gemeinsam zu texten und Bewegungen zu improvisieren.

Leichte Sprache
EN
FR

Worte werden zu Bewegung.
Klänge werden zu Sprache.
Gesten werden zu Zeichen.
Diese Zeichen sind in einem Tanz.
Das nennt man Word and Movement.
Dieses Format macht Platz.
Ihr könnt zusammen Texte schreiben.
Ihr könnt Bewegungen ausprobieren.

When words become movement, sounds form language, gestures become signs, and these are reflected in a dance, that’s what we call Word and Movement. This format opens up the space to write texts and improvise movements together.

Quand les mots deviennent mouvement, les sons forment le langage, les gestes deviennent signes, et que tout cela se reflète dans une danse, c’est ce que nous appelons Parole et Mouvement. Ce format ouvre un espace pour écrire des textes et improviser des mouvements ensemble.

Daten

Dauer

Barrierefreiheit

Es gibt eine Rampe und einen Fahrstuhl

Credits

Es spielen

Regie

Info

Es wuselt. Es krabbelt. Es lacht. 30 Jahre haben Kinder -und Jugendliche in den Straßen Szenen gespielt und getanzt. Und nun? Jetzt werden in der ganzen Stadt einzelne Szenen und Choreografien gezeigt. Damit präsentiert sich das Theater im Öffentlichen Raum. Laufen Sie durch die Straßen und lassen Sie sich überraschen!

Leichte Sprache
EN
FR

Es wuselt.
Es krabbelt.
Es lacht.
Seit 30 Jahren tanzen Kinder und Jugendliche.
Sie spielen Theater auf der Straße.
Und jetzt?
Jetzt sieht man viele kleine Szenen in der Stadt.

It’s bustling, crawling and laughing. For 30 years, children and young people have performed in the streets. They have danced and acted in scenes. And now? Now you can see small scenes all over the city. Theatre is happening in public spaces. Walk through the streets and let yourself be surprised!

Ça grouille, ça rampe et ça rit. Depuis 30 ans, des enfants et des jeunes jouent dans la rue. Ils dansent aussi dans la rue.
Et maintenant ? On voit des petites scènes dans toute la ville. Laissez-vous surprendre !

Daten

Dauer

Barrierefreiheit

Credits

Es spielen

Regie

Info

Bei der Auftaktveranstaltung „30 Jahre Theater Tempus fugit Festival“ schwelgen wir in den Erinnerungen der Vergangenheit. Welche Reise hat das Theater Tempus fugit hinter sich? Was erzählen sich die Wände des Hause? Welche Biographien sind aus dem Theater gewachsen? Wir kommen zusammen, danken, schätzen und feiern. Feiern 30 Jahre Theater Tempus fugit. 

Leichte Sprache
EN
FR

Daten

Mit Performances, Live Musik und Reden

Barrierefreiheit

Der Zugang zum Theaterhaus und auch zum Theatersaal ist barrierefrei. Es gibt eine Rampe und einen Aufzug für Rollstuhlfahrer*innen. Wer weitere Unterstützung braucht, sollte sich vorab telefonisch mit dem Theater in Verbindung setzen: +49 (0)7621 15784 0. Wir helfen gerne weiter.

Info

Was passiert, wenn Kinder und Jugendliche die Bühne für sich haben? Wenn ihre Gedanken, Wünsche und Fragen den Raum füllen und wir Erwachsene für einen Moment einfach nur zuhören? In „ZukunftsSTIMMEN – Jung. Laut. Relevant.“ übernehmen junge Menschen das Wort – laut, leise, wütend, mutig, nachdenklich. Sie zeigen, was sie bewegt. Noch wissen wir nicht, welche Themen an diesem Vormittag auf der Bühne stehen werden. Denn der künstlerisch-theaterpädagogische Prozess gibt den Kindern und Jugendlichen die Freiheit, ihre eigenen Inhalte zu wählen. Sie sind die Expert*innen für ihren Alltag, für das, was in Familie, Schule, Stadt und Welt passiert. Sie sind diejenigen, die so oft mit dem Begriff Zukunft in Verbindung gebracht werden. Die Jugend als unsere Zukunft? Wie fühlt sich das an?  Was wird dazu assoziiert? Hier geht es um mehr, als aus der Erwachsenenperspektive Erwartungshaltungen zu erfüllen.

Leichte Sprache
EN
FR

Was passiert, wenn Kinder und Jugendliche auf der Bühne stehen?
Was passiert, wenn sie ihre Gedanken sagen dürfen?
Und wenn Erwachsene einfach nur zuhören?
Die Veranstaltung heißt: ZukunftsSTIMMEN – Jung. Laut. Relevant.
Bei der Veranstaltung sprechen Kinder und Jugendliche.

Daten

Dauer

120 Minuten

Barrierefreiheit

Credits

Es spielen

Kinder- und Jugendtheatergruppen von Tempus fugit sowie Schultheater-AGs aus Lörrach und Umgebung und interdisziplinäre Künstler*innen aus der Region

Regie

Karin Maßen

Es ist eine Kooperation mit dem Burghof Lörrach und „Stimmen“  

Proben für Zukunftsstimmen, Foto: Leonie Blöchlinger

Info

Das Theater Tempus fugit verabschiedet sich auch in diesem Jahr mit der Abschlussperformance „Und Tschüss!“ in die Sommerpause. Gezeigt wird eine Collage aus Performances und Szenen, welche in der Woche zuvor von den Spieler*innen in Workshops erarbeitet werden.

Leichte Sprache
EN
FR

Das Theater Tempus fugit sagt „Und Tschüss!“.
Mit dieser Aufführung beginnt die Sommerpause.
Die Aufführung heißt auch: „Und Tschüss!“.
Man sieht viele kurze Szenen.
Diese Szenen wurden in Workshops gemacht.
Die Spieler und Spielerinnen haben dort geübt.
Jetzt zeigen sie, was sie gemacht haben.

The theatre group Tempus fugit says “Goodbye!”
With this final show, they start their summer break.
The show is called “Und Tschüss!” (“And Goodbye!”).
It is a collage of short scenes and performances.

Le théâtre Tempus fugit dit « Au revoir ! ». Avec ce spectacle final, les vacances d’été commencent. Le spectacle s’appelle « Und Tschüss ! » (« Au revoir ! »). On voit plusieurs petites scènes et performances. Les participants les ont préparées pendant des ateliers, la semaine précédente.

Daten

Offene Probe findet am Mo. 28. Juli, ab 19.30 Uhr statt. Die Und Tschüss! Aufführungen sind am Di. 29. Juli, 18 Uhr und Mi. 30 Juli, 19.30 Uhr

Dauer

90 Minuten

Barrierefreiheit

Rampe und Aufzug

Credits

Es spielen

Das Spielzeitteam 24/25

Regie

Info

Derzeit beschäftigt sich das Theater im Rahmen des Projekts „Resonanzen“ mit dem Thema „Arbeit“. Dies ist als großes  inklusives  generationenübergreifendes Recherche-Projekt angelegt, das auf die Bühne gebracht wird. Die Akteur*innen forschen dabei mit allen Sinnen. Verschiedene Berufsgruppen mit und ohne Behinderungserfahrung sind Teil des Prozesses.  

Die Projektteilnehmer*innen haben sich dabei unter anderem folgende Fragen gestellt: Was ist für dich Arbeit? Darfst du arbeiten oder musst du arbeiten? Was sollte sich in der Arbeitswelt ändern, damit es besser für dich ist? Außerdem haben sie erforscht, wie ihre Arbeit „tönt“, welche  Utensilien und technischen Geräte dabei gebraucht werden, wie mobil sie dabei sein müssen, ob sie alleine oder in Teams arbeiten. 

Leichte Sprache
EN
FR


In dem Stück geht es um das Thema Arbeit.
Viele verschiedene Menschen machen mit.
Junge und ältere Menschen arbeiten zusammen.
Menschen mit und ohne Behinderung sind dabei.
Die Teilnehmer*innen erforschen das Thema Arbeit.
Sie nutzen dabei ihre Sinne.
Zum Beispiel: sehen, hören und fühlen.
 


The theme of Resonanzen this season is „work.“ We will explore, among other things, the following questions: What is work? Can work be fun? Is theater work? „Work“ is conceived as a large-scale, inclusive, intergenerational research project that will be brought to the stage.


Actuellement, le théâtre explore le thème du « travail » dans le cadre du projet « Résonances ». Il s’agit d’un vaste projet de recherche intergénérationnel et inclusif qui sera présenté sur scène. „Travail“ s’interesse à la dimension sonore du travail, les outils et équipements techniques nécessaires, le niveau de mobilité requis et si on travailles seul où en équipe.

Daten

Eigenproduktion

Dauer

Ca. 30 bis 40 Minuten

Barrierefreiheit

Der Zugang zum Theaterhaus und auch zum Theatersaal ist barrierefrei. Es gibt eine Rampe und einen Aufzug für Rollstuhlfahrer*innen. Wer weitere Unterstützung braucht, sollte sich vorab telefonisch mit dem Theater in Verbindung setzen: +49 (0)7621 15784 0. Wir helfen gerne weiter.

Credits

Konzept:

Karin Maßen, Benjamin Böcker, Nadine Bahls

Es spielen:

Das Spielzeitteam 25/26 und Martin Kilwing, Edwin Engesser, Lisa Brutschin, Sammy Schneider, Niels Herter, Angelika Schmidt, Jonathan Privitera, Michael Eisele

Regieassistenz:

Carina Seifert

Produktionsleitung:

Keana Müller

Fotos

Barbara Ruda

Kooperation:

leben +wohnen gGmbH, Lörrach, Lebenshilfe Lörrach e. V.

Förderung

Baden-Württemberg-Stiftung

Info

Seit 30 Jahren hat sich das Theater Tempus fugit weiterentwickelt und so auch Forum-Theaterstücke. Was ist geblieben? Was ist anders? Bei diesem Abend wird Altes und Neues sichtbar. Personen, die bei den ersten Inszenierungen dabei waren, und aktuelle Akteur*innen treten gemeinsam auf und präsentieren Auszüge der Forum-Theaterstücke.

Daten

Dauer

120 Minuten

Barrierefreiheit

Mit Audiodeskription

Credits

Es spielen

Regie

Forumtheaterstück Katzenwache aus dem Jahr 2022, Foto: Theater Tempus fugit

Vorarbeit mit Schulen

In einem einstündigen Theaterworkshop haben Kinder die Möglichkeit sich mit dem Thema Streit auseinanderzusetzen.  Kinder, Jugendliche und Erwachsene streiten. Das ist nichts Neues. Würden wir alle Streitigkeiten, die jetzt stattfinden, aufzeichnen, gäbe es ein Gewirr an Tönen und Bildern. Es wäre laut und wild, wir hätten Chaos im Bauch und Kopf. Das macht Angst.  Aber was passiert, wenn sich aus diesem „Krach“ ein Lachen wird? Vielleicht erst zögerlich dann immer ansteckender? Zweistimmig, mehrstimmig. Ein Lachen das weit entfernt ist vom Auslachen. Kann Streit zum Lachen bringen? Vielleicht nicht gerade in der Schule oder im Spielzeugladen.

Leichte Sprache
EN
FR

Kinder denken über Streit nach.
Streit gibt es überall.
Kinder streiten.
Jugendliche streiten.
Erwachsene streiten auch.
Es ist laut.
Das macht Angst.
Aber was passiert dann?
Was ist, wenn aus dem Streit ein Lachen wird?
Erst leise.
Dann lauter.
Dann lachen viele zusammen.

Children take part in a theatre workshop and they are talking about arguing and conflict. Everyone argues: children, teenagers and adults. Now imagine, all arguments are recorded. You would hear many voices. It would be loud and messy. But what happens then? What if laughter comes out of all that noise? First a small laugh. Then a bigger one. Then many people laughing together.

Les enfants parlent du conflit et des disputes. Tout le monde se dispute. Les enfants, les jeunes et les adultent se disputent. Si on enregistre tous les conflits, on entendrait beaucoup de voix. Ce serait bruyant et désordonné.
Ça fait peur. Mais ensuite? Et si un rire sortait de ce bruit ?
D’abord un petit rire. Puis un rire plus grand.
Puis plusieurs personnes qui rient ensemble.

Daten

Workshop für Kinder von sieben bis elf Jahren

Dauer

60 Minuten

Barrierefreiheit

Aufzug und Rampe

Workshop mit Inklusionsaktivist Antonio Florio

Info

Antonio Florio ist  Inklusionsaktivist. Was das genau ist, legt jeder anders aus, erzählt er. „Mein Fokus liegt darin, unbequeme Fragen zu stellen und gleichzeitig das Große und Ganze nicht aus den Augen zu verlieren.“ So hat er sich beispielsweise vor der Bundestagswahl mit einem AfD-Kandidaten über Inklusion unterhalten. Das sei nicht ganz einfach, sagt er.

Ende März findet nun ein Workshop mit Antonio Florio am Theater statt. Im Kern geht es dabei um Begegnungen.  Anhand seiner Biografie und seinen Erfahrungen wird er darlegen, warum er  sich für die Arbeit als Inklusionsaktivist entschieden hat. Zugleich erfahren die Teilnehmer*innen, warum sich sein Lebensweg schwieriger gestaltet hat. Er wird von nachhaltigen Prägungen erzählen, die diese Erfahrungen hinterlassen haben.

Leichte Sprache
EN
FR


Antonio erzählt von seinen Erlebnissen. Er sagt, dass alle Menschen selbst entscheiden können sollten, was für sie normal ist. Das nennt man Selbstbestimmung. Er möchte, dass Menschen ohne Behinderung anders denken. Antonio erklärt, wie er Hilfe organisiert. Er nutzt dafür ein Arbeitgebermodell. Das ist eine Art zu arbeiten, bei der er entscheidet.

Daten

Workshop mit Antonio Florio am 31. März 2025

Dauer

Von 9 bis 14 Uhr mit Pausen. Es gibt eine Verpflegung.

Barrierefreiheit

Der Zugang zum Theater ist barrierefrei. Es gibt eine Rampe und einen Aufzug für Rollstuhlfahrer*innen. Das Theater verfügt auch über ein behindertengerechtes WC.

Antonio Florio, Fotograf: Pierre Johne

Info

Bei diesem Stück geht es um die Geschichte eines Pianisten auf einem Ozeandampfer, der nie Land betritt. Es ist ein Theaterstück über das Loslassen, über Sehnsucht, Zufriedenheit und die Grenzen der Freiheit. Im Zentrum der Erzählung steht Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento, der im Jahr 1900 auf dem Schiff „Virginian“ geboren wird und dessen gesamtes Leben sich zwischen den unendlichen Weiten des Ozeans abspielt. Novecento wird zu einem legendären Pianisten, dessen Musik die Seelen der Passagier*innen berührt und gleichzeitig das Symbol seiner eigenen Lebensreise ist.

Das Ensemble des Erwachsenentheater erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und in wechselnden Rollen. Es konfrontiert sich mit dem Unbekannten und begibt sich auf eine Reise bei der am Ende vielleicht alles verloren scheint, aber auch alles gewonnen werden kann.

Leichte Sprache
EN
FR

Die Geschichte dreht sich um einen Mann. Der Mann heißt Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento. Er wird im Jahr 1900 geboren. Sein ganzes Leben verbringt er auf dem Schiff. Er spielt sehr gut Klavier. Die Menschen auf dem Schiff mögen seine Musik. Seine Musik berührt die Herzen der Menschen.

This piece is about the story of a pianist on an ocean liner who never sets foot on land. At the center of the story is Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento, who was born on the ship “Virginian” in 1900. Novecento becomes a legendary pianist whose music touches the souls of the passengers.

Cette pièce raconte l’histoire d’un pianiste sur un paquebot qui ne met jamais les pieds à terre. Au centre de l’histoire se trouve Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento, né sur le navire « Virginian » en 1900. Novecento devient un pianiste légendaire dont la musique touche l’âme des passagers et est en même temps le symbole du voyage de sa propre vie.

Daten

Nach Alessandro Baricco

Deutsch von Karin Krieger

Dauer

60 Minuten

Barrierefreiheit

Credits

Es spielt

Die Erwachsenentheatergruppe

Regie

Sabrina Lössl

Fotos: Leonie Blöchlinger und Sabrina Lössl

Info

Welche Perspektive haben wir auf die Welt? Was sind Privilegien haben wir? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Vorurteile und Zuschreibungen? In diesem Workshop, der im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus stattfindet, wollen wir gemeinsam mit Schüler*innen das Unbewusste bewusst machen, unsere Privilegien und Vorurteile sichtbar machen, reflektieren, sensibilisieren für Diversität und Empathie fördern – all das durch theaterpädagogische Methoden und Diskussionsformate.

Leichte Sprache
EN
FR

Wie sehen wir die Welt? Welche Vorteile haben wir?
Wie beeinflussen Vorurteile uns? In diesem Workshop sprechen wir darüber. Der Workshop ist gegen Rassismus.
Wir lernen: Unsere Vorteile erkennen. Vielfalt schätzen. – Mitgefühl zeigen.

Daten

Workshop

Dauer

90 Minuten

Info

Erarbeitung von Lebens-Wegen in der Theaterwerkstatt;; Foto: Nadine Bahls

In einer Installation präsentieren Teilnehmer’*innen der Theaterwerkstatt ihre Lebenswege. Fotos, Audioaufnahmen und andere Gegenständen sind ausgestellt. Bei dieser Installation geht es um Familie, Freunde, Beruf und noch vieles mehr. Menschen mit und ohne Behinderung erzählen ihre Lebensgeschichten.

Durch die Ausstellung wird am Samstag, 28 Juni, von 13 bis 16 Uhr geführt. Die Theater-Werkstatt „Lebens-Wege“ ist Teil des Projekts „Resonanzen“. Damit fördert das Theater Begegnungen zwischen verschiedenen Lebens-Welten. Die Baden-Württemberg-Stiftung unterstützt finanziell „Resonanzen“. 

Leichte Sprache
EN
FR

In der Theater-Werkstatt stellen Menschen ihre Lebens-Geschichten vor. Sie zeigen Fotos, nehmen Töne auf und zeigen andere Dinge. Das Thema der Ausstellung ist Familie, Freunde, Beruf und mehr. Menschen mit und ohne Behinderung sprechen über ihr Leben.
Die Ausstellung ist am Samstag, den 7. Juni.
Sie ist von 2 Uhr bis 4 Uhr Nachmittags.

In an installation, participants in the theater workshop present their life journeys. Photos, audio recordings, and other objects are on display. This installation explores family, friends, careers, and much more. People with and without disabilities share their life stories.

Dans une installation, les participants de l’atelier théâtre présentent leurs parcours de vie. Des photos, des enregistrements audio et d’autres objets sont exposés. Cette installation parle de la famille, des amis, de la carrière et bien plus encore. Des personnes avec et sans handicap racontent leur histoire de vie.

Daten

Sa. 7. Juni, 14 bis 16 Uhr

Dauer

ca. 60 Minuten

Barrierefreiheit

Begleitung für Menschen mit Sehbehinderung, barriererfreier Zugang für Rollstuhlfahrer, barrierefreie WCs

Konzept

Karin Maßen, Benjamin Böcker, Nadine Bahls

Info

Fabelwesen wie die uralte Morla, Ygramul die Viele oder der Glücksdrache Fuchur entführen uns in ein anderes Land, nach Phantásien, eine Welt der Wunder, die bedroht ist und gerettet werden muss.

Dabei zeigt der Protagonist Bastian Balthasar Bux manch einem den Weg nach Phantásien und bringt den Menschen das Wasser des Lebens. Bastian Balthasar Bux ist ein Kind, das stellvertretend für viele Kinder Mobbing erfährt, nicht geborgen in Elternhaus und Schule ist, keinen Platz auf der Welt findet. Aber er erhält die Chance, diese Situation zu verändern.

Das Theater Tempus fugit bietet für Menschen mit einer Sehbehinderung den Besuch des Stücks „Die unendliche Geschichte“ mit einer Live Audiodeskription an.
Dabei wird das Bühnengeschehen während der Inszenierung live über Kopfhörer kommentiert. So wird das, was mit den Augen nicht gesehen werden kann, durch Sprache zum Erlebnis.

Bei Aufführungen mit Audiodeskription gibt es die Möglichkeit eine Stunde vor Vorstellungsbeginn an einer Tastführung teilzunehmen. Bitte lassen Sie uns vorab wissen, ob Sie unser Angebot nutzen möchten. Tel: +49 (0)7621 15784 0 oder E-Mail an info@fugit.de

Leichte Sprache
EN
FR

In dem Buch „Die unendliche Geschichte“ gibt es viele fantastische Wesen. Diese Wesen nehmen uns mit in ein Land, das Phantásien heißt. Phantásien ist ein Land der Wunder. Aber dieses Land ist in Gefahr. Das Land Phantásien muss gerettet werden. In der Geschichte ist ein Junge wichtig. Sein Name ist Bastian Balthasar Bux. Bastian zeigt Menschen, wie sie nach Phantásien kommen können.

Mythical creatures whisk us away to another land, to Phantásien, a world of wonders that is threatened and must be saved. The protagonist, Bastian Balthasar Bux, shows many people the way to Phantásien and brings them the water of life. Bastian Balthasar Bux is a child who, like many other children, experiences bullying, feels unsafe at home or at school, and finds no place in the world.

Des créatures mythiques nous transportent vers un autre monde, Phantásien, un monde merveilleux menacé qu’il faut sauver. Le protagoniste, Bastian Balthasar Bux, montre à de nombreuses personnes le chemin vers Phantásien et leur apporte l’eau de la vie. Bastian Balthasar Bux est un enfant qui, comme beaucoup d’autres, est victime de harcèlement, se sent en insécurité à la maison ou à l’école et ne trouve pas sa place dans le monde.

Daten

Die unendliche Geschichte von Michael Ende, für die Bühne bearbeitet von John von Düffel, Aufführungsrechte: Verlag für Kindertheater Weitendorf, Hamburg

Dauer

95 Minuten

Barrierefreiheit

Mit Audiodeskription

Credits

Es spielen

Isabel Ernst
Laura Huber
Ric Weißer
Elias Füchsle
Lisa Wilfert
Nadine Bahls

Schüler*innen  der Karl Tschamber-Schule, Schüler*innen der  Fridolinschule, Jugendtheater Lörrach, Kinder- und Jugendchor Lörrach, Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Gretherstraße, Teilnehmer*innen am Spielzeitteam 2024/25, Teilnehmer*innen des Generationentheater und des Erwachsenentheaters, professionelle Schauspieler*innen sowie Musiker*innen

Regie

Karin Maßen

Regieassistenz

Philipp Kröning

Produktionsleitung

Yelizaveta Cherniavska

Fotos: Barbara Ruda
Trailer: Siegersbusch Film

Info

An diesem Theaterabend verschwimmen die Grenzen zwischen Probe und Aufführung, zwischen Schauspielenden und Zuschauenden. Das Generationentheater lässt einen Blick hinter die Kulissen werfen und zeigt, was passiert, wenn der Moment der Probe plötzlich selbst zur Aufführung wird. Im Hier und Jetzt wird alles zum Spiel und wer weiß – vielleicht gibt es am Ende Antworten auf die großen philosophischen Fragen oder die perfekte Liebesszene zu sehen – immerhin ist Valentinstag. 

Leichte Sprache
EN
FR

Heute Abend ist im Theater etwas Besonderes. Es ist nicht nur eine normale Aufführung. Es ist auch eine Probe. Eine Probe ist, wenn die Schauspieler üben. Du kannst sehen, was hinter den Bühnen passiert. Das nennt man „Blick hinter die Kulissen“. Manchmal wird aus der Probe eine richtige Aufführung.


„The Perfect Rehearsal“ takes place on Valentine’s Day. On this day, the Generationentheater plays excerpts from the play “The Physicians” by Friedrich Dürrenmatt.

„La répétition parfaite“ a lieu le jour de la Saint-Valentin. Ce jour-là, le Generationentheater joue des extraits de la pièce „Les Physiciens“ de Friedrich Dürrenmatt.

Daten

Nach „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt

Dauer

ca. 60 Minuten

Barrierefreiheit

Aufzug, barrierefreie WCs, solidarisches Preissystem

Credits

Es spielt

Generationen-theater

Regie

Lisa Wilfert

Info

Leseratten aus dem Förderverein vom Theater Tempus fugit lesen am 16. Januar 2025 am Nachmittag 3 - 5 und 6 - 10 Jährigen vor.

Was wird gelesen?

„Das Neinhorn“ von Marc-Uwe Kling
(für Kinder von 4 - 6 Jahren)
Es liest: Stefan Maßen

„Oma! schreit der Frieder“ von Gudrun Mebs
(für Kinder von 4 - 6 Jahren)
Es liest: Anette Eckstein

„Emil Einstein – Die streng geheime Tier-Quassel-Maschine“ von Suza Kolb (für Kinder ab 6 Jahren)
Es liest: Dieter Astholz

„Drachenreiter“ von Cornelia Funke
(für Kinder ab 8 Jahren)
Es liest: Philipp Reiß

Leichte Sprache
EN
FR

Daten

Vorlesestunde

Dauer

ca. 60 Minuten

Barrierefreiheit

Rampe und Aufzug

Credits

Es lesen

Mitglieder vom Förderverein

Info

Die bekannteste Version der Erzählung stammt aus der Sammlung „Deutsche Sagen“ der Brüder Grimm: Im Jahr 1284 befreite ein wunderlicher Mann die Stadt Hameln von Ratten. Die Bürger der Stadt versprachen ihm dafür eine Belohnung, sie zahlten ihn jedoch nicht aus. Der Rattenfänger rächte sich, indem er die Kinder mit Flötentönen in einen Berg führte und dort mit ihnen verschwand. Unsere Bühnenfassung geht auf die Novelle „Die Ballade vom Rattenfänger“ des tschechischen Dichters Viktor Dyk zurück. Sein Rattenfänger ist ein geheimnisvoller Wandersmann, ein Außenseiter. Er glaubt, in Hameln seine große Liebe gefunden zu haben. Nicht nur dass er sich darin täuscht, er wird auch von den Ratsherren um sein Geld betrogen. So entschließt er sich zur Rache. Er entführt mit seiner Pfeife nicht nur Kinder, sondern fast alle Bürger der Stadt.

Wir danken der Stadt Weil am Rhein ihre Unterstützung.
Ein Dankeschön geht auch an das Team vom Kulturzentrum Kesselhaus für die Probe- und Aufführungsmöglichkeit. Ein besonderer Dank gebührt der Stadt Rheinfelden für die Förderung.

Leichte Sprache
EN
FR

Im Jahr 1284 kommt ein seltsamer Mann nach Hameln. Hameln hat ein Ratten-Problem. Der Mann verspricht, alle Ratten zu vertreiben. Die Menschen von Hameln sind froh und versprechen ihm Geld dafür. Aber dann wollen sie ihm das Geld nicht geben. Der Mann wird wütend. Er spielt auf seiner Pfeife und alle Menschen außer einer Person folgen ihm.


In the Pied Piper’s Ballad, a strange man comes to Hamelin. The man promises to drive the rats out of the city. He should get money for this. But when he does not receive money, the man becomes angry. He plays his flute and all the men follow him.

Dans la Ballade du joueur de flûte, un homme étrange vient à Hamelin. L’homme promet de chasser les rats de la ville. Il devrait recevoir de l’argent pour cela. Mais lorsqu’il ne reçoit pas d’argent, l’homme se met en colère. Il joue de sa flûte et tous les hommes le suivent.

Daten

Nach Viktor Dyk

Dauer

ca. 75 Minuten

Alter

Ab 14 Jahren

Credits

Regie

Vaclav Spirit

Musik

Johan Olsson

Produktionsleitung und Regieassistenz

Philipp Kröning

Es spielt

Spielzeitteam 24/25

Fotos

Louisa Franzl

Info

Wundernd leise und von einer unbändigen Fabulierlust getrieben, entfaltet sich die Freude am Erzählen und Schreiben. Es geht nicht darum, fehlerfrei zu sprechen, zu lesen oder zu schreiben. Denn die Fabulierlust lebt davon, dass sie keine Regeln kennt. Ihr Ziel ist es, jedem Individuum dabei zu helfen, seinen ganz eigenen, einzigartigen (Schreib-) Stil zu entwickeln. In diesem Workshop steht das Vergnügen im Mittelpunkt, es geht nicht um Richtig oder Falsch, sondern um das Wagen von unerforschten Pfaden und das Verfolgen der eigenen Spuren.

Im Zuge dieses Abenteuers erfahren wir, wie Erlebtes und Erfundenes, Träume und Geschichten im Erzählen und Schreiben Ausdruck finden können, und dies gilt selbst für diejenigen, die sich nicht als Schreibende bezeichnen. Denn alle haben Geschichten zu erzählen, die niedergeschrieben, diktiert oder anderweitig dargestellt werden können.

Dank der Förderung durch die Bundesstiftung „Orte der Deutschen Demokratiegeschichte“ können auch Kinder und Jugendliche mit Blindheit oder Sehbehinderung sowie Kinder und Jugendliche mit Taubheit oder Hörbehinderung an diesem Workshop teilnehmen. Wir freuen uns auf eine möglichst vielfältige Gruppenzusammensetzung.

Der Workshop ist für die Teilnehmer*innen kostenlos.
Anmeldung an:
info@fugit.de oder Tel.: 07621 / 15784-0
Es stehen 15 Plätze zur Verfügung.

Leichte Sprache
EN
FR

Daten

für alle Kinder und Jugendlichen von 7 - 14 Jahren

Dauer

90 Minuten

Barrierefreiheit

Induktionsschleifen zur Hörverstärkung für Hörgeräte oder Cochlea Implantaten
Gebärdensprachdolmetscher

Für Kinder und Jugendliche, die blind oder seheingeschränkt sind, gibt es die Chance zur Begleitung und Führung durch das Theaterhaus.

Credits

Leitung

Regisseur und Autor Alexander Stutz

Info

Dieses Theaterstück spielt mit Märchenmotiven, Realitätsbezügen und Hintersinn. Dabei werden auf ironische Weise Rollenbilder hinterfragt. So traut Emma ihren Augen nicht. Sie trifft beim Einkaufen eine waschechte Prinzessin. Und diese heißt tatsächlich „Prinzessin Rosenblüte“. Die Prinzessin ist auf der einen Seite zart und duftend wie die schönen Rosen, aber sie hat auch ihre dornigen Eigenheiten und kann ganz schön schnippisch sein. Das ist verständlich, denn sie ist es gewohnt zu befehlen, und alle gehorchen ihr in ihrem Reich. Aber jetzt ist sie unter die Menschen gekommen. Und da sieht alles doch ganz anders aus. Hier gibt es andere, neue Regeln und die wollen erlernt werden. Deshalb ist die Prinzessin auch auf die Erde verbannt worden. Gut, dass sie Emma trifft. Aber, ob so eine Freundschaft tatsächlich diese Unterschiede aushält?

Leichte Sprache
EN
FR

Emma kann es kaum glauben. Sie sieht beim Einkaufen eine echte Prinzess. Die Prinzessin hat den Namen „Prinzessin Rosenblüte“. Die Prinzessin ist wie eine Rose. Sie ist schön und und riecht gut. Aber sie hat auch Dornen wie eine Rose.
Sie kann manchmal unfreundlich und zickig sein….

Emma meets a real princess while shopping. And this one is called “Princess Rose Flower”. The princess is on the one hand delicate and fragrant like beautiful roses, but she also has her prickly peculiarities. Now she is among people and everything seems different…

Emma rencontre une vraie princesse en faisant du shopping. Et celle-ci s’appelle «Princess Fleur de rose». La princesse est d’une part délicate et parfumée comme les belles roses, mais elle a aussi ses particularités épineuses. Maintenant, elle est parmi les gens et tout semble différent…

Daten

‚Prinzessin
Rosenblüte“
von Kirsten Boie
Aufführungs-rechte beim Verlag für
Kindertheater
Weitendorf, Hamburg

Musik

Benedikt Reising

Dauer

ca. 70 Minuten

Alter

ab 6 Jahren

Barrierefreiheit

Rampe und Aufzug

Credits

Es spielen

Laura Huber,
Lisa Wilfert

Regie

Karin Maßen

Fotos

Karin Maßen

Gastspiele im Rahmen vom TRIO Festival

Bei dieser Veranstaltung ist der Eintritt frei.

18:30 Uhr: Inklusive Tanzperformance „Begegnungen”
Die Begegnungen in unserer Vorstellung sind vielfältig. Wie in einem Traum. Wir finden uns in fremden Situationen und Zuständen. Wir treffen auf ungewöhnliche Gegenstände. Wir begegnen wirklichen Menschen, Phantasie-Figuren und Puppen. Wir sehen fremde Bilder. Die Tanzperformance Begegnungen zeigt eine Phantasie. Einen Traum. 

19:30 Uhr Wenn man mit den Ohren sieht, und mit den Augen hört.
Still·laut schaut mit den Ohren und hört mit den Augen.
Seit 2015 improvisieren die Tänzerin Lua Leirner und der Violonist Christian Neff zusammen.
Ihre künstlerischen und biographischen Wege sind sehr unterschiedlich.
Das Ensemble sucht Gemeinsamkeiten und macht das Unmögliche machbar.
Dadurch ergibt sich ein unverwechselbarer Ausdruck.

Leichte Sprache
EN
FR

Inklusive Tanzperformance „Begegnungen”

Tanztheater Öflingen

Es tanzen: Uwe Böckel, Christa Lemke, Heidrun Meyer, Cristinka Romero Yll, Pascal Villinger


Bewegungsregie und Choreographie: Dr. Alexandr Azarkevitch

Wenn man mit den Ohren sieht, und mit den Augen hört.

Text: Stilllaut

Info

Tag der offenen Tür am Theater

Theaterinteressierte und Neugierige haben am Sonntag 19.10.25 die Möglichkeit, von 11 bis 17 Uhr das Theaterhaus und das Team kennen zu lernen. Es gibt ein umfangreiches Programm. Gestaltet wird der Tag von unserem Spielzeitteam 25/26 und dem Jugendtheater Lörrach.
Um 16 Uhr zeigt das Jugendtheater Rheinfelden „Füchse lügen nicht“. Das Stück beschäftigt sich mit der Wahrheit und dem Lügen und zeigt, dass beides nicht so leicht voneinander zu unterscheiden ist.

Leichte Sprache
EN
FR

Am Sonntag ist ein besonderer Tag im Theater-Haus.
Das ist am 19. Oktober 2025. Von 11 bis 17 Uhr können alle Menschen kommen. Sie können das Theater-Haus besuchen.
Und sie können die Mitarbeiter treffen.
Um 16 Uhr gibt es ein Theater-Stück.
Das macht das Jugend-Theater Rheinfelden.
Das Stück heißt: Füchse lügen nicht.

Those interested in theater and the curious have the opportunity to get to know the theater and its team on Sunday, October 19, 2025, from 11 a.m. to 5 p.m. There’s an extensive program. At 4 p.m., the Rheinfelden Youth Theater will present „Foxes Don’t Lie.“ The play explores truth and lies, demonstrating that the two aren’t so easily distinguishable.

Les passionnés de théâtre et les curieux auront l’occasion de faire connaissance avec le théâtre et son équipe le dimanche 19 octobre 2025, de 11h à 17h. Un programme complet est proposé. À 16h, le Théâtre de la Jeunesse de Rheinfelden présentera « Les Renards ne mentent pas ». La pièce explore la vérité et le mensonge, démontrant que les deux sont difficiles à distinguer.

Daten

Dauer

11-17 Uhr

Barrierefreiheit

Rampe und Fahrstuhl

Credits

Die Kinder begeben sich mit den beiden Schauspieler*innen auf die Suche nach Tönen.
Wie klingt wohl die Fahrradklingel von Papas Fahrrad? Wie hört es sich an, wenn die Hängematte sich im Wind wiegt? Welches Geräusch macht der Reißverschluss der vollgepackten Strandtasche? Wie tönt es, wenn Kinder genussvoll ihr Eis schlecken oder die Luftmatratze aufgeblasen wird?
Verpackt in eine kleine Geschichte ohne viele Worte sind die Kinder mittendrin im Erleben und Gestalten, beim Tönen und beim Hören.
Vielleicht haben sie danach auch eine Idee davon, wie es klingt, wenn Pflanzen wachsen, das weggeworfene Papier nach dem Mülleimer ruft, die Picknickdecke nicht vergessen werden will?

Leichte Sprache
EN
FR

Die Kinder spielen mit den zwei Schauspielern. Sie suchen gemeinsam nach Geräuschen. Wie hört sich die Klingel von Papas Fahrrad an? Wie klingt die wohl? Vielleicht haben die Kinder eine Idee, wie andere Dinge klingen. Zum Beispiel, wenn Pflanzen wachsen. Oder wenn Papier in den Mülleimer geworfen wird.

The children go in search of sounds with the two actors.

Les enfants partent à la recherche des sons avec les deux comédiens.

Daten

Eigenproduktion

Dauer

ca. 30 Minuten +
anschließende
Gesprächsrunde
5-10 Minuten

für Kinder ab 3 Jahren

Barrierefreiheit

Rampe und Fahrstuhl

Credits

Es spielen

Yelyzaweta Cherniavska,
Lisa Wilfert

Musik

Johan Olsson 

Regie

Karin Maßen

Rechte

Illustrationen aus dem Bilderbuch WHAT DOES LITTLE CROCODILE SAY von Eva Montanari

Fotos

Audrey Oddlokken

Info

Die jungen Zuschauenden und nicht die Erwachsenen sind Hauptpersonen dieser Eigenproduktion. Sie sind alle eingeladen, gemeinsam ein Fest zu feiern. Der Saal für das große Fest ist bereit. Aber bevor sie feiern können, haben sie eine Aufgabe zu erfüllen.
Dafür besuchen sie in kleinen Gruppen zunächst die verschiedenen Räume, die das Theater zu bieten hat. Dort erleben sie Schauspielerinnen und Musikerinnen, die sich dort eingerichtet haben. Die Kinder können ihnen zuschauen, sie beobachten. Vielleicht wollen sie mit den Personen, die sie da erleben, sprechen oder mitmachen?
Vielleicht macht es die Kinder auch nachdenklich? Denn teilnehmen an dem Fest können sie nur, wenn sie ihre Aufgabe erfüllen: Wege und Mittel zu finden, um die Personen aus ihrem eigenen Reich herauszulocken. Die Tafel ist gedeckt – aber welche Fäden können die Kinder gemeinsam spinnen, um das zu erreichen? Klar kann der Versuch auch nicht gelingen, aber belohnt wird das Ausprobieren. Wie sagen wir Erwachsenen so oft: „Der Weg ist das Ziel!˝

Leichte Sprache
EN
FR

Daten

Eigenproduktion

Dauer

75 Minuten

Alter

Ab 6 Jahren und nur für Kinder!

Credits

Künstler*innen

Elias Füchsle
Laura Huber
Till Lang
Mara Miribung
Abélia Nordmann
Gizem Schwarz
Julian Voneschen
Lisa Wilfert

Regie

Karin Maßen

Stell Dir vor, es wird möglich!

Du wolltest schon immer mal mit anderen Fußballspielen?

Oder im Chor singen?

Oder auf einer Party tanzen?

Oder den Führerschein machen?

Im Resonanz-Raum „Vertrauen“ Teilen wir unsere Wünsche.

Wir beginnen alle im Publikum.

Jede*r kann von seinen Wünschen erzählen.

Manche Wünsche sind schon in Erfüllung gegangen.

Manche Wünsche bleiben unmöglich.

Und manche Wünsche können wir im Spiel gemeinsam ausprobieren:

Wir spielen Fußball.

Wir singen im Chor.

Oder wir tanzen auf einer Party.

Und vielleicht fahren wir auch Auto.

Unsere Phantasie hilft uns dabei.

Was hast Du Dich bisher nicht getraut?

Was habe andere Dir bisher nicht zugetraut?

Stell Dir vor, es wird möglich!

Im dreijährigen Projekt „Resonanzen“ sensibilisieren Experten mit Behinderung die Mitarbeitenden des Theaters. Menschen mit und ohne Behinderung gestalten anschließend gemeinsam „Resonanz-Räume“ für die Öffentlichkeit. Dies sind unterschiedliche Formate in denen sich Menschen begegnen, austauschen und ein Bewusstsein füreinander entwickeln können.

Das Angebot ist kostenlos.
Das Begegnungsformat wird von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert.

Leichte Sprache
EN
FR

Daten

Begegnungsformat

Dauer

2 Stunden

Barrierefreiheit

Rampe, Fahrstuhl, barrierefreie WCs

Das Theater Tempus fugit verabschiedet sich auch in diesem Jahr mit der Abschlussperformance „Und Tschüss!“ in die Sommerpause. Gezeigt wird eine Collage aus Performances und Szenen, welche in der Woche zuvor von den Spieler*innen in Workshops erarbeitet werden.

Leichte Sprache
EN
FR

Daten

Abschlussperformance

Dauer

ca. 75 Minuten

Barrierefreiheit

Fahrstuhl und Rampe

Credits

Es spielen

Spielende der Theatergruppen vom Theater Tempus fugit

Regie

Karin Maßen

Info

Wir, das Individuum, und ich, die Gruppe, cruisen durch eine Welt, wo Neon das Sagen hat und Überwachung die Plätze füllt. Kein Glitzer unter unseren Füßen, doch unsere Träume funkeln wie Flares in der Nacht. Vom kindlichen Staunen zum stürmischen Erwachsenwerden, geformt von den Bildern der Älteren, erkämpfen wir unsere Identität, sind stark im Verbergen.

Im Netz der Unsichtbarkeit, suchen wir Glanz und Menschlichkeit. Der Puls der Hoffnung treibt uns, sucht Wärme und Connection. Wie reißen wir uns aus dieser kalten Realität und entfachen die unaufhaltsamen Funken der Veränderung, die in uns brennen.

Daten

Ab 12 Jahren

Credits

Es spielt

Die Jugendtheatergruppe Lörrach

Regie

Karin Maßen

Autor

Alexander Stutz

Produktionsleitung und Regieassistenz

Philipp Kröning

Regieassistenz

Ben Dittmaier

Info

„Die, die in der Dunkelheit leuchten“ ist eine Solo-Performance, die versucht, die Geschichte von Christian W. darzustellen, der als Kind häusliche Gewalt erlebte. Er erzählt, welche emotionalen Herausforderungen und Traumata jemand erlebt, der mit solchen Situationen konfrontiert wird. 

Die Themen, die hier aufgegriffen werden, sind von gesellschaftlicher Relevanz: Häusliche Gewalt, toxische Männlichkeit, die Weitergabe von Traumata von Generation zu Generation und die Resilienz, die aus diesen traumatischen Erlebnissen entstehen kann.

Der Abend ist inspiriert von Georg Büchners Fragment „Woyzeck“, fokussiert sich aber auf die Perspektive des Kindes. Christian Woyzeck, dessen Vater seine Mutter auf tragische Weise umbringt. 

Dabei wird besonderer Wert auf die Darstellung zeitgenössischer Realitäten gelegt. Ein sensorischer Raum entsteht, der eine ganz eigene Sicht der Dinge mit sich bringt. Das Skateboard, treuer Freund auf vier Rädern, die Gitarre, Verwandte in Saiten und Holz, das Brot, ein Vater unerreichbar, und ein Topf mit blubbernder Marmelade – für manche das Frühstück am Morgen, für andere vielleicht die rote Schnur um den Hals.

Daten

Multidisziplinäre Solo-Performance, inspiriert von Georg Büchners Fragment „Woyzeck“

Für Zuschauende ab 14 Jahren

Dauer

ca. 70 Minuten

Credits

Es spielt

Elias Füchsle

Autor & Regie

Alexander Stutz

Stimme

Marie Silve

Regieassistenz

Rhea Battaglia

Open-Air in Rheinfelden

Nicht aufgeben. Trotz schwieriger Umstände immer wieder das Schöne entdecken. Im Kleinen, im Alltäglichen. Entdecken, dass es sich lohnt, immer wieder zu versuchen.

Um das Versuchen geht es beim Großprojekt auf dem Tutti Kiesi Areal in Rheinfelden, an dem sich rund 80 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 22 Jahren beteiligen. Das Jugendtheater Rheinfelden bildet den Kern der Open-Air-Großproduktion. Mit dabei sind auch die Kindertheatergruppe Rheinfelden, die Theater-AGs der Rheinfelder Gewerbeschule und der Hans-Thoma-Schule Warmbach, sowie die Klassen 2a, 2b und 3a, ebenfalls von der HTS Warmbach. Hinzu kommen Spieler*innen aus dem Spielzeitteam.

Unter der Regie von Theaterleiterin Karin Maßen zeigt das Projekt-Ensemble eine eigene theatrale Bearbeitung von „Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen“ des Autors Steven Herrick, übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn. In der Stoffvorlage geht es um das Heranwachsen eines jungen Menschen unter schwierigen Bedingungen.

Termine & Teilnehmer:

Sa, 22. Juni,18.00 Uhr: Inszenierung mit dem Jugendtheater Rheinfelden, Spieler*innen des Theaters Tempus fugit, dem Musiker Johan Olsson.

So, 23. Juni, 15.00 Uhr & 18.00 Uhr: Inszenierung mit dem Jugendtheater Rheinfelden, Spieler*innen des Theaters Tempus fugit, dem Musiker Johan Olsson, einer Klasse der Gewerbeschule Rheinfelden, der Klasse 3a der Hans-Thoma-Schule sowie der Theater-AG der Hans-Thoma-Schule.

Mo, 24. Juni, 09.30 Uhr: Präsentation der Klassen 2a, 2b, 3a und der Theater-AG der Hans-Thoma-Schule auf dem Gelände der Hans-Thoma-Schule.

Mo, 24. Juni, 11.30 Uhr: Inszenierung mit dem Jugendtheater Rheinfelden, Spieler*innen des Theaters Tempus fugit, dem Musiker Johan Olsson.

In Kooperation mit der Stadt Rheinfelden

Daten

Freier Eintritt
Treffpunkt und Eingang vor der Kaltenbach Stiftung, Werderstraße 24, Rheinfelden

Stoffrechte

Die Stoffrechte für „By the River“ von Steven Herrick liegen bei Mohrbooks Literary Agency, die Aufführungsrechte der deutschen
Übersetzung „Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen“, von Uwe-Michael Gutzschhahn, beim
Thienemann-Esslinger Verlag.

Altersempfehlung

Ab 8 Jahren

Credits

Es spielen

Jugendtheater-Gruppe Rheinfelden & Kindertheater-Gruppe Rheinfelden

Spielzeitteam 23/24

Die Theater-AG der Gewerbeschule Rheinfelden

Die Theater-AG der Hans-Thoma-Schule Warmbach

Die Klassen 2a, 2b und 3a der Hans-Thoma-Schule Warmbach

Regie

Karin Maßen

Musik

Johan Olsson, Wilfred Wilde, Isabel Ernst

Produktionsleitung

Isabel Ernst, Louisa Franzl, Zenith Trott

Regieassistenz

Isabel Ernst, Nieves Ruf, Sophie Hocher

Technik

David Strittmatter, Amadou Sène, André Kulawik

Fotos

Isabel Ernst, Louisa Franzl

Video

David Strittmatter, Amadou Sène, André Kulawik

Info

Die Kindertheatergruppe des Theaters Tempus fugit behandelt dieses Jahr künstlerisch das illustrierte Kinderbuch „Der Billabongkönig“ von Mathias Kröner, in dem es um ein Krokodil geht, das in ein moralisches Dilemma gerät.

Was heißt Demokratie? Was Diktatur? Wie fühlt es sich an Macht zu haben? Was gibt uns Hoffnung in schwierigen Zeiten und wie können wir gemeinsam aktiv unser Miteinander gestalten? Mit Musik, Bewegung, Videoprojektionen und Sprache wagen es die Kinder ihrer Version des Billabongkönigs auf die Bühne zu bringen und ihre Stimmen laut werden zu lassen. Stets mit dabei sind Tiere und Pflanzen, Spiel und Spaß.

Daten

Nach dem Kinderbuch „Der Billabongkönig“ von Matthias Kröner, erschienen im Beltz & Gelberg Verlag

Dauer

60 Minuten

Credits

Es spielt

Die Kindertheatergruppe von Theater Tempus fugit

Regie

Laura Huber

Generationentheater

„Ja. Man wird uns vergessen. Das ist unser Los, das lässt sich nicht ändern. Alles, was wir für ernst, bemerkenswert und wesentlich halten, wird mit der Zeit vergessen sein oder unwichtig erscheinen. Und das Interessante daran ist, dass wir jetzt überhaupt noch nicht wissen können, was man in Zukunft einmal bedeutend und wichtig nennen wird und was gering und lächerlich. (…) Und es kann sich ergeben, dass unser Leben, das uns ganz leidlich erscheint, den Menschen später einmal seltsam, unbequem, unklug, nicht ganz rein, ja vielleicht sogar sündhaft vorkommen wird.“

Anton Tschechow

In der generationenübergreifenden Theatergruppe mit elf Spielenden kommen Teilnehmende ab 50 Jahren und Spieler*innen des aktuellen Spielzeitteams im Alter von 18 bis 25 Jahren zusammen.  Gemeinsam hat sich die Gruppe der Frage gestellt, was eine Lebenszeit denn ausfüllt, welche Erlebnisse unvergessen bleiben und was bei aller Gemeinsamkeit, die sich in der kollektiven Menschheitserfahrung  abbildet, individuell bleibt, ja einzigartig.

Leichte Sprache
EN
FR

Ein Stück über Lebenswege

A play about life paths

Une pièce sur les parcours de vie

Daten

Dauer

70 Minuten

Credits

Es spielt

Die generationenübergreifende Theatergruppe

Regie

Lisa Wilfert

Texte

Die Teilnehmenden der Gruppe und Philipp Kröning

Regieassistenz

Philipp Kröning

Produktionsleitung

Angelika Ebert

Gastspiel Les Têtes de l’Art

Was wäre, wenn die beste Art, Europa zu verteidigen, darin bestünde, es zu verklagen?

Ein Richter, ein Staatsanwalt, ein Anwalt… Kein Zweifel, wir befinden uns in einer Gerichts-verhandlung. Allerdings gibt es hier kein Gericht, sondern eine Bühne, die als Gerichtssaal dient. Der Angeklagte ist ungewöhnlich: Es ist die Europäische Union selbst, über die das Publikum urteilen soll. Das von „Les Têtes de l’Art“ aus Marseille konzipierte Theaterstück „L‘Europe à La Barre“, blickt auf Europas Zukunft.

Europa steht vor Gericht. Es ist Aufgabe der Schauspieler*innen, die EU zu verteidigen oder im Gegenteil, sie anzuklagen. Die deutsch-französische Partnerschaft steht diesmal im Mittelpunkt des Gerichtsverfahrens– sowohl als ‚Angeklagter‘ (dem Paar wird vorgeworfen, seine dominierende Position innerhalb der EU auszunutzen), als auch als Zeuge (denn von beiden Seiten wird eine*r seiner Repräsentant*innen gebeten, in den Zeugenstand zu treten). Keine Angst: Der Vorwurf des deutsch-französischen Alleingangs ist nur einer von vielen Anklagepunkten, denen sich die Europäische Union und auch das Publikum, im Laufe des Prozesses zu stellen hat.

Europa vermenschlicht sich vor Gericht, wird zu einer Persönlichkeit mit Eigenschaften und Fehlern, über deren Handlungen man streiten kann. „Europa vor Gericht“ ist ein Stück, in dem sich Fiktion und Realität vermischen, in dem aber auch der Humor aus der Ernsthaftigkeit heraustritt.

„Europa vor Gericht“ richtet sich an alle, die sich auf spielerische und originelle Weise mit Europa und den Herausforderungen, vor denen die Europäische Union steht, auseinandersetzen wollen. Das interaktive Theaterstück will einen Raum für Reflexion und Debatten bieten – nicht nur, aber auch mit Blick auf die bevorstehenden Europawahlen.

Über die Deutsch-französische Version:

Dieses Stück wird in Französischer Sprache aufgeführt. Einzelne Begriffe werden aber auf Deutsch gesprochen. Das Publikum spielt eine entscheidende Rolle. Es hört den verschiedenen Parteien zu, sieht sich die Akten an und bildet sich seine eigene Meinung. Die Jury ist das Publikum!

„L’Europe à la barre“ ist bis zu den Europawahlen auf Tournee. Das Stück wird seit mehreren Jahren in ganz Frankreich gespielt und ist nun auch in Deutschland am Theater Tempus fugit in Lörrach zusehen.

Für wen ist es geeignet?

  • Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren mit einem guten Verständnis der französischen Sprache und diejenigen, die demnächst bei den Europawahlen ihre Stimme abgeben werden
  • Für Neugierige jeden Alters
  • Für überzeugte Europäer und Euroskeptiker

Leichte Sprache
EN
FR

Ein Gerichtsprozess im Theater über Europa.

A theatrical trial that encourages discussion about Europe.

Un procès théâtral qui favorise les échanges sur l’Europe.

Daten

Deutsch-französische Version,

ab 15 Jahren

Sprache

Französisch

Dauer

70 Minuten

Credits

Es spielt

Les Têtes de l’Art (Marseille)

Info

Wachstumsschmerzen. Orlando*24 ist ein Stück über Selbstfindung und Identität. Über Rollenbilder und Konventionen.

Als Grundlage der Handlung dient die fiktive Biographie „Orlando“ von Virginia Woolf. Der Roman aus dem Jahre 1928 erzählt den Lebenslauf von Orlando. Diese*r durchlebt in einem 400-jährigen Leben verschiedene Geschlechter, unterschiedlichste Zeitgeister und Epochen. Durch die Verknüpfung eigener Lebensgeschichten der Ensemble-Mitglieder entsteht ein Theaterabend, der sich frei nach dem Motto „Biografien sind Erfindungen der Wahrheit“ bewegt. Dabei werden sowohl fiktionale als auch reale Geschichten miteinander verflochten.

Die Vorstellungen im Kesselhaus finden in Kooperation mit dem Kulturamt Weil am Rhein statt.

Daten

Nach der Romanvorlage Orlando von Virginia Woolf in der Übersetzung von Karl Lerbs

Dauer

ca. 60 Minuten

Credits

Es spielt

Erwachsenen-Theatergruppe Weil am Rhein

Regie

Sabrina Lössl

Regieassistenz

Angelika Ebert

Produktionsleitung

Ina Petroll

Matthias Kröner liest

„Billabong“ sagen die australischen Ureinwohner zu einem Wasserloch oder Seitenarm eines Flusses. Hier lauern die Krokodile, die Billabongkönige. Einer von ihnen ist Ben. Stolzer Herrscher über seinen Sumpf, selbstgerecht, ein Macho mit dem Herz am rechten Fleck. Als Ben eines Tages auf Hilfe angewiesen ist, gerät er in beißende Bedrängnis. Er soll als Gegenleistung eine Tat vollbringen, die seinen moralischen Kompass erzittern lässt. Eine fabelhafte Geschichte über Machtmissbrauch, darüber, was ein gutes Leben ausmacht und wie man aus einer vertrackten Situation wieder herauskommt, wenn man sich selbst treu bleibt. „Der Billabongkönig“ wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2023 nominiert.


Die Kindertheatergruppe Lörrach des Theaters Tempus fugit arbeitet aktuell zur Buchvorlage. Die Gruppe unter Leitung von Laura Huber feiert mit ihrem Stück am 19. April Premiere.

Daten

Matthias Kröner liest aus seinem Buch „Der Billabongkönig“, das im Beltz & Gelberg Verlag erschienen ist

Credits

Es liest

Matthias Kröner

Info

„Es gibt immer Möglichkeiten, Widerstand zu leisten – im Großen, aber eben auch im Kleinen“ (Nora Krug)

Die Illustratorin und Autorin Nora Krug hat Timothy Snyders Buch „Über Tyrannei: Zwanzig Lektionen für den Widerstand“ illustriert. Ihr Buch ist Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung von “Wider die Tyrannei”.Was bedeutet es heutzutage, Widerstand zu leisten? Gegen was wollen wir Widerstand leisten? Für was wollen wir uns einsetzen und sogar kämpfen? Wann fühlen wir uns mächtig? Welche Rolle spielt Macht in unserer Demokratie? Ein interaktiver Theaterabend mit Verstrickungen und Verzweigungen – alles nur ein Spiel? ‚Wider die Tyrannei” ist eine interaktive Theaterperformance, die sich kritisch mit aktuellen tyrannischen Strukturen und konfliktreichen Ereignissen auseinandersetzt. Alt und Jung können für einen Abend erleben, was es heißt, Widerstand zu leisten, auch im Kleinen, in der realen und in der digitalen Welt. In der Spielzeit 24/25 wird “Wider die Tyrannei” in Schwingung gebracht und erweitert.
Nach jeder Theateraufführung können sie durch verschiedene​ Formate intensive Diskussionen und Debatten mit vielfältigem Input erleben.

Gemeinsames Schauen

Jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet das Begegnungsformat „Gemeinsames Hören“ statt. Dazu erhalten Besucher*innen Fragen, die sich auf das Stück beziehen. Das kostenfreie Angebot ist eine schöne Gelegenheit mit anderen Besucher*innen und Mitarbeiter*innen des Theaters in Austausch zu kommen. Eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich.

Mit Audiodeskription

Das Theater Tempus fugit bietet für Menschen mit einer Sehbehinderung Aufführungen von „Wider die Tyrannei!“ mit einer Live Audiodeskription an. Dabei kommentiert ein Sprecher oder eine Sprecherin während der Inszenierung live das Bühnengeschehen. Bitte lassen Sie uns vorab wissen, ob Sie unser Angebot nutzen möchten. Rufen Sie uns an unter der Rufnummer: + 49 (0)7621 15784 0 oder info@fugit.de

Zum Ablauf: 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn gibt es die Möglichkeit an einer taktilen Bühnenführung teilzunehmen.

Aufführungstermine mit Audiodeskription:
Do, 23.01.25 10 Uhr
Fr, 24.01.25 10 Uhr
Sa, 25.01.25 19:30 Uhr

Daten

Interaktive, multimediale Theaterperformance nach Nora Krugs Illustrationen von Timothy Snyders Buch „Über Tyrannei: Zwanzig Lektionen für den Widerstand“

Dauer

90 Minuten

Credits

Konzept

Laura Huber, Lisa Wilfert, Emma Kommert

Spiel

Laura Huber, Lisa Wilfert

Dramaturgische Begleitung

Karin Maßen

Atrina

Nadine Bahls

Komposition und Sounddesign

Johan Olsson

Foto und Videodesign

Isabel Ernst, Sonja Willeke

Kostüm

Emma Kommert

Audiodeskription

HörMal, Nadine Bahls

Grafik

Nadine Bahls

Regieassistenz

Emma Kommert

Produktionsleitung

Mio Trillitzsch

Licht und Ton

André Kulawik, Amadou Sené, David Strittmatter

Szenische Lesung zu aktuellen politischen Themen

Die Welt ist in Bewegung. Manche Krisen und Konflikte sind weit weg und kommen uns doch ganz nah. Aus diesem Grund haben Schauspieler*innen von Theater Tempus fugit eine szenische Lesung entwickelt, die Raum schaffen möchte für Austausch, Begegnung und Reflexion.

Inspiriert von Passagen, Szenen und Gedichten aus Werken von Günter Eich, Elif Shafak, Colum McCann und insbesondere aus David Grossmans „Eine Taube erschiessen“* sowie eigenen Gedanken ist eine Produktion entstanden, die die Notwendigkeit von Hören, Sprechen und Schweigen in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen stellen.

Für Menschen, die blind oder seheingeschränkt sind, wird am 22.03. eine Live-Audiodeskrition angeboten sowie eine Führung durch das Theaterhaus.

Anmeldung unter: Tel.: + 49 (0)7621 15784 0

  • David Grossman, Eine Taube erschiessen. Reden und Essays. Übersetzt von Anne Birkenhauer. © Carl Hanser Verlag und Co.KG, München
  • Foto © Barbara Ruda
Nachstehend ein Textausschnitt aus David Großmanns Buch „Frieden ist die einzige Option“, der einen wichtigen Ausgangspunkt für die Lesung „Nachdenken“ gab.

Daten

Ab 14 Jahren

Regie

Karin Maßen

Es lesen

Elias Füchsle, Daniel Hölzinger, Laura Huber, Lisa Wilfert

Live-Musik (am 22.3.)

Benedikt Reising

Gebärdensprache

Ric Weißer

Führung & Audiodeskription

Nadine Bahls

Spielzeitstück 23/24

In dem tragischen Mysterienspiel „Doktor Faustus“ des englischen Dichters und Dramatikers Christopher Marlowe ( 1564 – 1593) – einem Zeitgenossen Shakespeares – wird aus dem Gelehrten Faust ein sich in menschliche Selbstüberschätzung versteigender und vermessen nach Gottgleichheit ausgreifender Magier, der am Ende – ein Opfer seines leidenschaftlichen Drangs – zu ewigen Höllenqualen verdammt wird.

Über die Maßen wissensdurstig und seines Gelehrtenlebens überdrüssig, wendet Faustus sich der Metaphysik der Magier zu und ruft Mephistopheles an, mit dem er ein Bündnis aushandelt und dem er seine Seele übereignet.

Leichte Sprache
EN
FR

In dem Drama ‚Doktor Faustus‘ geht der Gelehrte Faust einen Pakt mit dem Teufel ein.

In the drama ‚Doctor Faustus‘, the scholar Faust makes a pact with the devil.

Dans le drame « Docteur Faustus », l’érudit Faust fait un pacte avec le diable.

Daten

Nach einer Stückvorlage von Christopher Marlowe.

Übersetzt und bearbeitet  von Manfred Wekwerth. Die Aufführungsrechte liegen beim Drei Masken Verlag München.

Altersempfehlung

Für Zuschauende ab 14 Jahren

Dauer

ca. 80 Minuten

Credits

Es spielt

Das Spielzeitteam 23/24

Regie

Vaclav Spirit

Musik

Anne Ehmke

Fotos

Sonja Willeke

Info

„Die, die in der Dunkelheit leuchten“, ist eine Solo-Performance, die versucht die Geschichte von Christian  W. darzustellen, der als Kind häusliche Gewalt erlebte. Er erzählt, welche emotionalen Herausforderungen und Traumata jemand erlebt, der mit solchen Situationen konfrontiert wird. 

Die Themen, die hier aufgegriffen werden, sind von gesellschaftlicher Relevanz: Häusliche Gewalt, toxische Männlichkeit, die Weitergabe von Traumata von Generation zu Generation und die Resilienz, die aus diesen traumatischen Erlebnissen entstehen kann.

Der Abend ist inspiriert von Georg Büchners Fragment „Woyzeck“, fokussiert sich aber auf die Perspektive des Kindes. Christian Woyzeck, dessen Vater seine Mutter auf tragische Weise umbringt. 

Dabei wird besonderer Wert auf die Darstellung zeitgenössischer Realitäten gelegt. Ein sensorischer Raum entsteht, der eine ganz eigene Sicht der Dinge mit sich bringt. Das Skateboard, treuer Freund auf vier Rädern, die Gitarre, Verwandte in Saiten und Holz, das Brot, ein Vater unerreichbar, und ein Topf mit blubbernder Marmelade – für manche das Frühstück am Morgen, für andere vielleicht die rote Schnur um den Hals.

Leichte Sprache
EN
FR

Die Geschichte erzählt von einem jungen Mensch, der in einer Familie mit Gewalt aufgewachsen ist.

The story tells of a young person who grew up in a family with violence.

La piece raconte l’histoire d’un jeune qui a grandi dans une famille où régnait la violence.

Daten

Multidisziplinäre Solo-Performance, inspiriert von Georg Büchners Fragment „Woyzeck“

Für Zuschauende ab 14 Jahren

Dauer

ca. 70 Minuten

Credits

Es spielt

Till Alexander Lang

Stimme

Maria Silve

Autor und Regie

Alexander Stutz

Mitarbeit Text:

Till Alexander Lang

Musik:

Till Alexander Lang

Regieassistenz

Rhea Battaglia

Info

In den Straßen riecht die Luft nach Weihnachten und auch bei uns im Theaterhaus beginnt mit dem „Weihnachtszauber“ die Weihnachtszeit. Wir laden Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren, alleine oder in Begleitung ihrer Eltern und/oder Großeltern ein zu unserem „Weihnachtszauber“ ein. 

Am 02. Dezember von 15 bis 17 Uhr können Eltern entweder ihre Kinder im „Weihnachtszauber“ abgeben und die Zeit nutzen für weihnachtliche Überraschungen und Einkäufe oder gemeinsam mit ihren Kindern den spielerischen „Weihnachtszauber“ erleben. 

Beim „Weihnachtszauber“ können Kinder und Erwachsene mit Mitarbeitenden von Theater Tempus fugit und jungen Spieler*innen aus dem Jugendtheater gemeinsam Theater erfahren, Adventsgeschichten lesen und die Weihnachtszeit genießen.

Eltern entscheiden zusammen mit ihrem Kind, wie lange ihr Kind dabei ist, ob 30 Minuten, 45 Minuten oder die ganzen zwei Stunden.

Ohne Anmeldung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Von Eltern, deren Kinder alleine am „Weihnachtszauber“ teilnehmen, benötigen wir eine Handynummer, damit wir gegebenenfalls anrufen können.

Leichte Sprache
EN
FR

Beim Weihnachtszauber gibt es Adventsgeschichten. Für Kinder von 5 bis 12 Jahren. Alleine oder mit ihren Eltern.

Christmas magic includes Advent stories and much more. For children aged 5 to 12. Alone or with their parents.

Lors de la magie de Noël, il y a des histoires de l’Avent et bien plus encore. Pour les enfants de 5 à 12 ans. Seuls ou avec leurs parents.

Medienkompetenz 1.& 2. Klasse

Zwei Anglerfische finden auf einer ihrer Entdeckungstouren durch die Tiefsee ein blinkendes Ding mit Display, dass sie ‚Arista“ taufen. Anfangs sind die Freunde fasziniert von den leuchtenden Bildern, der tollen Musik, und allem was ‚Arista“ noch alles kann. Aber dann sorgt das seltsame Ding immer mehr für Ärger zwischen ihnen.

Die jungen Zuschauer*innen verwandeln sich in einen Fischschwarm und tauchen gemeinsam ab in eine andere Welt. Zusammen mit den beiden Anglerfischen erforschen sie die Stärken und Tücken der digitalen Welt. Die Schüler*innen erlangen über theater- und medienpädagogische Formate spielerisch Kompetenzen zum selbst bestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien.

Ansprechpartner für Schulen:

Christine Thomas
info@fugit.de
+49 (0)7621 15784 0

Daten

Klassenzimmerstück

30 Teilnehmer*innen

Dauer

60 Minuten

Nachbereitung

90 Minuten

Aufbauzeit

30 Minuten

Räumlichkeiten

2 Räume ( Klassenzimmer und abschließbarer Garderobenraum)

Projekt zur Berufsorientierung

Über das Projekt

„Nur Mut“ richtet sich an Schülerinnen der 9. und 10. Klassen, die vor wichtigen Fragen rund um Zukunft, Berufswahl und Ausbildung stehen. Gerade in dieser Lebensphase fällt es oft schwer, eigene Wünsche und Perspektiven klar zu erkennen und Entscheidungen für den weiteren Weg zu treffen. Die Vielfalt an Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten wächst stetig – und mit ihr oft auch die Unsicherheit. Viele Jugendliche erleben Orientierungslosigkeit, schieben Entscheidungen auf oder zweifeln an ihren eigenen Fähigkeiten. Auch die Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz stellt für viele eine Herausforderung dar. Hier setzt „Nur Mut“ an: Mit der Methode des Forum-Theaters erleben die Schülerin-
nen zunächst eine Theateraufführung, die zentrale Fragen und Konflikte rund um Berufsorientierung und Zukunftsgestaltung
aufgreift.
Im Anschluss werden sie selbst aktiv: Szenen können unterbrochen, verändert und neu gestaltet werden. So erproben die Jugendlichen eigene Handlungsmöglichkeiten, stärken ihre Entscheidungsfähigkeit und erleben ihre Umwelt als gestaltbar. Aus
Zuschauerinnen werden Akteurinnen.

Daten

Max. 60 Teilnehmer*innen der 9. bis 10. Klassen von SBBZ, Werkreal-, Real- und Gemein- schaftsschulen.

Aufbauzeit

30 Minuten

Durchführung

120 Minuten Räumlichkeiten Ein großer Raum (Musikzimmer, Aula, großes Klassenzimmer)

Plattform

Das Projekt bietet Sponsoring- Partnern, die Ausbildende su- chen, die Möglichkeit, das Pro- jekt als Plattform zu nutzen: Sie können sich exklusiv mit ihren Auszubildenden präsentieren und dabei mit den Schüler*innen direkt ins Gespräch
kommen.

Förderung

durch die Agentur für
Arbeit Lörrach und
Sponsoringpartner

Fotos

Yelyzaweta Cherniavska

Info

Mit einem Tag der offenen Tür startet das Theater Tempus fugit offiziell in die Spielzeit 23/24. Interessierte sind herzlich eingeladen, das Theaterhaus und das Team von Tempus fugit bei dieser Gelegenheit kennen zu lernen und sich über das neue Programm zu informieren.

Es gibt ein buntes Programm voller Überraschungen, das die Besucher in Anlehnung an das aktuelle Spielzeitmotto auch ein bisschen in „Versuchung“ führen will. 

Zwischen 11 und 15 Uhr gibt es Führungen durch das ganze Haus. Auch Vorlese- und Mitspielaktionen sind geplant. Die Zeiten für gezielte Aktionen und kleine Aufführungen werden im Haus per Tafel angekündigt, die entsprechenden Orte, an denen einzelne Aktionen stattfinden, sind markiert. Manche Aktionen wiederholen sich mehrmals, manche sind einmalig.

Raum für Austausch und Plausch gibt es am Kaffee- und Kuchenbuffet. Um 16 Uhr schließt sich eine Vorstellung der Produktion „Ente, Tod und Tulpe“ an. Zum Ausklang hat die Bar im Foyer bis 18 Uhr geöffnet.

Dauer

11-15 Uhr

Abschlussperformance des Spielzeitteams 25/26

Das Theater Tempus fugit verabschiedet sich auch in diesem Jahr mit der Abschlussperformance „Und Tschüss!“ in die Sommerpause. Gezeigt wird eine Collage aus Performances und Szenen, welche in der Woche zuvor von den Spieler*innen in Workshops erarbeitet werden.

Daten

Es spielt

Spielzeitteam 25/26

Dauer

60 Minuten

Jugendtheater Rheinfelden

Zum Stück:

Um der Scham zu entkommen, erfindet Ina eine Notlüge: vor der Klasse erzählt sie vom geplanten Urlaub im Süden, in Wahrheit aber hat ihre arbeitslose Mutter dafür kein Geld . Damit der Schwindel nicht auffliegt verbringt Ina ihre Ferien in der Wohnung, bis sie Vilmer, den Neuen in der Klasse, kennenlernt. Gemeinsam erschaffen sich die beiden ihr eigenes Südseeparadies.

Im Spannungsfeld zwischen Fantasie und Realität beschäftigen sich Ina und Vilmer mit den für sie wichtigen Fragen:  Wer trägt Verantwortung und was ist das überhaupt? Was ist Verrat? Was bedeutet Wiedergutmachung? Und gibt es so etwas wie eine Lebenslüge?

Jugendtheater Rheinfelden

Das Jugendtheater Rheinfelden ist die am längsten bestehende Hausgruppe des Theaters Tempus fugit. Ihre Anfänge hat sie in der Spielzeit 1998/99.  Aktuell gehören zwölf Spieler*innen im Alter von 13 bis 21 Jahren zur Gruppe. Die Spielenden stammen aus unterschiedlichen Schulen. Auch drei Mitglieder des Spielzeitteams sind Teil der inklusiven Gruppe.

Daten

Nach einem Roman der norwegischen Jugendbuchautorin Marianne Kaurin

Ab 10 Jahren

Credits

Es spielt

Das Jugendtheater Rheinfelden

Regie

Karin Maßen

Musik & Komposition

Benedikt Reising

Gastspiel von Hennermanns Horde

Im Stück der Choreografin Célestine Hennermann setzen sich die Tänzerinnen Albi Gika und Katharina Wiedenhofer mit dem Thema Angst auseinander, in den Formen, wie sie Grundschulkindern oft begegnet: die Furcht vor Einbrechern, gruseligen Gestalten, unheimlichen Geräuschen, dem eigenen Versagen, dem Tod eines geliebten Menschen, dem Fremden, dem Ausgeschlossen werden oder gar davor, dem eigenen Doppelgänger zu begegnen.

Die Tänzerinnen mutieren in ihrer Performance zum gegenseitigen Doppelgänger, ein Motiv das viele Möglichkeiten für Verwechslungsspiele, Spiegelungen und Irritationen bietet, so dass es durchaus mal gruselt aber auch lustig und ironisch anmutet. Ein Tanz-Stück voller Momente der Spannung aber auch voller Komik, das auf wunderbare Weise veranschaulicht, was Angst auslöst und wie man sie auch wieder auflöst.

Die Inszenierung Gänsehaut & Espenlaub wurde mit dem Karfunkel 2022, dem Kinder- und Jugendtheaterpreis der Stadt Frankfurt, ausgezeichnet und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Programmlinie Junges Publikum gefördert.

Daten

Tanztheater für Zuschauende ab 8 Jahren

Dauer

45 Minuten

Credits

Choreografie und Konzept

Célestine Hennermann

Tanz

Albi Gika und Katharina Wiedenhofer 

Musik & Komposition 

Gregor Praml 

Dramaturgie 

Johanna Milz

Bühne & Kostüm

Nathalie Meyer

Technische Leitung

Gregor Knüppel

Management: 

Alexandra Schmidt / tanzmangement 

Jazzquintett

Das Schauderhafte und Prekäre ist dem Schweizer Abenteuer- Jazzquintett Le Rex durchaus vertraut. Die Band hatte in ihrem zehnjährigen Dasein schon so einige diffizile Momente zu überstehen.

Da war zum Beispiel der Angriff eines zornigen korsischen Bauern, auf dessen Acker sie für die Aufnahme eines Stückes kurz ihr mobiles Studio installiert hatten. Sie wurden Zielscheibe eines bewaffneten Glaubensfanatikers, kamen mit Tessiner Ordnungsbeamten in Konflikt und wurden in Mittelhäusern von knurrendem Getier behelligt. Sie spielten in einer Besenkammer im amerikanischen Charlotte und gingen als Begleitband des Berner Troubadours King Pepe auf Tour. 

Nun bringt der Exil-Lörracher und Fugit-Musiker Reising die Band mit in sein Lieblingstheater, wo Le Rex das erste Konzert Ihrer aktuellen Tour spielen. 

Der Saxophonist Benedikt Reising hat bereits mehrere Produktionen des Theaters Tempus fugit begleitet, zuletzt Blind (2018) und Oliver Twist (2011).

Credits

Es spielen

Benedikt Reising Saxophon

Marc Stucki

Saxophon

Andreas Tschopp

Posaune

Marc Unternährer

Tuba

Rico Baumann

Schlagzeug

Zum Stück

Aksenti Ivanovic Poprischtschin ist ein einfacher Beamter im Staatsdienst. Seine Arbeit ist unbefriedigend, er wird von seinen Arbeitskolleg*innen verhöhnt und ist unsterblich in die Tochter des Chefs verliebt, die kein Interesse an ihm hat.

Doch Poprischtschin weiß, dass diese Situation nicht von Dauer sein wird, denn er sieht sich zu höherem bestimmt. Er glaubt, dass bedeutungsvollere Aufgaben auf ihn warten, als täglich am Schreibtisch zu sitzen und Bleistifte zu spitzen. Mit der Zeit gerät er immer tiefer in seine Traumwelt bis er sich ganz darin verliert und dem Glauben verfällt, er sei der nächste spanische König.

Der russisch-ukrainische Autor Nikolai Gogol zeichnet in „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ das Bild eines gescheiterten Mannes, der sich weigert seine Situation zu akzeptieren und der seine Minderwertigkeitskomplexe durch größenwahnsinnige Selbstverherrlichung zu überdecken versucht.

Die Gruppe

Die Erwachsenentheatergruppe beschäftigt sich in dieser Spielzeit mit Wahrnehmungen, Realitäten und Phänomenen: Was ist eigentlich normal? Ab wann ist eine*r verrückt? Und sind wir nicht alle Wahnsinnige?

Der pathologische Befund des Protagonisten tritt zugunsten dieser Fragestellungen bewusst in den Hintergrund, um eine spielerische Herangehensweise zu ermöglichen.

Gegründet wurde die Theatergruppe für erwachsene Spieler*innen im September 2017 als Kooperation zwischen dem Kesselhaus Weil am Rhein und Theater Tempus fugit. Die Gruppe besteht aktuell aus elf Erwachsenen im Alter zwischen 23 und 80 Jahren und probt einmal pro Woche im Kesselhaus Weil am Rhein.

Daten

Nach einer Erzählung von Nikolai Gogol

Dauer

Ca. 60 Minuten

Credits

Es spielen

Erwachsenentheater-Gruppe des Theaters Tempus fugit

Regie

Sabrina Lössl

Info

Wie kämpfen Frauen in Afghanistan um ihre Rechte? Und wie fühlt es sich für sie an, Heimat, Familie und Freunde zurück zu lassen, um in Freiheit leben zu können? Seit einiger Zeit ist eine Gruppe afghanischer Frauen der Schubert-Durand-Stiftung im Austausch mit dem Theater Tempus fugit. Anlässlich des Weltfrauentags gibt die Gruppe nun szenische Einblicke in ihre Geschichten, ihre Trauer und ihre Wut.

Erarbeitet wurde die Performance gemeinsam mit Lisa Großmann, Emma Kommert und Rhea Battaglia aus dem Theater Tempus fugit-Spielzeitteam. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, bei einem gemeinsamen Frühstück mit den Frauen in den Dialog zu treten. Moderiert wird das Nachgespräch von Theaterpädagogin Lisa Wilfert und Dr. Gudrun Schubert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Dreiländermuseum und der Schubert-Durand-Stiftung statt.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Info

In dieser zarten Geschichte über das Leben, das Erwachsenwerden, die Suche nach dem Glück , die Kraft der Fantasie und nicht zuletzt auch über die Frage, wie wir Menschen mit der Natur umgehen, müssen sich die Geschwister Mytyl und Tytyl zusammen mit vielen anderen auf eine geheimnisvolle Reise ins Ungewisse begeben, um den blauen Vogel zu finden. Denn er bedeutet das Glück. Und Glück fehlt der kranken Tochter der Fee Berylune, die die Kinder auf die Suche schickt.

Mit auf den Weg bekommen die Kinder einen Zauberstab, der Tiere und Dinge zum Leben und Sprechen erwecken kann. So wie das Brot, das den Augenblick der Freiheit nutzt, um ein wenig auf Erden herumzuflanieren. So wie der seltsame Gefährte, der ihnen begegnet, der aus Zucker ist, von dem man ein Stück essen kann, sobald man Lust hat – oder wie die Milch, die sich händeringend aus dem zerbrochenen Milchkrug erhebt.

Die Reise führt sie unter anderem in das „Land der Erinnerung“, in den „Palast der Nacht“, in den „Garten der Freude“, den „Garten des Glücks“ und in das „Reich der Zukunft“. Werden die Kinder auf ihrem Weg, der mit wunderbaren Begegnungen gespickt ist, den blauen Vogel finden?

Das Märchen „Der blaue Vogel“ hat wesentlich zur Verleihung des Literatur-Nobelpreises an Maurice Maeterlinck im Jahre 1911 beigetragen. In der Nobelpreisrede hieß es: „Maeterlinck schreibt mit der Vorstellungskraft eines Schlafwandlers und dem Geist eines träumenden Visionärs, aber immer auch mit der Präzision eines großen Künstlers.“

„Der blaue Vogel“ ist die 9. Großproduktion, die das Theater Tempus fugit und der Burghof gemeinsam realisieren.

Daten

Der blaue Vogel („L’oiseau bleu“)

Eine Großproduktion nach dem Märchenspiel von Maurice Maeterlinck

Übersetzung

Stefan Gross

Aufführungsrechte

Verlag Felix Bloch Erben

Eine Kooperation von Theater Tempus fugit und Burghof Lörrach

Dauer

90 Minuten

Barrierefreiheit

Mit Audiodeskription

Credits

Es spielen

Ca. 150 Kinder und Jugendliche – darunter Schulklassen der Hebelschule, der Eichendorfschule und der Pestalozzischule, der Kinderchor Lörrach, Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft Gretherstraße,das Kinder- und das Jugendtheater sowie das Spielzeitteam von Tempus fugit , Tänzer*innen, Musiker*innen und bildende Künstler*innen

Regie

Karin Maßen

Info

Ente spürt es schon eine ganze Weile. Jemand beobachtet sie. Schließlich steht er leibhaftig vor ihr: der Tod. Was soll Ente denn jetzt mit dem!? Doch Tod ist liebenswert und freundlich – nur vom Leben weiß er nicht viel. Das muss sich ändern, beschließt Ente.

Zusammen verbringen sie einen Sommer lang ihre Zeit, schwimmen im See, sitzen auf einem Baum, erzählen und schweigen und wärmen einander, wenn ihnen kalt ist. Und in dieser Zeit erfährt Tod so einiges, was selbst er noch nicht wusste.

Sie erkunden gemeinsam all das Schöne und lachen viel – bis, ja, bis es vorbei ist.

Das Stück „Ente, Tod und Tulpe“ nach dem gleichnamigen Bilderbuch ist eine poetische Geschichte über das Leben für Menschen allen Alters. Sie versucht Antworten zu geben auf schwierige Fragen, die irgendwann jedes Kind stellt: Was passiert, wenn man gestorben ist? Wie ist die Welt, wenn man selbst nicht mehr da ist? Muss man vor dem Tod Angst haben?

Bereits die kleinsten ZuschauerInnen sind eingeladen, große Themen mit Abenteuer und Lachen zu erkunden.

Leichte Sprache
EN
FR

Ente trifft den Tod. Zusammen verbringen sie einen Sommer. Und lernen voneinander.

Duck meets Death. Together they spend a summer. And learn from each other.

Canard rencontre la Mort. Ensemble, ils passent un été. Et apprennent les uns des autres.

Daten

Von Nora Dirisamer nach einer Bildergeschichte von Wolf Erlbruch

Ab 5 Jahren

Dauer

60 Minuten

Credits

Es spielen

Elias Füchsle, Till Lang

Regie

Recha la Dous

Info

Die jungen Schauspieler des aktuellen Spielzeitteams erzählen aus je verschiedenen Blickwinkeln die Geschichte einer Person, die von ihrer Familie nach Amerika verbannt wird, um einen öffentlichen Skandal zu vermeiden.

In der Fremde bleibt Karl ein Außenseiter. Stets auf der Suche nach einer neuen „Heimat“, nach dem Gefühl zugehörig zu sein, wird diese Hoffnung zum Teil brutal enttäuscht. Der Zugang zur Gesellschaft ist ihm immer wieder neu verwehrt.

Wie geht Karl damit um? Gibt er auf oder stärkt ihn der Zustand der Entfremdung und Desillusionierung? Gewinnt er dadurch an Persönlichkeit und Stärke?

Die Romanvorlage von Franz Kafka endet fragmentarisch. Im Probenprozess wird sich erweisen, wie die Gruppe das Ende sieht.

Leichte Sprache
EN
FR

In einem fremden Land versucht Karl eine Heimat zu finden. Ein Stück über das Scheitern, über Stärke und Zugehörigkeit

Karl tries to find a home in a foreign country. A piece about failure and yet arriving.

Karl essaie de trouver une maison dans un pays étranger. Une pièce sur l’échec et pourtant l’arrivée.

Daten

Nach dem Romanfragment „Der Verschollene“ von Franz Kafka

Ab 12 Jahren

Dauer

60 Minuten

Credits

Es spielt

Das Spielzeitteam 2022/23

Regie

Vaclav Spirit

Musik

Anne Ehmke

Info

In einer Zeit, in der sich alles immer wieder neu dreht und wendet. In der jeder Tag ein anderer ist, begibt sich Noell auf eine Reise. Auf eine Reise, in einem Zug.
Noell blickt, durch das Fenster, auf unsere Welt und versucht zu verstehen. Was ist dieses “Hier”, wo wir sind? Woraus besteht das “Hier”?

Doch Noell ist nicht alleine mit den Fragen. Das Weltall, das Land, das Meer und der Himmel suchen mit Noell nach den Antworten. Noell begegnet den verschiedensten Wesen und Tieren.

Plötzlich fragen die Zugteile: „Wo endet denn eigentlich unsere Reise?” Das weiß selbst Noell nicht.
Die Reise beginnt im Hier und wo sie endet ist ungewiss.
Haltestelle Neuland?

Das Kindertheater ist eine hauseigene Gruppe des Theaters Tempus fugit. In wöchentlichen Proben werden durch Theaterübungen, Spiele und Improvisationen mit viel Spaß Zugänge zum Theater geschaffen. Die bunte quirlige Truppe besteht dieses Jahr aus 20 Kindern voller Ideen, Energie und Theaterleidenschaft.
In diesem Jahr setzt sich die Gruppe mit dem Spielzeitthema des Theaters Tempus fugit “Wirklichkeiten” auseinander.
Wie sieht die Wirklichkeit aus der Sicht der Kinder aus?
Was ist wirklich?
Wie schauen die Kinder auf unsere Erde?
Was ist ihnen wichtig? Welche Ängste und Wünsche haben sie an unsere Zukunft?
Welche Wirklichkeiten wollen sie kreieren, gestalten und erbauen?

Durch die wöchentlichen Proben ging die Kindertheatergruppe den Fragen auf den Grund. Spielte, Improvisierte und gestaltete neue Wirklichkeiten. Unter der Leitung von Laura Huber und ihrem Team von drei jungen Erwachsenen, Arne Willeke, Lisa Brutschin und Sophie Becker, wurden aus den einzelnen Szenen ein eigenes Stück. Musikalisch wird die Gruppe begleitet von Sounds des Sounddesigner Sebastian Gebhart aus Basel.



Daten

Gruppe

Kindertheatergruppe

Credits

Eylas Ali Mahi

Levi Augustin

Kuba Barwich

Henri Ebbighausen

Paul Erfurt

Mats Ettner

Julius Grether

Phil Kutterer

Johanna Lachmann

Estelle Rasch

Amelie Reading

Heidi Reading

Marisol Rombach

Maris Siegin

Tamina Stemmer

Elisa Strauch

Felix Teige

Amy Thomas

Ylva Thomas

Julian Unseld

Regie

Laura Huber

Produktionsleitung

Sophie Becker

Regieassistenz

Arne Willeke

Sounddesign

Sebastian Gebhart

Info

Die Großproduktion 2022 ist ein Theaterereignis mit Livemusik, Bewegung, Spiel und Sprache und besteht aus zwei großen Projektbausteinen.
Ein Teil ist das Stück „Komm, wir bauen eine Stadt“, der andere „Unsere kleine Stadt … und mehr“.

Alle dürfen eintauchen in neue Rollen. Sie haben ungeahnte Möglichkeiten: sie dürfen ihre „Stadt“ entwickeln. Die Rolle von Architekten und Architektinnen können in dem Erarbeitungsprozess alle übernehmen. Es gibt keine Geldsorgen. Hurra! Sorgen um den Klimaschutz aber schon.

Wie sollte diese Stadt aussehen? Wer lebt darin und wie? Welche Rolle spielt dabei die Natur, der Klimaschutz ? Wie bewegen sich die Menschen darin fort? Wo und wie wohnen sie? Wo treffen sie sich? Gibt es überhaupt noch Schulen?
Die künstlerische Freiheit gestattet viele Zukunftsträume.

Ausgangspunkt ist das, was die Kinder und Jugendlichen erleben: Ihre Stadt. Eine Stadt, die es vielleicht auch erst einmal zu entdecken gilt.
Was geschieht, wenn alle planen, jeder und jede sich durchsetzen möchte mit den Ideen? Wer entscheidet, wer bestimmt das wie und was? Wie entsteht ein „WIR“
Im Spiel können die Fetzen fliegen.
Ganz nebenbei stellen sich die großen Fragen, die uns alle bewegen:
Wie schafft man es aus vielen Ideen eine Einheit zu finden? Wie kann Streit und Konflikt gelöst werden?

In der spielerischen Auseinandersetzung gibt es die Chance, demokratische Verantwortung zu stärken. Und dieses reicht bis ins Publikum hinein, das sich die Bausteine der Produktion zu verschiedenen Zeitpunkten, an unterschiedlichen Orten auf dem Tutti Kiesi Gelände und im Vacono Dom anschauen kann – geleitet von Musik und vielen künstlerischen Inspirationen

Beteiligt an diesem Open Air-Projekt des Theaters Tempus fugit in Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinfelden sind die Klassen 4a und 4b der Hans-Thoma-Schule Warmbach mit die Klassenlehrerinnen Frau Ingrasciotta und Frau Acton, Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft aus der interkulturellen Kindertheatergruppe, Schüler und Schülerinnen der Spracheingangsklassen der Gewerbeschule, das Jugendtheater Rheinfelden und Mitglieder des Spielzeitteams des Theaters.

Daten

Gruppe

Großproduktion

Credits

Hans-Thoma-Schule Warmbach

4a

Eda

Layan

Neisan

David

Marian

Zehra

Tim

Jenny

Kenan

Simon

Sven

Analia

Fatma

Alena

Avina

Isabel

Lorik

Mia

Christian

Bruno;

4b

Emilian

My Anh

Yaren

Ilayda

Giorgia

Dilara

Luna

Seda

Paul

Félix

Samuel

Alesja

Buket

Elisa

Evelina

Jade

Luca

Ben

Danilo

Brian

Soraya

Ayoub;

Kindertheatergruppe Rheinfelden unter der Leitung von Laura Huber

Gewerbeschule Rheinfelden unter der Leitung von Ric Weisser und Anabell Kessler

Spielzeitteam 21/22

Konzeption/Regie/Textfassung

Karin Maßen

Musik

Johan Olsson

Choreographie/Tanz

Pascale Becker

Bühne/Objekte

Till Lang

Regieassistenz

Janine Ochsenbein

Produktionsleitung

Julia Berger

Info


Die Großproduktion 2022 ist ein Theaterereignis mit Livemusik, Bewegung, Spiel und Sprache und besteht aus zwei großen Projektbausteinen.
Ein Teil ist das Stück „Komm, wir bauen eine Stadt“, der andere „Unsere kleine Stadt … und mehr“.

Für Jugendliche und Erwachsene tauchen wir mit dem Jugendtheater Rheinfelden weiter ein in die Frage, was in einer kleinen Stadt alles passieren kann. Wie unterscheidet sich das Heute vom Gestern (der Stadtgründung), wovon sind unsere Vorstellungen von der Zukunft geprägt? Dazu haben wir mit der Stückvorlage von Thornton Wilder „Unsere kleine Stadt“ gearbeitet.
Soviel darf gesagt werden: egal ob 1901 (wie bei Thornton Wilder) ob 1922, der Stadtgründung von Rheinfelden oder 2022 heute – Kontinuität und Veränderung fordert uns heraus und kann großen Spaß machen.

Daten

nach Thornton Wilder

Gruppe

Jugendtheater Rheinfelden

Credits

Anne-Sophie Seelig

Arne Willeke

Julia Berger

Sebastian Bielik

Andrea Penitzka

Laura Huber

Rebecca Pfeiffer

Donna Auten

Katharina Leitner

Linus Eckert

Ronja Uhlmann

Paul Holler

Regie

Karin Maßen

Stückbearbeitung

Karin Maßen

Elias Füchsle

Gruppe

Produktionsleistung/Regieassistenz

Sebastian Bielik

Info

SWAP

Sprichts du jetzt mit mir oder meinem Bild?
„Swap oder (un)heimlich nah dran“ ist ein Theaterabend, an dem die Performenden ihren eigenen Bildern gegenübertreten werden. Auf der Bühne stehen fünf Performende des Theaters Tempus fugit und des Theaterkollektivs hyper_real.

Auf fünf großen Projektionsflächen werden Bilder von ihnen zu Mit- und Gegenspieler*Innen. Dabei stellen sie sich und dem Publikum viele Fragen:
Wer verkörpert mich hier überzeugender?
Wie werden ich und mein Abbild vom Publikum gedeutet?
Und finden wir als Gruppe Strategien den Deutungen unserer Bilder zu entkommen?


Es beginnt ein Spiel und Wettstreit zwischen Publikum, den Performenden und
ihren Abbildern.



Credits

ab 13 Jahren

Konzept

hyper_real

Regie

Lisa Brutschin

Edwin Engeser

Martin Kilwing

Antonia Rehfueß

Benjamin Böcker

Produktionsleitung

Janosch Penka

Bühnenbild

hyper_real

Video-Schnitt und Bearbeitung

Antonia Rehfueß

Kostüm

Lisa Brutschin

Edwin Engeser

Martin Kilwing

Antonia Rehfueß

Benjamin Böcker

Technik

André Kulawik

Catering

Edwin Engeser

Text

Lisa Brutschin

Edwin Engeser

Martin Kilwing

Antonia Rehfueß

Benjamin Böcker

Mit

Lisa Brutschin

Edwin Engeser

Martin Kilwing

Antonia Rehfueß

Benjamin Böcker

Info

Das Stück, obwohl im vorigen Jahrhundert verfasst, ist sowohl hochaktuell als auch brisant. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie lernbereit die Menschheit war, ist und sein will. Worauf beharren wir? Welche Irrtümer werden immer neu begangen? Kann es sein, dass schon in den Sechziger Jahren der viertgrößte See der Welt soweit austrocknete, dass 80 Prozent des Wassers mittlerweile verloren sind und ehemalige Fischerorte und Urlaubsparadiese aus diesen Jahren jetzt mitten in der Wüste stehen? Der sengenden Hitze ausgesetzt; mehr als 100 km von dem See entfernt. Schiffswracks im Sand erzählen still diese Geschichte.
Karauschen kennt hier keiner.
Woran können wir uns festhalten? Tschingis Aitmatow stellt Tradition dem Glauben an die Zukunft gegenüber. Vielleicht gibt es Hoffnung aus dem All?
Wie würden wir mit der Chance umgehen, wenn wir eine andere Zivilisation aus dem All kennenlernen könnten, von der wir annehmen, dass deren Natur und Umwelt noch im Gleichgewicht sind. Würden wir dies glauben, als Chance begreifen, oder stünde das Misstrauen, die Angst und die Gefahr im Vordergrund?
Dazu müssen Menschen zu Wort kommen. Hier und Jetzt.
Bei uns sind dies die jugendlichen SpielerInnen im Alter von 13 bis 27 Jahren selbst.

Henschel SCHAUSPIEL
Theaterverlag Berlin GmbH

Daten

nach der Stückvorlage von „Der Tag zieht den Jahrhundertweg“ von Tschingis Aitmatow in der Übersetzung von Ch. Kossuth und Bearbeitung von W. Spessiwzew

Gruppe

Jugendtheater Lörrach

Credits

Mit

Sophie Becker

Katharina Braun

Mahmoud Cheikho

Kim Deflorin

Ben Dittmaier

Chiara Ferlito

Emma Furulyas

Leander Güran

Aaron Huber

Anabell Kessler

Chiara Klein

Emilia Krammer-Lukas

Sarah Amelie Leisinger

Simon Meier

Anne-Sophie Seelig

Jonas Sonnenfroh

Merit Nagel

Noemi Nagel

Janosch Penka

Charlotte Thielmann

Arina Rodionova

Leonie von Schmettau

Luis Schunk

Clara Slawik

Lynn-Malaika Wegner

Regie/Dramaturgie

Karin Maßen

Musik/Sound

Johan Olsson

Tanz

Julian Voneschen

Choreographie

Karin Maßen

Julian Voneschen

Regieassistenz

Andrea Penitzka

Produktionsleitung

Sebastian Bielik

Bühnenbau/Technik

André Kulawik

David Strittmater

Cornelius Pilgermayer

Mit der Unterstützung von Lisa Brutschin, Martin Kilwing und Edwin Engeser

Info

Eine ereignisreiche Spielzeit neigt sich dem Ende und wir möchten uns feierlich von Ihnen in die Sommerpause verabschieden. Wir laden Sie ein, das Ende der Spielzeit mit unserer Abschlussperformance im Neuen Theaterhaus zu feiern. Anschließend besteht im Theatergarten die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre unter freiem Himmel auszutauschen, sich zurück zu erinnern, Abschied zu nehmen, aber auch in die nächste Spielzeit zu blicken.

Credits

Info

Zum Start in die neue Spielzeit laden wir am 08. Oktober von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr zum Tag der offenen Tür ins Theater Tempus fugit ein. Theaterinteressierte und Neugierige haben einen Tag die Möglichkeit das Theaterhaus und das Team kennen zu lernen. Freuen Sie sich auf ein buntes Programm mit vielen Überraschungen.
Theater, Spiel und Spaß geeignet für jung, alt und alles was dazwischen liegt.

Um 16 Uhr sind Sie recht herzlich eingeladen
„Der Steppenwolf“ bei uns im Theaterhaus anzuschauen.

Credits

Performance über Konkurrenzdenken unter Frauen

Die eifersüchtige Ehefrau, die zickige Stiefmutter, perfekte Hausfrau, missgünstige Nebenbuhlerin, hysterische Kollegin. Schwester oder Feindin. Heilige oder Hure – Wir können uns noch so achtsam, aufgeklärt und emanzipiert geben: Wenn wir unsicher werden oder Angst bekommen, bedienen wir uns schnell an sexistischen Narrativen, die sich seit Generationen im Rückenmark festgesetzt haben.

Zack, da ist sie: die altbekannte Stutenbissigkeit!
Gemeinsam mit ihrem Team begibt sich die Schauspielerin Anna-Lena Hitzfeld auf Spurensuche: Einerseits am historischen Beispiel von Schillers berühmten Frauenfiguren Maria Stuart und Elisabeth.
Wohl einer der ältesten und bekanntesten bitchfights der Theaterliteratur. Wie sprechen wir heute diese Texte? Was erzählen sie uns? Könnten das heutige Frauen aus Fleisch und Blut sein? Wo spielt der männliche Blick auf Frauenkonstellationen eine Rolle? Ist es möglich, diesen überhaupt auszuhebeln?

Andererseits fragt sie sich im Hier und Jetzt: Wann beißen wir zu? Und bei wem? Wen lassen wir unversehrt? Welche Bisswunde ist frisch? Und wo sind wir vernarbt? Wer hat eigentlich behauptet, dass wir zubeißen müssen? Warum scheint Rivalität leichter als Schwesternschaft?

Unter dem Namen purple pome grenade vermischt Anna-Lena Hitzfeld mit ihrem Team Persönliches, Historisches und Unbekanntes, Versform und Gesprächsfetzen. Entstehen wird eine performative Collage, zu der alle eingeladen sind – nicht nur die Stuten. Es geht die ganze Herde an.

purple pome grenade in Kooperation mit dem FF*GZ wird gefördert vom Literatursommer BW 2022, LBBW Stiftung, Ritter Sport, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.





Credits

von und mit

Anna-Lena Hitzfeld

Inszenatorische Unterstützung

Daniele Urban

Ausstattung

Antonia Griesbeck

Assistenz

Denise Hafermann

Vermittlung

Paulina Mandl

Fotos: Philipp Richter

Info

Die Geschichte erzählt die Begegnung von einem Kind mit einer alten Person, die in der Nachbarschaft wohnt und schon sehr vergesslich ist.

Beiden gemeinsam ist, dass sie ihren Platz in der Gesellschaft nicht finden können. Sie kommen sich näher, behutsam, zögerlich. Aber ihre Begegnung verläuft nicht problemlos. Dafür bietet sie die Chance viel zu entdecken.

Mal komisch, mal traurig, wird die Geschichte erzählt – offen bleibt: hat diese Begegnung wirklich stattgefunden? Sind es nur Wunschvorstellungen? Vielleicht ist Mariechen oder Marian auch nur alt geworden? Vielleicht wissen das die Katze und der Vogel, die dabei eine wichtige Rolle spielen?

Daten

Gruppe

Eigenproduktion Ab 6 Jahren

Credits

Es spielen:

Martina Stöckli, Laura Huber

Regie:

Karin Maßen

Info

Till und Elias kennen sich nur flüchtig aus der Nachbarschaft. Elias steht auf Popel und Thermoschlüpfer und Till kann den neuen Freund seiner Mutter nicht ausstehen. Obwohl sie anfangs gänzlich verschieden zu sein scheinen, haben sie dennoch viel gemein.

In einem alten Gemeindezentrum treffen sie zufällig aufeinander. Ein Spiel mit Klängen und Geräuschen beginnt, in dem sich die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Illusion auflösen.

Das gemeinsame Abenteuer öffnet Till und Elias die Augen für das Unmittelbare und sie finden dabei das, was sie eigentlich gar nicht gesucht haben.

Ein Stück über zwei junge Männer und die erste Liebe, vielleicht …

Leichte Sprache
EN
FR

Till und Elias sind ganz unterschiedlich aber sie haben auch vieles gemein.

Till and Elias are very different but they also have a lot in common.

Till et Elias sont très différents, mais ils ont aussi beaucoup de choses en commun.

Daten

nach Philip Ridleys „Märchenherz“
Ab 14 Jahren

Credits

Elias Füchsle

Till Lang

Regie

Recha la Dous

Info

Die Augen, der Kloss im Hals, die Muttermale, die Matratze: alle sprechen. Mal sind es warnende Stimmen, mal trösten sie Aaron, mal eskaliert das innere Zwiegespräch zum Streit. Aber sie alle können nicht mehr schweigen. Sie beschreiben, benennen, schreien das heraus, wofür Aaron die Worte fehlen: Er wurde als Kind missbraucht und als er versucht hat, darüber zu sprechen, wurde er zum Schweigen verdammt.

Das Augenlid ist ein Muskel ist das DRAMENPROZESSOR-Stück von Alexander Stutz, der damit 2022 zu den Autorentheatertagen Berlin eingeladen war. Sabine Harbeke reduziert die Stimmen um Aaron auf einen Monolog – zart, quälend bis selbstzerstörerisch begleitet von Musik, die anstachelt und tröstet.

Eine Produktion von Radikal Plüsch, koproduziert vom Theater Winkelwiese unterstützt vom Kanton Zürich, Ernst Göhner Stiftung, der Stiftung Anne-Marie Schindler, der DR. Adolf Streuli-Stiftung, Landis + Gyr und der Cornelius Knüpfer Stiftung.

Leichte Sprache
EN
FR

In diesem Theaterstück geht es um Aaron, der als Kind missbraucht wurde.

This play is about Aaron, who was abused as a child.

Cette pièce de théâtre met en scène Aaron, qui a été victime d’abus lorsqu’il était enfant.

Daten

Text: Alexander Stutz

Gruppe

Mit Maximilian Kraus Gastspiel

Credits

Mit

Maximilian Kraus

Text

Alexander Stutz

Regie

Sabine Harbeke

Live Musik & Sounddesign

Aleksandra Sucur

Bühne & Kostüme

Mariana Vieira Grünig

œil extérieur

Alexander Stutz

Produktionsleitung

Johanna-Maria Raimund

Assistenz

Lia Gianna Cattaneo

Info

Welche Emotionen löst Alltagsrassismus aus? Was ist der geschichtliche Hintergrund dieses Phänomens? Und wie gehen Betroffene damit um? FÜHL DIE WELT DURCH MEINE HAUT – Observations on everyday racism‘ untersucht tänzerisch diese Fragen und bietet dabei einen Perspektivwechsel an, der auf einem Gedankenexperiment basiert:

Wie sähe eine Gesellschaft aus, in der nur weißen Menschen Alltagsrassismus widerfährt?

Über die Auseinandersetzung mit dem Thema Alltagsrassismus durch Tanz wird ein komplementärer und niedrigschwelliger Ansatz zum vorherrschenden theorethisch-akademischen Rassismusdiskurs verfolgt.

Leichte Sprache
EN
FR

Im Tanztheater geht es um Alltagsrassismus. Alltagsrassismus meint die Ausgrenzung von Menschen, die anders sind, als die Mehrheit

This dance theatre is about everyday racism. Everyday racism means the exclusion of people who are different from the majority.

Cette danse-théâtre traite du racisme au quotidien. Le racisme au quotidien signifie l’exclusion de personnes qui sont différentes de la majorité.

Daten

Konzept & Choreographie: Khadidiatou Bangoura

Gruppe

Gastspiel

Credits

Konzept & Choreographie

Khadidiatou Bangoura

Tanz & Choreographie

Mohamed Ben Salah

Margherita Dello Sbarba

Lisa Hellmich

Joana Kern

Kevin Claudio Ponge Kassoma

Daniela Riebesam

Waithera Lena Schreyeck

Kostümdesign

Douakro Kante

Photographie & Bühnenbild

Lorena Spülbeck

Musik & Sound Bearbeitung

Tatiana Heuman

Videographie

Tobi Meneses

Outside Eye

Tuan Ly

Samuel Wilsi

Fotos: Daniel Blattmann

Info

Jedes Kind hat vor irgendetwas Angst: Dunkelheit, Gewitter, Hunde, das Monster unter dem Bett oder Mama muss plötzlich gehen.

Die Tänzerin Katharina Wiedenhofer und der Musiker Gregor Praml mit seinem großen Kontrabass stellen sich ihren Ängsten und nähern sich ihnen ganz behutsam an. Gemeinsam mit den Kindern begeben sie sich auf die Suche nach dem, was Angst auslöst und wie man ihr gegenübertreten kann.

Jeder Schritt auf das Unbekannte wird vorsichtig genommen, immer wieder versichert sich der eine bei dem andern, keiner bleibt alleine. Zusammen trauen sie sich etwas zu. Und sie begreifen die Angst als Chance zu wachsen, wenn man sich ihr stellt.

So kehren sich scheinbar unüberwindbare Situationen in ihr Gegenteil: Aus dunkel wird hell, aus schwer leicht, aus Zittern stolzes Lachen, aus Flüstern laute Musik.

ANGSTHASEN ist als Klassenzimmerstück konzipiert. Es kann problemlos und ohne großen Aufwand an Grundschulen und Kindergärten gezeigt werden.

Hennermanns Hode erhält die Mehrjahres-Förderung der Stadt Frankfurt/M.
ANGSTHASEN wird unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

Leichte Sprache
EN
FR

Ein Musiker und eine Tänzerin suchen die Angst und stellen sich ihr.

A musician and a dancer seek fear and confront it.

Un musicien et une danseuse cherchent la peur et l’affrontent.

Daten

Eine Performance mit Tanz, Musik und Sound für alle ab 4 Jahren

Gruppe

Gastspiel von Hennermanns Horde

Credits

Choreografie, Idee & Konzept

Célestine Hennermann

Tanz & Choreografie

Katharina Wiedenhofer

Live-Musik & Komposition

Gregor Praml

Kostüm & Raum & Ausstattung

Nathalie Meyer

Bühnenbild

Marco Niegel

Produktionsleitung

Britta Horwath

Management

Alexandra Schmidt

tanzmangement

Fotos

Daniel Blattmann

Info

Sechstklässlerinnen gehören laut Statistik jener Altersgruppe an, in der das Ausprobieren krimineller Handlungen, wie der klassische Ladendiebstahl, beginnen. Eng damit verknüpft sind die Themen Mobbing, Ausgrenzung und Selbstbehauptung. Bei „Alles auf Anfang“ ist eine Schulklasse zu sehen, in der sich die Protagonist*innen gegenseitig zum Klauen anstiften.
Im Anschluss an das Stück folgt das interaktive Forum-Theater. Hier haben die
Schüler*innen die Chance, die schwierigen
Situationen zu wiederholen und in eine
andere Richtung zu lenken.
Sie üben das „Nein“- sagen und das
Füreinander einstehen. Sie beschäftigen
sich mit Rechts- und Unrechtsbewusstsein
und können ihre Rolle im Klassenverband
und Freundeskreis überdenken

Daten

Max. 60 Teilnehmer*innen

Aufbauzeit

30 Minuten

Durchführung

120 Minuten

Räumlichkeiten

1 großer Raum (Musikzimmer, Aula, großes Klassenzimmer)

In Kooperation

mit der Kriminalpolizei Lörrach

Fotos

Yelyzaveta Cherniavska

Info

Credits

Fotos: Barbara Ruda

Info

Der Sohn Telemachos und seine Mutter versuchen sich zu erklären warum Odysseus 20 Jahre lang nicht heimkehrt. Sie erfinden Geschichten, warum er nicht zurückkommt. Telemachos begibt sich auf die Suche danach, wer sein Vater wirklich war und findet dabei sich selbst und die Beziehung zu seiner Mutter.
Was wird Odysseus wohl seinem Sohn zu erzählen haben? Was hat er uns in der heutigen Zeit noch zu erzählen? Wie wird das lange Warten für seine Frau, den Sohn gewesen sein? Diese Fragen sind der Ausgangspunkt einer großen Suche. Ausgehend von Homers Odyssee finden sich Spuren, Orte und Begegnungen, die erforscht werden müssen: Phantastische Abenteuer, gefährliche Begegnungen mit Menschen, Tieren, mit Himmel, Wasser, Luft und Meer, Göttern und Dämonen. Auf die märchenhafte Suche nach der Zeit damals und heute machen sich Schulklassen, Jugendtheaterspieler*innen, professionelle Schauspieler*innen, kleine und große Sänger*innen, Musiker*innen. Aber halt: Lohnt sich das denn überhaupt? Ist doch alles so lange her! Wir werden sehen und hören.

Daten

Nach Homers Odyssee

Gruppe

Ab 8 Jahren Eine Produktion von Theater Tempus fugit und Burghof Lörrach

Credits

Es spielen

Ric Weißer

Sabrina Lössl

Elias Füchsle

Till Lang

Jette Bachmann

Nadine Bahls

Laura Huber

In mehreren Rollen

Jacob Mayer

Isabel Ernst

Sonja Willeke

Thoja Steenbeck

Stephanie Rettenberger

Lisa Christiansen

Anabell Kessler

Lotte Neuhaus

Magali Fischer

Janosch Penka

Leander Güran

Ascánio Lucas Miguel

Donna Auten

Edwin Engeser

Martin Kilwing

Lisa Brutschin

Produktionsteam

Karin Maßen

Regie

Abélia Nordmann

Musikalische Leitung, Chorleitung, Komposition, Gesang

Gizem Simsek Schwarz

Gesang

Mara Miribung

Cello

Michelangelo Rinaldi

Akkordeon, Klavier, Perkussion

Magali Fischer

Regieassistenz

Produktionsleitung

Janosch Penka

Anabell Kessler

Katrin Böhler

Lotte Neuhaus

Produktionsleitung Video-Einspieler

Karin Maßen

Stückerstellung und Bühnenfassung/Dramaturgie

Kostüm

Anabell Kessler

Sonja Willeke und Ensemble

Choreographie

Karin Maßen

Julian Voneschen

Lichttechnik

André Kulawik

Cornelius Pilgermayer

Bühnenbau/ Bühnentechnik

André Kulawik

Cornelius Pilgermayer

David Strittmatter

Philipp Richter

Video/Ton

Videoprojektionen

Lotte Neuhaus

Isabel Ernst

Sonja Willeke

Burghofteam

Öffentlichkeitsarbeit

Maren Spencer

Burghofteam

Nadine Bahls

Plakatgestaltung

Siegersbusch Film

Video

Kinder- und Jugendchor Lörrach

Mira Böhler

Agon Kryeziu

Mirja Scheck

Andrina Denz

Nathan Langen

Annike Gempp

Paula Meßthaler

Carla Zeh

Selina Breinig

Ellen Roether

Sofia Kim

Eos Griesinger

Sophie Anis

Frederic Schultze

Sophie Bopp

Hannah Rahner

Valerie Schultze

Johann Zeh

Katharina Huber

Line Hünenberger

Linus Singrin

Liv Eyrich

Lotta Bopp

Klasse 1B der Karl-Tschamber-Schule, Weil a. Rh. Die Geschichte von Äolus

Zinédine Alic

Luca Elias Bonina

Elia Coluccia

Yaqoob Haschimi

Max Yannick Knaus

Henry Dylan Leonhardt

Elias Leon Manrique

Amar Mislimi

Oliver Frank Schmidt

Justus Leo Schulte-Kemna

Aras Agit Siyahturp

Nayla Esme Eichin

Romy Lisa Marie Eisenhauer

Luesa Grainca

Sarah Natalie Jungk

Nela Mailin Krauth

Raveena Amelie Singh

Alina Tüxen

Elli Sina Wieland

Celine Sofia Wolf

Lukas Melega

Jacopo Di Brizzi

Kreativwerkstätten

Merthe Wulf, Laetitia Sturm

Künstlerische Leitung

Mira Gorski

Viktoria Gorski

Estelle Rasch

Tobias Stotz

Jakob Sturm

Valeria Ciraci

Ivan Ciraci

Lenny Pfeifer

Kamal Husseini

Amir Sadhegi

Sidra Hasan

Felix Lössl

Emilia Michel

Maya Spanke

Danke an

Ulrich Maßen

Sprachvorlage altgriechisch

Alle Sponsoren & Förderer

Ganz besonders dem Burghof für die gemeinsamen Planungen, die Kooperation unter diesen herausfordernden und wechselnden Bedingungen. Dem Technikteam und allen Mitarbeitenden des Burghofteams, die geholfen haben, dass sich das Ensemble bei den Proben wohl und willkommen fühlen konnte.

Info

Shakespeares Stoff ist heute so aktuell wie vor 500 Jahren. Gewalt erzeugt Gegengewalt und kann nur in Trauer und Schmerz ihr Ende finden. Verona, am Beginn der Neuzeit.
Zwei Jugendliche verlieben sich auf dem Maskenball der Capulets und lassen sich von Schwester Laurentia verheiraten, die hofft die Fehde zwischen Montague und Capulet damit zu beenden. Thybalt tötet Mercutio, Romeo tötet Thybalt, Romeo wird verbannt, und tritt die Flucht nach Mantua an. Julia soll Paris heiraten, will und kann jedoch nicht, da ja schon mit Romeo vermählt. Laurentia schmiedet einen verwinkelten Plan, Julia zum Schein sterben zu lassen, um dem Paar die Flucht aus Verona und aus den gesellschaftlichen Zwängen der Zeit zu ermöglichen. Der Plan schlägt fehl. Romeo, in der Annahme seine Liebste sei gestorben, nimmt sich mit Gift das Leben, woraufhin Julia sich selbst mit einem Dolch richtet.
Das Theater Tempus fugit kleidet die klassische Vorlage von Romeo & Julia in ein modernes Gewand und passt dabei auch die Sprache an. Neben vielen akrobatisch aufwändig choreographierten (Kampf-)Szenen, findet auch eigens für diese Inszenierung komponierte Musik ihren Weg auf die Bühne. Rythmische Elemente, aufeinanderprallende Schlagstöcke, Stampfen und Klatschen, Trommeln, ein Cajon. Diese Elemente strukturieren den Ablauf und treiben ebenso die Handlung voran, wie das reduzierte Bühnenbild. Dieses bildet gleichsam einen Laufsteg der Eitelkeiten, wie die Bahre für Julias Leichnam.

Daten

Frei nach William Shakespeare

Gruppe

Musik: Anne Ehmke Es spielt: Spielzeitteam 2020/2021 Ab 12 Jahren

Credits

Es spielen

Thoja Steebeck

Sonja Willeke

Jacob Mayer

Leander Güran

Lotte Neuhaus

Magali Fischer

Ascánio Lucas Miguel

Annabel Kessler

Isabel Ernst

Lisa Christiansen

Janosch Penka

Stephanie Rettenberger

Produktionsteam

Vaclav Spirit

Regie

Julia Matt

Regieassistenz

Philipp Richter

Produktionsleitung

Anne Ehmke

Musik

André Kulawik

Licht

Thomas Elgner

Akrobatik/Bühnenkampf/Choreografie

Nadine Bahls

Plakat- und Programmgestaltung

Fotos: Philipp Richter

Info

Und dann bleckt der Wolf in mir die Zähne und lacht über mein dummes Menschsein…

Im Stück beschäftigt sich der Schauspieler Elias Füchsle mit der Frage: Welche Relevanz hat der ‚Steppenwolf‘ heute, über neunzig Jahre nach seiner Veröffentlichung? Und welche Relevanz besitzt diese Beschreibung eines Mitvierzigers für junge Erwachsene? Für mich? Eine Spurensuche zwischen den Zeilen und mittendrin, im „magischen Theater“, in der eigenen Biografie und in unserer Gesellschaft. Eine Suche mit offenem Ausgang.

Wir danken dem Suhrkamp Verlag für die Aufführungsrechte.

Daten

Der Steppenwolf von Hermann Hesse in der Bühnenbearbeitung von Joachim Lux

Gruppe

Ab 15 Jahren

Credits

Konzept und Schauspiel

Elias Füchsle

Produktionsteam

Philipp Richter

Produktionsleitung

Philipp Richter

Dramaturgische Beratung

Karin Maßen

Musik und Sounddesign

Philipp Richter, Elias Füchsle, Giulia Tornarolli

Bühne und Licht

Andre Kulawik, Cornelius Pilgermayer

Ton

David Strittmatter

Plakat und Programmgestaltung

Nadine Bahls

Info

Der Theaterspaziergang “DA!“ erforscht die Fragen:
“Was heißt Heimat für mich? Für dich? Für Uns? Wo bin ich Zuhause?“

Der Theaterspaziergang bewegt sich durch die Stadt Schönau im Schwarzwald bis hin zum “-Hier.“: eine künstlerische Eigenarbeit auf dem “Eisplatz“.

“-Hier.”
eine künstlerische Auseinandersetzung von Martina Stöckli, Bachelor of Arts in Theatre, und Laura Huber, Theaterpädagogin.
Die beiden Künstler*innen beschäftigen sich mit dem Wir in einer Stadt.
Wie schaffen wir ein Miteiander? Wie wollen wir gemeinsam etwas verändern? Wenn wir doch so unterschiedlich sind und anders denken.
Eine Demokratie besteht aus verschiedene Meinungen. Doch hören wir einander zu? Begegnen wir anders denkenden?
Ein Spiel zwischen Realität und Fiktion.

Die Zuschauer*innen werden durch eine bewegte Installation mitten in Schönau im Schwarzwald geführt und enden bei dem “-Hier.”.
Fokus der Theaterveranstaltung sind die interaktiven Momente für die Zuschauer*innen, welche ihre Gedanken teilen und niederschreiben können.

Startpunkt ist der Marktplatz in Schönau im Schwarzwald. Der Weg bis hin zum Eisplatz wird vielfältig gestaltet. Immer auf der Suche nach der „Heimat“. Entlang der Straßen, vorbei an dem Heimatsmuseum „Klösterle“ und über Brücken bis hin zum „Eisplatz“ begleitet mit Aktionen und interaktiven Momenten.
Beim Theaterspaziergang “DA!“ werden Fragen aufgeworfen, umgeworfen, verworfen und wieder aufgegriffen.
Die Spieler*innen beleben die Stadt Schönau im Schwarzwald und nehmen die Spazierenden mit auf die Suche nach dem Daheim.

Gefördert wird die Veranstaltung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Projektträger Der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Daten

Gruppe

Gruppenübergreifend

Credits

Info

Katzenwache?

Ein Stück zum Schauen, Hören und Entdecken zum Thema Kinderschutz und Kinderrechte

Hintergrund für dieses Spiel mit Livemusik und ohne Sprache sind alltägliche Szenen von Kindern zuhause, in der Schule, auf dem Schulweg oder an ihren Lieblingsorten.

Jetzt sind die Kinder gefragt, als wachsame Beobachterinnen und Beobachter. Ihre Aufgabe ist es Szenen und Situationen zu hinterfragen und zu entschlüsseln.
Wie verändern sich Stimmungen und was könnten Gründe dafür sein?
Welche Rechte haben Kinder eigentlich? Und was bedeutet es, diese einzufordern?

So wachsen Empathie, Stärke und Wachsamkeit, sich selbst und der Gemeinschaft gegenüber als Boden für jedes Miteinander und Grundvoraussetzung für demokratisches Handeln.
Es beginnt im Kleinen: im Spiel.

Das Stück wird moderiert und nachbereitet.

Ab 3 Jahren

Beraten und begleitet von Kreisjugendreferat Lörrach/MuT Zentrum Kandern

Credits

mit

Jette Bachmann

Anthea Marckmann

Regie und Konzept

Karin Maßen und Ensemble

Musik

Johan Olsson

Info

Angelehnt an Utopia, das Spielzeitthema des Theater Tempus fugit schlängelt sich der Utopische Theaterspaziergang in einer Verknüpfung aus Theater, Performance, Choreografie und Musik von der Innenstadt hinunter zum Fluss „Wiese“. Kernelemente sind partizipative und interaktive Momente, zum Bsp. Können die Spazierenden mit Kreide ihre Gedanken auf einen Platz schreiben.

Ausgangspunk ist das Theater Tempus fugit mit seinem Theatergarten mitten in Lörrach. Der Weg zum Fluss „Wiese“ wird mit Aktionen bespielt. So können beispielsweise die Statue „existentielle Not“ von Konrad Winzer genauso eingebunden werden, wie der alte Baum und die Bänke vor der Alten Feuerwache oder die begehbare Skulptur „Truncated Pyramid Room“ von Bruce Nauman vor dem Burghof Lörrach. Weiter schlängelt sich der Weg über Lörracher Treppen, Straßen und Spielplätze bis hin zu den über den Fluss „Wiese“ schwebenden Holzterrassen „Wiesionen“. Verwoben sind die Aktionen mit live Musik.

Beim Utopischen Theaterspaziergang beleben die Künstler*Innen und die Spazierenden gemeinsam die Stadt und entdecken neue Perspektiven von Lörrach, von sich und von Theatererlebnissen. Wie bei einer Schatzsuche gelangen sie von Aktion zu Aktion in übersichtlich gehaltenen Kleingruppen. Sie entwickeln, verhandeln und hinterfragen Visionen, Ideen und Realitäten. Face-to-face und mit der Kraft des Momentes wird so der öffentliche Raum mit allen Sinnen erlebbar. Theater wird damit wieder (fast) hautnah erfahrbar und zur Inspirationsquelle, maßgeblich angeregt von dem Fluss „Wiese“ und der Frage, wo der eigentlich hin fließen kann, muss, soll, darf?

Daten

Utopischer Theaterspaziergang

Credits

Info

Das Theater Tempus fugit und Diana Stöcker (CDU), Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim, laden ein zur DialogWERKSTATT „Die neue Einsamkeit“ mit Diana Kinnert.

Diana Kinnert wurde unter anderem durch ihr Buch „Die neue Einsamkeit“ bekannt.
Eine neue Einsamkeit greift immer weiter um sich: 41 Prozent aller Haushalte in Deutschland bestehen aus nur einer Person, 30 Prozent davon sind von Armut betroffen und 25 Prozent der Jugendlichen in Deutschland fühlen sich einsam. Insgesamt leiden 14 Millionen Menschen in Deutschland an den Auswirkungen von Einsamkeit. Unsere Gesellschaft fordert Konsum statt Intimität, Flexibilität statt Verbindlichkeit, immer mehr Gewinn statt Stabilität. Mit den digitalen Welten bröckeln altbekannte Strukturen, die Alten bleiben zurück, die Jungen hetzen in eine entwurzelte Zukunft. Diese neue kollektive Unverbundenheit ist das große Thema unserer Zeit.

Deshalb möchten wir über dieses Thema mit Ihnen ins Gespräch kommen. Im Mittelpunkt unserer DialogWERKSTATT sollen vor allem folgende Fragen stehen:

• Wie ist die neue Einsamkeit entstanden? Was sind die Ursachen und welchen Beitrag hat die Covid-19-Pandemie?
• Kann man von einer Epidemie der kollektiven Einsamkeit sprechen?
• Was sind die langfristigen Folgen von Einsamkeit?
• Ist es nicht an der Zeit, neu darüber nachzudenken, ob unsere streng nach kapitalistischen Gesichtspunkten ausgerichtete Gesellschaft dem Sozialwesen Mensch noch gerecht wird?
• Welchen Beitrag kann Kultur leisten als Mittel gegen die (neue) Einsamkeit?
• Wie können wir in Zukunft Individualität und gesellschaftliches Miteinander vereinbaren?


Über diese und andere Fragen möchten wir gemeinsam diskutieren. Die Teilnehmerinnen auf dem Podium der DialogWERKSTATT sind:

• Diana Kinnert: nimmt auf dem digitalen Weg teil
• Karin Maßen, Leiterin des Theaters Tempus fugit
• Diana Stöcker
• Moderation: Dr. Markus Hofmann, „Stolpersteine Lörrach e.V.“
• „Stuhl Nr. 5“: Der leere Stuhl kann aus dem Publikum von Gästen abwechselnd besetzt werden


Die hybride DialogWERKSTATT ist ein Veranstaltungsformat, in deren Mittelpunkt eine Kombination aus Interview, Podiumsdiskussion und Publikumsdiskussion steht. Das Publikum wird aktiv beteiligt und dazu ermutigt, Fragen zu stellen und kritisch zu diskutieren.
Das hybride Format lässt Ihnen die Wahl: Entweder Sie kommen zu uns, ins Theater Tempus fugit, und nehmen an der Veranstaltung in Präsenz teil oder Sie wählen den digitalen Weg.

Datum und Uhrzeit: 15. September 2021, 19:30 Uhr
Ort: Theater Tempus fugit

Die Veranstaltung ist öffentlich. Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Vorschriften. Es gilt die 3-G-Regel. Der Eintritt ist frei.

Digitale Teilnahme unter:
https://app.alfaview.com/#/join/01EX6WRX0R6ENFRB08BPGPD1SN/3b9ff8a1-f485-49d4-a88d-db43ceb445fb/8589fe5c-2691-4fd7-b3fc-0326e7fd277b





Zu Diana Kinnert:
Diana Kinnert wurde 1991 in Wuppertal geboren. Die Unternehmerin und Kolumnistin studierte Politologie und Philosophie. 2008 trat sie in die CDU ein. Von 2015 bis Ende 2016 leitete sie das Büro des CDU-Politikers und Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Peter Hintze. Unter CDU-Generalsekretär Peter Tauber wurde sie Mitglied der Reformkommission der Partei. Sie ist Autorin des Buches „Für die Zukunft seh‘ ich schwarz – Plädoyer für einen modernen Konservatismus“. Im März 2021 erschien „Die neue Einsamkeit“ (Hoffmann & Campe).
Persönliche Homepage: https://kinnert.com/

Daten

Podiumsdiskussion

Gruppe

mit Karin Maßen, Diana Stöcker und Diana Kinnert;

Credits

Info

Als der Stadtverband vor drei Jahren seine Zuhör-Tour startete, war das von der damaligen Generalsekretärin der CDU Deutschlands ins Leben gerufene Format das Vorbild.
Ziel ist es in die Stadtgesellschaft hineinzuhören und zu erfahren, was die Menschen in Lörrach bewegt. Seit der ersten Podiumsdiskussion im Kino konnte eine bunte Vielfalt von Themen, Menschen und Meinungen erlebt werden.

Fast genau zum Jubiläum der Veranstaltungsreihe hat
Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerin der Verteidigung, die Einladung angenommen, die in Corona-Zeit immer wieder aufgeschoben worden war.

Im Wissen, dass die Menschen in Lörrach und im ganzen Land tief betroffen sind von den verstörenden Umständen des Rückzugs aus Afghanistan, kann man ihr genau hier die Fragen stellen, die jede*n Einzelne*n bewegen.
Das mag den militärischen Teil des Rückzugs und seiner Vorbereitung betreffen, aber auch die Möglichkeiten, die jetzt noch bleiben, um unserem humanitären Anspruch gegenüber den Menschen in Afghanistan gerecht zu werden.

Wenn Sie auch Fragen umtreiben, die Sie ihr stellen wollen, kommen Sie am

Montag, den 20.9.2021 um 20.30 Uhr ins
Theater Tempus fugit,
Adlergässchen 13, Lörrach

„AKK“ steht dort exklusiv digital Rede und Antwort. Die Veranstaltung können Sie daheim am Bildschirm verfolgen unter:

https://app.alfaview.com/#/join/01EX6WRX0R6ENFRB08BPGPD1SN/11965546-2cae-4aa4-9409-88ebb7602641/7a912995-0fed-4b1d-a76b-bfbb4640776b

Persönlich Fragen stellen können Sie nur vor Ort.
Moderieren wird die Veranstaltung von
Gudrun Heute-Bluhm, Oberbürgermeisterin a.D.

Wir freuen uns auf Ihre aktive und zahlreiche Mitwirkung. Nach dem Gespräch können wir miteinander das Gehörte auf uns wirken lassen.

Daten

Afghanistan und Deutschland nach dem Rückzug des Westens – Fragen, Sorgen und Hoffnungen

Gruppe

zu Gast: Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerin der Verteidigung (digital)

Credits

Info

Alte Kostüme suchen neues zu Hause.

Wir laden ein zur Schatzsuche auf unserem Flohmarkt, bestehend aus Kostümen im Ruhestand als auch Kleider- und Sachspenden. Es erwarten Sie eine Modenschau, ein Infostand zum Thema «Nachhaltigkeit trifft Theater» und Kuchengenuss im Theatergarten. Alles draußen, alles auf Spendenbasis, alles nachhaltig.

Wann: 02.10.21 // 10-14 Uhr
Wo: Theater Tempus fugit, Adlergäßchen 13, Lörrach;

Credits

Info

Wir begeben uns auf die Suche nach Spuren von Trollen und Gnomen. Wir, das ist die Gruppe des Jugendtheaters Rheinfelden zusammen mit Musiker*innen der Musikschule Rheinfelden.
Wir schauen was die Dämmerung verbergen oder auch ans Licht bringen kann.
Forschen in Märchen, in Gedichten und Mythen, spüren großen Schriftstellerinnen, wie zum Beispiel Marie- Luise Kaschnitz nach oder recherchieren in Zeitungsberichten: Licht und Dunkelheit gehen ineinander auf- begegnen sich, jeden Tag immer wieder aufs Neue. Im Alltäglichen das Besondere zu entdecken, der Phantasie, dem Kitzel des Unerklärlichen, dem Innewerden Raum zu geben, das reizt und verbindet Musik und Theater in diesem Projekt.

Daten

Gruppe

Musikschule Rheinfelden und Juthe Rheinfelden

Credits

Gewaltprävention

6.-10. Klasse

Dieses interaktive Projekt setzt bei Konflikten, die in Schulhöfen, im Klassenzimmer, aber auch in öffentlichen Räumen stattfinden, an. Diese werden so authentisch dargestellt, dass sie das
Alltagserleben der Schüler*innen modellhaft spiegeln.

Geht es im ersten Teil des Projekts darum, zu beobachten und wahrzunehmen, können die zuschauenden Schüler*innen die gespielten Szenen anschließend verändern, indem sie selbst als Handelnde in das Geschehen eingreifen. Sie erproben damit „Zivilcourage“ hautnah.

Dabei spüren die Schüler*innen im Tun, dass dies einerseits Mut
erfordert, dass sie diesen aber auch erlernen können.

Daten

Max. 60 Teilnehmer*innen

Aufbau

30 Minuten

Durchführung

240 Minuten

Feedback für Pädagog*innen

20 Minuten

Räumlichkeiten

6 Räume

Termine

2 Staffeln pro Jahr im November und Juli

Kooperation

In Kooperation mit der Kriminalpolizei Lörrach

Barrierefreiheit

Mit Live-Audiodeskription inklusive taktiler Bühnenführung und Audio-Intro

Ablauf vor den Vorstellungen

45 Minuten vor Vorstellungsbeginn:
Bühnenbegehung

25 Minuten vor Vorstellungsbeginn:
Einlass, Einrichtung der Kopfhörer und Start der Audio-Stückeinführung

Info

„Weit von hier, da, wohin die Schwalben fliegen, wenn wir Winter haben, wohnt ein König, der hat sechs Söhne und eine Tochter…“ Doch was soll man tun, wenn die eigenen Brüder von einer bösen Königin verzaubert und in weiße Schwäne verwandelt werden?

Um den Fluch zu brechen, muss Elisa, die einzige Tochter, eine gigantische Prüfung bestehen: Sechs Jahre lang darf sie weder sprechen noch lachen. Nur so können ihre Brüder wieder Menschen werden – wenn es ihr aber nicht gelingt, sind sie für immer verloren. Mutig stellt sie sich der Aufgabe. Aber plötzlich ist da auch noch ein Prinz.

Eine wundersame Geschichte, die von Freundschaft, Vertrauen, und dem Mut erzählt, man selbst zu werden.

Leichte Sprache
EN
FR

Im Märchen muss Elisa eine Prüfung bestehen. Das macht sie stark. Das Stück wird bei Bedarf mit einer Audiodeskription für Besucher*Innen mit einer Sehbehinderung aufgeführt.

In this fairy tale, Elisa has to pass a test. This makes her strong. The play is performed with audio description for visitors with visual impairments if required.

Dans ce conte, Elisa doit passer une épreuve. Cela la rend plus forte. Si nécessaire, la pièce est jouée avec une audiodescription pour les visiteurs ayant un handicap visuel.

Die Rechte liegen beim THEATERSTÜCKVERLAG Korn-Wimmer, München.

Daten

Märchen für
Menschen ab 6

von

Catharina Fillers.

Bühnenfassung frei nach

Gebrüder Grimm
und Hans Christian Andersen

Stückdauer:

60 Minuten

Credits

Sabrina Lössl

Elias Füchsle

Regie

Recha la Dous

Regieassistenz

Leonie von Schmettau

Kostümassistenz

Donna Auten

Technische Leitung

André Kulawik

Bühnenbildassistenz

Anabell Kessler

Arne Willeke

Grafik

Nadine Bahls

Audiodeskription

HörMal Audiodeskription – Tomke Koop

Pernille Sonne

Florian Eib

Matthias Nagel

Sprecher

Florian Eib

Info

Deutschland im Jahr 2057. Der Wissenschaft ist es endgültig gelungen den Ausbruch jedweder Erkrankung zu verhindern. Die junge Biologin Mia Holl war bis vor kurzem durchaus Befürworterin des Systems, das die Bürger vor körperlichem Leid bewahrt. Doch seit ihr Bruder Moritz mit Hilfe eines DNA-Tests des Mordes an einer Frau überführt wurde und sich im Gefängnis umgebracht hat, ist Mia aus der Bahn geworfen. Die Justiz nimmt sie ins Visier, denn Mias Verhalten stellt die Grundlage des Staates, „die Methode“, in Frage. Die Diskussionen vor Gericht und in den Medien eskalieren, Mia wird zur Gallionsfigur des Widerstands. Die Autorin eine Frau, die in einem Unrechtssystem die Seiten wechselt und sich im Verlauf der Handlung an die Spitze einer Widerstandsbewegung setzt. Das Stück „Corpus Delicti“ von Juli Zeh aus dem Jahr 2007 bringt gerade im pandemischen Heute umso mehr Aufmerksamkeit für die Welt von morgen auf die Bühne. Eine unheilvolle Version unserer Gesellschaft, zugleich ein Appell an die Vernunft und Verantwortung des Individuums.


Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, ist eine der bekanntesten deutschsprachigen Autorinnen der Gegenwart. Sie ist promovierte Juristin und schloss ihr Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig ab. Sie schreibt Theaterstücke und Romane ebenso wie Kinderbücher, Erzählungen, Essays und journalistische Artikel zu aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten. Als Autorin wurde sie zahlreich ausgezeichnet, so 2002 mit dem Deutschen Bücherpreis und 2013 mit dem Thomas-Mann-Preis. Sie ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Seit 2019 ist sie außerdem auch als Verfassungsrichterin in Brandenburg tätig.

Für „Corpus Delicti“ erhielt sie 2008 den Jürgen-Bansemer-und-Ute-Nyssen-Dramatikerpreis.

Daten

Juli Zeh

Credits

Anabell Kessler

Anne-Sophie Seelig

Niels Wippermann

Janosch Penka

Sophie Becker

Leander Güran

Arne Willeke

Lisa Brutschin

Andrea Penitzka

Julia Berger

Leonie von Schmettau

Sebastian Bielik

Donna Auten

Janine Ochsenbein

Lucas Miguel

Regie

Vaclav Spirit

Musik/Konzeption

Anne Ehmke

Musiker*Innen

Andrea Penitzka

Anne-Sophie Seelig

Sebastian Bielik

Niels Wippermann

Arne Willeke

Lucas Miguel

Anabell Kessler und der Chor

Kostüm

Donna Auten

Sounddesign / Produktionsleitung

Philipp Richter

Regieassistenz

Christopher Baum

Technische Leitung

André Kulawik

Plakat / Programmgestaltung

Nadine Bahls

Info

In Grand Écart greift Kiyan Khoshoie auf die Sprache der One-Man-Show, der Stand-up-Comedy und der Solo-Performance zurück. Zwischen Tanz und Theater, Begeisterung und Ernüchterung setzt sich dieses Stück mit den Grenzen des Körpers, der Hingabe und des Gestaltungsspielraums in der künstlerischen Praxis auseinander. In einer langen, virtuos und amüsant gestalteten Bühnenversion einer Plansequenz nimmt Kiyan Khoshoie auf der Bühne seine Einstellung zu seinem eigenen Beruf unter die Lupe. Ein privater, humorvoller und atemberaubender Einblick in das Leben eines Bühnenprofis. Das Stück erinnert uns daran, dass der Tanz wie jeder andere Beruf mit den Schwierigkeiten der Arbeitswelt konfrontiert ist. Eine Schaffenskrise mit wunderbar komödiantischen Akzenten – davon kann man nicht genug bekommen.


Kiyan Khoshoie ist Tänzer und Performer, der an der Rotterdam Dance Academy ausgebildet wurde. Er hat mit Kompanien wie It Dansa Barcelona, Dansgroep Amsterdam, Scapino Ballet Rotterdam und Maas Theater and Dans gearbeitet. Er tanzt und arbeitet als Assistent der Schweizer Choreografin Tabea Martin. 2018 begann die Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Charlotte Dumartheray für Grand Écart, gemeinsam erarbeiteten sie auch das Stück Kick Ball Change, das sie im Oktober 2022 im Grütli in Genf präsentieren werden. 2021 erhielt er ein Stipendium der Stadt Genf für die choreografische Recherche Never Ouh Yeah Baby!

https://www.kiyankhoshoie.com/

Credits

Choreography, text and performance

Kiyan Khoshoie

Direction

Charlotte Dumartheray

Music

Richard Van Kruysdijk

Choreography assistance

Olive Lopez

Costumes

Elodie Verdan

Light Design

David Kretonic

Production

Florence Chappuis – Emporte-pièces production

Administration

Mélinda Quadir-Mathieu

Kiyan Khoshoie

Fotos: Daniel Blattmann

Info

Rosa mit Glitzer oder blau mit Sportmotiv – wir hören solche Beschreibungen und schon meinen wir zu wissen: Mädchen oder Junge. Doch was passiert, wenn ein Junge sich einen rosa Ranzen aussucht? Oder ein Mädchen eine Kurzhaarfrisur hat? Und wer weiß noch, dass vor etwa 100 Jahren die Farbe rosa, als das „kleine Rot“ den Jungen zugeordnet war?
Die Tanzperformance „Rock wie Hose“ hinterfragt spielerisch die „typischen“ Geschlechterzuschreibungen, dabei darf alles ausprobiert werden – Bewegungen, Klamotten, Frisuren, Requisiten – das Stück wirbelt alles einmal durcheinander. Der Breakdancer ist auf dem Cat-Walk auch mal ein „Girly“ und die Tänzerin spielt im Tanzring mit ihren Muskeln. Das Tanzstück will die Grenzen der gesellschaftlich festgeschriebenen Rollen durchlässig machen. Mit Elementen aus dem zeitgenössischen Tanz, der HipHop-Battlekultur, dem Aikido- Stockkampf und einer Sound- und Musikcollage aus „echten“ Kinderstimmen werden die Rollenklischees kräftig durchgeschüttelt: eben, Rock wie Hose!
Célestine Hennermann und ihr Ensemble wurden mit dem Karfunkel 2015 und 2022, dem Kinder- und Jugendtheaterpreis der Stadt Frankfurt, ausgezeichnet.

Daten

Gastspiel

Gruppe

Idee, Konzept, Choreografie: Célestine Hennermann

Credits

Idee, Konzept, Choreografie

Célestine Hennermann

Tanz

Albi Gika

Katharina Wiedenhofer

Musik & Komposition

Gregor Praml

Dramaturgie

Claudia Praml

Bühne und Kostüm

Sounds of Silence (Petra Eichler & Susanne Kessler)

Licht

Jörg Poppe

Management

Alexandra Schmidt

Technik

Zina Matheke

Info

Das Stück des Ensembles Vis à Vie erzählt die Geschichte von «Citoyen». Citoyen verkörpert eine Person, eine Familie, ein Dorf, eine Stadt, eine Region oder ein ganzes Land. Citoyen möchte verstehen, wo sein oder ihr wirklicher Platz ist, macht sich auf
den Weg in ein Land, eine neue Heimat, auf der Suche nach dem eigenen Platz und nach Frieden. Zwischen Luft und Erde geht Citoyen den Weg, entdeckt sich neu, sucht die Freiheit. Citoyen kann jede und jeder von uns sein, alle Menschen, welche die Sehnsucht haben, eine Heimat zu finden, einen Ort für ein freies Leben.


Es tanzt das Ensemble Vis à Vie unter Mitwirkung von geflüchteten Frauen aus dem Nahen Osten und aus Afrika, die jetzt in Lörrach leben. Im Vorfeld der Aufführung findet ein Tanzworkshop statt, einige der teilnehmenden Frauen tanzen im Stück mit. Das Stück dauert ca. 30 Minuten. Im Anschluss bietet eine Gesprächsrunde mit den Tänzerinnen und Tänzern die Möglichkeit, sich zu den Themen Migration, Rassismus, Freiheit und Heimat auszutauschen.

Daten

Gastspiel

Gruppe

Ensemble Vis à Vie

Credits

Choreographie und Konzept

Pilar Buira Ferre

Ensemble Vis à Vie

Ines Berlanda

Susane Schaub

Oliver Foeringe

Pilar Buira Ferre

Musik

Max Richter

Info

Die Geschichte von Victor Frankenstein und des Monsters ist eine Geschichte über Schöpfer und Geschöpf. Menschen treiben eine gutgeborene Kreatur ins Böse. Sie beginnt zu morden, Schöpfer und Geschöpf werden zu Erzfeinden. Sie jagen sich so lange um den Erdball, bis einer von beiden zusammenbricht – und stirbt. Kurz vor seinem Tod erzählt er seine unglaubliche Geschichte dem Kapitän des Schiffes, das ihn gerettet hat.
So weit so einfach – doch wer trägt die Verantwortung an den Morden, die begangen werden? Ist ein Schöpfer für das Glück seiner Erschaffung verantwortlich?

Die Erwachsenentheatergruppe im Kesselhaus (Weil am Rhein) beschäftigte sich in dieser Spielzeit mit Mary Shelleys Roman aus dem Jahre 1818. Im Alter von 19 Jahren schrieb Shelley den Roman „Frankenstein or The modern Prometheus“, der als der Ursprung der Science Fiction gesehen wird. Trotz des Alters von 204 Jahren hat die Erzählung über Macht und Verantwortung nicht an Aktualität verloren.


Vielen Dank allen Beteiligten für die Mitarbeit bei der Stückentwicklung.

Daten

Gruppe

Erwachsenentheater im Kesselhaus

Credits

Es spielen:

David Auten

Donna Auten

Utsava Caspari

Jerrit Kawaschinski

Julia Kuhn

Roman Saiz

Leonie von Schmettau

Doris Sicklinger

Dieter Wäldele

Ulrike Wohlwender-Seng

Regie

Sabrina Lössl

Regieassistenz

Leander Güran

Produktionsleitung

Julia Berger

Technik

André Kulawik

Cornelius Pilgermayer

David Strittmatter

Bühne & Kostüm

Donna Auten

Requisite

Ulrike Sautter

Info

Das Team des Generationentheaters betreibt eine theatrale Feldforschung als multimediale Performance….mit open end!
Es fordert menschliche Begegnungen mit dem nichtmenschlichen Leben heraus – eine schwer fassbare Verbindung zwischen den Kräften der Natur und den Lebensformen der Erde.

Das Team – zu einem Künstlerkollektiv mutiert – riskiert eine Collage verschiedener literarischer Fetzen, Lieder und Gedichte sowie Zitate aus Wissenschaft und Forschung. Die momentane Reduktion auf die Bedürfnisse der Gattung Mensch provoziert performative Aktivitäten auf einem seltsamen Spielfeld mit Bilderwelten aus eigenen Gärten und Blumentöpfen wie auch Zeichenskizzen, Videosequenzen und Naturfotografien.
Literatur, Ästhetik, Bewegung und Technik – das Spiel mit Gegenständen und Situationen wird als politisches Werkzeug benutzt.
Wie geht das mit Pflanzen? Mit Tieren? Mit ganzen Ökosystemen? Können Erbsen hören? Sind Regenwürmer schön? Sind Pflanzen wassersüchtig? Haben sie Gefühle?
Diese irdischen Existenzen wahrzunehmen – sie überhaupt zu beachten – ihnen Raum zu bieten und einen undefinierten Strom von Schwerpunkten und alternativen Bedeutungen zuzulassen….
Ist das die blanke Anarchie? Stürzt die postdarwinistische Haltung das jetzige Weltbild!?
Sind wir gekränkt?

Nach dem Gestus und Prinzip einer „FRÖHLICHEN WISSENSCHAFT“ läuten die Spieler des Generationentheater von Tempus fugit überaus kommunikativ und voller Überraschungen eine wilde, poetische Ära ein. Tiere, Pflanzen und Pilze – nicht mehr Sklaven der menschlichen Spezies – that’s it!
Klänge aus eigenen Musikwerkstätten wie auch Einspielungen von Tönen diverser Kulturen und Jahrhunderte mischen sich mit Geräuschen aus Forschung, Zoologie, Botanik, Industrie und Krieg.
In einem lustvollen Tête-à-Tête mit Darwin erkennt das Ensemble des Generationentheaters die Bedeutung der Regenwürmer für die Bodenkultur.

Daten

Gruppe

Generationentheater

Credits

Es spielen:

Linde Adelmann

Birgit Lorenz

Andrea Penitzka

Janosch Penka

Niels Wippermann

Leander Güran

Janine Ochsenbein

Produktionsteam:

Regie

Ilona Zarypow

Produktionsleitung / Regieassistenz / Musik

Anne-Sophie Seelig

Technik / Licht / Videoprojektion

Cornelius Pilgermayer

Bühne / Kostüm / Requisite

Isa Rothenfels

Technische Leitung

André Kulawik

Info

The Mill ist der jüngste von vielen gelungenen Streichen aus dem Dunstkreis der jungen Johannesburger Jazzszene und Bern. Letztes Jahr, kurz nach einer berauschenden Ausgabe des Makhanda Jazz Festivals, trafen sich ehemalige und designierte Träger*innen des Young Artist Awards mit ein paar Musikern der Band Hildegard Lernt Fliegen in der Roving Bantu Kitchen in Brixton, Johannesburg. Eine Woche wurde gejammt statt geschlafen, einziges Ruhekissen die leere Basshülle. Das Kollektiv um den Trompeter und Komponisten Mandla Mlangeni, der nicht erst seit gestern die Südafrikanische Jazzszene aufmischt, spielt Musik aus der Feder aller Mitglieder. The Mill kreiert einen wohltuenden Mischmasch aus üppigen Horn-Arrangements, gefühlvollen Pianoelegien, rollenden Grooves und rasiermesserscharfen Drumbeats, der zu einem Mbaqangaesque-Berne-Third-Stream-Gospel-Stil verschmilzt.

Daten

Konzert

Credits

Mandla Mlangeni (SA) – Trompete Yonela Mnana (SA) – Piano, Rhodes, Gesang Benedikt Reising (CH) – Saxophon, Bassklarinette Matthias Wenger (CH) – Saxophon, Flöte Marco Müller (CH) – Bass Christoph Ste

Info

Das Theater Tempus fugit lädt interessierte Lehrer*Innen, Schulsozialarbeiter*Innen und Erzieher*Innen ein zu unserem nächsten Info- und
Gesprächsabend im neuen Theaterhaus. Neben Informationen zu unserem theaterpädagogischen Profil und unserer Präventionsarbeit laden wir zum offenen
Austausch ein.

Der Abend richtet sich überwiegend an Interessenten, die uns noch nicht kennen oder noch nie mit Tempus fugit zusammen gearbeitet haben. Selbstverständlich sind auch langjährige Kooperationspartner herzlich willkommen.

Daten

Gruppe

Informationsabend

Credits

Info

Weil sein Auto eine Panne hat, gerät Alfredo Traps in eine Villa, in der vier ältere Herren ein Gerichtsspiel abhalten, das ihnen – ehemaligen Richtern, Staatsanwälten und Verteidigern – zum Zeitvertreib dient. Traps übernimmt die Rolle des Angeklagten, und man versichert ihm, eine Schuld werde sich schon finden lassen. Es entsteht ein makabres Spiel, das sich zur bedrohlichen, furchteinflößenden Wirklichkeit entwickelt. Aus Spiel wird Ernst. Friedrich Dürrenmatt schrieb die Komödie „Die Panne“ im Jahr 1979.
Das ursprünglich für elf Personen geschriebene Stück wurde von der Theatergruppe Gut & Edel unter der Regie von Vaclav Spirit für vier Schauspieler bearbeitet. Drei Darstellerinnen und ein Darsteller der im Nellie Nashorn beheimateten Theatergruppe spielen die verschiedenen Rollen abwechselnd.

„Ein übermütiger Herrenabend, eine Parodie auf etwas, was es nicht gibt und worauf die Welt immer wieder hereinfällt, eine Parodie auf die Gerechtigkeit, auf die grausamste der fixen Ideen, in deren Namen der Mensch Menschen schlachtet.“ Friedrich Dürrenmatt

Daten

Friedrich Dürrenmatt

Gruppe

Gut & Edel

Credits

Info

„Politik: mehr als Theater?!“ ist ein Demokratie-Training für eine junge Generation, die mit dem Bild aufgewachsen ist: egal was man wählt, es kommt eh immer eine GroKo heraus. Die sich nicht verstanden fühlt von den älteren Generationen, die in Stadträten, Landesparlamenten oder dem Bundesparlament sitzen. In einer polarisierten Zeit, in der der politische Gegner ein „Feind“ ist, Medien öffentlich und privat weniger vertraut wird und es gefühlt nicht mehr um die Sache selbst geht, sondern um Einfluss, Macht und wer am Ende „gewinnt“.
Ist Demokratie zu einem Wettkampf um die beste „Rolle“ verkommen?

Das Projekt schult und trainiert, wie der Einzelne sich in demokratischen Prozessen, in Diskussion und Kompromiss positionieren will. Wie wichtig ist Information für die Debatte? Wie verfälschen Medien die Wahrheit für die Sensation? Wie geht man mit Menschen um, die nicht sachlich diskutieren wollen?
Es wird die Demokratie an ihren Grenzen erlebt.

Ein Planspiel, wie der politische Probemonat im
Fitnessstudio: man geht nicht raus und ist fertig,
sondern hat nur den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht, um nun SELBST tätig zu werden.


Gefördert durch die Konrad-Adenauer-Stiftung.

Daten

Präventionsstück zum Thema Demokratie

Credits

Info

Zum Stück

Fünf Personen betreten einen Raum und werden eher unfreiwillig zu Darstellern. Da sitzt schon ein Publikum und schaut und hört Ihnen zu. Alles was sie tun, sagen und wie sie aussehen, kann plötzlich eine Bedeutung bekommen. Welche Erwartungen liegen in den Blicken der Zuschauenden? WER muss auf der Bühne WAS können? Wollen die Spieler diese Erwartungen erfüllen? Gibt es das überhaupt, DAS Publikum? Wer schaut wen an und warum?

Dieses Blicken ist Theater, das versucht nach Inklusion und Exklusion zu fragen.

Zum Ensemble

Edwin Engeser, Martin Kilwing, Michael Eisele und die beiden Spieler des Jugendtheaters Lörrach, Lucas Miguel und Leander Güran, wirken gemeinsam auf der Bühne und entwickeln unter der Regie von
Benjamin Böcker und Anne Ehmke eine eigene Erzählung.

Credits

mit: Edwin Engeser, Michael Eisele, Martin Kilwing, Leander Gücan, Ascánio Lucas Miguel;

Fotos: Nikita Konicenko

Info

Die Volkshochschule Lörrach und das Theater Tempus fugit nehmen 30 Jahre Mauerfall zum Anlass um auf eine thematische, biographische und künstlerische Recherche zu gehen.
Wir suchen nach Geschichten, die von Mauerbau, Mauerfall und der Überwindung von Grenzen und Hindernissen erzählen. Dabei sind alle willkommen, die Interesse haben sich mit einem persönlichen Bezug zu Migration, dem Mauerfall oder der Erfahrung mit Grenzen auseinander zu setzen.
Das Ergebnis der Recherchearbeit ist an zwei Abenden im Neuen Theaterhaus zu erleben.

Daten

Gruppe

Projektgruppe

Credits

mit: Nadine Bahls, Irina Battaglia, Hansjörg Bigler, Antje Heduschke, Daniel Kailer, Judith Scheffel, Thoja Steenbeck;

Leitung

Benjamin Böcker

Info

Das Spielzeitteam 2019/2020 wagt sich diesmal, unter der Regie von Vaclav Spirit und mit der Musik von Anne Ehmke, an den Klassiker von Lewis Carroll „Alice im Wunderland“. Der Regisseur hat die Dramatisierungen von Heinrich Waegner und Peter Zadek, die fast identisch sind, frei bearbeitet für seine Konzeption: Alice´s erlebt ihren Traum in einem zauberhaften Zirkus. Es wird ein buntes Kaleidoskop mit Artistik, Slapsticknummern, Jonglieren, Tanz, Zauberei und natürlich mit Gesang und Livemusik.

Daten

Gruppe

Spielzeitstück

Credits

mit:

Christian Biegler

Kim Deflorin

Magali Fischer

Frida Gunzenhäuser

Daniel Kailer

Nikita Konicenko

Jacob Mayer

Ariane Nezamolislami

Judith Scheffel

Thoja Steenbeck

David Strittmatter

Marlen Weder

Sonja Willeke

Erik Winzen

Timo Wirth

Regie und Textbearbeitung

Vaclav Spirit

Regieassistenz und Produktionsleitung

Philipp Richter

Gesangstraining

Anne Ehmke

Akrobatiktraining

Thomas Elgner

Choreografie

Esther Kammüller

Licht- und Bühnentechnik

André Kulawik

Plakat- und Programmgestaltung

Nadine Bahls

Foto- und Videoaufnahmen

Jette Bachmann

Irina Battaglia

Anthea Marckmann

Info

Das Stück

Igraine lebt auf Burg Bibernell, wo Steinlöwen brüllen, Bücher singen und der Kater sprechen kann. Natürlich nur, weil Igraines Eltern – Sir Lamorak und die schöne Melisande – zaubern können. Auch ihr Bruder Albert ist ein guter Zauberlehrling. Nur Igraine träumt von etwas ganz anderem: Sie will Ritterin werden! Als sich Igraines Eltern beim Zaubern versehentlich in Schweine verwandeln, muss Igraine Ohnefurcht losreisen, um die wichtigste Zutat für den Gegenzauber zu holen: Riesenhaare. Und die Zeit drängt: denn Gilgalad der Gierige will Bibernell und die Zauberbücher in seine Gewalt bekommen! Mit sehr viel Mut und Kreativität gelingt es Igraine und Albert die Burg, die Bücher und ihre Eltern zu retten. Ein bisschen Hilfe bekommen sie dabei von einem echten Ritter.

Die Autorin

Cornelia Funke zählt mit weltweit über 26 Millionen verkauften Büchern zu den international erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Kinderbuchautoren. Für ihre Bücher wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, dem Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache, zuletzt 2015 mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis und dem Bayerischen Buchpreis. Cornelia Funke hat über 50 Bücher geschrieben, die in 50 Sprachen übersetzt sind. Zu ihren bekanntesten Werken gehören die phantastischen Romane „Drachenreiter“, „Herr der Diebe“, die „Tintenherz“-Trilogie und ihre „Reckless“-Reihe. Zahlreiche Bücher Cornelia Funkes wurden inzwischen auch verfilmt.

Die Gruppe

Die bunte, quirlige Truppe besteht derzeit aus 18 Kindern, voller Ideen, Energie und Theaterleidenschaft. Geprobt wird einmal in der Woche für zwei Stunden mit zwei zusätzlichen Probenwochenenden. Die Künstlerische Leitung hat Hanna-Laura Veit. Drei junge Erwachsene aus dem Theater Tempus fugit Spielzeitteam assistieren ihr als Regieassistenz, Produktionsleitung und schauen nach Kostümen und Requisiten. Außerdem assistiert Edwin Engesser in dieser Spielzeit bei diesem Projekt.
Bereits in der Spielzeit 2018/2019 kam Johan Olsson als Jazzmusiker hinzu. In dieser Spielzeit nahm er zusätzlich mit den Kindern Melodien und Klänge im Studio auf, die mit in die Kompositionen für die Inszenierungen eingearbeitet wurden.

Daten

Cornelia Funke

Gruppe

Kindertheater

Credits

mit:

Levi Augustin

Kuba Barwich

Hayley Breuer

Mia Chausset

Mats Ettner

Matthea Kellner

Simon Meier

Merit Nagel

Noemi Nagel

Lara Reinsch

Emma Rötteler

Janosch Schwerdtfeger

Sarah Seifert

Maris Siegin

Charlotte Thielmann

Amy Thomas

Luisa Thomas

Livia Thümmler

Künstlerische Leitung

Hanna-Laura Veit

Musik

Johan Olsson

Produktionsleitung

Thoja Steenbeck

Regieassistenz

Jacob Mayer

Kostüm

Christian Biegler

Requisite

Edwin Engesser

Bühnenbau/Technik

André Kulawik

Technik

Cornelius Pilgermayer

Plakat- und Programmgestaltung

Nadine Bahls

Foto- und Videoaufnahmen

Marlen Weder

Sonja Willeke

Info

Podiumsdiskussion


Die zweite Ausgabe des Kulturtalks befasst sich mit der Wirkung, die Hass-, Sprach- und Sprechgewalt in unserer Gesellschaft in uns auslösen.

Welche Formen lassen sich finden, um nicht in dasselbe Fahrwasser zu geraten?

Welche Aufgabe kommt darin der Kunst, der Kultur und kulturellen Bildung zu? Welche Aufgabe der Politik? Wie kann sich dies ergänzen, wo sind Differenzen?

Die Hauptaufgabe wird sein, zusammen mit dem Publikum heraus zu finden, was in diesem Punkt der Begriff „Kapitulation“ bedeutet. Wann würde die Geschichte, die Nachwelt von Kapitulation sprechen? Und wer kapituliert vor wem?

Wann wird falsch verstandene Toleranz gar zur Kapitulation vor dem eigenen Wertesystem?



Auf dem Podium: Karin Maßen (Theaterleitung Tempus fugit), Armin Schuster MdB, Corinne Maier (Regisseurin aus Basel), N.N.

Moderation: Gudrun Heute-Bluhm

Daten

Kulturtalk

Credits

Info

Goodbye Happyland

Rassismus, das ist Hitler. Neonazis. Springerstiefel und die AfD.
Rassismus, das sind die Anderen.
Rassismus, das sind nicht wir. Das hat mit uns nichts zu tun.
Wir sind die Guten.
Rassismus, das ist etwas Schlechtes.
Rassismus. Da sind wir uns einig.
Oder?
Kommt mit. Es wird persönlich werden.
Wir begeben uns auf eine Reise. Raus aus Happyland.
Weg von dort, wo Rassismus nur etwas der Anderen ist.
Reiseziele?
Eigene Vorurteile erkennen. Eigene Rassismen aufspüren.
Begreifen, was Rassismus ist. Was er mit mir zu tun hat.
Rassismus, kritisch als etwas Eigenes begreifen. Als etwas Veränderliches.
Als notwendige Veränderung.



// Ein Fragebogen und eine Installation laden euch ein, einen Raum zu betreten, der eine eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus eröffnet. Euch unbequeme Fragen stellt und mit Fakten füttert. Ein Raum, indem euch eine Selbsterfahrung erwartet.//




>>„Happyland“ ist ein zentraler Begriff in Tupoka Ogettes Buch „exit RACISM“, das als zentrale Quelle für das Projekt: „Goodbye Happyland“ diente.

Credits

Info

Das Stück

Gefühle – Gedichte – Interviews – Wissenschaft und Kunst – Aberglaube – Volksweisheiten.


Das Ensemble folgt den Spuren der einstigen Entdecker der „Neuen Welt“, sammelt Erkenntnisse und stellt Fragen.
Sind Pflanzen wild oder zivilisiert? Was ist wild? Können Pflanzen kommunizieren? Sind sie intelligent? Wie gewinnt man Opium für das Codein im Hustensaft? Was verdaut die Kobralilie? Welches Getier fällt in die Kannenpflanze und bleibt als Skelett am Boden liegen? Was passiert mit dem „Blauen Planeten“? Gibt es Unkraut? Wie sieht es aus mit der Forderung eines Wahlrechts für Haselnüsse?


Die generationenübergreifende Gruppe von Tempus fugit exhumiert spielerisch verschüttetes Wissen über das Leben der Pflanzen.
Unsere Pflanzenfiguren fassen Fuß im Bühnenboden, hinterfragen die europäische Zivilisation und das verlorengegangene Wissen über die Intelligenz der Pflanzen. Mit dem Wind der Erkenntnis im Rücken bringt das Ensemble ein gemeinsam recherchiertes Theaterprojekt auf die Bühne, blättert in vergilbten Nachlässen der Ahnen, um unmittelbaren Schätzen der Natur ganz nah zu sein.
Der Zugang zu diesen phänomenalen Weggefährten, die man partout aus der Welt schaffen will, weckt umso mehr Faszination und schieres Erstaunen.

Eine Montage von Texten und Bildern aus der Welt der Pflanzen verkündet in theatralen Augenblicken schockierend-berührendes, surreales Neuland für die Bühne: Pflanzen haben Gefühle.


„In einer Handvoll Walderde stecken mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Erde gibt“ (P. Wohlleben) – das vielfältige Leben des Garten Eden ist in unserer Zeit total unterschätzt, denn Pflanzen sind Lebewesen, die kommunizieren, wahrnehmen, fühlen – auf ihre ganz eigene Art.





Die Gruppe

Die Generationentheatergruppe bietet einen Raum für theater- und schauspielbegeisterte Senioren und Jugendliche, zusammenzukommen, um gemeinsam neue Themen zu erschließen. Körperbetontes Arbeiten steht genauso im Fokus wie der präzise Einsatz von Sprache. Bereits zum zehnten Mal arbeitet die Gruppe unter der Leitung der erfahrenen Regisseurin Ilona Zarypow. In diesem Jahr wird selbst recherchiertes Material zu einem Stück montiert.

Daten

Gruppe

Generationentheater

Credits

Frida Gunzenhäuser

Erik Winzen

Birgit Lorenz

Thoja Steenbeck

Magarethe Multerer

Linde Adelmann

David Strittmatter

Christian Biegler

Produktionsteam:

Regie

Ilona Zarypow

Regieassistenz

Thoja Steenbeck

Produktionsleitung

Sonja Willeke

Ton/Video/Projektion

Sonja Willeke

Orgel

Linde Adelmann

Bühnenbild/Kostüm/Requisite

Isa Rothenfels

Technische Leitung

André Kulawik

Plakat- und Programmgestaltung

Nadine Bahls

Foto- und Videoaufnahmen

Marlen Weder

Timo Wirth

Info

Zentrum des Geschehens ist die an den Gasthof angeschlossene Kneipe, in der die unterschiedlichsten Personen aufeinander treffen. Gäste von weither, aber auch Stammkunden und einsame Seelen aus der Umgebung suchen die ereignisreiche Kneipe auf. Die etwas lustlose Kneipenwirtin Besa mit ihrer neuen Servicekraft Wolfgang hat alle Hände voll zu tun, die Gäste zufrieden zu stellen, was nicht immer gut gelingt.

In der Ranipete wird geträumt, geliebt, gefeiert und gelitten. Ein Ort der Begegnung verschiedenster Figuren, die skurrile, intime und magische Momente miteinander teilen.



Nachdem vier Versuche das Stück in der Corona Pandemie aufzuführen gescheitert sind, gibt es nach fast 2 Jahren endlich die Möglichkeit in kleiner Besetzung und gekürzter Version das stumme Maskenspiel „Gasthof Ranipete“ auf die Bühne zu bringen.

Daten

Eigenproduktion

Gruppe

Kesselhausgruppe

Credits

Katharina Gimmi

Gabriele Schelb

Karlheinz Emmler

Melanie Vahl

Ulrike Wohlwender-Seng

Produktionsteam

Regie

Julia Matt

Regieassistenz/Produktionsleitung

Lisa Christiansen

Info

Der Raum war weg. Wir hatten uns noch dreimal im Theater getroffen und dann war der Raum einfach weg. Und die einzige Möglichkeit uns trotzdem zu begegnen war ein Videokonferenz-Telefon-Gruppenchat-Email-Mix. Je nachdem wer was gerade so hatte, wer mit was gerade so umgehen konnte, wer gerade so über Internet verfügte und was sich gerade so miteinander kombinieren ließ. Das war ein bisschen anstrengend. Aber wir wollten uns trotzdem begegnen. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern wirklich! Und weil aus dem Raum plötzlich so ein Videokonferenz-Telefon-Gruppenchat-Email-Mix wurde, haben wir nochmal ganz von vorne angefangen. So richtig von vorne. Nichts als leerer Raum.
Und dann sind da alle erschienen. Aus Licht und Schatten, aus Stimmen, aus virtuellen Fragmenten unserer Körper, aus Fragen und aus Antworten auf diese Fragen. Und weil alle nur Projektionen aus Licht waren, konnten alle plötzlich fast überall sein. Und auch andere als die, von denen wir die meiste Zeit glauben, das wir sie sind. Und so waren wir Ballerino, explodierendes Feuerwerk vor Disney-Schloss, Philosophin, Meditations-Guru, ahnungsloser Tourist vor ausbrechendem Geysir, Metal-Sänger oder Demonstrantin.

„Es war großartig dieses Stück mit großartigen Menschen virtuell auf die Leinwand zu bringen!“
Michael Eisele

Daten

Eigenproduktion

Credits

Es spielen

Ana Sänger

Martin Kilwing

Antonia Rehfueß

Edwin Engeser

Bella Wulf

Michael Eisele

Marlen Wederer

Vincenzo Guida

David Strittmatter

Produktionsteam

Projektleitung/Konzept

Benjamin Böcker

Dramaturgie/Videobearbeitung/Schnitt

Antonia Rehfueß

Benjamin Böcker

Musik/Komposition

Anne Ehmke

Technik

André Kulawik

Cornelius Pilgermayer

E-Gitarre

Hary de Ville

Schlagzeug

Veit de Ville

Übersetzung

David Walters

Cord-Heinrich Plinke

Plakat-/Programmgestaltung

Nadine Bahls

Info

Twin Speaks Telegram

Ausgehend von einem fiktiven Mordfall und frei nach David Lynchs ikonischer Fernsehserie Twin Peaks hat sich das Theaterkollektiv vorschlag:hammer in die schweizer Kleinstadt Birsfelden begeben und dort mit den Bewohner*innen einen Krimi entwickelt und gedreht.

Eine Leiche wird am Ufer des Rheins gefunden. Eine lokale Ermittlerin und ein Kollege aus der Großstadt sind vor die Aufgabe gestellt, den Täter oder die Täterin unter den Bewohner*innen der Kleinstadt zu finden. Oder ist er*sie doch ein mystisches Es? Und wie geht es Angehörigen und Freund*innen mit dem Todesfall?

Die Inszenierung befragt den Ort Kleinstadt und das Krimigenre, kommt ins Jugendzentrum, Fitnessstudio oder Senior*innenwohnheim um dort eine Vielzahl an Menschen kennenzulernen, springt von der Filmebene in den Chat und zurück und hangelt sich so humorvoll, trauernd und spannungsvoll von Cliffhanger zu Cliffhanger.

In der Corona-Pause verlegt vorschlag:hammer die Inszenierung in einen Telegram Chat. Während die filmische Ebene zwischen Fernsehfilm, Dokufiktion und Mystery jetzt einfach auf den Screens zuhause geschaut werden kann, verlegt sich das Bühnengeschehen auf Chats, Sprachnachrichten, Sticker und Videos, die live vor Publikum in das Programm performt werden.

Um teilzunehmen müsst ihr den Telegram Messenger auf dem Handy, Tablet oder Computer installieren. Die App findet ihr im Google Play Store und im Apple App Store.

Google Play Store: play.google.com/store/apps/details?id=org.telegram.messenger

App Store: apps.apple.com/de/app/telegram-messenger/id686449807

Weitere Informationen:

www.vorschlag:hammer.de
www.produktionsdock.ch

Eine Produktion von vorschlag:hammer in Koproduktion mit dem ROXY Birsfelden und dem Schlosstheater Moers.

Eine Veranstaltung von vorschlag:hammer und Tempus fugit.

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert durch den Fachausschuss Basel Stadt und Basel Land.

Trailer: https://vimeo.com/424018137/11e42d7942

Daten

Gruppe

vorschlag:hammer

Credits

von und mit:

Gesine Hohmann

Stephan Stock

Kristofer Gudmundsson

Bernhard la Dous

Malu Peeters

Paula Reissig

Birsfelder Bürger*innen

Video

Paula Reissig

Sounddesign

Malu Peeters

Produktion

produktionsDOCK

Info

Was ist mir in meinem Leben wichtig? Wie weit würde ich gehen, um das, was ich mir dringend wünsche zu erreichen? Was würde ich opfern, was würde ich dafür einsetzen? Wie und wann treffe ich Entscheidungen, die mein Leben verändern? In der Märchenvorlage „Das Kalte Herz“ setzt der Köhlerjunge sein Herz als Pfand ein für Macht und Reichtum. Nachgespielt wird dieses Märchen nicht. Und dennoch ist es immer präsent, als Parabel, als Anstoß für eigene Geschichten. Wie könnte dieses Märchen heute lauten und was bedeutet es den jungen Spielern und Spielerinnen? Wer sich dafür interessiert, Lust an Theaterformen hat, die das märchenhafte vom Kopf auf die Füße stellen, in die Luft fliegen lassen, Kunstobjekte hinterfragen, ist beim Entdecken mittendrin.

Daten

Frei nach Wilhelm Hauff und Hugo von Hofmannsthal

Gruppe

Jugendtheater Rheinfelden Ab 12 Jahren

Credits

Es spielen

Niklas Boehm

Kim Deflorin

Magali Fischer

Paul Holler

Katharina Leitner

Jacob Mayer

Judith Scheffel

Hannah Schmeja

Thoja Steenbeck

Peter Zaigzon-Balassa

Elias Füchsle

Till Lang

Produktionsteam

Regie

Karin Maßen

Regieassistenz

Kim Deflorin

Produktionsleitung

Jacob Mayer

Foto/Videoaufnahmen

Sonja Willeke

Plakat/Programmgestaltung

Nadine Bahls

Bühnenbild

Merthe Wulf

Till Lang

Musik

Johan Olsson

Info

Frederick – Theater für die Kleinen

Wer ist eigentlich dieser Frederick? Warum sammelt er Sonnenstrahlen, blinzelt vergnügt umher und schert sich nicht um die Wintervorräte? Kinder ab drei Jahren tauchen mit uns ein in seine Welt voller Klänge, Farben, Worte. In einem ganz besonderen Raum dürfen wir seine Geschichte erleben und sie selbst mitbestimmen. Wir sammeln, wir hören, wir fühlen und staunen. Kommt alle mit, ihr kleinen Mäusegesichter! Frederick wartet schon auf euch. Zusammen mit dem Jazzmusiker Johan Olsson laden wir mit theaterpädagogischen Mitteln zum ersten Kennenlernen von Theater und dem Ausprobieren von Inszenierungsmitteln ein. Dabei ermutigen wir die Kinder, sich spielerisch in ihrer Selbstwirksamkeit zu entdecken.

Daten

Frei nach Leo Lionni

Gruppe

Ab 3 Jahren (Kindergartenalter) Es spielt: Freie Gruppe

Credits

Fotos: Elena Bouldoukian

Info

Nachdem die historische Stadtführung „Wege der Freiheit“ über mehr als ein Jahrzehnt lang die badische Revolution aus Sicht von Gustav Struve, Markus
Pflüger und dem Pfarrer Schellenberg erlebbar machte, wechseln wir nun die Perspektive: Wie lebten Lörracher Frauen zur Zeit der badischen Revolution? Was trieb sie an? Was trieb sie um? Welche Hoffnungen und Sorgen verbanden sie mit den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ihrer Zeit? Zu Wort kommen Amalie Struve, Ehefrau des badischen Revolutionsführers, ebenso wie die politisch engagierte Arbeiterin Luise Rupp und weitere historische und fiktive Lörracher Frauenfiguren – jede von ihnen mit ihrer ganz eigenen Sicht auf das Zeitgeschehen. Ausgehend von diesem gesellschaftlichen Kaleidoskop drängen sich neue Fragen auf: Was hat sich in der Zwischenzeit verändert? Welche Rechte haben Frauen heute?
Und welche Rechte gilt es aktiv wahrzunehmen?

Daten

Die Zeit der badischen Revolution aus der Perspektive Lörracher Frauen

Gruppe

Ab 14 Jahren

Credits

Info

Nur Mut

Projekt zur Berufsorientierung
für Schüler*innen der 8., 9. und 10. Klassen
von Gemeinschafts-, Förder-, Real- und Werkrealschulen


DAS THEATER TEMPUS FUGIT
Das Theater Tempus fugit in Lörrach engagiert sich gemeinsam mit Partner*innen und Sponsor*innen seit 1996 für Kunst und Kultur in der Region und darüber hinaus. Das Theater inszeniert jedes Jahr zwischen zehn und vierzehn Stücke und führt Projekte mit Kindern und Jugendlichen durch, u. a. zum Thema Berufsorientierung.

EIN PROJEKT FÜR SCHÜLER*INNEN UND EINE PLATTFORM FÜR UNTERNEHMEN
Das Projekt richtet sich konkret an Schüler*innen der 8., 9. und 10. Klassen von Gemeinschafts-, Förder-, Real- und Werkrealschulen, die vor dem Schulabschluss stehen und damit auch vor der Berufswahl.
Das Projekt bietet dabei auch eine Plattform für Unternehmen beziehungsweise Sponsoring-Partner in der Region Lörrach und Waldshut, die sich für die Zukunft von jungen Menschen engagieren möchten und Auszubildende suchen.


PROJEKTBESCHREIBUNG
„Nur Mut“ unterstützt Schüler*innen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Die Jugendlichen werden durch das Projekt ermutigt, an sich selbst zu glauben, aktiv zu werden und etwas in ihrem Leben zu bewegen.

– Im ersten Teil werden die Schüler*innen durch eine Theateraufführung unmittelbar mit der Thematik Ausbildung und Berufswahl konfrontiert (ca. 45 Minuten).

– Im zweiten Teil findet eine moderierte Interaktion zwischen den Schüler*innen und den Schauspieler*innen statt. Dabei können die Schüler*innen Fragen stellen und Szenen nach ihren Wünschen und Vorstellungen verändern. Sie erhalten so die Möglichkeit, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen (ca. 60 Minuten).

– Im dritten Teil bietet das Projekt Sponsoring-Partnern, die Auszubildende suchen, die Möglichkeit, das Projekt als Plattform zu nutzen: Sie können sich exklusiv mit ihren Auszubildenden präsentieren und dabei mit den Schüler*innen direkt ins Gespräch kommen. Die Schüler*innen bekommen auf diese Weise einen praktischen Einblick in die Berufswelt (ca. 15 Minuten).


METHODIK
Das Projekt wird durchgeführt in Anlehnung an die Methodik des Forumtheaters von Augusto Boal.
„Nur Mut“ wird in jeder neuen Staffel aktualisiert. Das Theater Tempus fugit arbeitet mit einem jungen Team von Schauspieler*innen, die selbst erst vor Kurzem die Schule beendet haben.


DURCHFÜHRUNG
Das Projekt wird an den Schulen durchgeführt. Es finden jährlich zwei Staffeln statt jeweils im Frühjahr und Herbst. Zudem besteht die Möglichkeit der Realisierung per interaktiven Livestream.


FINANZIERUNG
Projektpartner von „Nur Mut“ ist seit 2003 die Bundesagentur für Arbeit beziehungsweise sind die regionalen Agenturen Lörrach und Waldshut. Sie kofinanzieren das Projekt: Die Mittel, die das Theater Tempus fugit durch Sponsoren, Stiftungen und Spenden erhält, werden in gleicher Höhe von der Bundesagentur für Arbeit ausbezahlt.
Die Kosten für eine Projektdurchführung betragen insgesamt 3.000 Euro. (1.500 Euro werden von der Bundesagentur für Arbeit übernommen und 1.500 Euro werden von einem Sponsor finanziert).

Wir informieren Sie gerne bei Fragen und freuen uns über Ihre Nachricht.

Kontakt
Bettina Brune
Fundraising, Sponsoring & Projektmanagement
Telefon: 07621/15784-22
E-Mail: b.brune@fugit.de

Daten

Gruppe

Theater und Prävention – Berufsorientierung und Zukunftsgestaltung

Credits

Info

Drei Personen. Alle getrennt, in verschiedenen Räumen. Alle erleben eine Situation. Diese ist unklar: Terrorangriff oder Evakuierung? Was verbindet die Personen? Was trennt sie? Nach und nach entstehen beim Lesen, beim Hören und beim Sehen Bilder. Sie sind für jede Person anders. Auch für die Zuhörer*innen, die Schauenden. Zweet lässt das Publikum eintauchen in unterschiedliche Welten. In Familienstrukturen, Freund- und Feindschaften, in ein erstes vorsichtiges Verliebtsein. Nach und nach tauchen einzelne Bruchstücke auf, werden freigelegt. Immer ist da das Gefühl, dass etwas noch im Verborgenen liegt. Dass irgendetwas nicht stimmt. Liegt es daran, dass die Personen die Realität unterschiedlich wahrnehmen? Liegt es daran, dass sie etwas ausklammern, verheimlichen oder gar lügen? Diese Fragen fordern die Geduld der Zuhörenden und machen die szenische Lesung zu etwas ganz persönlichem. Darüber zu reden kann und wird verbinden. Man möchte erfahren, was wirklich ist. Aber gibt es die Wirklichkeit? Gibt es das Erleben? Deutlich wird, es gibt den Schmerz und den Versuch zu vergessen. Vielleicht auch das schlechte Gewissen? Aber das wäre schon wieder Interpretation.

Daten

Lesung nach dem Jugendroman von Marit Kaldhol

Gruppe

Freie Gruppe Ab 11 Jahren

Credits

Es lesen

Laura Huber

Nadine Bahls

Ric Weisser

Produktionsteam

Regie

Karin Maßen

Produktionsleitung

Philipp Richter

Plakat/Programmgestaltung

Nadine Bahls

Info

Zielgruppe: 1.-4. Klasse

Zwei Anglerfische finden auf einer ihrer Entdeckungstouren durch die Tiefsee ein blinkendes Ding mit Display, dass sie ‚Arista“ taufen. Anfangs sind die Freunde fasziniert von den leuchtenden Bildern, der tollen Musik, und allem was ‚Arista“ noch alles kann. Aber dann sorgt das seltsame Ding immer mehr für Ärger zwischen ihnen.
Die jungen Zuschauer*innen verwandeln sich in einen Fischschwarm und tauchen gemeinsam ab in eine andere Welt. Zusammen mit den beiden Anglerfischen erforschen sie die Stärken und Tücken der digitalen Welt. Die Schüler*innen erlangen über theater- und medienpädagogische Formate spielerisch Kompetenzen zum selbstbestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien.

Daten

Gruppe

Theater und Prävention – Umgang mit Medien und Social Media Eine Initiative der Stiftung Präventive Jugendhilfe – Gefördert von der Stadt Lörrach, Fachbereich Jugend/Schulen/Sport

Credits

Es spielen in wechselnder Besetzung

Ric Weißer

Sabrina Lössl

Elias Füchsle

Laura Huber

Info

In den Straßen riecht die Luft nach Weihnachten und auch bei uns im Neuen Theaterhaus beginnt mit dem „Adventskalender“ die Weihnachtszeit.

Wir laden Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern und/oder Großeltern ein zum Mitspieltheater – Adventskalender.
Immer an den Adventswochenenden können Eltern und/oder Großeltern mit ihren Kindern spielerisch Theater erfahren, Adventsgeschichten lesen und die Weihnachtszeit gemeinsam genießen. Schneien Sie an einem oder an mehren der Tage rein und lassen Sie sich zusammen mit ihren Kindern bezaubern von der Adventszeitzeit bei Tempus fugit im Neuen Theaterhaus.

Credits

Fotos: Yusuf Röben

Info

Basierend auf dem gleichnamigen Stück von Urs Fiechtner, beschäftigt sich das Projekt mit dem Grundlegenden Verhältnis zwischen Mensch und Staat. Inwiefern ist der Mensch vom Staat abhängig? Inwiefern der Staat vom Menschen? Wie kann sich der Mensch gegenüber einem Staat behaupten, der sich vollkommen von ihm entfremdet hat? Ein Kampf um die Anerkennung der Menschenrechte.

Am 10.12.1948, vor genau 70 Jahren, wurde die allgemeine Erklärung der Menschenrechte ausformuliert. Zu diesem Jubiläum haben sich Jugendliche der Jugendtheatergruppe von Tempus fugit gemeinsam mit der Amnesty International Ortsgruppe Lörrach mit den Menschenrechten auseinandergesetzt.

Mitschnitt

Vimeo

Daten

oder die allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Gruppe

Projektgruppe

Credits

Leitung

Michèle Widmer

Jette Bachmann

Bjarne Rauer

Fotos: Yusuf Röben

Info

Das Jahr 1968 steht für eine Protestbewegung, die alles in Frage stellt:
Der Protest richtet sich gegen die bestehende Ordnung und hinterfragt Macht, Gehorsam und Moral. Selbst das Private bleibt davon nicht verschont und unter dem Schlagwort der sexuellen Revolution wird das gesellschaftliche Zusammenleben bis in die Intimsphäre hinein politisiert. Monogamen Beziehungen wird die freie Liebe gegenübergestellt. Familienstrukturen gelten als autoritär und Kommunen beginnen mit einer neuen Form des Zusammenlebens zu experimentieren. Geschlechterrollen werden hinterfragt und die Kritik an männlicher Vorherrschaft in der Protestbewegung sind der Anstoß der nachfolgenden Frauenbewegung. Das Jahr 1968 liegt 2018 fünfzig Jahre zurück. Aber hat die sexuelle Revolution wirklich stattgefunden? Wie sind die Auswirkungen der Rebellion noch heute in unserem Alltagsleben zu finden? Und wie würden sich junge Menschen heute eine sexuelle Revolution wünschen?

Mitschnitt

Vimeo

Teaser

Youtube

Daten

Gruppe

Projektgruppe 68

Credits

Regie

Benjamin Böcker

Sabrina Lössl

Schauspiel

Andrea McSheehy

Antje Heduschke

Clara Leukhardt

Hansjörg Bigler

Irina Battalgia

Jette Bachmann

Joshua Walton

Lea Oltmanns

Lisa Striezel

Luise Ehl

Manfred Walter

Nadine Bahls

Nicolai Raab

Niklas Lehmann

Jantine Clasen

Fotos: Yusuf Röben

Info

Zum Stück

Der Fremde K. wird in ein Dorf, das zu Füßen eines Schlosses liegt, eingeladen, um als Landvermesser zu arbeiten. Als er im Dorf ankommt, scheitern jegliche Versuche mit der Schlossbehörde Kontakt auf zu nehmen und auch die Dorfbewohner treten ihm kühl und feindselig gegenüber. Es ist rätselhaft und unklar, über welches Machtmittel das „Schloss“ verfügt, und mit der Zeit beginnt K. sich, wie die anderen Dorfbewohner, dieser Macht zu beugen.

Während seines Aufenthalts im Dorf wird ihm von mehreren Schlossbeamten sein Dienst als Landvermesser bestätigt. Er bekommt Gehilfen an seine Seite, aber keine konkrete Arbeit. Außerdem lässt er sich mit mehreren Frauen ein, jedoch ohne Erfolg.

Der Weg, mit dem Schloss Kontakt auf zu nehmen, bleibt im Dunkeln.

Inspiriert von der Dramatisierung von Max Brod und der Dramatisierung von Pavel Cislovský und Petra Richter Kohutová.

Zum Autor

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn des jüdischen Kaufmanns Herrmann Kafka und dessen Frau Julie in Prag geboren. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in seiner Geburtsstadt. Von 1901 bis 1906 studierte er Germanistik und Jura in Prag.

Kafka gilt als einer der bedeutendsten Erzähler des 20. Jahrhunderts, der sich mit seiner formal wie inhaltlich einzigartigen Schreibweise keiner literarischen Strömung zuordnen lässt. Sein Grundthema ist der ausweglose Kampf des Individuums gegen verborgene, jedoch allgegenwärtige Kräfte, die sich ihm entgegenstellen.

Kafka starb am 3. Juni 1924 in Klosterneuburg an einer Kehlkopftuberkulose. Viele seiner Werke wurden postum gegen seinen testamentarischen Willen von seinem Freund Max Brod veröffentlicht.

Zum Ensemble

Für derzeit 18 junge Erwachsene bietet Tempus fugit die „Grundlagenbildung Theaterpädagogik BuT“ mit den Inhalten Theaterpädagogik, Schauspiel und Kulturmanagement an. Alle nehmen in diesem Jahr an der gemeinsamen Erarbeitung eines Theaterstücks in einem kompakten dreiwöchigen Probenprozess mit einer anschließenden Regionaltournee teil. Ziel der täglichen Probearbeit ist es, die Entstehung eines Stückes künstlerisch und organisatorisch in seiner Ganzheit erfahrbar zu machen, schauspielerische Fähigkeiten zu verfeinern und wertvolle Kenntnisse in der Rollenarbeit zu vermitteln.

Danksagung

Wir danken der Stadt Weil am Rhein, der Stadt Lörrach und der Stadt Rheinfelden für ihre Unterstützung. Ein großes Dankeschön geht auch an das Team vom Kesselhaus für die Probe- und Aufführungsmöglichkeit.
Unser Dank gilt auch dem Kreisjugendreferat Lörrach und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, sowie allen SponsorInnen und PatInnen.

Mitschnitt

Vimeo

Trailer

Youtube

Daten

nach Franz Kafka

Gruppe

Spielzeitteam

Credits

Schauspiel

Amaru Albancando

Jette Bachmann

Irina Battaglia

Jonas Baur

Carolin Bodensteiner

Inga Bühler

Jette Jantine Clasen

Johannes Demmler

Luise Ehl

Clara Leukhardt

Anthea Marckmann

Lea Oltmanns

Nicolai Raab

Bjarne Rauer

Lisa Striezel

Michèle Widmer

Produktionsteam

Regie und Textbearbeitung

Vaclav Spirit

Choreografie

Onur Agbaba

Regieassistenz und Produktionsleitung

Niklas Lehmann

Licht- und Bühnentechnik

André Kulawik

Licht- und Bühnentechnik

Lydie Matuschek

Foto- und Videoaufnahmen

Thomas Quartier

Foto- und Videoaufnahmen

Yusuf Röben

Programm- und Plakatgestaltung

Nadine Bahls

Catering

Edwin Engeser

Musik

Musik und Sounds

Johan Olsson

Gesangstraining

Anne Ehmke

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Der Freiheitsdrang, der Zauber und die Verlockung des Abenteuers, die Begegnung mit der Gefahr, die Suche nach neuen Welten sind Motor und Leitmotiv der Handlung.

Davor wird der Kleine Schwarze Fisch aber auch gewarnt: von den Eltern, Geschwistern, den Erwachsenen, den Freunden. Aber er lässt sich nicht beirren.

Anfänglich noch kindlich naiv wächst er an seinen Erfahrungen und riskiert mutig sein Leben. Das ist spannend, eine Metapher für das Erwachsenwerden. Grausam und nicht süßlich, aber nie ohne Hoffnung.

„Große“ Zuschauer können darin noch mehr darin finden: die Kriege, die Zwistigkeiten, die Auseinandersetzungen, die Menschen zu Feinden werden lassen. Daraus erwächst aber auch die Sehnsucht nach Versöhnung, nach dem Frieden und der Erkenntnis, dass die Gegensätzlichkeiten überbrückbar sind und eine Chance zur Veränderung bieten.

Damit erfüllt Kultur, und speziell in der Verbindung von Musik und Theater, einen ihrer Hauptaufträge. Nicht suggestiv, polemisch, sondern fein und subtil gilt es dies einmal mehr neu zu entdecken.


Zum Autor

Samad Behrangi wurde 1939 in Tabriz, Aserbaidschan in ärmlichen Verhältnissen geboren. Nach dem Studium arbeitete er als Lehrer in kleinen, abgelegenen Dörfern. Dabei rief er immer wieder zu sozialen und politischen Reformen auf und forderte die Verbannung von Staatspropaganda aus den Grundschullehrbüchern. Er würde nicht müde auf die katastrophalen Schulverhältnisse gerade auf dem Land hinzuweisen. Seine Kritik ließ jedoch auch das Regime des Shah nicht aus. Mehrmals wurde Behrangi strafversetzt.

Seine Werke erreichten eine außergewöhnliche Popularität, die sich nach seinem Tod im Alter von 29 Jahren sogar noch steigerte.

Angeblich soll er bei einem Badeunglück ertrunken sein. Da jedoch Trockenzeit war, der Fluss in Teheran kaum Wasser führte und Behrangi ein ausgezeichneter Schwimmer war, deutet vieles auf ein Attentat der SAVAK, die Geheimpolizei des Shah, hin.

Daten

Nach einem persischen Märchen von Samad Behrangi

Gruppe

Ab 6 Jahren Es spielen: Stefanie Klimkait, Elias Füchsle

Credits

Schauspiel

Stefanie Klimkait

Elias Füchsle

Regie

Karin Maßen

Musik

Firouz Falah

Info

Auf Anraten seiner Tochter bittet ein armer Bauer den König um ein Stück Land. Als er dort einen goldenen Mörser findet, bringt der Bauer ihn aus Dankbarkeit dem König. Dieser fordert den dazugehörigen Stößel ein und da der Bauer den nicht hat, lässt der König ihn einsperren. Im Gefängnis jammert der Bauer immer wieder, er hätte auf seine Tochter hören sollen, die das alles genauso vorausgesehen und deshalb abgeraten hatte. Der König wird neugierig und stellt dem Mädchen ein kompliziertes Rätsel. Falls sie die Antwort darauf weiß, verspricht der König, den Vater frei zu lassen und sie zu heiraten. Die Bauerntochter meistert die schier unlösbare Aufgabe, aber damit sind noch lange nicht alle Prüfungen bestanden …

Eine Reise in die Welt der Fantasie, bei der mit minimalen Mitteln die unglaublichsten Bilder entstehen.

ab 6 Jahren
Dauer: 50 Minuten

Daten

Märchenhaftes Erzähltheater von Karin Eppler frei nach den Gebrüdern Grimm

Gruppe

Gastspiel des Jungen Landestheater Tübingen

Credits

Schauspiel

Stefanie Klimkait

Regie

Karin Eppler

Bühne&Kostüm

Sabine Effmert

Dramaturgie

Susanne Schmitt

Info

Das Stück

AN DER ARCHE UM ACHT – um dieser Ankündigung zu folgen, machen sich die Tiere auf eine große Reise. Es regnet, es regnet immer stärker, es scheint kein Ende zu nehmen. Ein paar auserwählte Tiere erhalten Tickets für die Arche, um sich vor der Sintflut zu retten. So auch die zwei Pinguine. Doch das stellt die beiden vor ein großes Problem: Sie können unmöglich ihren Freund, den dritten Pinguin, im Stich lassen. Da kommen sie auf eine rettende Idee…

Es beginnt eine Abenteuerreise rund um die Suche nach einem Platz im Leben, Freundschaft, Gemeinsinn und die Frage, ob es etwas gibt, das über uns wacht. Spannend, aufregend und komisch zu gleich.

Die Gruppe

Das Kindertheater ist eine hauseigene Gruppe des Theaters Tempus fugit und bietet Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren einen abwechslungsreichen Blick hinter die Theaterkulissen. Die Kinder haben hier die Möglichkeit alles auf und hinter der Bühne kennen zu lernen. Im Mittelpunkt stehen: Konzentration, Präsenz, Kreativität, gegenseitige Unterstützung, Mut und natürlich Spaß! Die bunte quirlige Truppe besteht derzeit aus 21 Kindern, 5 Jungen und 16 Mädchen voller Ideen, Energie und Theaterleidenschaft.

Der Autor

Ulrich Hub wurde 1963 in Tübingen geboren und studierte Schauspiel in Hamburg. Fünf Jahre war er Schauspieler, bevor er sich 1993 dem Regiefach und dem Schreiben von Theaterstücken und Kinderbüchern zuwendete. Sein Theaterstück und Kinderbuch „An der Arche um Acht“ ist im In- und Ausland zu einem modernen Klassiker der Kinderliteratur geworden. Der vielfach ausgezeichnete Autor lebt in Berlin.

Mit Leichtigkeit und Witz nimmt Ulrich Hub die große Frage nach Gott in seinem Kinderstück ernst. Es wurde u.a. mit dem Deutschen Kindertheaterpreis 2006 ausgezeichnet. Aufführungsrechte: Verlag der Autoren GmbH & Co KG, Frankfurt am Main

Videomaterial

Gesamtmitschnitt auf Vimeo

Daten

Nach Ulrich Hub

Gruppe

Kindertheatergruppe

Credits

Leitung

Hanna-Laura Veit

Produktionsleitung

Anthea Marckmann

Regieassistenz

Jette Jantine Clasen

Requisite und Kostüme

Jonas Baur

Schauspiel

Levi Augustin

Kuba Barwich

Kingston Barwich

Abby Dodds

Jamila Echague Reuther

Mats Ettner

Emma Furulyas

Anthea Jankowska

Simon Meier

Maelle Moessner

Melina Moser

Merit Nagel

Noemi Nagel

Arina Radionova

Lara Jolie Reinsch

Emma Rötteler

Merle Schmidt

Sarah Seifert

Charlotte Thielmann

Livia Thümmler

Paul Zimmermann

Info

Forumtheater zum Thema Digitalisierung für Grundschulkinder

Fin und Rita, zwei Tiefseefische, finden auf einer ihrer Entdeckungstouren ein Handy. Anfangs sind sie fasziniert von den leuchtenden Bildern, allmählich droht aber die Freundschaft genau daran zu zerbrechen. Zusammen mit Fin und Rita erforscht das junge Publikum die Stärken und Tücken der digitalen Welt. Das interaktive Kindertheater wird im Klassenzimmer gespielt und anschließend nachbereitet.
Information und Buchung für Lehrer und Schulen unter: info@fugit.de oder +49(0)7621 157 840.


Daten

Gruppe

Klassenzimmerstück

Credits

Fotos: Yusuf Röben

Info

„Ist es wahr, dass die Feuerwehr einst Brände bekämpfte, statt sie zu entfachen?“

Ein Gespräch mit einem sonderbaren Mädchen bildet den Anfang einer Kette von Ereignissen, die den Feuerwehrmann Guy Montag dazu anregt, sein routiniertes Leben zu hinterfragen.
Ray Bradbury’s „Fahrenheit 451“ erschafft eine Welt des Konsums, der konstanten Ablenkung und der programmierten Isolation. Der Besitz eines Buches, oder jeglicher Form der Literatur, die über das Fernsehprogramm hinausgeht, wird von dem totalitären Staat als Hochverrat angesehen und dementsprechend verfolgt.

Montags Reise durch Bradbury’s Dystopie behandelt Themen, die in den letzten 56 Jahren nicht an Aktualität verloren haben. Was passiert wenn der gesamten Gesellschaft Informationen vorenthalten werden? Was passiert, wenn sie mit Desinformation überflutet wird? Ist Wissen für den Einzelnen überhaupt wichtig? Gibt es in einer medial geprägten Gesellschaft noch Platz für individuelles Denken? Warum sollte ein glücklicher Mensch seine Welt verändern?

Daten

Ray Bradbury

Gruppe

Lesung

Credits

Info

Das Projekt

Das World Wide Web. Es bedeckt unseren ganzen Planeten und doch wissen wir mehr über die Oberfläche des Mondes, als die Tiefen des WWW. Doch eine Gruppe junger Forschender macht sich auf, um tiefer hinab zu tauchen als je ein Mensch vor ihnen. Ihr werdet Zeugen von einer Reise, tief in das Herz des World Wide Web: Den Sternenhimmel der Online Rezensionen.

Wenn wir konsumieren, so tun wir das zu immer größeren Teilen im Internet. Wir bewegen uns auf den Seiten von Amazon, ebay, Kleiderkreisel, Yelp und Trip Advisor. In der Menge an den uns angebotenen Produkten gilt es dabei nur noch das Richtige zu finden. Ist es die Kaffeemaschine von Senseo oder die von Philips? Paris oder Kopenhagen? Der Biergarten um die Ecke oder der Italiener zwei Straßen weiter? Beim Treffen dieser Entscheidungen helfen uns nicht mehr Reiseführer, das Reisebüro oder die Kundeberaterin im Laden, sondern sogenannte Online-Rezensent*innen.

Doch wer profitiert davon? Bin das wirklich ich oder doch die großen Konzerne? Lässt sich diese Frage überhaupt so einfach beantworten? Warum verschreibe ich mich dem Verfassen von Online-Rezensionen wie Apicula es tut, die derzeit mit 5.029 Rezensionen Platz eins in der Hall of Fame von Amazon belegt? Wer steckt hinter diesen Profilen? Was ist ihre Motivation? Und erzählen diese Plattformen und Bewertungssysteme etwas über die Welt, in der wir leben?

Die Gruppe

Die Gruppe besteht aus Lucas Groß, Maria Obermaier, Lilly Tiemeyer, Antonia Rehfueß und Lennard Walter. Sie sind Studierende der Universitäten Hildesheim, der Justus-Liebig-Universität Gießen, der HBK Braunschweig und der Akademie der bildenden Künste München. Drei der vier Performenden haben vor fünf Jahren ihre „ Grundlagenausbildung Theaterpädagogik BuT“ am Theater Tempus fugit absolviert. The Rating Project ist ihr erstes gemeinsames Projekt mit welchem sie zu Tempus fugit zurückkehren. Sie vereinen Expertisen im Feld Bühnenbild, der konzeptionelle Theaterarbeit, als auch der Theatervermittlung miteinander. Durch die Verbindung der an den unterschiedlichen Universitäten und künstlerischen Hochschulen gesammelten Arbeits- und Herangehensweisen an theaterale Projekte sind sie auf der Suche nach neuen Formen des Probens, als auch einer gemeinsamen Ästhetik, welche sich aus einem interdisziplinären Ansatz heraus entwickelt.

Credits

Von und mit:

Antonia Rehfueß

Lennard Walter

Lilly Tiemeyer

Lucas Groß

Maria Obermeier

Fotos: Yusuf Röben

Info

Theater…Was braucht eigentlich Theater?
Rhythmus, Dynamik, kleine und große Gefühle, Licht, Ton und eine Bühne, Choreographie und Spiellust?
Oder vielleicht doch einfach nur einen Menschen, der durch einen Raum geht und einen anderen Menschen, der ihm/ihr dabei zuschaut?

In „RichtungsLeuchten“ stellen sich die Protagonist*Innen genau diese Fragen. Sie stellen sie sich selbst und dem Publikum, probieren sich aus und nähern sich möglichen Antworten an.
Sie machen sich klassische Rollenfächer zu eigen und zeigen, wie die daraus entstandenen Figuren die Welt sehen.

„RichtungsLeuchten“ ist eine Melange. Es wird gesungen, gekämpft und getanzt, aber auch gelauscht und nachgespürt. Es ist eine Möglichkeit von Theater.

Mitschnitt

Vimeo

Daten

Gruppe

Erwachsenentheatergruppe

Credits

Leitung

Sabrina Lössl

Assistenz/Produktionsleitung

Luise Ehl

Es spielen

Karl Emmler

Katharina Gimmi

Beate Knepper

Gabriele Schelb

Doris Sicklinger

Melanie Vahl

Gudrun Volkert

Ulrike Wohlwender-Seng

Fotos: Yusuf Röben

Info

Das Generationentheater von Tempus fugit erkundet „DAS UNIVERSUM DER SCHNECKE“.
Sie kriecht, sie frisst, sie wird gefressen, sie löst Ekel, Ärger und Heiterkeit aus. Die Schnecke ist im Vergleich zu unserer Zeit, die sich von Tag zu Tag in rasendem Tempo zu verändern scheint, sehr langsam unterwegs. Geht sie ein Risiko ein, wenn sie sich nicht anpasst, um mit dem Tempo unserer Zeit mitzuhalten?

Wie wäre es, einmal Atem zu holen und sich dem intensiven, erdigen und bedächtigen Leben zu widmen? Das Tier steht für Beständigkeit und transportiert nach heutigem philosophisch-wissenschaftlichen Weltbild eine aufregend zeitlose Ansicht über die Existenz an sich. Ihr Haus ist ein winziges architektonisches Meisterstück in der ein Lebensraum mit aller Raffinesse eingerichtet ist.

Die Grundlage des Theaterprojekts sind literarische Texte, heiter bis abgründig, sowie wissenschaftliche Berichte mit einem scharfsinnig, geistreichen Fokus auf den Menschen als „Irrläufer der Geschichte“. Edgar Allen Poe, Christian Morgenstern, Patricia Highsmith, Hans Christian Andersen und Florian Werner werfen durch das Wesen der Schnecke, das schon Millionen von Jahren vor uns existierte, einem neuen Blick auf uns selbst.

Aufnahme

https://vimeo.com/user94089099/scnecken

Daten

Gruppe

Generationentheater

Credits

Regie

Ilona Zarypow

Regieassistenz

Lea Oltmanns, Nicolai Raab

Produktionsleitung

Bjarne Rauer

Kostüme und Requisiten

Isa Rothenfels

Technische Leitung

Lydie Matuschek

Plakat- und Programmgestaltung

Nadine Bahls

Foto- und Videoaufnahmen

Yusuf Röben

Es spielen:

Linde Adelmann

Irina Battaglia

Jonas Baur

Bjarne Rauer

Caro Bodensteiner

Jean-Albert Braun

Inga Bühler

Jette Jantine Clasen

Johannes Demmler

Antje Heduschke

Nelli Hieke

Michéle Widmer

Info

„Mio, mein Mio“ erzählt von einem ungeliebten Kind, das sowohl in der Schule als auch bei seinen Pflegeeltern keine Liebe und keinen Rückhalt erfährt. Tante Edla und Onkel Sixten hatten sich ein anderes Kind gewünscht und vor allem keines, das gerne träumt und stundenlang in der Bibliothek in Märchenbüchern schmökert. Alles ändert sich, als es dem Kind gelingt, so tief in die Welt der Fantasie einzutauchen, dass sie Wirklichkeit wird. Es gelangt in das Land der Ferne und schnell wird klar, dass eine Aufgabe auf es wartet, die von allerhöchster Bedeutung ist: das Land der Ferne muss gerettet werden, sonst siegt die Dunkelheit und Kälte.

Gut, dass Mio nicht alleine bleibt.

Daten

„Mio, mein Mio“

von Astrid Lindgren

Übersetzung: Anna-Liese Kornitzky

Aufführungsrechte beim Verlag für Kindertheater Weitendorf, Hamburg

Gruppe

Großproduktion

Credits

Elias Füchsle

Stefanie Klimkait

Sabrina Lössl

Ric Weisser

Esther Kammüller

Yusuf Röben

Musik

David Lichtsteiner

Alon Schmidhauser

Carlos Dill

Andrea Nydegger

Abélia Nordmann

Esther Kammüller

In mehreren Rollen

Adina Felgner

Arianna Tapp

Katharina Eckerle

Larah De Vet

Vianne Frey

Isabel Ernst

Larissa Koberstein

Lisa Christiansen

Franziska Leitherer

Leander Güran

Miguel Lucas

Donna Auten

Jacob Mayer

Jana Steiner

Simon Lukas

Lorena Noeske

Anna-Sophia Romeire

Johannes Widiker

Benedikt Braun

Damla Büyük

Dijon Noeske

Katharina Klapproth

Paula Gutzeit

Niklas Neumann

Lisa Brutschin

Kim Deflorin

Kevin Trott

Berkan Deveci

<lt;p>Simon Vierke

Sarah Freiermuth

Niklas Lehmann

Edwin Engeser

Martin Kilwing

Amaru Albancando

Jette Bachmann

Irina Battaglia

Jonas Baur

Carolin Bodensteiner

Inga Bühler

Jette Jantine Clasen

Johannes Demmler

Luise Ehl

Clara Leukhardt

Anthea Marckmann

Nicolai Raab

Bjanrne Rauer

Lisa Striezel

Michèle Widmer

Nadine Bahls

Kindertheatergruppe Tempus fugit

Kinderchor Lörrach

Hebelschule Lörrach: Klasse 1c

Astrid-Lindgren-Grundschule Hauingen: Klasse 2a

Waldorfschule Lörrach: Klasse 2

Pestalozzi-Schule Lörrach

Regie, Stückbearbeitung, Dramaturgie, Choreografie

Karin Maßen

Musikalische Leitung

David Lichtsteiner

Chorleitung

Andrea Nydegger

Abélia Nordmann

Choreografie

Onur Agbaba

Eva Gruner

Esther Kammüller

Theaterpädagogik

Hanna-Laura Veit

Benjamin Böker

Ric Weisser

Julia Matt

Tina Enz

Theaterpädagogische Assistenz

Anthea Marckmann

Jantine Clasen

Jonas Baur

Martha Kleinhempel

Jette Bachmann

Michèle Widmer

Frida Gunzenhäuser

Regieassistenz/Produktionsleitung

Lilly Tiemeyer

Alex Bäke

Licht- und Tontechnik, Bühnenbau

André Kulawik

Lydie Matuschek

Lukas Kettelhack und Burghofteam

Plakat- und Programmgestaltung

Simon Koschmieder

Nadine Bahls

Redaktion

Recha la Dous

Foto

Guillaume Musset

Video

Siegersbusch Film

Info

Was hat für uns Bedeutung? Liebe? Erfolg? Oder Selbstverwirklichung?
Für welche Werte entscheiden wir uns und welchen Platz nehmen sie in unserem Leben ein?
Liegt es überhaupt in unserer Hand zu entscheiden, was für uns Bedeutung hat?
Und was macht es mit uns, wenn wir uns von Bedeutung lossagen?
Diesen und noch weiteren Fragen, geht die Experiment-Gruppe des Theaters Tempus fugit nach.
In „(Be)deutungshoheit“ stellen sich die Spieler*Innen selbst ins Zentrum und verfolgen die Frage nach Bedeutung.

Daten

Gruppe

Experiment

Credits

von und mit: Jantine Clasen, Jette Bachmann, Irina Battaglia, Anthea Marckmann, Carolin Bodensteiner, Clara Leuckhardt, Lucia Müller, Lucas Miguel, Jana Steiner;

Info

6 Autoren aus 3 Ländern lesen aus noch unveröffentlichten Werken

Autoren aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich lesen aus bisher noch unveröffentlichten Werken zum Thema „Demokratie“.
So unterschiedlich wie die Autoren selbst, ist auch ihr Umgang mit Sprache(n) und ihre Annäherung an die Thematik: mal in Form eines Science-Fiction Versepos, mal mehr sprachspielerisch, lyrisch, prosaisch oder szenisch.
Lassen Sie sich überraschen von dieser literarischen „Sneak Preview“ und begeben sie sich auf Entdeckungsreise in die Tiefen neuester Literatur.

mit: Claudia Gabler (D), Tim Holland (D), Magdalena Schrefel (D), Anaïs Meier (CH), Judith Keller (CH) und Gérard Leser (F)

Daten

6 Autoren aus 3 Ländern lesen aus noch unveröffentlichten Werken

Credits

Info

„Jedermann“ ist die Geschichte vom Sterben des Reichen Mannes, des Reichen Menschen. Gefragt wird danach, ob dieser Mensch sich im Augenblick des Todes ändern wird, ob der drohende Tod ihn ändern wird, so dass er bereut und vielleicht zu Gott zurück findet. Denn die Welt ist gottverlassen, Gott ist von den Menschen verlassen.
In der zeitgenössischen Version von Tempus fugit verändert sich der Blickwinkel. Hier stellt sich die Frage, was das Individuum in unserer Zeit überhaupt noch ausrichten kann. Vielleicht reicht es nicht mehr, die Frage nach dem Einzelnen zu stellen. Es geht um die Gemeinschaft, um jeden Einzelnen darin, denn wir alle sind Jedermann.

Daten

Nach Hugo von Hofmannsthal

Gruppe

Musik: Johan Olsson

Credits

Es spielen

Till Alexander Lang

Elias Füchsle

Matej Matejka

Andrea Brugnera

Laura Huber

Nadine Bahls

Jette Bachmann

Info

Dauer: ca. 70 min

Zum Stück

Ein verrückter Autor sucht nach Inspiration für ein neues Buch, denn er will dieses an nur einem einzigen Abend fertigstellen. Seine erste Idee ist folgende:
Eddie, ein kleiner Junge, muss aufgrund seiner kranken Eltern, die schon ganz gelb und wellig an den Rändern sind, sein Zuhause verlassen. Ungewollt begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise mit seiner verrückten Tante und seinem verrückten Onkel.

Werden Sie Teil des Prozesses und finden Sie heraus, für welche Geschichte der Autor sich letztendlich entscheidet.
Eine Mischung aus Szenischer Lesung – Improtheater – und vieler in sich verwickelte Geschichten. Ein Abend voller Spaß, mit einem lustigen Abenteuer und vieler verrückter Figuren.



Zur Gruppe

Die Ursprünge der Tempus fugit Jugendtheatergruppe Rheinfelden
liegen in dem von Karin Maßen 1996 initiierten Hertener Quartiertheater.
Inzwischen zählt die Gruppe zum festen Bestandteil der Kulturszene
in Rheinfelden und entwickelt pro Spielzeit ein Theaterstück. Die
Spielerinnen und Spieler im Alter von 13 bis 25 Jahren proben ein
Mal wöchentlich sowie an mehreren Wochenenden. Gezeigt wurden die
Produktionen oft auch in anderen Städten und an Theaterfestivals.


Inspiriert von

Philip Adarghs Jugendroman „Schlimmes Ende“.
Philip Ardagh, der am 11. September 1961 geboren wurde, ist ein britischer Autor und hat über fünfzig Bücher geschrieben – die für Kinder jeden Alters sind. Er wurde aber hauptsächlich durch seine Eddie Dickens-Trilogie bekannt. Vor diesem Durchbruch zum Vollzeit-Schriftsteller, hat er als Reinigungskraft in einer Klinik, als Werbetexter, als Bibliothekar und als Vorleser für Blinde gearbeitet.

Daten

Gruppe

JuThe Rheinfelden

Credits

Spieler*innen

Jonas Baur

Niklas Boehm

Luise Ehl

Laura Huber

Ibrahim Kasabji

Katharina Leitner

Annika Oestringer

Nicolai Raab

Hannah Schmeja

Maria Paula Tröndle-Sarmiento

Michèle Widmer

Produktionsteam

Regie

Karin Massen

Produktionsleitung

Nicolai Raab

Regieassistenz

Jonas Baur

Technik

Lydie Matuschek

Technik

André Kulawik

Plakat-/Programmgestaltung

Nadine Bahls

Info

Eine ereignisreiche Spielzeit neigt sich dem Ende und wir möchten uns feierlich von Ihnen in die Sommerpause verabschieden. Wir laden Sie ein, das Ende der Spielzeit mit unserer Abschlussperformance im Neuen Theaterhaus zu feiern. Anschließend besteht im Theatergarten die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre unter freiem Himmel auszutauschen, sich zurück zu erinnern, Abschied zu nehmen, aber auch in die nächste Spielzeit zu blicken.

Daten

Abschlussperformance

Gruppe

Gruppenübergreifend

Credits

Info

Esther und Elias kennen sich nur flüchtig aus der Nachbarschaft. Er steht auf Popel und Thermoschlüpfer und sie kann die neue Freundin ihres Vaters nicht ausstehen.
Obwohl sie anfangs gänzlich verschieden zu sein scheinen, haben sie dennoch mehr gemein, als sie zunächst denken.
In einem alten Gemeindezentrum treffen sie zufällig aufeinander.
Ein Spiel mit Klängen und Geräuschen beginnt, in dem sich die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Illusion auflösen. Das gemeinsame Abenteuer öffnet Esther und Elias die Augen für das Unmittelbare und sie finden dabei das, was sie eigentlich gar nicht gesucht haben…

Ein Stück für Jugendliche ab 12 Jahren

Daten

Frei nach Philip Ridley

Gruppe

Ab 12 Jahren

Credits

Esther Kammüller

Elias Füchsle

Regie

Recha la Dous

Musikalische Leitung

Johan Olsson

Konzeptionelle Mitarbeit

Daniel Teige

Regieassistenz/Produktionsleitung

Anthea Marckmann

Inga Bühler

Bühnenbild/Beleuchtung

André Kulawik

Cornelius Pilgermayer

Grafik

Simon Koschmieder

Nadine Bahls

Info

Kommt rein – es gibt Kekse!

Zum Start in die neue Spielzeit laden wir am 12. Oktober von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr zum Tag der offenen Tür ins Theater Tempus fugit ein. Theaterinteressierte und Neugierige haben einen ganzen Nachmittag die Möglichkeit das Theaterhaus und das Fugit-Team kennen zu lernen. Freuen Sie sich auf ein buntes Programm mit vielen Überraschungen.
Neben Kaffee und Kuchen wird es unter anderem Kinderschminken, Improvisationsspiele, Live-Musik, eine Vorlese- und eine Bastelecke und einen Schnellsprechwettbewerb geben.
Theater, Spiel und Spaß geeignet für jung, alt und alles was dazwischen liegt.

Credits

Fotos: Thomas Quartier

Info

Einer – Szenische Lesung

Diese Lesung bildet den Auftakt des Großprojekts „Einer“ von Kooperation mit dem Big Sound Orchestra und in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Rheinfelden.

Im April 2018 werden mehr als 80 Personen – SpielerInnen des Jugendtheaters Rheinfelden, Schulklassen aus Rheinfelden, kleine und große Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, professionelle SchauspielerInnen, TheaterpädagogInnen und die ca. 18 MusikerInnen des Big Sound Orchestra mit dessen Leiter und Komponisten David Grottschreiber – auf „Wanderschaft“ sein.

Diese szenisch-musikalische Lesung geht einen ganz eigenen Weg und begleitet „Einen“ der nichts hatte, keinen Vater und keine Mutter, keinen Bruder, keine Schwester, keine Frau und kein Haus, keine Geschichte und keinen Namen. Wo wird er ankommen und was begegnet ihm unterwegs? Ein Abend für Erwachsene, die den Blick der Kinder bewahrt haben und die Poesie des Augenblicks lieben: vergänglich wie Töne in der Luft, wie der Duft der Blumen und das Blau des Himmels. „Einer“ lebt davon.

Links

www.big-sound-orchestra.de

Daten

Von: Christine Nöstlinger

Gruppe

Gelesen von Sabrina Lössl

Credits

Schauspiel

Sabrina Lössl

Musiker

Komponist

David Grottschreiber

Klarinette

Urs Brombach

Klavier

Ferenc Marsal

Produktionsteam

Regie

Karin Maßen

Produktionsleitung

Lea Oltmanns

Regieassistenz

Niklas Lehmann

Licht- & Bühnentechnik

André Kulawik

Fotos & Video

Thomas Quartier

Programm- und Plakatgestaltung

Nadine Bahls

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zur Lesung

Die szenische Lesung „Bist du sicher, Martinus?, Tischreden der Katharina Luther, geborene von Bora“, basiert auf dem Buch von Christine Brückner: „Wenn du geredet hättest, Desdemona, Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ (Hoffmann und Campe Verlag, 1983). Es offenbart die Innensicht einer Frau, die ihren Mann kritisch unterstützt und emanzipatorisch hätte sein können, wenn diese Reden gehalten worden wären…

Die Schauspielerin Sabrina Lössl wird dies für sie nachholen und gemeinsam mit der Regisseurin Karin Maßen untersuchen, wie das Ungeschehene heute nachgetragen werden kann und welches Bild dies auf Martin Luther als Mann der Öffentlichkeit und des Privaten offenbart.

Daten

Nach Christine Brückner

Credits

Schauspiel

Katharina Luther

Sabrina Lössl

Produktionsteam

Regie

Karin Maßen

Regieassistenz, Produktionsleitung

Youssef Aboutahir

Licht- & Bühnentechnik

André Kulawik

Fotos & Video

Thomas Quartier

Programm- und Plakatgestaltung

Nadine Bahls

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Wale sind die größten Lebewesen mit denen wir unseren Planeten teilen. Allein das übte auf die Menschen schon immer eine Faszination aus und die Aussicht auf den begehrten Tran sowie das Fleisch tat ihr Übriges: Der Mensch begann den Wal zu jagen.
Furcht und Achtung, Unwissenheit, Aberglauben, Abenteuerlust und Todesmut zeichnete die Besatzung der Walfangschiffe aus.
So auch die Besatzung der Pequod, eines Walfangschiffs unter Kommando des berühmten, aber auch berüchtigten Käptn Ahab. Er ist getrieben von Rachegelüsten auf den Wal, der ihm einst ein Bein abgerissen hat. Er schickt seine Besatzung auf eine gefährliche und entbehrungsreiche Jagd nach eben diesem Wal, dem legendären weißen Pottwal Moby Dick und ist bereit für seinen Rachewahn in den Tod zu gehen. Wird ihm die Mannschaft soweit folgen?

Zum Autor

Der Autor Herman Melville wurde am 01. August 1819 als Sohn eines schottischen Kaufmanns in New York geboren.
1846 erschien „Taipi“, sein erster Roman. Zeitlebens konnte er nur selten von der Schriftstellerei leben, weswegen er verschiedenste Arbeiten, meistens rund um die Schiffahrt annahm.
Er starb 1891 im Alter von 72 Jahren in New York. Melvilles präzise Schilderungen des Alltags auf einem Walfangschiff, denen die Romanvorlage für das Stück einiges an Lebendigkeit verdankt, kommen nicht von ungefähr. Melville heuerte selbst auf einem Walfangschiff an, fand die Arbeit aber abscheulich und desertierte. Diese Erfahrungen, sowie ein Buch über den Untergang des Walfangbootes „Essex“ waren wohl ausschlaggebend für den Entwicklungsprozess seines damals verkannten und heute berühmten Werk Moby Dick.

Zum Ensemble

Es spielen die Spieler des jungen Ensembles, unseres Spielzeitteams im zweiten Jahr.
Im Zentrum des zweiten Jahres stehen Eigenprojekte und Initiativen, vertiefte Schauspiel- sowie theoretische und praktische Regie– und Performance Erfahrungen.
Workshops und wöchentliche Kurse zur Körperarbeit und Körperbewegung, Kampfkunst und Akrobatik, Stimmtraining, Monologsprechen, Einführung in Bühnen- und Lichttechnik, Übernahme von Probenarbeit und Probenvorbereitungen, Theaterorganisation, Projektentwicklung, Projektkritik und Analysen- Qualitätsmethoden sind wichtige Inhalte des zweiten Tempus fugit Jahr.

Wir danken

Unser Dank geht an die Stadt Lörrach,das Kreisjugendreferat Lörrach und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, sowie an alle SponsorInnen und PatInnen.

Daten

Nach Herman Melville

Gruppe

Spielzeitteam

Credits

SchauspielerInnen des jungen Ensembles

Nadine Bahls

Daniele Castriotta

Julius Engelbach

Rasmus Friedrich

Jakob Lehner

Yusuf Röben

Maximilian Schaible

Merthe Wulf

Produktionsteam

Regie

Vaclav Spirit; Karin Maßen

Regieassistenz

Lea Oltmanns

Produktionsleitung

Johannes Demmler

Licht- und Bühnentechnik

André Kulawik

Fotos & Video

Thomas Quartier

Programm- und Plakatgestaltung

Nadine Bahls

Musik

Johan Olsson

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Ein Ehepaar vermietet einen heruntergekommen Kellerraum an eine bunt zusammengewürfelte Gesellschaft. Eine ehemalige Baronin, die ihr Erbe verloren hat, die Prostituierte Nastja, die sich nach der wahren Liebe sehnt, ein erfolgloser Schauspieler, der im Alkohol ertrinkt, der junge Pepel, der nie eine andere Welt als die der Diebe und Verbrecher kennenlernen konnte und weitere gescheiterte, entgleiste und heruntergekommene Bewohner, alle ausgeschlossen von der bürgerlichen Gesellschaft, leben dort auf engstem Raum zusammen.
Niemand hat eine Arbeit, kaum einer hat Geld und von einer besseren Zukunft können sie nur träumen. Diese Unterkunft ist ihre letzte Bleibe – ein Ort des Wartens und Hoffens.

Verzweiflung, Streit, Hoffnungslosigkeit, Gewalt, Liebe und Hass, sogar Suizid sind die Auswirkungen vom Leben “am Boden”. “Am Boden” (Na dnja) ist die genaue Übersetzung des russischen Titels.
Der Schauplatz ist selbst nach über 100 Jahren immer noch aktuell, wenn man an die Skandale um die unmenschliche Unterbringung von Flüchtlingen in überfüllten Heimen denkt. Doch nicht nur die Örtlichkeit ist zeitnah, auch die Folgen des Zusammenlebens auf engstem Raum bleiben unverändert.

Zum Autor

Maxim Gorki ist 1868 als Sohn eines Tischlers in Leibeigenschaft in sehr armen Verhältnissen, zwischen ehemaligen Sibirien-Sträflingen und Industrie- und Hafenarbeitern aufgewachsen. Seit seinem 9.Lebensjahr war er Vollwaise und lebte bei seinem Großvater. Schon früh war er auf sich alleine gestellt, weshalb er die Schule nur wenige Jahre besuchen konnte. Zunächst als Lumpensammler, später unter anderem als Schusterlehrling, Heiligenbildmaler, Lastenträger, Schreiber, Küchenjunge, Schiffsentlader, Bäckergeselle, Nachtwächter und Eisenbahnarbeiter verdiente er sein Geld, bevor er von seiner literarischen Kunst leben konnte.
Als er anfing zu schreiben, legte er seinen richtigen Namen Alexej Maximowitsch Peschkow ab, und wählte den Schriftstellernamen “Gorki” – “das Bittere”.
Er beteiligte sich aktiv an den Streik- und Protestbewegungen gegen die russische Regierung. Niederlagen in der Revolution 1905 zwangen ihn zur Flucht nach Paris. Nach einer Reise in die USA lebte er eine Zeit lang auf Capri im Exil, bevor er wieder nach Russland zurückkehren durfte.
Er schrieb hauptsächlich Dramen, Romane und Erzählungen, die sehr stark von seinem Leben, besonders von seiner Kindheit, geprägt wurden. “Das Nachtasyl” ist eines seiner bekanntesten Theaterstücke.

Zum Ensemble

Für derzeit 19 junge Erwachsene bietet Tempus fugit die „Grundlagenausbildung Theaterpädagogik BuT“ mit den Inhalten Theaterpädagogik, Schauspiel und Kulturmanagement an. Für die elf Teilnehmenden im ersten Jahr sieht die Ausbildung u.a. die gemeinsame Erarbeitung eines Theaterstücks in einem kompakten dreiwöchigen Probenprozess mit einer anschließenden Regionaltournee vor. Ziel der täglichen Probearbeit ist es, die Entstehung eines Stückes künstlerisch und organisatorisch in seiner Ganzheit erfahrbar zu machen, schauspielerische Fähigkeiten zu verfeinern und wertvolle Kenntnisse in der Rollenarbeit zu vermitteln.

Danksagung

Wir danken der Stadt Weil am Rhein, der Stadt Lörrach und der Stadt Rheinfelden für ihre Unterstützung. Ein großes Dankeschön geht auch an das Team vom Kesselhaus für die Probe- und Aufführungsmöglichkeit.
Unser Dank gilt auch dem Kreisjugendreferat Lörrach und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, sowie allen SponsorInnen und PatInnen.

Daten

von Maxim Gorki

Gruppe

Spielzeitteam

Credits

Schauspiel

Lukas Hesche

Lea Oltmanns

Lea Wegert

Joshua Walton

Simon Vierke

Sarah Freiermuth

Celina Schapp

Johannes Demmler

Youssef Aboutahir

Caroline Mock

Niklas Lehmann

Produktionsteam

Regie und Textbearbeitung

Vaclav Spirit

Regieassistenz und Produktionsleitung

Maxi Blässing

Musik

Anne Ehmke

Bühnenbild

Vaclav Spirit und Maxi Blässing

Licht- und Bühnentechnik

André Kulawik

Foto- und Videoaufnahmen

Thomas Quartier

Programm- und Plakatgestaltung

Nadine Bahls

Fotos: Thomas Quartier

Info

zum Stück:

1704 bleibt der schottische Seefahrer und Freibeuter Alexander Selkirk allein auf der Insel Más a Tierra (seit 1966: Isla Robinson Crusoe) zurück. Vier Jahre und vier Monate kämpft er dort ums Überleben. Er baut sich einen Unterschlupf, begibt sich auf die Jagd und versucht durch Lesen seine Sprache zu bewahren. Nach seiner Rettung und Rückkehr nach Großbritannien wird angenommen, dass er auf den Autor Daniel Defoe trifft, der seine Geschichte als Grundlage für den bekannten Roman „Robinson Crusoe“ nutzt. Die Figur des Inselbewohners Freitag ist jedoch frei erfunden.
Doch wer ist Freitag eigentlich? Und wie wichtig ist er für Robinsons
Überleben? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das Stück und nimmt dabei den Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise.

zum Autor

Der um 1660 geborene Autor Daniel Defoe gilt als einer der Begründer des englischen Romans. Nach einer Karriere als Kaufmann schrieb er mit 59 Jahren sein erstes und gleichzeitig erfolgreichstes Werk „Robinson Crusoe“. Dieser Roman begründete ein ganzes Genre, das der Robinsonade. Des Weiteren veröffentlichte Defoe viele Flugblätter und Essays, um für mehr politische und religiöse Freiheit zu werben. Trotz des großen Erfolgs von „Robinson Crusoe“ blieb der wirtschaftliche Erfolg für Defoe aus. Er war nur gering an den Auflagen beteiligt und seine zukünftigen Werke sollten an diesen Erfolg nie wieder anknüpfen können.

zu den Gastschauspielern:

Fabian Eyer (*1992 in Heilbronn) war Mitglied des Tempus fugit Spielzeitteams von 2011 bis 2013. Anschließend absolvierte er eine Schauspielausbildung an der „Hochschule der Künste Bern“. Im Sommer 2018 wird er dort das Masterstudium „Expanded Theater“ abschließen. Er entwickelt Stücke und Performances hauptsächlich im Kollektiv und arbeitet aktuell an seinem Debüt als Singer-Songwriter.
Micha Goldberg (*1983 in Bergen, Norwegen) schloss 2010 an der Scuola Teatro Dimitri mit dem Bachelor ab und arbeitet seitdem mit verschiedenen Choreografen und Theaterschaffenden in ganz Europa. Er ist seit Jahren regelmäßig an Produktionen von Tempus fugit und dem Burghof beteiligt. Außerdem entwickelt er eigene Produktionen im Rahmen von „Micha‘s Amateur Theater Group (for professionals)“.

Mitschnitt

Vimeo

Daten

Nach dem Roman Robinson Crusoe

Gruppe

Ensemble: Freie Gruppe Ab 6 Jahren

Credits

Es spielen

Fabian Eyer

Micha Goldberg

Produktionsteam

Regie

Karin Maßen

Programm- und Plakatgestaltung

Nadine Bahls

Licht- und Tontechnik

André Kulawik

Foto und Video

Thomas Quartier

Produktionsleitung

Simon Vierke

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück:

Was bedeutet es, sich anders zu fühlen? Zum Beispiel als kleine Hexe in einem Klassenzimmer voller nicht-magischer Klassenkameraden?
Die kleine Hexe Lizzy ist neu in der Schule und hat Schwierigkeiten damit, akzeptiert zu werden.
Zuhause kriegt sie den Hexen-Tanz immer noch nicht hin und so steht sie auch in ihrer Familie als Außenseiterin da.
Was soll Lizzy tun? Wer könnte ihr helfen? Und was würde eine kleine Hexe wohl hexen, wenn sie heute in unsere Wirklichkeit spaziert käme? Das Kindertheater Tempus fugit geht diesen Fragen nach und entwickelt eine ganz eigene „Kleine Hexe“.
Was es mit dem magischen Riesenschwamm auf sich hat, wird jedoch noch nicht verraten!


Daten

Eigenproduktion

Gruppe

Kindertheater

Credits

Produktionsteam

Regie

Laura Jacob

Produktionsleitung Regieassistenz

Caroline Mock

Theaterpädagogische Mitarbeit

Simon Vierke

Licht- & Bühnentechnik

André Kulawik

Fotos & Video

Thomas Quartier

Programm- und Plakatgestaltung

Nadine Bahls

Choreografie

Martin Kilwing

Schauspieler

Noemi Nagel

José Tripodi

Maya Böhme

Lilli Meißner

Merit Nagel

Abigail Dodds

Valerio Lobert

Arina Radionova

Lara Reinsch

Larah De Vet

Sarah Lopez

Jette Volkermann

Liv Wedrich

Josephine Griep

Emma Furulyas

Jamila Echague Reuther

Irina Strittmatter

Emma Reis

Emma Rötteler

Mats Ettner

Kuba Barwich

Maxim Rasch

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Die generationenübergreifende Gruppe von Tempus fugit bringt Fragmente frei nach „Hamlet“, von William Shakespeare auf die Bühne. Wer blutet wann – wo wird gelauscht und bespitzelt? Wer liebt wen? Alle Fassetten der Bühnenkunst, Tragödie, Komödie, Performance und Videoprojektion unterstützen diese Geisterfahrt. Die Liebesgeschichte von Hamlet und Ophelia gerät zwischen die Räder der Machtpolitik. Das Drama endet in einer grotesken Komödie.
„SEIN ODER NICHT?“ greift auf ein vielschichtiges historisches Fundament zurück, um sich zur turbulenten Gegenwart und aufrührerischen Vergangenheit bildlich und sprachlich zu verhalten. Die literarische Vorlage ist ein verwirrender, dennoch amüsanter Stoff zum Thema: Geister, Rache, Liebe und Tod. Die vorhandene Welt wird seziert, auseinander gefächert und beleuchtet. „Hamlet“ von Shakespeare, der wie kein anderer unverhohlen poetisch und humoristisch die Lichtblicke und Abgründe der Spezies Homo sapiens mit trefflicher Musikalität und spitzfindiger Eleganz aller Spiel-Figuren einzufangen weiß ist der Ausgangspunkt für Rachegefühle, endlose Melancholie, verkniffenen Neid und gierige Herrschsucht. Trinkgelage, Verschwörung, Beerdigung und Hochzeitsfeier lösen sich schlaglichtartig ab und skizzieren den Alltag eines königlichen Familienlebens; vor den Toren dieses Haushalts tobt ein Krieg.

Zur Gruppe

Die generationenübergreifende Gruppe besteht seit 2009 und befindet sich seit 2010 unter der Leitung von Ilona Zarypow. Ziel ist es über Theater die Generationen zusammen wachsen zu lassen. „SEIN ODER NICHT?“ ist bereits die achte Produktion unter ihrer Regie.

Zum Autor

William Shakespeare ist wohl einer der berühmtesten und gleichzeitig berüchtigtsten Autoren aller Zeiten, um den sich viele Geschichten und Theorien ranken. Er wurde 1564 in Stratford-apon-Avon, in England als Sohn einer wohlhabenden Familie geboren. Über sein junges Leben ist nicht viel bekannt. Ebenso wenig ist sein genaues Geburtsdatum überliefert. Er besuchte die Lateinschule, wo er sich zum ersten Mal intensiv mit Sprache und Dichtkunst auseinander setzte. Vermutlich hatte er auch Zugang zu den Schriften des Michel de Montaigne, der einige philosophische Essays zum Thema Denken und Existenz verfasste. In seine Theaterstücke flossen auch Naturglaube und Geisterwelten hinein wie auch archaisch anmutende Mörderstories. Den Zenit seiner Karriere erreichte Shakespeare, als er ab 1599 zum Mitbesitzer des Globe Theatre in London wurde. Dort schrieb er maßgeschneiderte Stücke für seine Theatergruppe, spielte sogar in kleineren Rollen selbst mit und verdiente sich mit unzähligen Theaterproduktionen Einfluss, Reichtum und Bekanntheit. Im Alter von 46 Jahren kehrte Shakespeare als reicher Mann in seine Heimatstadt Stratford-apon-Avon zurück und verbrachte dort seinen Lebensabend. Er starb im Alter von 52 Jahren. Seine Tragödien und Komödien gelten bis heute als die bedeutendsten der Weltliteratur.

Wir danken

Unser Dank gilt der Stadt Lörrach, sowie dem Kreisjugendreferat Lörrach, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, sowie allen SponsorInnen und PatInnen. Ein Dankeschön geht auch an Christiane Mock für ihre Unterstützung im Bereich Kostüm.

Daten

William Shakespeare

Gruppe

Generationengruppe

Credits

Es spielen

Youssef Aboutahir

Johannes Demmler

Yusuf Röben

Hansjörg Bigler

Werner Adams

Nelli Hieke

Birgit Lorenz

Sarah Freiermuth

Caroline Mock

Joshua Walton

Linde Adelmann

Antje Heduschke

Maximilian Schaible

Produktionsteam

Regie

Ilona Zarypow

Regieassistenz

Johannes Demmler

Produktionsleitung

Joshua Walton

Kostüme und Requisiten

Isa Rothenfels

Maske

Sarah Freiermuth

Nelli Hieke

Technische Leitung

André Kulawik

Technik

Lydie Matuschek

Alexander Feierabend

Plakat- und Programmgestaltung

Nadine Bahls

Foto- und Videoaufnahmen

Thomas Quartier

Video

Yusuf Röben

Lydie Matuschek

Fotos: Thomas Quartier<lt;/p>

Info

Zum Stück

Inspiriert von der Geschichte „Ferdinand der Stier“*, welche Munro Leaf 1935 kurz vor dem spanischen Bürgerkrieg schrieb, erarbeitet die Gruppe die Collage „Von einem der entdeckt wurde“ rund um Rollenzuweisungen, Machtkämpfe und die Suche nach innerer Ruhe. Dazu experimentiert die Gruppe mit der Verbindung von Theater und Klängen durch Gebrauchsgegenstände.


*wir lehnen uns nicht an den neuesten Film an, sondern greifen auf die originale Geschichte zurück

Zum Ensemble

Gegründet im September 2017 als Kooperation zwischen dem Kesselhaus Weil am Rhein und dem freien Theater Tempus fugit, besteht die Erwachsenentheatergruppe aus 10 Erwachsenen im Alter zwischen 30 – 60 Jahren und probt einmal die Woche im Kesselhaus Weil am Rhein.

Daten

Gruppe

Erwachsenentheatergruppe Weil am Rhein

Credits

Schauspieler

Karl Heinz Emmler

Jakob Fuchs

Sarah Futterer

Katharina Gimmi

Jörg Hoffmann

Tara Christina Pungs

Andrea Schammler

Berthold Schmidt-Lahr

Doris Sicklinger

Ulrike Wohlwender-Seng

Produktionsteam

Regie

Hanna-Laura Veit

Regieassistenz/ Produktionsleitung

Lea Oltmanns

Licht- und Bühnentechnik

Lydie Matuschek

Fotos & Video

Thomas Quartier

Programm- und Plakatgestaltung

Nadine Bahls

Musik

Johan Olsson

Info

Zum Stück

„Es war einmal Einer, der hatte niemanden und nichts. Der hatte keinen Vater und keine Mutter und keinen Bruder und keine Schwester und keinen Freund und keine Frau. Der hatte nicht einmal einen Namen“

Basierend auf der Geschichte „Einer“ von Christine Nöstlinger thematisiert das Stück das Fortziehen der Einen und das Bleiben der Anderen. „Einer“ hat nichts und ist immer unterwegs. Doch auch er schwankt hin und wieder zwischen Bleiben und Gehen und muss sich den großen Fragen stellen. „Was ist Heimat?“, „Brauche ich Heimat?“ und „Wie viele Heimaten kann ich haben?“. „Einer“ teilt seinen Weg immer wieder mit unterschiedlichen Menschen, trifft auf vertraute und fremde Klänge und lernt dabei nicht nur deren Motive kennen, sondern auch etwas über sich selbst.

Zur Gruppe

Das große Ensemble setzt sich aus mehr als 80 Personen aus verschiedenen Gruppen sowie den Musikern des Big Sound Orchestra zusammen. Theater spielen Mitglieder des Jugendtheaters Rheinfelden, der Theater AG der Gewerbeschule Rheinfelden, die Kinder der IG Spielplatz und Grundschulklassen der HTS Warmbach. Die Theatergruppen arbeiteten zunächst unabhängig voneinander, kamen dann aber in gemeinsamen Proben zusammen, um das so Entstandene gemeinsam mit den Musikern des Jazz-Orchesters zu einem Stück zusammenzufügen. Das Ensemble besteht aus Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und verschiedener Altersklassen. Die Musik wurde von David Grottschreiber dem musikalischen Leiter des Big Sound Orchestras für diese Produktion komponiert.

Daten

Gruppe

Großproduktion

Credits

Regie

Karin Maßen

Musikregie

Recha la Dous

Komposition und musikalische Leitung

David Grottschreiber

Technik

André Kulawik

Regieassistenz

Niklas Lehmann

Produktionsleitung

Lea Oltmanns

Giulia Hilpert

Info

Autor*innen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz lesen in offener Runde Auszüge aus ihren Werken, die im Kontext der Thematik „Wider die Tyrannei!“ stehen. Die literarische Annäherung und Auseinandersetzung mit der Frage, was Demokratie auszeichnet, wie sich Machtgefälle und Ohnmacht aushalten lassen
aber auch wie Hoffnung auf Veränderung keimt, ist so vielfältig wie die Biografien der Autoren selbst: Vom Science-Fiction Versepos bis zum klassischen Roman ist alles mit dabei. Bei aller Ernsthaftigkeit, die dem Thema des Abends innewohnt, wird die Runde der Autor*innen auch die komischen und skurrilen Aspekte des
menschlichen Daseins beleuchten, das sich zwischen persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung aufreibt.

Zu den Autoren:

Tim Holland

1987 in Tübingen geboren, studierte nach einer Ausbildung zum Buchhändler am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er ist Autor und Literaturvermittler und betreibt seit 2017 zusammen mit Tristan Marquardt und Hannes Munzinger den Verlag hochroth München.

Alexander Stutz

Jahrgang 1992, arbeitete als Grafiker und Theaterpädagoge am Theater Tempus fugit, später folgte der Master of Arts im Bereich Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Sein Regiedebüt „Das Augenlied ist ein Muskel“ zählt zu den Gewinnerstücken der Autor*innentheatertagen 2022 und wurde u.a. am Deutschen Theater Berlin, am Schauspiel Graz und am Schauspiel Leipzig aufgeführt.

Nétonon Noel Ndjékéry

1956 in Moundou im Tschad geboren. 1999 erschien sein Romandebüt „Sang de Kola“. 2017 wurde er mit dem Grand Prix littéraire national du Tchad für sein Gesamtwerk ausgezeichnet. Mit „Il n’y a pas d’arc-en-ciel au paradis“ (2022) erhielt er 2022 den Grand prix littéraire d’Afrique noire. Nétonon Noël Ndjékéry lebt und arbeitet in der Schweiz.

Valérie Batailler

Die selbständige Unternehmensberaterin und Regisseurin aus Paris lebt seit 2012 in Freiburg und hat dort das französischsprachige Patchwork-Theater gegründet. In Zusammenarbeit mit dem Centre Culturel Français gibt sie auch Theaterkurse.

Julia Jacob

Nach dem Literatur- und Geschichtssturdium in Freiburg und Bordeaux arbeitete sie über zwölf Jahre als Journalistin. 2022 folgte dann eine Fortbildung zur Schreibtherapeutin. Aktuell ist sie für die Öffentlichkeitsarbeit am Theater Tempus fugit zuständig.

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Die Autor*innen lesen auf Französisch und Deutsch. Eine Einführung in die Werke wird es im Sinn der grenzüberschreitenden Kulturvermittlung daher in beiden Sprachen geben.

Um 19 Uhr bietet das Theater für alle Zuhörenden zudem das Begegnungsformat „Gemeinsames Hören“ an.

Credits

Dauer

ca. 90 Minuten

Info

Bakkhos Puns

Da standen wir, jede Menge Wortspiele vor uns.
Geschickt von Bacchus dem ewig betrunkenen Gott der Fruchtbarkeit und des Wahnsinns. Fest entschlossen ihrer Bedeutung auf den Grund zu gehen, nahmen wir einen Stift in die Hand, einen hinter unsere Ohren und einen zwischen unsere Zähne.
Indem wir Musiker, Dichter und Schauspieler vermischten, erschufen wir „Bakkhos Puns“ und gleichzeitig die Kunst des „Spoken Jazz“.
Während der Konzerte werden die Musiker zu Schauspielern, die Schauspieler zu Dichtern und die Dichter zu Musikern. Unser Ziel ist es, solange uns Bacchus gewogen ist, zu unterhalten und die Grenzen der Realität aufzuweichen.

Mehr unter:
www.facebook.com/events/579736262410317/

Daten

Gruppe

Spoken Jazz Ensemble

Credits

Dichter

Luke Kennard

Schauspiel / Konzept

Caspar Weimann

Schauspiel

Lou Strenger

Querflöte

Diana Muela Mora

Trompete

Alistair Payne

Klavier

Xavi Torres

Gitarre

Teis Semey

Saxofon / Komposition

Johan Olsson

Kontrabass

Brodie Jarvie

Schlagzeug

Guy Salamon

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Was ist passiert? Eben war alles noch ganz unbelastet. Fröhlich, ausgelassen, ausschweifend.
Jugendliche, die auf ein Festival fahren, Eltern, die gute Ratschläge hinterher schicken, sich einmischen- oder einfach nur viel Spaß wünschen. Es ist laut und es herrscht gute Stimmung .Doch dann passiert das Unerwartete. Es trifft nicht alle- nicht alle gleichzeitig- aber vieltönig ist der Ruf: „Ich bin blind!“ zu vernehmen.
Nichts ist im Dunkeln, alles ist hell, geblendet. Das Ergebnis ist dennoch dasselbe: Vollkommene Abhängigkeit. Angst und Furcht wachsen. Schon wird klar, dass diese Krankheit sich ausbreitet. Die Zahl der Betroffenen steigt. Immer wieder kommen Fremde dazu. Die Stadt, der Staat, die Regierung müssen reagieren. Das Festivalgelände wird zum Quarantänelager. Die Zahl der Insassen wächst.
Zunächst sind die Jugendlichen auf sich allein gestellt. Ein Kampf ums Überleben beginnt. Wie kann in einer solch neuen Situation Ordnung geschaffen werden? Welche Regeln sollen gelten- was verändert dies im Zusammensein, wer sorgt für ihre Einhaltung innerhalb des Systems? Wie kann das Chaos verhindert werden? Bieten sich Chancen für ein anderes Miteinander, eine neue Form der Achtsamkeit?
Seit September hat das Jugendtheater Lörrach zusammen mit der Regisseurin Karin Maßen diese Fragen aufgeworfen, ausprobiert, entwickelt und Szenarien dazu entworfen. Inspiriert von Motiven des Romans „Die Stadt der Blinden“ von José Saramago, ist dies ein ganz eigenes Stück geworden. Ihr Stück, das Chance und Verderben nicht mehr trennen kann. Bilder, Körper, Momentaufnahmen, Kurzdialoge, Wortfragmente, spiegeln Wut, Sehnsucht, Aggression und Zärtlichkeit.
Diese Eindrücke und das Spiel mit den Sinneseindrücken des Publikums nimmt der Musiker Benedikt Reising in seine Kompositionen mit auf. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, in die Zukunft und vor allem in das Jetzt. Die Formel: „Augen zu und durch“- trifft nicht mehr!

Daten

nach einer Idee von José Saramago

Gruppe

Jugendtheater Lörrach

Credits

Es spielen

Donna Auten

Melissa Bolz

LisaBrutschin

Sophie Buse

Lisa Christiansen

Kim Deflorin

Isabel Ernst

Adina Felgner

Vianne Frey

Paula Gutzeit

Leander Güran

Agnes Jurkschat

Ibrahim Kasabji

Franziska Leitherer

Jacob Mayer

Alina Rosmann

Jana Steiner

Arianna Tapp

Carlotta Vester

Youssef Aboutahir

Nadine Bahls

Daniele Castriotta

Johannes Demmler

Julius Engelbach

Edwin Engeser

Sarah Freiermuth

Rasmus Friedrich

Lukas Hesche

Martin Kilwing

Niklas Lehmann

Jakob Lehner

Caroline Mock

Lea Oltmanns

Yusuf Röben

Maximilian Schaible

Celina Schapp

Joshua Walton

Merthe Wulf

Produktionsteam

Regie

Karin Maßen

Musik

Benedikt Reising

Regieassistenz

Simon Vierke

Produktionsleitung

Lea Wegert

Licht-/Tontechnik

André Kulawik

Plakat-/Programmgestaltung

Nadine Bahls

Foto/Video

Thomas Quartier

Info

Füchse lügen nicht

Alle Flüge wurden ersatzlos gestrichen! – Eine Gans, ein Tiger, zwei Schafe, ein Panda und ein Affe sitzen in der Animal-Lounge des Flughafens fest und warten. Warum gibt es keine Flüge mehr? Der Hund vom Sicherheitsdienst liefert ihnen keine anderen Informationen als die, die schon seit Tagen auf den Anzeigen zu sehen sind. Die Stimmung ist gereizt. Die Neurosen der Wartenden zeigen sich immer deutlicher. Plötzlich taucht ein Fuchs auf. Er wickelt gekonnt und mit viel Charme die Tiere um seinen Finger. Doch dann ist er plötzlich verschwunden und mit ihm die Reisepässe der Tiere. Was führt er im Schilde?
Ulrich Hubs „Füchse lügen nicht“ beschäftigt sich mit der Wahrheit und dem Lügen und zeigt, dass beides nicht so leicht voneinander zu unterscheiden ist.

Über den Autor

Ulrich Hub, 1963 geboren, studierte Schauspiel und ist heute Regisseur und Theaterautor. Als letzteres hat er sich sowohl im Erwachsenen- als auch im Kindertheater einen Namen gemacht. Mit seinen Geschichten gewann er zahlreiche Preise. „Füchse lügen nicht“ wurde 2014 am White Ravens Festival präsentiert und ausgezeichnet.

Daten

von Ulrich Hub

Gruppe

Jugendtheatergruppe Rheinfelden

Schauspieler

Regie

Karin Maßen

Produktionsleitung

Licht- und Bühnentechnik

André Kulawik und Amadou Séne

Fotos und Video

Luzie Kühn

Programm- und Plakatgestaltung

Nadine Bahls

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Und jetzt? Wollen Sie nicht Ihre eigene Fernsehsendung haben?

233° Celsius: die Temperatur bei der Papier Feuer fängt.

Wollen Sie ein Buch lesen? Jetzt?
Jetzt verbrennen Feuerwehrmänner Bücher, anstatt Brände zu löschen.
Jetzt brauchen Sie sich keine Sorgen mehr zu machen, können abschalten, das Leben in vollen Zügen genießen: Fernsehwände, Dolby Surround, Vollbeschäftigung, brandfeste Häuser.
Doch Feuerwehrmann Montag hat auf einmal das Bedürfnis nach mehr.

Fahrenheit 451 behandelt eine Dystopie, eine düstere, entfernte Zukunftsvision, in der die Gesellschaft die Gefährlichkeit von Büchern erkannt hat.
Düster? Entfernt? Sind Sie sich sicher? Schauen Sie nicht auch lieber mal einen Film? Ist das schlimm? Brauchen Sie die Informationen wirklich, oder verstauben sie nur in Ihrem Gedächtnis? Ungenutzt, unberührt, unnötig; folgenlos.
Und jetzt? Sind sie –
Alarm! Alarmstufe 4. Dringende Durchsuchung:
Adlergäßchen 13.
In aller Eile! In aller Eile!

Zum Ensemble

Am Ende der Spielzeit 15/16 hat Tempus fugit das Konzept für eine neue Form der Theatergruppe unter der Rubrik des Experimentierens entworfen. Es sollte eine neue Gruppe entstehen, die ausschließlich von Jugendlichen geplant, gestaltet und durchgeführt wird. Den Jugendlichen sollte ein freier Raum geboten werden, in dem sie sich selbst und ihre Interessen auf der Bühne verwirklichen können, ohne eine Grenze oder ein festgestecktes Thema. Die Jugendtheater Experimentgruppe startete in ihr zweites Jahr im September 2017 um den Bühnenraum wieder zu entdecken und frei zu gestalten. Nach einiger Zeit kristallisierte sich aus dem Inszenierungskollektiv, die Regie der Spielzeitpraktikantin Lea Oltmanns. Nach vielem Experimentieren der Gruppe entstand das Stück auf Vorlage eines Romans.

Daten

Ray Bradbury

Gruppe

Jugendtheater Experiment

Credits

Schauspiel

Simon Vierke

Joshua Walton

Martin Kilwing

Frida Gunzenhäuser

Isabel Ernst

Enid Grünberg

Celina Schapp

Johannes Demmler

Lukas Hesche

Jakob Lehner

Jacob Mayer

Adina Felgner

Sarah Freiermuth

Asya Erge

Produktionsteam

Regie

Lea Oltmanns

Produktionsleitung

Niklas Lehmann

Licht- und Bühnentechnik

André Kulawik

Plakat- und Programmgestaltung

Nadine Bahls

Fotos und Videos

Thomas Quartier

Info

Abschlussperformance

Eine ereignisreiche Spielzeit neigt sich dem Ende und wir möchten uns feierlich von Ihnen in die Sommerpause verabschieden. Wir laden Sie ein, das Ende der Spielzeit mit unserer Abschlussperformance im Neuen Theaterhaus zu feiern. Anschließend besteht im Theatergarten die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre unter freiem Himmel auszutauschen, sich zurück zu erinnern, Abschied zu nehmen, aber auch auf die nächste Spielzeit zu blicken.

Daten

Abschlusspräsentation

Gruppe

Gruppenübergreifend

Credits

Info

Begleitend zu den Ausstellungen des Künstlerpaars Haller im Dreiländermuseum Lörrach und im Markgräfler Museum in Müllheim wird an drei Abenden zusätzlich das poetische Werk Gerta Hallers gewürdigt.
Gelesen werden ausgewählte Gedichte der Künstlerin von Andreas Wirth, Karin Maßen und Sabrina Lössl.

Musikalisch begleitet wird die Lesung von Anna Kaufmann und Tobias Kirchmeyer.


Mehr:
https://www.dreilaendermuseum.eu
http://www.markgraefler-museum.de

Daten

gelesen von Andreas Wirth, Karin Maßen, Sabrina Lössl;

Credits

Fotos: Karl Moos

Info

Zum Stück

Ein Amtsdirektor erhält eine Benachrichtigung in der neuen Sprache „Ptydepe“, kann sie nicht entziffern und sinkt deshalb in der Verwaltungshierarchie nach unten ab, bis er dadurch rehabilitiert wird, dass sich „Ptydepe“ als Misserfolg erweist und durch eine neue künstliche Sprache „Chorukor“ ersetzt wird.

Das zeitlose Thema des Stücks ist Mechanismus, der den Menschen beherrscht: eine künstliche synthetische Sprache soll die Kommunikation verbessern und präzisieren, führt jedoch im Gegenteil zur Zerrüttung der Beziehungen und zur dauerhaften Entfremdung. Es ist eine gnadenlose Analyse der bürokratisierten Wirklichkeit – eine kafkaeske Welt der Ämter, in der der Mensch gefangen gehalten und manipuliert wird und aus der es keinen Ausweg gibt. In einer durchorganisierten Gesellschaft werden die gesellschaftlichen Mechanismen durch Machtmechanismen ersetzt.

„Die Benachrichtigung“ ist auch eine Satire auf die „Sprachregelung“ diktatorischer Staaten, auf das Partei- und Amtskauderwelsch.



Zur Gruppe

Das Lörracher Theater Gut & Edel mit seinem Regisseur Vaclav Spirit, weit über die Stadt hinaus bekannt durch Produktionen zwischen opulentem Ensemblestück und leisem Kammerspiel, ist seit 28 Jahren im Soziokulturellen Zentrum „Nellie Nashorn“ angesiedelt. Hier wird geprobt, hier wurden und werden alle Inszenierungen auch gezeigt. Darüber hinaus wurde die Gruppe auch zu vielen Festivals und Gastspielen eingeladen: in Deutschland war es z. B. Göppingen, Paderborn, Dresden, Frankfurt, Rendsburg, Greiz, Donzdorf, Friedrichshafen, um nur einige zu nennen; im Ausland St. Vith (Belgien), St. Louis, Nancy, Rouen, Dijon (Frankreich), Thun, Neuhausen (Schweiz) und Hronov (Tschechische Republik). In Göppingen (1998) und im französischen St. Louis (2002 u. 2004) erhielt die Gruppe für ihre Inszenierungen Preise.

„Die Benachrichtigung“ ist nach „Erschwerte Möglichkeit der Konzentration“ das zweite Stück von Václav Havel, das Gut & Edel aufführt.

Daten

Václav Havel

Gruppe

Gastspiel: Gut&Edel

Credits

Hans Kaufmann

Tim Frey

Julia Matt

Anika Del Guidice

Katrin Mörgelin-Oehler

Annika Greiner

Anette Eckstein

Lukas Kettelhack

Lisa Vick

Regie, Bühnenbild

Vaclav Spirit

Kostüme

Tim Frey

Programm / Plakat

Nadine Bahls

Licht

Holger Göller

Ton und Bühnenbau

Lukas Kettelhack

Info

Kommt rein – es gibt Kekse!

Zum Start in die neue Spielzeit laden wir am 14. Oktober von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr zum Tag der offenen Tür ins Theater Tempus fugit ein. Theaterinteressierte und Neugierige haben einen ganzen Nachmittag die Möglichkeit das Theaterhaus und das Fugit-Team kennen zu lernen. Freuen Sie sich auf ein buntes Programm mit Theaterführungen, Improtheater, einer Vorleseecke, Kinderschminken und vielem mehr.
Theater, Spiel und Spaß geeignet für jung, alt und alles was dazwischen liegt.

Credits

Info

In einer offenen Gesprächrunde wird das Themenfeld Heimat und Kultur untersucht. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die kritische Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff und welche Rolle die Kultur in diesem Zusammenhang spielt.

Podiumsteilnehmer sind Ricarda Beilharz, Armin Schuster, Jürgen Exner und Karin Maßen. Moderiert wird das Gespräch von Gudrun Heute-Bluhm.

Credits

Info

Das Theater Tempus fugit lädt interessierte Lehrer*Innen, Schulsozialarbeiter*Innen und Erzieher*Innen ein zu unserem nächsten Info- und
Gesprächsabend im neuen Theaterhaus. Neben Informationen zu unserem theaterpädagogischen Profil und unserer Präventionsarbeit laden wir zum offenen
Austausch ein. Diskutieren möchten wir die Themenbereiche „Jugend und Demokratie“, „Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Schule und Theater“, „Theater im Schulalltag“, „Theater und Medien“, „Theater im Rahmen von Präventionsarbeit“ und „Theater und Inklusion“.

Der Abend richtet sich überwiegend an Interessenten, die uns noch nicht kennen oder noch nie mit Tempus fugit zusammen gearbeitet haben. Selbstverständlich sind auch langjährige Kooperationspartner herzlich willkommen.

Credits

„Mein Körper gehört mir!“

Eine Gruppe Kinder und Jugendlicher gerät im Umgang miteinander, aber auch mit Vertrauenspersonen immer wieder in unangenehme Situationen. Sie erleben, was es heißt, eigene Grenzen zu spüren und die Anderer zu respektieren. „Mein Körper gehört mir!“

In der anschließenden Nachbereitung mit Präventionsfachleuten wird der schmale Grat von angenehmer Nähe und notwendiger Distanz aufgearbeitet. Fragen können im geschützten Rahmen geklärt werden.

Die Schüler*innen sollen in ihrer eigenen Wahrnehmung gestärkt werden und lernen, wie sie zwischen guten und schlechten Erfahrungen unterscheiden und im Einzelfall Hilfe holen können.

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Daten

Schule und Prävention, Klassenstufe 6 & 7, niedrigschwellig, auch für Schüler*innen erhöhtem Assistenzbedarf

Gruppe

Max. 50 Teilnehmer*innen

Aufbau

30 Minuten

Durchführung

120 Minuten

Feedback für Pädagog*innen

20 Minuten

Räumlichkeiten

4-5 Räume, je nach Gruppengröße

Termine

Termine auf Anfrage

Kooperation

In Kooperation mit der Frauenberatungsstelle Lörrach und dem MuT Zentrum Kandern

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück:

In einem alten Theater taucht plötzlich ein wundersames Kind auf. Es hat die Gabe, den Streit unter den anderen Kindern zu schlichten und sie zu trösten. Endlich können sie nach Herzenslust spielen. Da tauchen in der Stadt seltsame graue Gestalten auf, die die Erwachsenen überreden, Zeit zu sparen. Und so haben die Eltern kaum noch Zeit für ihre Kinder. Momo und die anderen Kinder sind machtlos, die Erwachsenen wollen ihnen nicht zuhören. Als sie schon ganz verzweifelt sind, taucht plötzlich eine sprechende Schildkröte auf, die die Kinder mit auf eine wundersame Reise zu Meister Hora nimmt. Können die Kinder hier neuen Mut und die Kraft finden, die grauen Herren zu besiegen?

Michael Ende schrieb Momo zu Beginn der 1970er Jahre, als Handys, Smartphones und das Internet noch nicht den Alltag bestimmten. Insofern waren seine grauen Herren ein Blick in unsere globalisierte, medial beschleunigte Gegenwart. Momo erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das der Bedrohung ins Gesicht sieht und sie dadurch besiegt, dass sie ganz bei sich selbst ankommt. Unsere Momo steht dabei für die Qualität aller Kinder, in ihrer eigenen Welt, mithilfe ihrer Phantasie Kraft zu finden, sich in der Welt zu behaupten und eigenen Ängsten zu begegnen.

Zur Gruppe:

In der Kindergruppe des Theaters Tempus fugit haben sich in dieser Spielzeit 18 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 7 und 11 Jahren versammelt, die teils schon letztes Jahr Mitglied waren, teils das erste Mal Theater spielen. Mit viel Elan und Spaß entwickeln die Kinder die Szenen des Stücks im Probenprozess gemeinsam mit den Anleitern und bringen ihre eigenen Ideen für Kostüme und Bühnengestaltung in die Inszenierung ein.

Daten

Frei nach Michael Ende

Gruppe

Ensemble: Kindertheatergruppe

Credits

Regie

Laura Jacob

Regieassistenz

Maxi Blässing

Regieassistenz/ Produktionsleitung

Rasmus Friedrich

Regieassistenz

Martin Kilwing

Regieassistenz/ Inklusionsassistenz

Felix Heil

Fotos: Thomas Quartier

Info

Z

Eine große Akademiehalle. Leere. Stille. Ein Kaffeeautomat in der Ecke. Niemand ist mehr da. Das denkt zumindest Tizian. Er ist eingeschlafen. Von oben ein grünes Lampenlicht. Auf der Treppe, die nach oben führt, taucht Lea auf. Sie wollte ihre Ruhe haben. Nachdenken. Über Alles. Es ist ein stinknormaler Tag, außer dass Tizians Vater heute 60 Jahre alt wird. Zwei Menschen. Zwei Schicksale, die zufällig aufeinander treffen. „Komischer Zufall. Wirklich. Dass ausgerechnet du noch hier bist…jetzt.“ Also bleibt ihnen nichts übrig, als die Nacht miteinander zu verbringen. So viel Zeit. So viele Gedanken über Liebe, Hass, unerfüllte Träume, Glück und Ernüchterungen.
Ein Wechselspiel der Gefühle. Nähe. Ferne. Grenzen überschreiten. Neu Anfangen und doch….

Die Autorin

Die georgische Dramaturgin und Regisseurin, Nino Haratschwili wurde 1983 in Tiflis (Georgien) geboren. Sie studierte dort und später in Hamburg Regie. Seit sie 1998 die deutsch-georgische Theatergruppe „Fliedertheater“ gründete, schreibt sie Theaterstücke und wurde schon mehrfach ausgezeichnet.

Die Gruppe

Das Ensemble des Jugendtheaters Rheinfelden zeichnet sich durch die Altersspanne der Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus. Ergänzt wird die Gruppe durch Mitglieder des Spielzeitteams des Theaters Tempus Fugit.
Geprobt wird im Rhythmikraum der Theresia –Scherer-Schule , im Sankt Josefshaus Rheinfelden, Herten.

Wir Danken

Für die gute Zusammenarbeit und für die Probemöglichkeiten bedanken wir uns ganz herzlich bei dem St. Josefshaus Herten. Darüber hinaus danken wir dem Kulturamt Rheinfelden, dem Kinder- & Jugendbüro Rheinfelden und der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden.
Besonderer Dank geht auch an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie an alle Sponsoren und Paten.

Daten

Von: Nino Haratischwili

Gruppe

Ensemble: Jugendtheater Rheinfelden

Credits

Schauspieler

Niklas Boehm

Markus Möller

Rasmus Friedrich

Julius Engelbach

Isabel Burkart

Inga Bühler

Dilek Skrabania

Theresa Pfeiffer

Regie

Regie

Anselm Müllerschön

Regie

Laura Huber

Produktionsleitung

Produktionsleiter

Jakob Lehner

Technik

Technischeleitung

André Kulawik

Info

Aufbruch

Aufbruch ging eine vierjährige Entwicklungsphase voraus und ist seit 2015 in der gymnasialen Oberstufe zu sehen.

Im Rahmen des Projekts werden Szenen gezeigt, die sich mit Ängsten und Wünschen junger Menschen kurz vor ihrem Schulabschluss befassen. Ausgehend von diesen Szenen beschäftigen sich die Schüler in Kleingruppen mit Fragen der Zukunftsgestaltung, indem ein Schauspieler Lebensstationen nach dem Abitur durchläuft. An jeder Lebensstation diskutieren die Kleingruppen zukunftsrelevante Entscheidungen, die der Schauspieler aufgreift.

Anschließend besteht die Möglichkeit, über das Projekt und die Erfahrungen mit dem Projekt zu diskutieren.

Credits

Aufbruch

Anselm Müllerschön

Laura Huber

Antonia Rehfuess

Mathias Müller

Lennard Walter

Lilly Tiemeyer

Jana Haberkern

Kristina Buddrus

Lena Hilberger

Arthur El Hussein

Jonas Schneider

Laetitia Sturm

Famkje Elgersma

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück:

Ein Familienzirkus legt los. Texte und Szenen, Gedankensplitter und Dialogfetzen aus unvollendeten Romanfragmenten und Aphorismen fliegen als Collage eines Kafka-Universums auf die Bühne.
Vater, Sohn, Affe, Schwester, Mutter, Junggeselle, Geliebte und Handlungsreisender, Prokurist und Dienstmädchen sind Figuren einer kafkaesk entfesselten Traumfamilie. Groteske Verwandlungen mit Situationskomik und pointiertem Wortwitz sind Teil ihrer Überlebensstrategie.

Fassungslos werden Familienmitglieder mit Kafkas extravagantem Anarchismus konfrontiert. Seine „Familie“ stolpert über unsichtbare Seile, die nah am Boden gespannt sind und meistert den halsbrecherischen Alltag zwischen Panik und Komik. Die eigenwilligen Charaktere folgen tänzerisch ihren Neigungen, suchen Lebenswünsche und finden schließlich Auswege durch die Kraft der Kunst und Poesie.

Alltag und Zuversicht im Traum des Lebens sind hier untrennbar aneinander gekoppelt. Kafkas Welt ist voller Eleganz, Anmut und einzigartiger Ironie.

Zum Autor:

Franz Kafka wird am 3. Juli 1883 in Prag geboren und stirbt am 3. Juni 1924 in Kierling. Kafkas Werke zählen zum Kanon der Weltliteratur und sind Inspirationsquelle für zahlreiche filmisch-künstlerische Ansätze, die in Literatur, im Theater und in der Bildenden Kunst gespiegelt werden. Für mehrere Generationen von Künstlern, Filmemachern, Schriftstellern und Rezipienten prägte er den Begriff „kafkaesk“.
Sein Werk ist beflügelt von bissiger Wahrheitsliebe und detailliert erfassender Kenntnis der psychologischen Verquickungen des homo sapiens.

Zur Gruppe

2009 wurde die generationenübergreifende Theatergruppe von Tempus Fugit gegründet, um den Austausch von Jugendlichen und Senioren durch gemeinsames Theaterspiel zu fördern. Seit 2010 leitet Regisseurin Ilona Zarypow die Gruppe an, in der Spieler zwischen 18 und 82 Jahren versammelt sind. „Projekt K“ ist bereits die siebte Produktion unter ihrer Regie.

Wir danken

Wir danken der Stadt Lörrach für Ihre Unterstützung.
Besonderer Dank geht auch an das
Kreisjugendreferat Lörrach und das Ministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst für die Förderung über den Landesverband
Amateurtheater Baden-Württemberg e. V., sowie allen Sponsoren und Paten.

Daten

Mit Texten von Franz Kafka

Gruppe

Ensemble: Generationenübergreifende Gruppe

Credits

Schauspieler/Erzähler

Werner Adams

Linde Adelmann

Maxi Blässing

Jakob Fuchs

Antje Heduschke

Nelli Hieke

Giulia Hilpert

Winfried Kirst

Martha Kleinhempel

Birgit Lorenz

Maximilian Schaible

Merthe Wulf

Produktionsteam

Regie

Ilona Zarypow

Regieassistenz

Eva-Marie Heißler

Produktionsleitung

Yusuf Röben

Technische Leitung

André Kulawik

Licht- und Tontechnik

Lydie Matuschek

Tontechnik

Alexander Feierabend

Fotos: Thomas Quartier

Info

Der geheime Garten

nach dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Frances Hodgson Burnett, der Autorin, die auch den „Kleinen Lord“ verfasste.
Mary Lennox ist ein Mädchen, das wenig Freude am Leben hat. Sie liebt es, Befehle zu erteilen und andere zu beherrschen. Das kann sie nicht mehr, als sie bei ihrem Onkel in England ankommt. Aber auch dieser ist ein Einsiedler und ist selten vor Ort. Ziemlich allein auf sich gestellt und von den Bediensteten misstrauisch beäugt, entdeckt Mary nach und nach das Leben und die Freude daran. Ja, sie lernt dies so eindrücklich, dass es ihr gelingt, ihren Cousin, ihren Onkel und viele andere dafür zu begeistern. Wie sie dies schafft? Das ist noch ein Geheimnis. Aber so viel sei verraten, Tiere und die Natur haben auf jeden Fall daran einen großen Anteil.
Eine Inszenierung mit viel Musik, Tanz, Gesang und ca. 100-120 kleinen und großen Schauspielern und Schauspielerinnen in Kooperation mit der Burghof Lörrach GmbH.

Zum Stück

Mary Lennox ist schlicht und einfach ein verwöhntes Kind. Sie ist es gewohnt, zu befehlen und zu bestimmen. Unterordnen musste sie sich nie. Ihre Eltern haben sich um sie nie wirklich gekümmert. Auch als sie nach England zu ihrem Onkel kommt, bleibt dies zunächst so. Immer noch ist sie umgeben von Dienerschaft und Helfern. Ihr Onkel hat kein Interesse daran, sie kennen zu lernen. Dennoch verändert sich dieses Mädchen. Zunächst aus purer Langeweile entdeckt Mary nach und nach das Geheimnis des Gartens. Sie erlebt die Freude an der Natur und am Beobachten. So lernt sie auf andere Zeichen zu hören, auch wenn sie von einem seltsamen Gärtnerwesen und einem Rotkehlchen kommen. Das Hören bringt sie auf die Spur von Colin, ihrem Cousin, von dem sie zunächst gar nichts wusste. Diesem Cousin öffnet sie bei einem „wundersamen“ Wutanfall die Augen. Die Dinge kommen ins Rollen. Jetzt werden Mensch und Pflanzen wichtig. Mit den Gärtnern kann Mary Karotten rupfen und zupfen, mit den Tieren sprechen, mit der Dienerschaft singen, Gegenstände können tanzen und der geheimnisvolle Onkel kommt dabei auch wieder ins Spiel…

Zur Autorin

Die Schriftstellerin Frances Hodgson Burnett, hierzulande bekannt durch ihren Erfolgsroman „Der kleine Lord“, wurde 1849 in Manchester geboren. Sie erlebte das Elend der fortschreitenden Industrialisierung. Eindrücklich soll der Ruß der Baumwollfabriken gewesen sein. Nachdem die Fabriken in Manchester geschlossen wurden, wanderte die verarmte Familie nach Amerika aus. Die damals 16-Jährige erlebte dort die schönste Zeit ihres Lebens: Sie wohnte mit ihrer Familie in einem kleinen Haus mit Garten am Rande der Stadt Knoxville. In dieser Zeit verbrachte sie viel Zeit draußen in der Natur. Nach dem von Ruß durchdrungenen Manchester konnte Burnett wohl gar nicht genug von der reinen und klaren Luft ihrer neuen Heimat bekommen. Biografisch betrachtet gibt es in ihrem privaten Leben deutliche Parallelen zu dem Inhalt des Kinderbuchklassikers „Der geheime Garten“: 1896 mietete Frances Hodgson Burnett – neun Jahre nach dem Tod ihres an Tuberkulose erkrankten Sohnes – ein Haus in England. Sie entdeckte einen verwahrlosten Garten, der von einer Mauer umgeben war. Zusammen mit anderen Gärtnern erweckte sie ihn wieder zum Leben und verwandelte ihn in einen Rosengarten, in dem sie schriftstellerisch tätig war. Frances Hodgson Burnett schrieb seit ihrer Kindheit und publizierte später beinahe jährlich einen Roman oder eine Geschichtssammlung. Sie hat ein Gesamtwerk von 60 veröffentlichten Büchern hinterlassen. Einige davon sind noch nicht oder erst kürzlich ins Deutsche übersetzt worden. Schon Kritiker ihrer Zeit erkannten, dass ihre Kinderbücher sich keinesfalls nur an Kinder richten.

Die Projektentwicklung

„Der geheime Garten“ ist die sechste Großproduktion von Theater Tempus fugit und Burghof Lörrach. Seit mehr als einem Jahr laufen dafür die Vorbereitungen. Seit September 2016 wurden in verschiedenen Gruppen Ideen zum Buch, den Figuren, einzelne Kapitel oder Szenen ausprobiert. Im Dezember hatten die professionellen und externen SchauspielerInnen zum ersten Mal eine Blockprobenwoche mit einem Teil des großen Ensembles. Im Januar startete die Theaterarbeit mit dem Chor und den Schulklassen. Anfang Februar stellten SchülerInnen aus fünf weiteren Schulen in den Kreativwerkstätten Requisiten her. Zur ersten gemeinsamen Probe trafen sich alle Beteiligten in den Fasnachtsferien. Um mit der Bühnensituation vertraut zu werden, konnte Ende April eine Woche lang im Burghof mit dem gesamten Ensemble geprobt werden. Hervorzuheben ist der Einsatz und das Engagement der SchülerInnen, die mehr als zwei Ferienwochen und viele Wochenenden in den Probenprozess hineinsteckten. Warum? Hoffentlich weil es Spaß macht, sie etwas Neues darin entdecken können, und weil es ein ganz besonderes Gefühl ist, als Theaterensemble zusammen zu wachsen und zu arbeiten.

Über das Ensemble

Andrea Casabianci und Ric Weißer haben schon vor mehr als 15 bzw. 10 Jahren eine ganz wichtige Rolle im Aufbau von Tempus fugit gespielt, lange bevor sich die jetzigen organisatorischen Strukturen herausgebildet hatten. Wer die Großinszenierungen von „Tom Sawyer“, oder „Emil und die Detektive“, aber auch wer „Pole Poppenspäler“ im Burghof gesehen hat, wird sich an eines der beiden Gesichter erinnern. Ebenso wie die ehemalige Spielzeitteamspielerin Anna-Lena Hitzfeld (aktuell zu sehen in dem Kinofilm „Die Prüfung“), haben sie ihre Schauspielausbildung in Essen, Bern oder Hannover abgeschlossen und bringen ihre Erfahrungen aus freien Produktionen oder als langjährige Ensemblemitglieder von städtischen Bühnen ein. Die Schauspielerin Sabrina Lössl und der Theater- und Tanzpädagoge Benjamin Böcker sind freie Mitarbeiter des Theaters Tempus fugit und vielen bekannt durch ihre Regiearbeiten in Gruppen von Tempus fugit und Schultheaterproduktionen. Anselm Müllerschön wird in der nächsten Spielzeit seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg Schule München starten können. Laura Huber ist, wie viele andere Tempus fugit SpielerInnen, auf dem Sprung zur Theaterpädagogik, Regie- oder Schauspielausbildung. Projekt- und Kerngruppe der Inszenierung ist das Spielzeitteam 16/17 des Theaters zusammen mit dem Jugendtheater Lörrach. Die Kindertheatergruppe von Tempus fugit, sowie SängerInnen aller Jahrgangsstufen der Kinder- und Jugendchöre unter der Leitung von Andrea Nydegger, die Schulklasse 1c der Fridolinschule sowie die Schulklasse 3b der Hebelschule Lörrach mit den Klassenlehrerinnen Yvonne Seckinger und Uta Lahr, die Theaterpädagoginnen Melina Delpho, Lena Hilberger, Laura Jacob und die Regieassistentinnen Sonja Welter und Maria Landricini machen daraus eine großes rundes Ganzes:ein Ensemble.

Über die Musik

Der Saxophonist Carlos Dill, der Percussionist Jérôme Lepetit sowie die Sängerinnen Andrea Nydegger und Esther Kammüller bilden mit David Lichtsteiner am Piano das musikalische Quintett der Inszenierung. David Lichtsteiner und Andrea Nydegger komponierten und arrangierten die Musik parallel zum Probenprozess, so dass Schauspiel und Musik sich gegenseitig inspirieren konnten. Die Musik hat in der Inszenierung genug Platz, um eine eigene Welt zu eröffnen. Mal lädt sie zum Träumen, Staunen, aber auch zum Mitwippen ein. Mit summenden oder zwitschernden Tönen, mit Chorliedern und Songs, gestaltet der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Andrea Nydegger die musikalische Atmosphäre des geheimen Gartens mit. Ganz klar, dass die ChoristInnen auch Teil der Inszenierung sind und selbstverständlich mitspielen.

Über die Choreografieund Stückentwicklung

Die Regisseurin Karin Maßen schrieb eine eigene Bühnenfassung, die auf Ideen dieses Kinderbuches basiert. Verblüffend daran ist, dass sie aus einer Handlung mit wenig Personal ein Theaterstück für über 150 Beteiligte entwirft, das mit einer eigenen Bühnenästhetik überrascht. Einen wichtigen Anteil an der Bühnenästhetik haben die Choreografien der Tanzpädagogin Eva Gruner. Sie hat dazu intensiv mit Regie und allen SpielerInnen, Groß und Klein, Jung und Älter zusammengearbeitet, eigene choreografische Ideen mit denen von Regie und den Tanz- und TheaterpädagogInnen Benjamin Böcker, Laura Jacob, Sonja Welter verwoben und darin Kontraste und Akzente gesetzt.

Der Garten wächst weiter …

SchülerInnen aus der Pestalozzischule und der Spracheingangsklasse der Gewerbeschule Rheinfelden, die internationale Kindertheatergruppe Rheinfelden und Freiburg, die internationale Frauentheatergruppe sowie Jugendliche aus Flüchtlingsunterkünften aus der Region arbeiteten parallel zu dem Thema „Der geheime Garten“. Schulklassen und Theater-AGs von fünf verschiedenen Schulen haben in Kreativwerkstätten zusammen mit den bildenden KünstlerInnen Petra Helbig und Ilona Zarypow an Requisiten für die Inszenierung gearbeitet – die Klassen konnten dadurch auch Ideen und Inspirationen für ihren Unterricht oder ihre eigene schulinterne Theaterarbeit gewinnen.

Danksagung

Wir danken ganz herzlich der Stadt Lörrach und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Ohne die Hilfe der Eltern, die das Projekt und die Proben genehmigt und intensiv begleitet haben, wäre die Entstehung des Projektes so nicht möglich gewesen. Hier möchten wir vor allem Herrn Bernward Braun danken, der an der Entwicklung der rhythmischen Szenen, den „Stomp“-Szenen, großen Anteil hatte. Ein riesiges Dankeschön geht auch an die LehrerInnen und Schulleitungen aller beteiligten Schulen und die Vorsitzende des Kinderchores, Frau Kathrin Roether. Sie alle zeigten ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft, Verständnis und Unterstützung, waren interessiert und bereit, die Theaterarbeit der SchülerInnen so wert zu schätzen, indem sie ihre SchülerInnen in der Endprobenphase und für die Aufführungen freistellten. Selbst für die Drittklässler und die parallel stattfindenden VERA-Arbeiten wurden gemeinsam Lösungen gefunden. Wie im letzten Großprojekt „Don Quijote“ war die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen Uta Lahr und Yvonne Seckinger wieder ausgezeichnet. Ihr enorm hohes schulisches und außerschulisches Engagement ist die Basis für die gute Einbindung der Grundschulklassen in den Entstehungs- und Probenprozess. Den Künstlerinnen Petra Helbig aus Berlin und Ilona Zarypow danken wir für ihren Einsatz und das Knowhow in den beiden Kreativwerkstätten. Sie boten Anregungen und Begleitung zum Requisitenbau mit mehr als 140 Beteiligten. Ihnen danken wir auch für die Erstellung der Scherenschnitt-und Objekteausstellung im Burghof-Foyer. Allen SchülerInnen und LehrerInnen der Albert-Schweitzer Gemeinschaftsschule Lörrach, Gerhard-Jung Schule Zell, Hebelschule Schliengen, Helen-Keller-Schule Steinen, der Gewerbeschule Rheinfelden und den Kindern aus dem Chor, die an den Kreativwerkstätten teilnahmen, danken wir für den kreativen Einsatz.
Außerdem freuen wir uns sehr über die finanzielle Unterstützung der theaterpädagogischen Arbeit zum Projekt durch den FAIR ways Förderpreis, der jährlich vom SC Freiburg ausgeschrieben wird.

Daten

Von: Frances Hodgson Burnett

Gruppe

Gruppenübergreifendes Ensemble

Credits

Schauspiel

Anna-Lena Hitzfeld

Laura Huber

Sabrina Lössl

Anselm Müllerschön

Ric Weißer

Esther Kammüller

Andrea Casabianchi

Benjamin Böcker

Musik

Komposition und Piano

David Lichtsteiner

Percussion

Jérôme Lepetit

Saxophon

Carlos Dill

Gesang und Komposition

Andrea Nydegger

Gesang

Esther Kammüller

In mehreren Rollen

Donna Auten

Lisa Asal

Melissa Barth

Melissa Bolz

Benedikt Braun

Daniel Broß

Lisa Brutschin

Lisa Christiansen

Isabel Ernst

Samira Ernst

Adina Felgner

Leander Güran

Laura Janczar

Ibrahim Kasabji

Nico Küster

Franziska Leitherer

Jacob Mayer

Guido Nocera

Kim Paulick

Ellen Priebe

Jasmina Rahmanoic

Alina Rosmann

Jeremias Schlegel

Yasmin Steigerwald

Can Studer

Vladimir Wirfel

Valentina Wyss

Nadine Bahls

Maxi Blässing

Daniele Castriotta

Julius Engelbach

Edwin Engeser

Rasmus Friedrich

Felix Heil

Eva-Marie Heißler

Giulia Hilpert

Martin Kilwing

Martha Kleinhempel

Jakob Lehner

Theresa Pfeiffer

Yusuf Röben

Maximilian Schaible

Jonas Schneider

Laetitia Sturm

Merthe Wulf

Birgit Lorenz

Gulham Hussein

Kindertheater Lörrach

Mats Ettner

Vianne Frey

Emma Furulyas

Paula Gutzeit

Carla Hagen

Sina Kalbacher

Lotta Klärchen

Valerio Lobert

Lilli Meißner

Larah de Vet

Maxim Rasch

José Tripodi

Paula-Marie Veenstra

Jette Volkermann

Kalojan Yvanov

Kinderchor

Eden Arbach

Elias Arbach

Ann-Marie Blank

Lotta Bopp

Sophie Bopp

Lena-Maria Brackel

Lily Briel

Mara Doppler

Alessio Freitag

Lara Firnhaber

Neva Fitzgerald-Setzer

Nele Greschner

Eos Griesinger

Magnus Griesinger

Alicia Grunwald

Matilda Hagenloch

Katharina Huber

Lasse Hübscher

Sofia Kim

Anton Klein

Till Krukow

Agon Kryezin

Sarah Lopez

Titus Mathias

Paula Messthaler

Emilia Niemann

Karl Robert

Ellen Roether

Matthis Roether

Elisa Salo

Jannis Schäfer

Maraika Schäfer

Tessa Schmid

Charlotte Schütz

Clara Seibert

Ella Stakelbeck

David Vögtle

Fridolinschule Lörrach

Emilie Alamouti

Loui Anetzeder

Gabriele Belvedere

Thea Blache

Fatima Dheini

Moritz Eiselt

Diana Jakobi

Luke Kasa

Leo Kickuth

Davina Kunz

Valentin Leumann

Amelie Linder

Clara Melter

Maelle Mößner

Flavia Nguyen

Gabriel Ninni

Carl Rabe

Maximilian Röhling

Emma Rötteler

Rian Schreiner

Frederico Spielvogel

Livia Thümmler

Melissa Tornambene

Marc Tscheulin

Melissa Tscheulin

Jonas Wiesenhöfer

Hebelschule Lörrach

Mila Bittner

Ali Dahian

Sofia Gklavenos

Mia Haury

Malte Hoppe

Katharina Huber

Caner Karacagil

Florine Knöller

Ismael Koc

Kai Kubetzko

Tim Kulbach

Helen Lippart

Sofie Lopez

Tyra Miles

Özge Özgen

Sabrina Riccio

Nick Schulthess

Vanessa Skendaj

Lia Tellenbach

Aaron Willms

Produktionsteam

Regie, Stückerarbeitung, Dramaturgie, Choreografie

Karin Maßen

Tanz und choreografische Leitung

Eva Gruner

Regieassistenz

Maria Landricina

Produktionsleitung

Sonja Welter

Licht- und Tontechnik, Bühnenbau

André Kulawik

Alexander Feierabend und Burghofteam

Plakat- und Programmgestaltung

Nadine Bahls

Foto und Video

Thomas Quartier

Akrobatik

Michael Greff

Theater- und Tanzpädagogik

Benjamin Böcker

Laura Jacob

Melina Delpho

Karin Maßen

Sonja Welter

Eva Gruner

Theaterpädagogische Assistenz

Daniele Castriotta

Jakob Lehner

Rasmus Friedrich

Felix Heil

Martin Kilwing

Maxi Blässing

Martha Luise Kleinhempel

Lena Hilberger

Kooperationspartner

Burghof-Team

Mitwirkende in den Kreativwerkstätten für den Requisitenbau

Leitung

Petra Helbig

Ilona Zarypow

Maria Landricina

Sonja Welter

Albert-Schweitzer- Gemeinschaftsschule Lörrach

Lehrerin Fr. Berisha

Antonia Berenboym

Enika Bove

Elena Buschmann

Alessia Cali

Emily Cordes

Veruna Degand

Lorena Hamiti

Benedikt Hof

Jason Navjoks

Zahra Nasiri

Marija Stanojevic

Tugce Öcal

Adrian Viehl

Gerhard-Jung-Schule Zell

Lehrerin Fr. Ines Berger

Teo Albreht

Leo Albreht

Shadwan Alsahoud

Sanel Dzanibic

Leon Gjokaj

Leona Gjokaj

Janyar Haji Housain

Antonietta Iannotta

Sidra Mohammad

Luigi Pio Pirri

Marco Pirri

Emanuele Savia

Alessia Sparacello

Emily Sparacello

Abdulrahman Suleyman

Arthid Tumsiri

Denise Vitanza

Hebelschule Schliengen

Lehrerinnen Fr. Aniol und Fr. Hake

Cheyenn Adlenwäger

Yannick Albiez

Jannis Baunert

Florian Bierwisch

Lukas Blum

Marie-Charlotte Bonfiglio

Ita Bruyers

Jessica Burawzow

Tom Engler

Lea Graf

Anna Brieten Hahn

Maya Hamburger

Eric Lievert

Mona Mayer

Alex Neumeister

Kim-Marie Oswald

Josua Relne

Hanna Relne

Fin Scherrer

Justin Springer

Lena-Marie Zimmerman und Seba

Helen-Keller-Schule Steinen

Lehrer Hr. Peter

Kevin Bühler

Doriane Gulang

Clara Heimisch

Luana Koch

Lena Lemke

Enrico Orlando

Dario Orlando

Leo Spinoly

Gewerbeschule Rheinfelden

Theaterpädagogische Leitung Daniel Hase

Fotos: Thomas Quartier

Info

Dieses Blicken

Eigenproduktion
Regie: Benjamin Böcker & Anne Ehmke

Es spielen: Edwin Engeser & Martin Kilwing
Dieses Blicken ist eine Eigenproduktion mit zwei Schauspielern mit Down-Syndrom. Das Stück..

– Warum ist das wichtig?

– Wie bitte?

– Na, dass die Schauspieler Träger des Down-Syndroms sind?

– Das muss das Publikum doch wissen! Weil es dann doch mit ganz anderen Erwartungen ins Theater geht.

– Ja? Mit welchen denn?

– Ich weiß auch nicht. Aber du schaust ja anders zu, als bei Schauspielern, die kein Down-Syndrom haben.

-Tue ich das? Merken die das nicht?

– Ja natürlich merken die das. Und das ist ja auch schön, dass jemand vorbei kommt und ihnen zuschaut!

– Also gehe ich aus Mitleid ins Theater?

– Nein, ich hoffe nicht! Eher aus Neugier!

– Um mir Schauspieler mit Down-Syndrom anzuschauen?

– Nein, aber das Stück. Na gut nochmal anders:

Du bist in einem ehemaligen, halb verfallenen Theater. Irgendwann ist das Publikum ausgeblieben und auch die Bühne wartet seit langer Zeit vergeblich darauf, bespielt zu werden. Du stehst auf der Bühne und schaust in den Zuschauerraum. Niemand ist da. Kein Publikum, dass Dir zuschaut, keiner der Dich schräg anschauen oder “Buh!“ rufen könnte. Niemand, den Du unterhalten, oder dem Du etwas beweisen müsstest. Nur Du bist da. Du und die leere Bühne. Und jetzt stell ´Dir das Publikum einfach vor. Dein eigenes imaginäres Publikum.

Was willst Du ihm zeigen? Wie möchtest Du gerne gesehen werden? Was möchtest Du gerne ausprobieren? Wer möchtest Du sein?

Zur Gruppe

Die beiden Schauspieler sind Teil des Jungen Ensembles von Tempus Fugit . Die Wiederaufnahme von „Dieses Blicken“ ist die erste Produktion, für die beiden Schauspieler, in der sie nur zu zweit auf der Bühne stehen.
Unterstützt wurden sie dabei von dem Theaterpädagoge, Performer, Tänzer und Regisseur Benjamin Böcker . Zu seinen Schwerpunkten gehört die Arbeit mit inklusiven Gruppen. Sein Interesse gilt der der Suche nach
Formaten und Ausdrucksmöglichkeiten jenseits normativer Erwartungen zwischen
Schauspiel, Tanz und Performance.
Außerdem begleitete sie Anne Ehmke. Die Sängerin, Musikerin, Komponistin ist seit vielen Jahren auch heimisch auf Theaterbühnen. Das Zusammenspiel von Musik und Schauspiel wurde zu einer Art „Passion“ – hier profitiert die Künstlerin aus langjähriger Bühnenerfahrung.
Infos unter: www.anne-ehmke.com

Wir danken

Wir danken Aktion Mensch, Beate Engeser für die unterstützende Beratung und
allen Kooperations- und Inklusionspartnern von Tempus Fugit.





Daten

Eigenproduktion

Credits

Schauspiel

Edwin Engeser

Martin Kilwing

Regie

Benjamin Böcker

Anne Ehmke

Regieassistenz

Theresa Pfeiffer

Licht und Bühnentechnik

André Kulawik

Lydie Matuschek

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Antigone. Die Geschichte einer jungen Frau, die die Ehre ihrer Familie bewahren will, koste es was es wolle. Den eigenen Bruder beerdigen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Das ist das Einzige, was Antigone tun will. Doch es ist verboten. Kreon, ihr Onkel, König von Theben, hat angewiesen, sein Leichnam solle auf dem Acker verwesen, als Strafe für den Hochverrat an seinem Staat. Ein Verstoß gegen das Gesetz wird mit dem Tode bestraft.
Wofür würde ich mein Leben einsetzen? Wie weit würde ich für meine Geschwister gehen? Wo liegen meine Grenzen? Diese Fragen stehen dem Handeln Antigones gegenüber. Mit diesen Fragen und dem Unterschied zwischen dem Treffen eigener Entscheidungen und dem Handeln nach einer Pflicht gemäß einer gesellschaftlichen Rollen haben sich die SpielerInnen der Kesselhausgruppe von Tempus fugit seit September letzten Jahres auseinandergesetzt. Sie spielen die Geschichte der Antione auf der Grundlage von Jean Anouilh aus der Sicht der einzelnen Figuren mit deren jeweiligen Zweifeln.

Zum Autor

Jean Anouilh (1910-1987) war französischer Dramatiker, dessen Stücke in den 60er und 70er Jahren auf Deutschlands Bühnen bekannt wurden. Zu seinen berühmtesten zählen „Der Hermelin“, „Euridike“, „Orest“, „Medea“ und „Antigone“. Vom Existentialismus geprägt, verfasste er Werke zur Frage nach dem Einzelnen und dessen Integrität ohne verbindliche Werte der Gesellschaft.

Zur Gruppe

Im Oktober 2009 wurde gemeinsam mit unserer Partnerstadt Weil am Rhein die Kesselhausgruppe ins Leben gerufen. Unter der Regie von Simone Lüdi entstehen seitdem jede Spielzeit Theaterproduktionen. Seit September letzten Jahres setzen sich sieben SpielerInnen in wöchentlichen Proben mit dem Stück „Die Antigone“ nach Jean Anoilh auseinander.

Wir danken

Wir danken ganz herzlich dem Kulturamt Weil am Rhein und dem Kesselhaus Weil am Rhein für ihre Unterstützung. Besonderer Dank geht auch an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie an alle Sponsoren und Paten.

Daten

nach Jean Anouilh

Gruppe

Ensemble: Kesselhausgruppe

Credits

Schauspiel

Jana Moriashova

Maike Krauss

Sarah Futterer

Caroline Buffet

Karin Bongartz Oberholzer

Ulla Bisswanger

Lorenza Antonucci

Lena Hilberger

Produktionsteam

Regie

Simone Lüdi

Regieassistenz, Produktionsleitung

Lena Hilberger

Licht- & Bühnentechnik

André Kulawik

Fotos & Video

Thomas Quartier

Programm- und Plakatgestaltung

Nadine Bahls

Fotos: Thomas Quartier

Info

against expectations

„Wir kamen in den Wald, als einsame Wölfe. Jeder mit dem eigenen Kummer, den eigenen Problemen.“

Ein Drittel der Fläche Deutschlands ist mit Wald bedeckt. Wir kennen ihn als grünen Fleck auf der Landkarte, als Naherholungsgebiet oder als Holzlieferant.
In einem Survival-Camp soll sich das Verhältnis zum Wald von zehn Jugendlichen verändern. Von der Leitung allein gelassen sind die Jugendlichen auf sich allein gestellt. Das klingt nach Teamwork, Freiheit und Abenteuer. Aber auch nach Streit, Gefahr und falschen Entscheidungen.

„Und dann brannte es. Wir rannten, verdammt wie wir rannten. Gemeinsam! Wir rannten gemeinsam.“

Frei nach dem Motto „Was im Wald passiert, bleibt im Wald“ leben die Jugendlichen in den Tag hinein und denken nicht an das Danach. Doch in der Zivilisation warten Ihre Eltern sehnsüchtig auf ihre Rückkehr.

„Wir kamen aus dem Wald, als Rudel, mit einer gemeinsamen Geschichte. Für die wir nun Verantwortung übernehmen müssen.“


Janina Müller Theater AG Spielerin
Daniele Castriotta Spielzeitteam Tempus fugit

Über die Gruppe

Die diesjährige Gruppe der Schultheater AG der Kaufmännischen Schulen und der Mathilde–Planck-Schule Lörrach besteht aus jetzt 10 Schülerinnen und Schüler (ursprünglich 14) , die seit September 2016 gemeinsam proben. In den wöchentlichen Proben, den Probenwochenenden, bei den Theaterimprovisationen und den Ausflügen in die Natur entdeckten sie den theatralen Blick auf das, was Wald, Wildnis und Abenteuer darin bedeuten kann. Parallel zu der eigenen Stückentwicklung, die die Gruppe sich gewünscht hatte, wurden Texte und Jugendbücher zu dem Themenkomplex gelesen und diskutiert.
Den Zugang zu ihrem Stück fanden die SchülerInnen vor allem durch die Chance, eigene Charaktere zu entwerfen, Biographien zu entwickeln. Diese kommen in eine Situation, die sie zumindest den äusseren Bedingungen nach, alle vereint. Ob dies Bestand haben kann? Auf jeden Fall ist die Gruppe gefragt.
Durch große Spielfreude und die Ernsthaftigkeit bei der Szenenentwicklung, den Konzeptionsgesprächen wurde „against expectations“ immer mehr zu ihrem eigenen Anliegen und eigenem Stück.
Die Kooperation mit Tempus fugit machte es erst möglich, diesen Prozess zu begleiten und künstlerische Impulse zu setzen. Es war dazu wichtig, den Blick von Aussen mit dem Innen zu kontrastieren und kritisch zu befragen, das Schauspiel darin zu entdecken und heraus zu filtern. Dass dies so harmonisch und miteinander funktionierte, ist schon jetzt etwas ganz Besonderes.

Danksagung

Wir danken ganz herzlich für die vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit und Unterstützung durch Herrn OstD Thomann und Frau OstD‘in Mareis , den stellvertretenden Schulleitern und Schulleiterinnen, der Unterstützung durch die Kontaktlehrerin Frau K. Berger, und den Kollegien der Schulen.Für die Telefonate, mündliche und schriftliche Absprachen besonderen Dank an die Schulsekretariate, insbesondere Frau Koerl als erste Ansprechpartnerin für alle Probleme und Wünsche. Allen Hausmeistern und Reinigungskräften herzlichen Dank für ihre Hilfsbereitschaft und ihr Entgegenkommen. Danke Frau Lang für die Absprache bezüglich der geplanten Schulvorstellung. Dank an alle Eltern und LehrerInnen, die durch die Proben immer wieder gefordert wurden.Gefördert vom Kultusministerium für Kultus, Jugend und Sport über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.

Daten

Eigenproduktion

Gruppe

Theater AG der Kaufmännischen Schule und der Mathilde-Planck Schule Lörrach

Credits

Schauspieler

Verena Zieringer

Celine Schmäh

Janina Müller

Klaudia Labecka

Herrat Jassen

Chiara Huber

Maya Grether

Nicole Fischer

Deborah Dülge

Tim Dam

Produktionsteam

Regie

Karin Maßen

Regieassistenz & Produktionsleitung

Daniele Castriotta

Regieassistenz & Produktionsleitung

Julius Engelbach

Regieassistenz & Produktionsleitung

Giulia Hilpert

Licht und Bühnentechnik

André Kulawik

Fotos & Video

Thomas Quartier

Plakat- & Programmgestaltung

Nadine Bahls

Info

Zum Stück

Ob Freude, Liebe, Kummer oder Hoffnung – Gefühle sind die Grundlage jedes menschlichen Handelns, nach ihnen richten wir unseren Weg und unser Denken. Viele von ihnen werden als normal betrachtet. Als alltäglich und gesellschaftsfähig. Doch was ist mit den Gefühlen, die tief in uns verborgen sind? Gefühle, die wir nicht offen zeigen wollen, die von unseren tiefsten Wünschen und Bedürfnissen begleitet werden? Neid, Trägheit, Hass… was passiert, wenn diese Gefühle das Sein eines Menschen bestimmen? Die acht SchülerInnen setzten sich mit ihren eigenen Erfahrungen, Schwächen und Stärken auseinander und gingen der Frage nach, wie Gefühle das Leben lenken…
Der Zuschauer erlebt ein Aufeinandertreffen verschiedener Figuren, die in einer Bar den Tag abschließen. Durch Provokationen und Auseinandersetzungen werden sieben verschiedene Weisen von Gefühlsausbrüchen sichtbar. Dabei taucht immer wieder die Frage auf: „Wer kennt das nicht?“

Songzitat:
And when the devil sets me free
Long live the devil
– LONG LIVE THE (D)EVIL by Moriarty

Zur Gruppe

Die Theater AG setzt sich aus acht SchülerInnen der 9. und 10. Klasse zusammen.
In wöchentlichen Proben und zusätzlichen Intensivproben fand neben Schauspieltraining eine Auseinandersetzung mit dem Thema statt. Zunächst mittels einer Stückvorlage näherten sich die SpielerInnen dem Thema der sieben Todsünden. Was bedeutet eine Sünde? Worum geht es, wenn man von einer Todsünde spricht? Durch die Beschäftigung mit diesen Fragen bewegte sich die Gruppe eher weg von der Vorlage und dem stark belasteten Wort „Sünde“ hin zu eigenen Erfahrungen von Situationen und Handlungen in den Gefühle, die nicht als alltäglich gelten, zum Ausdruck kommen. Durch Improvisationen und Schreiben von Texten entwickelten die SpielerInnen Szenen für ein eigenes Stück.

Wir danken

Wir danken der Stadt Lörrach und der Freien Waldorfschule Lörrach für die Zusammenarbeit. Besonderer Dank geht an Herrn Kai Giesen und Frau Valerie Ralle für die Koordination. Weiterhin danken wir Herrn René Renz und Frau Doreen Czensny für die freundliche Unterstützung. Ein herzliches Dankeschön an Theresa Pfeiffer für ihre Mitarbeit.
Besonderer Dank geht darüber hinaus an das Kreisjugendreferat Lörrach und an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie an alle Sponsoren und Paten.

Daten

Eigenproduktion

Gruppe

Theater AG der Freien Waldorfschule Lörrach

Credits

Ensemble

Antonia Nachbur

Malin Pawlik

Nina Foster

Hella Senger

Lilli Salach

Rafael Syrtchikow

Jonas Kruse

Produktionsteam

Regie

Lena Hilberger

Regieassistenz & Produktionsleitung

Julius Engelbach

Licht- & Bühnentechnik

André Kulawik

Programm- & Plakatgestaltung

Nadine Bahls

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Ich bin ein Mörder! Ein Mörder!
Lalo, Beba und Cuca sind drei Geschwister Anfang 20.
Sie befinden sich auf einem Dachboden und stellen sich vor, ihre eigenen Eltern umzubringen.
Immer wieder schlüpfen sie in verschiedene Rollen, wie zum Beispiel die Mutter, den Vater, einen Polizisten oder gar einen Richter. Hierbei geraten sie in heftige Auseinandersetzungen, in denen sie über ihre unglückliche Kindheit sprechen und versuchen, sie zu verarbeiten.

Dauer: 60 Minuten
Altersempfehlung: ab 8. Klasse

Zur Gruppe

Das Ensemble besteht aus drei jungen Erwachsenen aus dem zweiten Jahr des Tempus fugit-Spielzeitteams, die im Rahmen der Grundlagenausbildung „Theaterpädagogik und Schauspiel“ täglich bei Tempus fugit eingebunden sind. Die Ausbildung beinhaltet nicht nur wöchentliche Kurse und Workshops, sondern auch die Mitarbeit im Theater: Proben, Theaterspielen, Kulissen- und Bühnenbau, Theaterorganisation und insbesondere die Planung und Durchführung theaterpädagogischer Projekte.

Zum Autor

Der kubanische Autor José Triana ist 1931 in Hatuey, Kuba geboren. 1954 wanderte er nach Spanien aus und studierte an der Circulo de Bellas Artes de Madrid. In dieser Zeit begann er Theaterstücke zu schreiben, auch als er nach der Revolution nach Kuba zurückkehrte.
Für das Stück die Nacht der Mörder gewann er 1966 den Preis von Casa de las Américas. Er erhielt sehr viel Ruhm und Lob für dieses Stück, jedoch wurde es auch sehr kritisch angesehen und als eine Darstellung der Unfähigkeit der Regierung, der Fidel Castros, interpretiert. Seit 1980 lebt er nun in Paris.

Danksagung

Wir danken der Stadt Lörrach für Ihre Unterstützung. Unser Dank gilt auch dem Kreisjugendreferat Lörrach und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für die Förderung, sowie allen SponsorInnen und PatInnen.
Wir möchten uns auch bei Familie Elgersma bedanken für Ihre Bühnenbildspende.

Daten

Von: José Triana

Gruppe

Ensemble: Spielzeitteam

Credits

DarstellerInnen

Laetitia Sturm

Lena Hilberger

Jonas Schneider

Produktionsteam

Regie

Vaclav Spirit

Produktionsleitung, Regieassistenz, musikalische Leitung

Martha Kleinhempel

Licht & Bühnentechnik

André Kulawik

Photo & Video

Thomas Quartier

Grafik

Nadine Bahls

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück:

Irre? Sie? Nein! Aber wie kann sie nur so etwas sagen? Als ob das bedeutungslos wäre. Wie eine Erkältung. Sie ist nicht verrückt. Unmöglich. Sie hat zu viel Grips. Zu viel Witz. Zu viel alles Mögliche um verrückt zu sein…

Was passiert mit Menschen wie ihr? Die das erleben, was sie erlebt hat. Die verzweifeln. Die sich selbst aufgeben. Die nicht vergessen können.

Der junge Alan wird von seinen Eltern gebeten, sich um die kriegsflüchtige Naomi zu kümmern. Tagelang sitzt sie in ihrem Zimmer un zerreißt Papier. Sie muss lernen wieder zu spielen, wieder zu lachen, wieder zu leben. Doch Alan ist sich unsicher, wie er Naomi erreichen soll, und ob sie bereit ist, Menschen wieder zu vertrauen.

Myron Levoys Buch „Der gelbe Vogel“ wurde vielfach sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa ausgezeichnet, unter anderem mit dem deutschen Jugendliteraturpreis 1982, und ist Grundlage für dieses Stück.

Zur Gruppe:

Am Ende der Spielzeit 15/16 hat Tempus fugit das Konzept für eine neue Form der Theatergruppe unter der Rubrik des Experimentierens entworfen. Es sollte eine neue Gruppe entstehen, die ausschließlich von Jugendlichen geplant, gestaltet und durchgeführt wird. Den Jugendlichen sollte ein freier Raum geboten werden, in dem sie sich selbst und ihre Interessen auf der Bühne verwirklichen können, ohne eine Grenze oder ein festgestecktes Thema. Die dadurch neu gegründete Jugendtheater-Experimentgruppe „Prädikat UKAY“ trifft sich seit September 2016 um den Bühnenraum zu entdecken und frei zu gestalten. Zunächst ging es den Spielerinnen und Spielern um das selbstständige Erforschen und Ausprobieren von vielen Formen des Theaterspielens und die künstlerische Freiheit, die der Theaterraum bietet. Die Gruppe arbeitet als Ideen- und Inszenierungskollektiv und ohne die Hilfe eines Regisseurs. Aus diesem Experimentieren der Gruppe mit der eigenen Kreativität ist auf der Vorlage eines Romans ein Stück entstanden.

Zum Autor:

Der US-amerikanische Jugendbuchautor Myron Levoy, geboren 1930, behandelt in seinen Werken Themen wie gesellschaftliche Ausgrenzung, Rassismus und die Probleme der Identitätsfindung von Jugendlichen. Nach seinem Studium in Ingenieurswissenschaften begann er Gedichte und Kurzgeschichten für Kinder zu verfassen.

Daten

nach Myron Levoy

Gruppe

Jugentheater Experiment

Credits

Schauspiel

Julius Engelbach

Donna Auten

Inga Bühler

Jonas Schneider

Valentina Wyss

Micha Engeser

Merthe Wulf

Martha Kleinhempel

Laetitia Sturm

Produktionsteam

Regie

Eigenregie der Spieler

Produktionsleitung

Julius Engelbach

Licht- und Bühnentechnik

André Kulawik

Plakat- und Programmgestaltung

Nadine Bahls

Fotos und Videos

Thomas Quartier

Info

Zaubervogel

Die Theatergruppe besteht aus neun bis 14-jährigen Kindern, die sowohl aus der Umgebung von Rheinfelden, als auch aus den umliegenden Gemeinschaftsunterkünften kommen.Seit Oktober trifft sich die Gruppe einmal in der Woche und hat über verschiedene Spiele die Theaterwelt erkundet. Dazu gehörte auch ein gemeinsamer Probenbesuch der Großproduktion „Der geheime Garten“. Aus den gesammelten Eindrücken und Erfahrungen entstand Das Stück „Zaubervogel“ in dem sich die Kinder mit ihren Wünschen und Vorstellungen einer Zauberwelt auseinandersetzen.

Daten

Eigenproduktion

Gruppe

IG Spielplatz Rheinfelden

Credits

Info

Die Abschlussperformance

Eine ereignisreiche Spielzeit neigt sich dem Ende und wir möchten uns feierlich von Ihnen in die Sommerpause verabschieden. Wir laden Sie ein, das Ende der Spielzeit mit unserer Abschlussperformance im Neuen Theaterhaus zu feiern. Anschließend besteht im Theatergarten die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre unter freiem Himmel auszutauschen, sich zurück zu erinnern, Abschied zu nehmen, aber auch auf die nächste Spielzeit zu blicken.

Daten

Abschlusspräsentation

Gruppe

Gruppenübergreifend

Credits

Fotos: Merthe Wulf

Info

Über das Stück

Fühlen sie sich noch schön?

x: Etwas läuft gewaltig schief in diesem Dorf
y: Können wir bitte sachlich werden?
x: Wir wollen es nicht hören
y: Die Leute rudern gegen den Strom: Antrieb, opfern, geben und nehmen

Fühlen sie sich noch schön?

x: Es wird geredet
y: Noch immer keine Spur?
x: Warum muss alles einen Sinn haben, alles einen Zweck?
y: Das wird die Leute aufrütteln.
x: Das wird ein Bewusstsein schaffen.

Fühlen sie sich noch schön?

x: Ein ganzes Dorf war blind über Nacht
y: Egal was kommt es wird gut, sowieso
x: Wir machen doch was!
y: Wir sind Produkte auf einem Markt
x: Es muss sich etwas ändern

Das Ensemble

Das Regiekollektiv hat sich Mitte 2017 zusammengefunde, um im Rahmen des Tempus fugit – Konzeptionsformats „Plattform künstlerischer Ausdrucksformen“ ihre Produktionsidee zu verwirklichen. Das Kollektiv setzt sich zusammen aus fünf Teilnehmern des Spielzeitteams 16/17 und aus einem Theater-, Film- und Medienwissenschaftsstudent aus Wien. Im August und September probte die Gruppe und teilte sich alle Aufgaben rund um Regie und Inszenierung.

Der Autor

Maximilian Holm wurde am 02.11.1997 in Heidelberg geboren, ist im Schwarzwald aufgewachsen und lebt derzeit in Wien. Dort studiert er Theater-,Film- und Medienwissenschaften und Philosophie.

Hintergrund

Im August stellt das Theater Tempus fugit Proberäume und den Produktionsrahmen für junge Künstler/-innen zur Verfügung, damit diese eigene Ideen entwickeln und frei von Vorgaben in den künstlerischen Schaffensprozess eintauchen können. Fest steht am Anfang lediglich der Premieretermin.

Die beteiligten Künstler/-innen haben alle einen direkten Bezug zu Tempus fugit. Die meisten waren Mitglied des Spielzeitteams und befinden sich nun in ihrer Schauspiel- oder Regieausbildung oder haben diese bereits absolviert. Dadurch sollen zeitgenössische künstlerische Ausdrucksformen erprobt und gezeigt werden. Programmatisch eingebunden ist die „Plattform künstlerischer Ausdrucksformen“ in das Spielzeitprofil mit dem Fokus „Experiment und Theater“ in den Monaten Juni bis September.

Daten

Text von Maximilian Holm

Gruppe

Die Sommerprojektgruppe

Credits

Darsteller

Rasmus Friedrich

Maximilian Schaible

Julius Engelbach

Giulia Hilpert

Produktionsteam

Regie

Eigenregie der Gruppe

Produktionsleitung/Szenische Impulse

Merthe Wulf

Autor/Szenische Impulse

Maximilian Holm

Licht- und Bühnentechnik

André Kulawik

Plakat- und Programmgestaltung

Nadine Bahls

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Wir entwerfen ein Bild:
Wir sind jung. Wir sind weiblich. Wir kommen aus guten Verhältnissen. Die Kämpfe der älteren Frauengeneration müssen wir nicht mehr austragen.
Wir sind Körper. Weibliche Körper. Körper an die Erwartungen gestellt werden. Von Uns. Von Anderen.

Wir wollen stark sein und gleichzeitig feminin. Wir sagen unsere Meinung und sehen dabei sexy aus. Auf der Suche nach weiblicher Identität finden wir Überraschungseier extra für Mädchen und Männermüsli mit Blaubeeren, neben Frauenmüsli mit Cranberries.

Das Spektrum möglicher Vorbilder reicht von Kanzlerin, über Topmodel bis zur perfekten Mutter und eigentlich wollen wir jedem einzelnen entsprechen.

Doch wir scheitern nicht und wir sind nicht schwach, weil wir so viel Potential haben, weil wir so privilegiert sind.

Wir sind zwei Frauen Anfang Zwanzig.
Doch Frauen, wie wir es sind, waren oder werden, gibt es viele.
Wir starten einen Versuch…

Kollektiv

Das Kollektiv besteht aus Lilly Tiemeyer (Studentin der angewandten Theaterwissenschaft in Gießen) und Laura Huber (Mitarbeiterin bei Tempus fugit). Lilly Tiemeyer und Laura Huber waren beide Mitglieder des Spielzeitteams 14/15 und 15/16. Im August und September probte das Kollektiv und entwickelte zusammen ein performatives Stück ohne Textvorlage.

Hintergrund

Im August stellt das Theater Tempus fugit Proberäume und den Produktionsrahmen für junge Künstler/-innen zur Verfügung, damit diese eigene Ideen entwickeln und frei von Vorgaben in den künstlerischen Schaffensprozess eintauchen können. Fest steht am Anfang lediglich der Premieretermin.

Die beteiligten Künstler/-innen haben alle einen direkten Bezug zu Tempus fugit. Die meisten waren Mitglied des Spielzeitteams und befinden sich nun in ihrer Schauspiel- oder Regieausbildung oder haben diese bereits absolviert. Dadurch sollen zeitgenössische künstlerische Ausdrucksformen erprobt und gezeigt werden. Programmatisch eingebunden ist die „Plattform künstlerischer Ausdrucksformen“ in das Spielzeitprofil mit dem Fokus „Experiment und Theater“ in den Monaten Juni bis September.

Daten

Lilly Tiemeyer und Laura Huber

Credits

Ensemble

Lilly Tiemeyer

Laura Huber

Produktionsteam

Regie

Lilly Tiemeyer

Laura Huber

Produktionsleitung

Sarah Freiermuth

Licht- und Tontechnik

André Kulawik

Plakat-/ Programmgestaltung

Nadine Bahls

Foto und Video

Thomas Quartier

Fotos: Silke Quartier

Info

Zum Stück

Drei Menschen. Drei Lebenswege. Drei Schicksale – Und eine gemeinsame Vergangenheit. Max, Jeanie und Babsi haben früher einmal zusammengelebt. Finanziell am Minimum haben sie ihre Ideen, ihre gemeinsamen Ideale gelebt und es entwickelte sich eine sexuelle und emotionale Abhängigkeit. Damals.
Doch dann kam da eine Kreuzung – am Weg, am Lebensweg. Eine Möglichkeit sich zu maximieren und sein persönliches Potential auszudifferenzieren, auch ohne die anderen.
Heute. Ein Wiedersehen, ein Treffen in einem Hotel. Voller verschiedener Erwartungen werden die Geister der Vergangenheit heraufbeschworen. Jetzt hat man sich nichts mehr zu sagen und Angst vor der Zukunft. Angst davor, dass der Lebenshöhepunkt zu flach ausgefallen ist, dass da nichts mehr kommt…

Ewald Palmetshofer portraitiert die Haltlosen, die zwischen zu vielen Möglichkeiten feststecken. Er versteht uns, die wir nicht wissen, wofür es sich noch einzusetzen lohnt. Und er schreibt von echten Gefühlen, die zwischen den Zeilen stehen.

Zum Autor

Ewald Palmetshofer (*1978 in Linz) studierte in Wien Theologie und Lehramt Philosophie / Psychologie. 2008 wurde er zum Nachwuchsdramatiker des Jahres ernannt. Mit hamlet ist tot. keine schwerkraft wurde er 2008 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, ebenfalls 2010 mit dem Stück faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete. Ewald Palmetshofer gewann 2015 mit seinem Stück die unverheiratete den Mühlheimer Dramatikerpreis. Die Uraufführungsinszenierung von Robert Borgmann am Wiener Akademietheater wurde außerdem zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. wohnen.unter glas entstand 2006 im Rahmen der Autoren-Werkstatt-Tage 06 am Wiener Burgtheater und wurde 2008 am Wiener Schauspielhaus uraufgeführt.

Zur Gruppe

Das Ensemble besteht aus drei jungen Erwachsenen aus dem Tempus fugit Spielzeitteam, die im Rahmen der Grundlagenausbildung „Theaterpädagogik und Schauspiel“ täglich bei Tempus fugit eingebunden sind. Die Ausbildung beinhaltet nicht nur wöchentliche Kurse und Workshops, sondern auch die Mitarbeit im Theater: Proben, Theaterspielen, Kulissen- und Bühnenbau, Theaterorganisation und insbesondere die Planung und Durchführung theaterpädagogischer Projekte. Die Inszenierung „wohnen. unter glas“ unter der Leitung von Stephan Stock und Felix Banholzer ist Bestandteil der Grundlagenausbildung.

Daten

Von: Ewald Palmetshofer

Gruppe

Freie Gruppe

Credits

Es spielen:

Laura Huber

Anselm Müllerschön

Lilly Tiemeyer

Produktionsteam

Regie

Felix Banholzer

Stephan Stock

Lichtdesign und Lichttechnik

André Kulawik

Programm- und Plakatgestaltung

Alexander Stutz

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

1919, der Spartakusaufstand tobt in Berlin. Anna Balicke, eigentlich verlobt mit dem seit vier Jahren im Ersten Weltkrieg verschollenen Artilleristen Andreas Kragler, wird von ihren Eltern zur Verlobung mit Murk überredet. Zögerlich willigt Anna in die Verlobung ein. Genau an dem Abend ihrer Verlobung taucht der todgeglaubte Kragler wieder auf und wird wegen seines zerrissenen Aussehens von der ganzen Gesellschaft verspottet und von Murk und Annas Eltern davon geschickt. Anna, die bereits von Murk schwanger ist, kehrt Kragler zunächst den Rücken zu. Doch als er sich aufmacht, an den Aufständen mit zu wirken, läuft sie ihm nach, gesteht ihm ihre Schwangerschaft und hofft auf seine Liebe.
Trommeln in der Nacht zählt zu den ersten Stücken Bertolt Brechts. Es wurde 1922, als erste Inszenierung eines Brechtstückes überhaupt uraufgeführt. Gewürdigt wurde es auch promt mit dem Kleist-Preis. Brecht selber bezeichnete das Stück als Komödie. Es ist ein böses, absurdes, spöttisches und makaberes Schauspiel – draußen tobt die Revolution, in der Kneipe wird gesoffen.

Zum Autor

Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren. Wie viele andere jüdische Künstler flüchtete er 1933 vor den Nationalsozialisten über Prag und Skandinavien ins amerikanische Exil. 1935 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Während der Zeit im Exil und auch nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1948 schrieb er zahlreiche Gedichte und Dramen, die bis heute weltweit aufgeführt werden. Brecht lebte und arbeitete in der DDR und wurde dort, trotz Spannungen zwischen ihm und den SED Funktionären, gefeiert und schließlich mit dem Internationalen Stalin-Friedenspreis ausgezeichnet. Er selbst gilt als Begründer des epischen Theaters. Am 14. August 1956 starb Brecht in Ost-Berlin.


Zur Gruppe

Für derzeit 20 junge Erwachsene bietet Tempus fugit die „Grundlagenbildung Theaterpädagogik BuT“ mit den Inhalten Theaterpädagogik, Schauspiel und Kulturmanagement an. Für die 14 Teilnehmenden im ersten Jahr sieht die Ausbildung u.a. die gemeinsame Erarbeitung eines Theaterstücks in einem kompakten dreiwöchigen Probenprozess mit einer anschließenden Regionaltournee vor. Ziel der täglichen Probearbeit ist es, die Entstehung eines Stückes künstlerisch und organisatorisch in seiner Ganzheit erfahrbar zu machen, schauspielerische Fähigkeiten zu verfeinern und wertvolle Kenntnisse in der Rollenarbeit zu vermitteln.

Danksagung

Wir danken der Stadt Weil am Rhein, der Stadt Lörrach und der Stadt Rheinfelden für ihre Unterstützung. Ein großes Dankeschön geht auch an das Team vom Kesselhaus für die Proben- und Aufführungsmöglichkeiten. Besonderer Dank geht darüber hinaus an das Kreisjugendreferat Lörrach und an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie an alle Sponsoren und Paten.

Daten

Von: Bertolt Brecht

Gruppe

Spielzeitteam 16/17

Credits

Schauspiel

Nadine Bahls

Eva-Marie Heißler

Julius Engelbach

MaxiBlässing

Felix Heil

Merthe Wulf

Maximilian Schaible

Yusuf Röben

Theresa Pfeiffer

Jakob Lehner

Martha Kleinhempel

Giulia Hilpert

Rasmus Friedrich

Daniele Castriotta

Produktionsteam

Regie, Textbearbeitung

Vaclav Spirit

Regieassistenz, Produktionsleitung

Annika Greiner

Musik

Anne Ehmke

Stimmtraining

Heinke Steffens

Bühnenkampf

Michael Greff

Licht & Bühnentechnik

André Kulawik

Fotos & Video

Thomas Quartier

Plakat

Nadine Bahls

Choreographie

Eva Gruner

Info

Die Abenteuer des starken Wanja

Wanja hat es nicht leicht. Er wird für den größten Faulpelz gehalten, den die Welt je gesehen hat. Er wird verspottet und verachtet, niemand traut ihm etwas zu – doch zum guten Schluss soll er alle Erwartungen, denen er nie entsprechen wollte, noch übertreffen!
Das fantasiereiche Erzähltheater von vorschlag:hammer betritt ein neues Terrain: die Gruppe inszeniert ein mitreißendes Familienstück über das Faulsein, das doch zum Groß-und-stark-Werden führt.vorschlag:hammer vermischen modernes Erzähltheater mit faszinierenden Bildern und nehmen ihr kleines und großes Publikum mit auf eine bunte und lebendige Theaterreise. Viele verrückte Figuren, Orte und Ereignisse schaffen eine eigene Welt, die die Bühne zum Spielplatz werden lässt.

Eine Produktion von vorschlag:hammer in Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr und in Kooperation mit dem Theater Tempus fugit.
Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und die Eberhard Stiftung.
Aufführungsrechte beim Verlag für Kindertheater Weitendorf, Hamburg.

Daten

nach Otfried Preußler

Gruppe

von und mit vorschlag:hammer

Credits

von und mit

Kristofer Gudmundsson

Gesine Hohmann

Khosrou Mahmoudi

Stephan Stock

Musik

Sebastian Kunas

Kostüm

Mascha Mihoa Bischoff

Kostümassistenz

Jan-Felix Hahn

Regieassistenz

Sophie Blomen

Produktionsleitung

Bernhard la Dous

Info

Zum Stück:

Das delikat anarchisches Familienstück mit Musik zum Zuschauen und Mitspielen.
Für Kinder und Erwachsene von 6-99 Jahren.

Hütet euch vor Räuber Grapsch! Er wohnt in einer Höhle, ist zwei Meter groß und sieht zum Fürchten aus. Besonders klug ist er nicht, dafür besonders stark, und er hat ein grosses Herz. Wenn er Stiefel braucht, dann raubt er sie dem Polizeihauptmann persönlich.
Alle haben Angst vor dem Räuber Grapsch. Alle…..? Eines Tages verirrt sich Olli im Räuberwald, begegnet Grapsch – und fürchtet sich überhaupt nicht. Nein, sie wird sogar seine Räuberfrau! Doch zuerst muss Grapsch sich bei ollis Tante vorstellen….

Zum Ensemble:

Seit acht Jahren arbeiten der Schauspieler und Regisseur Andrea Bettini, wohnhaft in BS, der Musiker Basso Salerno, wohnhaft in BL und der Regisseur Christian Vetsch, wohnhaft in Zürich, als die „Pelati Delicati“ (die delikat Geschälten) zusammen. Kontinuierlich haben wir unsere Arbeit am Theater Basel weiterentwickelt und uns in den letzten Jahren ein Stammpublikum erobert.

Unsere letzten Produktionen:

– „Finalmente Secondo, endlich Zweiter!“(Spielzeit 2011/12)
– „Volare“ (Spielzeit 2012/13)
– „Pinocchio“ und „Voglio di più“ (Spielzeit 2013/14)
– „Fellinicittà, oder ½ Std. Glück“ und „Sex? Aber mit Vergnügen!“ von Franca Rame (Monolog A.Bettini) (Spielzeit 2014/15)
-„Svissenesse“ Erste freie Produktion 2015/16

Seit der Spielzeit 15/16 arbeiten die Pelati Delicati nicht mehr am Theater Basel sondern realisieren viele Gastspiele als Duo in der freien Theaterszene vorwiegend in der Stadt Basel und Region.

Und nun sind wir unterwegs mit
„Wer hat Angst vor Räuber Grapsch?“ nach dem Buch von Gudrun Pausewang.

Zur Autorin:

Gudrun Pausewang wurde 1928 in Mladkov, einer Gemeinde der damaligen Theschoslowakei geboren. Nach dem Ersten Weltkrieg floh sie mit ihrer Familie nach Westdeutschland, wo sie 1948 ihr Abitur machte. Anschließend studierte sie am Pädagogischen Institut in Weilburg und arbeitete danach als Lehrerin. Bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1989, war sie an zahlreichen Schulen tätig und unterrichtete zwischenzeitlich sogar an Deutschschulen in Südamerika.

In ihren ersten Jahren als Schriftstellerin schrieb Pausewang Bücher ausschließlich für Erwachsene, später auch viel Kinder- und Jugendliterautur. Insgesamt veröffentlichte Pausewang insgesamt über 90 Bücher. Ihr preisgekrönter Roman „Die Wolke“ (1987) wurde nach dessen Verfilmung im Jahr 2006 zu ihrem bekanntesten und meistverkauftesten Werk. Pausewang ist seit 1999 Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. „Wer hat Angst vor Räuber Grapsch?“ ist das erste von insgesamt fünf Kinderbüchern über den Räuber Grapsch.

Daten

nach dem Buch von Gudrun Pausewang

Gruppe

PELATI DELICATI (Gastspiel)

Credits

Besetzung:

Andrea Bettini

Florian Müller-Morungen

Sabine Schädler

Musik

Basso Salerno

Regie

Christian Vetsch

Info

Zum Stück

„Das märchenhafte Rätsel“, zwei Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die aber eins gemeinsam haben: falsch gehandelt zu haben und nun die Konsequenzen tragen müssen. Beide Geschichten können ihre Situation ändern indem sie helfen. Denn jemand benötigt ihre Hilfe, das Märchenland, es versinkt im Chaos. Die Märchen sind durcheinander geraten.
Ein Junge überfällt einen Supermarkt, doch die Polizei erwischt ihn. Er schafft es, sich zu befreien und die Supermarktkasse mitzunehmen. Als er aber die Kasse öffnet, erscheint ein Vampir, der ihn zur Strafe in einen Zombie verwandelt. Wenn er wieder ein Mensch werden will, muss er dem Märchenland helfen.
Aus unterschiedlichen Welten und Situationen kommen Kinder in die Märchenwelt und versuchen, zwei verwickelte Märchen wieder zu sortieren.

Zum Autor

Die SpielerInnen entwickeln in dieser Spielzeit eine Eigenproduktion. Die Szenen, die schlaglichtartige Alltagssituationen enthalten,bauen sie wöchentlich weiter aus. Unterschiedliche Märchen, die zu einer selbst entwickelten Geschichte verwoben werden und mit viel Situationskomik, spontanen Wendungen und phantastischen Bildern erzählt werden komplettieren das Theaterstück. Angeleitet werden sie von der Theaterpädagogin Laura Jacob und den Spielzeitmitgliedern Raka Korngiebel und Lena Horsch.

Zur Gruppe

Die Rheinfelder „Spielplatz“-Theatergruppe existiert seit 4 Jahren. Sie bringt Kinder und Jugendliche aus dem Flüchtlingsheim in der Schildgasse mit anderen aus Rheinfelden zusammen. Ziel ist, Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichsten kulturellen und familiären Hintergründen mit dem Theater einen Ort zu bieten, an dem sie ihre eigenen kreativen Fähigkeiten entdecken und weiterentwickeln können, nicht zuletzt auch für die Öffentlichkeit.

Daten

Eigenproduktion

Gruppe

Gruppe: Kinder und Jugendliche aus Rheinfelden und dem Flüchtlingsheim in der Schildgasse

Credits

Esemble

Qazim Halili

Leonard Halili

Demiran Asanov

Elona Haliti

Eri Haliti

Calangen Zemkial

Samar Waseem

Nesar

Annabela Ajdinovic

Elias

Produktionsleitung

Regie

Laura Jacob

Raka Korngiebel

Lena Horsch

Produktionsleitung

Johannes Rohwer

Grafik

Alexander Stutz

Info

Keine Sommerferien ohne Abschied!

Traditionell verabschieden wir uns vor der Sommerpause mit einer Abschiedsperformance von Ihnen, liebes Publikum. Der atmosphärische Garten des Alten Wasserwerks (SAK) mit Außenbühne ist ein hervorragender Ort, um vor dem Urlaub noch einmal zusammen zu kommen, die Abschiedsperformance zu genießen und sich noch einmal gemütlich auszutauschen über das was war und was kommen kann.

Die DarstellerInnen aus mehreren Tempus fugit – Gruppen erarbeiteten mit verschiedenen Regisseuren in Werkstätten diese Performance.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Daten

Gruppe

Gruppenübergreifend

Credits

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Also nee! Gleich bin ich noch der einzige, der wie alle anderen ist.

In der Wolf-Gang beantwortet die Gruppe die Frage nach der eigenen Identität. Anstelle der persönlichen Lebensgeschichte stehen Konformität und die Identifikation über die Gemeinschaft im Vordergrund. Das Gruppenfeeling wird zur Lebenseinstellung und Gruppenkuscheln zum Tagesprogramm.
Dieses kollektive Fest der frohen Harmonie und reinen Wolfgangheit wird auf die Probe gestellt, als erste Zweifel an der Gruppe auftauchen. Immer mehr Andersartigkeit gefährdet die zelebrierte Gleichheit der Wolf-Gang.
Fragen nach Rivalität, Betrug, Verlässlichkeit stellen die vertrauten Rituale infrage und bald scheint es so, dass jeder sich plötzlich anders fühlt.

Wie weit wird jeder Wolfgang gehen, um die Gang am Leben zu erhalten?

Zur Gruppe

Seit September beschäftigen sich 21 Spieler zwischen 14 und 24 Jahren, die sich aus den beiden Jugendtheatergruppen Lörrach für die Produktion zusammenfanden, mit dem Stück „Die Wolf-Gang“ von Tom Lanoye. In einer Intensivprobenwoche wurde das Stück hinsichtlich der Aufführungen eingeprobt. Während den Proben untersuchten die Spieler auch ihre eigene Haltung zur Ambivalenz, die jeder Gruppe innewohnt: Zugehörigkeit vs. Ausschluss.

Zum Autor

Lanoye wurde am 27. August 1958 in Sint-Niklaas geboren. Er studierte erstmals Germanische Philologie an der Universität Gent. Tom Lanoye ist ein belgischer Verfasser von Drehbüchern und Theaterstücken. Hinzu kommt, dass er ein Romancier, Dichter und Kolumnist ist. Das besondere an Tom Lanoye ist, dass er sich mit Texten aller Formen beschäftigt,“ sowohl Büchern, Zeitungen, Zeitschriften als auch anderen Druckarbeiten wie für Theateraufführungen, Kabarett- und Gesangsauftritte, dies alles in jeglicher Form und im weitesten Sinne des Wortes“ (Zitat aus der Satzung der 1992 gegründeten Firma L.A.N.O.Y.E.).

Wir danken

Wir danken der Stadt Lörrach für ihre Unterstützung. Ein großes Dankeschön geht auch an das Nellie Nashorn für die Probe- und Aufführungsmöglichkeit. Ebenso danken herzlich wir den Kreisjugendreferat Lörrach und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für die Förderung.

Wir danken

Wir danken der Stadt Lörrach für ihre Unterstützung. Ein großes Dankeschön geht auch an das Nellie Nashorn für die Probe- und Aufführungsmöglichkeit. Ebenso danken herzlich wir den Kreisjugendreferat Lörrach und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für die Förderung.

Daten

von Tom Lanoye

Gruppe

Jugendtheatergruppe Lörrach

Credits

Es spielen

Can Studer

Jacob Mayer

Jakob Huber

Elmar Albert

Lisa Christiansen

Friderike Körte

Svenja Schnüll

Valentina Wyss

Johanna Königsfeld

Inga Bühler

Donna Auten

Jeremias Schlegel

Fabienne Pickard

Lilly Tiemeyer

Jonas Schneider

Lena Hilberger

Sarah Pfleiderer

Famkje Elgersma

Verena Bergmann

Veit Simons

Produktionsteam

Regie

Marianne Cebulla

Sebastian Rein

Regieassistenz

Laetitia Sturm

Produktionsleitung

Laura Huber

Bühnen-und Lichttechnik

Andre Kulawik

Info

Adventskalender

Es weihnachtet! Auch im Theater! Wir laden Sie ein, sich gemeinsam mit Ihren Kindern auf die Festtage im neuen Theaterhaus von Tempus fugit einstimmen zu lassen. Zwei Kindertheatergruppen beschäftigten sich eine Woche lang intensiv mit dem größten Familienfest des Jahres. Dabei wurden heitere, kuriose und besinnliche Geschichten gelesen, erfunden und inszeniert. Da vermischt sich Weihnachten mit dem Zuckerfest, ein Teddybär geht im Einkaufsrummel verloren und wird von Taxifahrern verprügelt und die Weihnachtskobra verschlingt die Geschenke. Wie alle wieder nach Hause finden, wie die Missverständnisse aufgeklärt werden und die Kobra besänftigt wird, das erfahren Sie in der Reihe „Adventskalender“ von Kindern für die ganze Familie.

Zur Gruppe

Die Kindertheatergruppe Lörrach existiert seit 2009 und ist offen für Kinder ab 8 Jahren. Die Spielplatz-Theatergruppe Rheinfelden bringt seit über 4 Jahren Kinder aus dem Flüchtlingsheim zusammen mit Kindern aus der Stadt und ist offen für Kinder ab 10 Jahren. Beide Gruppen nehmen im neuen Jahr wieder neue SpielerInnen auf.

Wir danken:

Wir danken der Stadt Lörrach für ihre Unterstützung. Ebenso geht ein herzlicher Dank an das Kreisjugendreferat Lörrach und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für die Förderung.

Daten

Eigenproduktion

Gruppe

Gruppe: Kindertheatergruppe und Spielplatzgruppe

Credits

Es spielen:

Djala Argast

Sonam Argast

Bastian Gebhart

Lasse Hecklinger

Katharina Rudishauser

Eowyn Kiefer-Roggendorf

Benedikt Braun

Eleni Emme

Maxim Rasch

Zoé Zipse-Warkotsch

Produktionsteam 1

Regie

Daniel Hase

Regieassistenz

Taco Liermann

Regieassistenz/ Ton und Lichttechnik

Martin Kilwing

Bühnentechnik

Andrè Kulawik

Produktionsleitung

Yannick Rietsch

Produktionsteam 2

Regie

Sabrina Lössl

Regieassistenz/Produktionsleitung

Yannick Rietsch

Regieassistenz

Fabienne Pickard

Licht & Bühnentechnik

André Kulawik

Tontechnik

Alexander Feierabend

Fotos: Thomas Quartier

Info

Ein Sommernachtstraum

Der Herzog von Athen, Theseus, und die Amazonenkönigin Hippolyta wollen heiraten. Auch das innig verliebte Paar Hermia und Lysander träumt davon. Allerdings steht dem jungen Glück Demetrius im Weg, der Hermia begehrt und den Segen des Vaters hat. Daher fliehen Hermia und Lysander in einen Wald. Demetrius folgt dem jungen Paar. Die schöne Helena liebt Demetrius und folgt diesem ebenfalls in den Wald.

In dem Wald herrscht der Elfenkönig Oberon, der mit seiner Frau im Streit liegt. Um seine Frau zurück zu gewinnen beauftragt Oberon seinen Diener Puck, jene Blume zu holen, deren Saft die Kraft habe, den zu lieben, den er als ersten erblickt. Der Zaubersaft verursacht ein verwirrendes Liebeschaos, das die Konstellation der beiden Menschenpaare gehörig durcheinander würfelt.
Zum äußersten getrieben wird das Chaos durch eine durchgeknallte Handwerkergruppe, die sich auf dem Weg zur Hochzeit von Theseus und Hippolita befindet und dafür ein kleines Theaterstück inszeniert.
Das Liebeschaos vermengt sich mit einem heiteren Theaterchaos…

Zum Autor

Der englische Lyriker, Dramatiker und Schauspieler William Shakespeare lebte von 1564 bis 1616. Zu seinen bekanntesten Theaterstücken, zählen die Tragödien „Romeo und Julia“, „Hamlet“, und „Macbeth“ sowie die Komödien „Ein Sommernachtstraum“, „Die lustigen Weiber von Windsor“, „Der Kaufmann von Venedig“ und »Viel Lärm um nichts«. Insgesamt sind von ihm 38 Theaterstücke, epische Gedichte sowie 154 Sonette überliefert. Bis heute zählen seine Stücke, Komödien wie Tragödien, zu den bedeutendsten und meist inszenierten Bühnenstücken der Welt.

Zur Gruppe

Für derzeit 20 junge Erwachsene bietet Tempus fugit die „Grundlagenbildung Theaterpädagogik BuT“ mit den Inhalten Theaterpädagogik, Schauspiel und Kulturmanagement an. Für die 15 Teilnehmenden im ersten Jahr sieht die Ausbildung u.a. die gemeinsame Erarbeitung eines Theaterstücks in einem kompakten dreiwöchigen Probenprozess mit einer anschließenden Regionaltournee vor. Ziel der täglichen Probearbeit ist es, die Entstehung eines Stückes künstlerisch und organisatorisch in seiner Ganzheit erfahrbar zu machen, schauspielerische Fähigkeiten zu verfeinern und wertvolle Kenntnisse in der Rollenarbeit zu vermitteln.

Wir danken

Wir danken der Stadt Weil am Rhein, der Stadt Lörrach und der Stadt Rheinfelden für ihre Unterstützung. Ein großes Dankeschön geht auch an das Team vom Kesselhaus für die Probe- und Aufführungsmöglichkeit. Besonderer Dank geht darüber hinaus an das Kreisjugendreferat Lörrach und an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie an alle Sponsoren und Paten.

Daten

William Shakespeare

Gruppe

Ensemble: Spielzeitteam 15/16

Credits

Arthur El Hussein

Martin Kilwing

Yannick Rietsch

Adrian Preuß

Laetitia Sturm

Verena Bergamann

Famkje Elgerma

Jonas Schneider

Fabienne Pickard

Taco Liermann

Lena Hilberger

Satyamn Hecklinger

Sarah Pfleiderer

Leatitia Sturm

Eva Sauter

Melina Raichle

Produktionsteam

Regie, Textbearbeitung

Vaclav Spirit

Regieassistenz, Produktionsleitung

Alexander Stutz

Musikalische Leitung

Anne Ehmke

Stimmtraining

Heinke Steffens

Bühnenkampf

Michael Greff

Licht & Bühnentechnik

André Kulawik

Plakat & Kostüme

Alexander Stutz

Fotos & Video

Thomas Quartier

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

„Wir kennen ihn nicht und wollen ihn nicht bei uns aufnehmen. Wir fünf haben zwar früher einander auch nicht gekannt, und wenn man will, kennen wir einander auch jetzt nicht, aber was bei uns fünf möglich ist und geduldet wird, ist bei jenem sechsten nicht möglich und wird nicht geduldet. Außerdem sind wir fünf und wir wollen nicht sechs sein.“

In BURNING AMBITION. TIME IS UP. beschäftigt sich das Ensemble mit der Frage, was Gemeinschaft ausmacht. Dabei wird immer wieder neu verhandelt, was eine Gruppe definiert und was sie zusammenhält. Im Hinblick auf Dynamiken innerhalb und außerhalb der Gruppe entstehen so auch Szenen zu Abschottung.
In unterschiedlichen Räumen gibt es Installationen zu Begegnungen, Konfrontationen und Verfolgungen zwischen Spielern und Besuchern.

Zur Gruppe

Seit November treffen sich die SpielerInnen der Jugendtheatergruppe Rheinfelden, bestehend aus sechs Jugendlichen im Alter von 18 bis 26 Jahren. In wöchentlichen Proben experimentieren sie zu Dynamiken des miteinander und gegeneinander Agierens und setzen sich mit eigenen Erfahrungen von Zusammenhalt und Ausgrenzung auseinander. Zur Vorlage dieser Bearbeitung liegt das Werk GEMEINSCHAFT von Franz Kafka vor.

Zum Autor

Franz Kafka, deutschsprachiger Schriftsteller, 1883 in Prag geboren, 1924 in Kierling bei Wien gestorben. Er studierte Germanistik und Jura. Als promovierter Jurist arbeitete er in seinem „Brotberuf“ bei einer Versicherungsgesellschaft. Die Erzählungen „Das Urteil“, „Die Verwandlung“, „Der Prozess“ zählen zu seinen bekanntesten Werken. Sein Wunsch war es, dass sein Nachlass nach seinem Tod verbrannt würde, doch sie wurden posthum von Max Brod, einem befreundeten Schriftsteller, veröffentlicht.

Wir danken

Für die gute Zusammenarbeit und für die Probemöglichkeiten bedanken wir uns ganz herzlich bei dem St. Josefshaus Herten. Darüber hinaus danken wir dem Kulturamt Rheinfelden, dem Kinder- & Jugendbüro Rheinfelden und der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden.
Besonderer Dank geht auch an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie an alle Sponsoren und Paten.

Daten

nach Franz Kafka

Gruppe

Jugendtheater Rheinfelden

Credits

Ensemble

Arthur El Hussein

Mhd Ibrahim Kasabji

Ibrahim Kasbaji

Taco Liermann

Eva Sauter

Lilly Tiemeyer

Lena Hilberger

Produktionsteam

Regie

Marianne Cebulla

Sebastian Rein

Produktionsleitung & Regieassistenz

Lena Hilberger

Licht- und Tontechnik

André Kulawik

Alexander Feierabend

Plakat- & Programmgestaltung

Satyam Hecklinger

Fotos & Videos

Thomas Quartier

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück:

Ovids zauberhaftes Werk ist Menschenwelt, Tierwelt und Pflanzenwelt in ihrer mythologischen Wandelbarkeit. Das experimentierfreudige, generationenübergreifende Ensemble des Freien Theaters Tempus fugit taucht ein in die Abgründe der antiken Götterwelt. In wilden szenischen Wechseln entstehen: feurig poetisches Erzähltheater, Bildphantasien und rauschhafte Performances. Sie entführen den Zuschauer in eine feinfühlige, tierisch komödiantische Montage der griechischen Mythen. Ovids wunderbare Welt der Verwandlungen spielt mit der Größe und Gefahr des Menschseins und hält uns die Möglichkeiten von Zärtlichkeit und Bestialität vor Augen. Die Flucht in Ängste und Träume werden spielerisch erfasst. Ein Bärenfell, eine Hand voll Schilf und lose Kuhhörner sind „Spielzeug“ und philosophisches Fundament zugleich.

Daten

Mit Texten von Ovid

Gruppe

Ensemble: Generationenübergreifende Gruppe

Credits

Schauspieler/Erzähler

Jonas Schneider

Laetitia Sturm

Verena Bergmann

Laura Huber

Arthur El Hussein

Famkje Elgersma

Linde Adelmann

Winfried Kirst

Gisela Schlageter

Doris Schmidiger

Produktionsteam

Ilona Zarypow

Regie

Yannick Rietsch

Regieassistenz

Sarah Pfleiderer

Produktionsleitung

Isa Rothenfels

Kostüm- und Requisiten

André Kulawik

Bühnen- und Lichttechnik

Alexander Feierabend

Bühnen- und Lichttechnik

Fotos: Thomas Quartier

Info

Das Stück

Auf der Suche nach dem eigenen Körper, vorbei an den Modemagazinen und dem Einfluss der Masse, weiter hinein in die täglichen Gedanken: Wie kann ich schön sein in einer Welt medialer Vollkommenheit? Wie finde ich meinen Weg zu Schönheit und Glück?

Diese Fragen stellen sich nicht nur fauchende Laufsteg-Katzen und ein Schiffbrüchiger, sondern auch alle anderen Figuren bei „Schlachtfeld: Schönheit und Glück“. Mit humorvoller, schlagfertiger und gnadenlos ehrlicher Sprache entführen sie in eine Welt voll abstrakter Schönheitsideale und paradoxen Liebesbeziehungen, Selbstzweifeln und Glücksmomenten.

„Schlachtfeld: Schönheit und Glück“ entstand durch die gemeinsame Arbeit der Regisseurin Simone Lüdi und der Kesselhausgruppe seit September 2015.
Die Premiere fand am 22. April 2016 in Weil am Rhein statt.

Die Gruppe

Im Oktober 2009 wurde gemeinsam mit unserer Partnerstadt Weil am Rhein die Kesselhausgruppe ins Leben gerufen. Das erste Ensemble bestand aus acht Spielerinnen und Spielern. Eine Konstante der Gruppe für Erwachsene ist die Leiterin und Regisseurin Simone Lüdi. Mit ihr entwickelt die Gruppe in wöchentlich stattfindenden Proben eine Theaterproduktion. Derzeit besteht die Kesselhausgruppe aus zehn erwachsenen Spielerinnen und Spielern.

Die Texte und Autoren

Sissi Tax, geboren 1954, ist eine österreichische Schriftstellerin. Als studierte Germanistin und Pädagogin lebt und arbeitet sie in Berlin. Im Stück werden drei Texte aus ihrem Buch manchmal immer (1995) verwendet: „Eine Frau richtet sich her“, „Ich glaube, ich habe das Küssen verlernt“ und „Ein Körper kommt immer allein“.

Elfride Jelinek, geboren 1946, ist eine österreichische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin (2004) und wohnt derzeit in Wien und München. Jelineks Text „Körper und Frau“ (auch bekannt unter dem Titel „Claudia“) von 2001 bildet im Stück eine Szene.

Weiterhin wird im Stück der Text „Facelift“ von der medizinischen Internetseite www.symptomat.de/Facelift (2014) verwendet. Der von der Kesselhausgruppe verfasste Text „Pygmalion 2.0.“ projiziert die antike Sage „Pygmalion“ aus „Metamorphosen“ (etwa 1-8 n.Chr.) vom römischen dichter Ovid in die heutige Zeit. Alle weiteren Texte schrieben die Spielerinnen und Spieler.

Wir danken

Wir danken ganz herzlich dem Kulturamt Weil am Rhein und dem Kesselhaus Weil am Rhein für ihre Unterstützung. Besonderer Dank geht auch an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie an alle Sponsoren und Paten.

Lust auf Theater?

Sie möchten ebenfalls Theater spielen? Jeden Mittwoch findet um 18 Uhr das Theatertraining für Erwachsene statt.
Und ab September 2016 ist die Kesselhausgruppe wieder für Spielerinnen und Spieler geöffnet. Sie probt jeden Mittwoch von 20-22 Uhr. Weitere Infos auf www.fugit.de

Daten

mit Texten von Sissi Tax, Elfride Jelinek und anderen

Gruppe

Kesselhausgruppe

Credits

Es spielen

Axel Schulzke

Caroline Buffet

Karin Bongartz

Lena Hilberger

Lorenza Antonucci

Maike Krauss

Marc Inderbinen

Mirjam Häge

Nicolai Raab

Taco Liermann

Produktionsteam

Regie und Leitung

Simone Lüdi

Regieassistenz und Produktionsleitung

Melina Raichle

Technische Leitung

André Kulawik

Licht und Ton

Alex Feierabend

Plakat- und Programmgestaltung

Satyam Hecklinger

Fotos und Film

Thomas Quartier

Fotos: Silke Quartier

Info

Zum Stück

In der wandernden Performance beschäftigt sich die Jugendtheatergruppe Lörrach mit den Themen Heimat, Zugehörigkeit und Alltag im Früher und Heute. Welche Orte inspirieren uns? Mit welchen Orten verbinden wir Heimat? Warum haben bestimmte Orte eingeschriebene Funktionen und wie sind diese veränderbar?
Durch performative und tänzerische Zugänge werden an öffentlichen Orten Fragen und Antworten der Jugendlichen erfahrbar gemacht.
Wir laufen, wir rennen, wir stehen. Wir entdecken, wir untersuchen, wir produzieren. Wir bewegen, beleben, erleben – neu.
Folgen Sie uns!

– OPENAIR –
Die Performance findet auch bei Regenstatt – denken sie an wetterfeste Kleidung.

Zur Gruppe

Das Theaterprojekt „Unser Lörrach“ findet als ein Teil der Konzeptionsreihe AufBruch ANGST statt. Die Gruppe hat sich Ende 2015 im Rahmen des Programms der Baden-Württemberg-Stiftung „Jugendkulturwerkstatt – Wir machen Kultur, wie sie uns gefällt!“aus ehemaligen und neuen SpielerInnen zusammengefunden um angestoßen durch ihre Interessen im öffentlichen Raum Lörrachs zu experimentieren. Während den Proben für die wandernde Performance fanden in der Innenstadt Lörrachs spontane Aktionen statt. Die daraus entstanden Szenen, sind von den Jugendlichen zusammen mit der Regie zu einer wandernden Performance verbunden worden.

Daten

Eigenproduktion

Gruppe

Jugendtheater Lörrach

Credits

Es spielen

Can Studer

Lisa Christiansen

Noah Wellinger

Jasmina Rahmanovic

Melina Raichle

Vladimir Wirfel

Taco Liermann

Laetitia Sturm

Produktionsteam

Regie

Hanna-Laura Veit

Pascale Becker

Regieassistenz

Taco Liermann

Produktionsleitung

Laetitia Sturm

Fotos: Silke Quartier

Info

Zum Stück

Die wahren Ideale eines Ritters, Heldenmut, heimliche Liebe, ein Treueeid und die Hand am Schwert. Das sind die Stoffe aus denen die Legenden um König Artus gesponnen sind. Doch König der Könige zu sein und sich um ein ganzes Königreich zu kümmern ist nicht so leicht, wie es scheint. Kurzerhand wird eine Tafelrunde einberufen und all die Ideale, der Heldenmut, die Treue und nicht zuletzt die Liebe und das Schwert sorgen für eine Menge Probleme.

Zur Gruppe

Die Schultheater AG der Kaufmännischen Schulen und der Mathilde-Planck-Schule besteht aus acht SchülerInnen, die seit September 2015 gemeinsam proben. Trotz Abiturs- und Prüfungsdruck, trotz hoher schulischer und zeitlicher Belastung fanden die Schüler Zeit gemeinsam mit dem Theater Tempus fugit diese Inszenierung auf die Bühne zu bringen. Stets waren die SpielerInnen mit gefragt, ihre eigene Ideen und Kreativität, Interpretationen sind grundlegend für dieses Inszenierungskonzept. Wöchentlich, auch in Ferienzeiten und an Wochenenden wurde geprobt, um das Stück Anfang Mai zeigen zu können.

Zur Autorin

Inèz Derksen wurde 1967 in Nijmegen, Niederlanden, geboren. Sie studierte Regie an der Amsterdanse Hogeschool voor de Kunsten. Seit 1995 inszeniert sie, hauptsächlich in Deutschland und den Niederlanden, Theaterstücke für Familien und jüngeres Publikum. Zudem ist sie als Künsterlische Leiterin am Kinder- und Jugendtheater Het Laageland tätig.

Wir Danken

Wir danken ganz herzlich für die vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit und Unterstützung durch Herrn OstD Thomann, Frau OstD‘in Mareis und Frau OstD‘in Froescheis, den stellvertretenden Schulleitern und Schulleiterinnen, der Unterstützung durch die Kontaktlehrerin Frau K. Berger, und den Kollegien der Schulen.Für die Telefonate, mündliche und schriftliche Absprachen besonderen Dank an die Schulsekretariate, insbesondere Frau Koerl als erste Ansprechpartnerin für alle Probleme und Wünsche. Allen Hausmeistern und Reinigungskräften herzlichen Dank für ihre Hilfsbereitschaft und ihr Entgegenkommen. Gefördert vom Kultusministerium für Kultus, Jugend und Sport über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.

Daten

von: Inèz Derksen

Gruppe

Theater AG der Kaufmännischen -, der Gewerbe -, und der Mathilde – Planck Schule Lörrach

Credits

Schauspiel

Daniele Castriotta

Robin Karle

Deborah Dülge

Valerie Wiedemann

Verena Zieringer

Nicole Fischer

Silas Syrzisko

Satyam Hecklinger

Produktionsteam

Regie

Karin Maßen

Regieassistenz

Satyam Hecklinger

Jonas Scheider

Produktionsleitung

Satyam Hecklinger

Plakat- & Programmgestaltung

Satyam Hecklinger

Licht- & Bühnentechnik

André Kulawik

Alexander Feierabend

Akrobatik

Detlev Quay

Fechtkampf

Rolf Jürgens

Kostüm

Familie Fischer

Satyam Hecklinger

Übersetzung

Eva Maria Pieper

Verlag

Theaterstückverlag

Assistenzen

Leah Riedel

Tempus fugit Team

Info

Autorenlesung

Den Abschluss für die trinationalen Schreibwerkstätten mit SchülerInnen aus Lörrach, Basel und Mulhouse bildet eine öffentliche Autorenlesung. Vorgestellt werden Werke, die vielfältig, sprachspielerisch, erfinderisch, lautmalerisch und kritisch sein können.
Es lesen Claudia Gabler (aus Baden-Baden), Stefan Mesch (aus Heidelberg), Tim Holland, Michael Spyra und Ulrike Feibig (aus Leipzig).

Daten

Claudia Gabler, Ulrike Feibig, Stefan Mesch, Michael Spyra, Tim Holland

Credits

Autorenlesung

Claudia Gabler

Ulrike Feibig

Stefan Mesch

Michael Spyra

Tim Holland

Fotos: Karin Maßen

Info

Tausendundeine Nacht – Openair-Theater

Tausendundeine Nacht – Openair-Theater

Die nächtlichen Erzählungen von Scheherazade, Tochter des Wesirs, mit denen sie den König von Persien verzaubert und somit ihr Todesurteil immer wieder aufschiebt, entführen in die Welt von edlen Stoffen und Tüchern, orientalischen Speisen, aber auch von grausamen Herrschern.

Im Freien, bei strömendem Regen hat das Ensemble geprobt, bei Gluthitze das Stück aufgeführt.  Diese Ensembleerfahrung war eindrücklich und blieb. Dabei arbeiteten das Jugendtheater, das Spielzeitteam  und eine Gruppe von fast 40 unbegleiteten Jugendlichen mit Fluchterfahrung zu „Lieblingsszenen“ aus dem Schatz der Erzählungen. In Rheinfelden war die Spracheingangsklasse der Gewerbeschule dabei und leitete das Publikum. Zur Inszenierung gab es kulinarische Köstlichkeiten, Livemusik und Kunstinstallationen. Das Publikum konnte Stationen des Theaters anzuschauen und selbst entscheiden, welche Geschichte besonders eindrücklich, nachhaltig oder ungewohnt irritierend war.



Ensemble und Hintergrund

Das mehrsprachige Ensemble mit französischen, deutschen, Schweizer und norwegischen Schauspielern inszenierte unter Regie von Carolina Pecheny das Stück sowohl für ein deutsch- als auch ein französisch sprechendes Publikum.
Somit ergibt sich die Chance, die künstlerische Bearbeitung der Suche nach dem, was das „Mensch sein“ auszeichnen könnte, mehrsprachig kennen zu lernen.

Wir danken

der Stadt Lörrach für die Unterstützung im Rahmen des städtischen Kulturprojekts „Mahlzeit – zwischen Sterneküche und täglich satt“, dem Scala Kostümverleih für die Beratung und der Firma Vogelbach für die Probemöglichkeiten. Darüber hinaus danken wir der Sparkasse Lörrach sowie allen Sponsoren und Paten für ihre Unterstützung.

Daten

Nach Farid ud-Din Attar

Gruppe

Eine deutsche-französische Produktion

Credits

Es spielen:

François Accard

Lea Caterina De Toffol

Mischa Goldberg

Karin Maßen

Christine Kotschi

Firouz Falah

Musik:

Christine Kotschi

Firouz Falah

Produktionsteam:

Regie

Carolina Pecheny

Co-Regie

Gatienne Engélibert

Bühnenbild

Erik Nussbicker

Kostüm

Elke Weth

Lichtdesign

André Kulawik

Fotografie

Thomas Quartier

Plakatgestaltung

Simon Koschmieder

Programmgestaltung

Alexander Stutz

Produktionsleitung

Tempus fugit

Produktionsassistenz

Hakim Benabdelmoumene

Technik

Mark Searle & Technik Team des Burghofs

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Das Stück „Volpone oder der Fuchs“ von Ben Jonson, einem Zeitgenossen Shakespeares, hat Stefan Zweig 1926 vollkommen frei bearbeitet mit dem durchaus zutreffenden Untertitel „Eine lieblose Komödie“: Volpone, ein reicher Geizhals, stellt sich todkrank und lässt durch seinen Diener Mosca nacheinander einige habgierige Venezianer wissen, er werde ihnen sein Vermögen hinterlassen, wenn er nur ihrer Freundschaft sicher sei. Die Erbschleicher überhäufen ihn mit Geschenken. Sie sind schon durch ihre Tiernamen typisiert: Volpone-Fuchs, Mosca-Schmeissfliege, Corvino-Krähe, Colomba-Taube, Corbaccio-Rabe, Leone-Löwe, Voltore-Geier, Canina-Hündin. Zum Schluss wird der Betrüger, der andere Betrüger entlarvt, selbst betrogen – es ist ein rasendes Karussel menschlicher Niedertracht, Geldgier und Bosheit, gespickt mit eindeutigen Zweideutigkeiten und dem fatalen Bewußtsein, dass der Reiche das Recht nach Belieben drehen kann. Ein zynischer Witz von ungeheurem Ausmaß – ein Thema, das zeitlos ist.

Karin Maßen und Vaclav Spirit inszenierten das Stück im Stil der commedia dell´arte – das italienische Stegreiftheater des 16. und 17. Jahrhunderts mit seinen typischen Halbgesichtsmasken.

Zur Gruppe

Die Ursprünge der Tempus fugit Jugendtheatergruppe Rheinfelden liegen in dem von Karin Maßen 1996 initiierten Hertener Quartiertheater. Die Spielerinnen und Spieler proben ein mal wöchentlich sowie an mehreren Wochenenden. Zu Beginn einer neuen Produktion ist die Gruppe für interessierte Spieler zwischen 14 und 24 Jahren geöffnet. Weitere Infos und www.fugit.de .

Zum Autor

Ben Jonson, 1572 in London geboren, war einer der großen englischen Autoren und Dichter des 16. und 17. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu seinem Zeitgenossen William Shakespeare war Jonson ein Anhänger der klassischen Renaissance-Dichtung. Dennoch arbeiteten die beiden hin und wieder zusammen. So inszenierte Shakespeare einige Werke von Jonson und bei der Inszenierung „Every man in his humour“ war er auch selbst Spieler. Beide schätzten sich gegenseitig.
Jonson schrieb hauptsächlich Komödien. Seine bekanntesten Werke -neben „Volpone“ vor allem „The Alchemist“ und „Bartholomew Faire“- können den satirischen Komödien zugeordnet werden.
Um 1599 tötete Jonson im Duell einen Mann. Er entging jedoch der Todesstrafe und musste nur für eine kurze Zeit ins Gefängnis. Angeblich fiel das Strafmaß deshalb so milde aus, weil er auch als Spitzel für die britische Regierung arbeitete. Nach einem Schlaganfall war der Autor in seinen letzten Lebensjahren gelähmt. Er starb 1637 in London und wurde in der Westminster Abbey beigesetzt.

Dank an

Für die gute Zusammenarbeit und für die Probemöglichkeiten danken wir ganz herzlich dem St. Josefshaus Herten. Darüber hinaus danken wir dem Kulturamt Rheinfelden, dem Kinder- & Jugendbüro Rheinfelden und der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden.

Besonderer Dank geht auch an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für die Förderung über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V., sowie an alle Sponsoren und Paten.

Daten

Von: Ben Jonson, in Bearbeitung von Stefan Zweig

Gruppe

Jugendtheatergruppe Rheinfelden

Credits

es spielen

Sebastian Palzer

Till Behrend

Fabian Eyer

Lukas Kettelhack

Annika Greiner

Esther Kammüller

Anika Moos

Louis Mehlin

Moritz Lahr

Markus Möller

Produktionsteam

Regie

Karin Maßen, Vaclav Spirit

Regieassistenz

Onur Agbaba

Licht- & Bühnentechnik

André Kulawik

Musikalische Begleitung

Jonas Windscheid

Fotos

Chantal Süss & Thomas Quartier

Video

Thomas Quartier

Programmheft- & Plakatgestaltung

Alexander Stutz

Produktionsleitung

Felix Krause

Info

Der Film

InBetween gewährt Einblicke in das Leben von zehn Schülern. Alle gehen sie in die gleiche Klasse. Die Jugendlichen sind voller Wünsche und Bedürfnisse. Nicht alle davon lassen sich jedoch erfüllen und bei vielen ist ein Konflikt vorprogrammiert. So möchte Saskia ihre Clique dominieren und Toni muss sich entscheiden, ob er mit seinen Chat-Kumpels in die nächste Runde zockt, auch wenn er dabei seine Freunde vernachlässigt. Doch wie mit den aufkeimenden unterschwelligen und offenen Konflikten umgehen? Offen ansprechen, oder ausweichen und runter schlucken? Auf einer Party schließlich spitzen sich die Konflikte zu….

InBetween an Schulen

Der Film wurde so konzipiert, dass er im Unterricht nicht nur zur Suchtprävention, sondern auch zur Prävention aller anderen Formen selbst- und fremdschädigenden Verhaltens unter Jugendlichen eingesetzt werden kann. Für LehrerInnen besteht die Möglichkeit, mit Hilfe von eigens angefertigtem Unterrichtsmaterial mit ihren Schülern zu einzelnen Filmsequenzen zu arbeiten.

Durch den Vertriebspartner MedienLB und durch die Kreismedienzentren ist der Film an Schulen im ganzen deutschsprachigen erhältlich.

Die Produktion

InBetween ist eine Co-Produktion des Arbeitskreises Rauschmittel e.V., des Theaters Tempus fugit und des Kreismedienzentrums Lörrach. Den Präventionsfilm setzten überwiegend Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren mit großem Engagement und großer Selbständigkeit um.

Über 170 SpielerInnen, Techniker, MusikerInnen und Statisten wirkten während der 1,5 jährigen Produktionszeit mit. Das Drehbuch entwickelten jugendliche Tempus fugit – SpielerInnen gemeinsam mit dem Suchttherapeuten Jürgen Bittner vom Arbeitskreis Rauschmittel. Regie, Kameraführung, Schnitt, Licht, Ton und Dramaturgie sowie die Organisation der stellenweise sehr aufwändigen Dreharbeiten wurden zum größten Teil von Jugendlichen durch „learning by doing“ umgesetzt.

Intention

Der Film soll einen Beitrag zur Prävention im Sinne von Persönlichkeitsbildung leisten. Es werden unterschiedliche Strategien zur Konfliktbewältigung aufzeigt. Grundhaltung bei der Filmentwicklung war, dass es für Lebenssituationen keine Patentlösungen gibt. Vielmehr muss man sich in jeder Situation, in die man gestellt ist, für eine Richtung entscheiden, die dann entsprechende Konsequenzen mit sich bringt.

In diesem Film werden Konfliktsituationen dargestellt, in denen die Protagonisten vor der Wahl stehen: „Stelle ich mich dem Konflikt und sage ich, was ich wirklich denke oder weiche ich aus, lasse mich treiben und passe mich den Erwartungen Anderer an? Gebe ich mich als Person zu erkennen oder bleibe ich als Person undeutlich?“

Jede dieser Entscheidungen hat Auswirkungen auf die Beziehung zum Konfliktpartner und auf das eigene Empfinden. Der Film soll dafür sensibilisieren, dass wir immer Entscheidungsalternativen haben und dass die Konsequenz des eigenen Handelns immer selbst zu tragen ist.

Projektintention

Der Film InBetween möchte jungen Menschen aufzeigen, dass man immer wieder in (Konflikt-)Situationen gerät, in denen man die Wahl hat, ob man für sich einsteht oder ob man ausweicht, indem man sich etwa den Erwartungen, manchmal auch den vermeintlichen Erwartungen Anderer anpasst. Diese beiden Möglichkeiten, mit Konflikten umzugehen, beleuchtet INBETWEEN: als Person mit seinen eigenen Sichtweisen, Bedürfnissen und Gefühlen in Erscheinung zu treten und sich als die zu zeigen, die man ist (Authentizität), oder persönlich undeutlich zu bleiben, sich an Erwartungen und Normen anzupassen und sich als jemand zu geben, der man nicht ist (Rolle).
Jede Entscheidung hat Auswirkungen auf die Beziehung zum jeweiligen Konfliktpartner, und auch darauf, wie man sich in der eigenen Haut fühlt. Wir wollen mit dem Film Jugendlichen dazu verhelfen, dass sie bewusster wahrnehmen können, was das eine und was das andere für sie bedeutet. So können sie ihre Entscheidungen bewusster treffen.

Wir danken

Dem Vorstand des AKRM e. V. für die juristische Beratung und für die Anschubfinanzierung. Eine große Unterstützung war Clemens Brysch, der mit seiner umfassenden Filmerfahrung und Kreativität der jungen Crew mit Rat und Tat zu Seite stand. Auch danken möchten wir Karin Maßen für die künstlerische Beratung.
Ein herzliches Dankeschön geht darüber hinaus an all diejenigen, die uns ihre Räumlichkeiten für die Dreharbeiten zur Verfügung stellten: Dem Bätsch-Team für die Bereitstellung vom Bätsch, Jürgen Moser für die Bereitstellung der Villa Aichele, dem SAK Lörrach für die Probemöglichkeiten und Drehorte, dem Free Cinema-Team für die Bereitstellung des Kinosaals und der Technik, Angelika und Domenico Di Nunzio für die Nutzung des Cafés Picola Pausa sowie Hubert Bernnat für die Kooperation und die Bereitstellung des Hans-Thoma-Gymnasiums. Wir danken weiterhin recht herzlich der Fam. Sillmann, Fam. Sehringer, Fam. Klapprot, Fam. Scatena, Fam. Dinkel, Fam. Hilpert für die viele Geduld, als wir deren Wohnungen für die Dreharbeiten in Beschlag nahmen.
Ein großes Dankeschön geht auch an die Stadt Lörrach für die ausgezeichnete Kooperation, insbesondere Thomas Wipf (Fachbereichsleiter Jugend, Schulen und Sport der Stadt Lörrach) und Dagmar Fük-Baumann (Stellvertretende Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt Lörrach) sowie an das Team des Parkschwimmbades Lörrach. Herzlichen bedanken möchten wir uns weiterhin bei Mick Gäntzel vom Barcode für die logistische Unterstützung, Ilke Barz für die juristische Beratung, der Privatbrauerei Lasser Lörrach für die Getränke, Carmen Hemmer vom Wolladen Ecetera und Christiane Trzeschan von der Kaufmännischen Schule.

Daten

Ein Präventionsfilmprojekt für den Einsatz in Schulen und anderen pädagogischen Einrichtungen.

Gruppe

Eine Gemeinschaftsproduktion von Tempus fugit, Arbeitskreis Rauschmittel und Kreismedienzentrum Lörrach

Credits

Es spielen

Rosanna Hilpert

Christopher Tammik

Jeremias Dinkel

Julia Selbherr

Saskia Frank

Denise Marfilius

Annika Matt

Clara Jansen

Marius Klingenstein

Melissa Sehringer

Paulina Loreth

Raphael Scatena

Statisten

Alexa Senbert

Alexandra Bertsch

Alina Weber

Alpana Jain

Amaden Mejia Kornfeld

Amir Reza

Andrea Birkner

Anna Fahmländer

Annabelle Radam

Anne Gottschaldt

Anne Kath

Annik Niederschirp

Annika Hirsch

Antonia Graff

Antonia Jüdt

Sara Del Medico

Benedikt Kotterer

Bernadette Tshiang Tshiananga

Carolin Schultze

Celina Blauel

Celine Seifert

Cem Karakas

Chiara Arcella

Clarissa Luciano Esposito

Corinna Schwitalla

Corinne Linder

Daniel Chughtai

Daniel Kavur

Danilo Sanfisi

Daria Lutz

David Nann

David Urich

Diana Hartwig

Diela Mentana

Dominic Reinke

Elena Kolcher

Elif Karacar

Elisa Scarpa

Elisabeth Schell

Elmira Cokuckun

Elmira Sakenov

Fabio Espinoza Garcia

Federico Lenzing

Felix Zintgraf

Fernanda Tröger

Guoia Maria Hilpert

Giulia Serenella Hilpert

Gregor Genrich

Gretha Lorenz

Hanna Rotzler

Helen Lenhardt

Helen Strittmatter

Irina Tausch

Jakob Rohwer

Jasmin Gumbert

Jessica Luther

Johanna Tillmann

Johannes Becker

John Tore Pavlik

Jonas Bernauer

Jonas Porzelt

Joris Schicha

Josefine Milczewsky

Josephine Schimmitat

Julia Bohne

Karim Abu

Katharina Heitenann

Katharina Siems

Katherina Klolcher

Katrin Heß von Wichdorff

Kevin Mattern

Kim Kaiser

Kira Sproß

Klaudia Doleschel

Korab Hoti

Kristina Zavarin

Larissa Mausic

Laura Breker

Laurentz Fraheen

Lena Crnjac

Lenart Shan

Leon Delev

Leonard Johnke

Leonie Schmidlin

Leonie von Rudorff

Lilian Bosch

Lisa-Marie Rüffel

Lisa-Marie Seifer

Lorena Hassler Peres

Lorenz Bieg

Lucas Urmoneit

Lucinda Sutter

Luise Salzer

Lydia Roth

Manuel Sütterlin

Mara Hann

Marc Hennemann

Marc Schöchlin

Marco Melle

Marie Keutler

Mascha Konzen

Mats Röse

Melina Widmer

Mia Bantlin

Michele Giannini

Milena Schwitalla

Moritz Funk

Mustafa Bugrukcan

N. Jelnek

Nadine Mazraani

Nadine Simmet

Naomi Abukka

Natascha Reh

Nathalie Hollenwäger

Nele Höfler

Pablo Puerto

Pascal Kurz

Patricia Ruser

Pauline Tillmann

Pawel Nedza

Peter Russ

Philipp Zimmermann

Robin Capitain

Robin Karle

Salome Neuer

Samuel Krupke

Sarah Erdem

Sascha Cucinotta

Saskia Wedel

Selina Hesse

Selina Inge Enderle

Selina Weber

Simon Frommhere

Simon Karle

Sina Beckert

Sophia Pommerehne

Sophia Schell

Svenja Pfeiffer

Thiemo Wandel

Thomas Fritsch

Tim Lehr

Tim Ogermann

Tobias Ruhnan

Ton Anh Do

Valeria Cesenko

Vincent Hörner

Vladimir Wirfel

Wanda Weber

Yllka Lokaj

Regie- und Produktionsteam

Regie

Christoph Sillmann

Regieassistenz

Jakob Klapprott

Kamera

Patrick Maßen

Felix Meier

Tontechnik

Lukas Drescher

Drebuch

Jürgen Bittner

Patrick Maßen

Vivien Prahl

Schauspiel und Filmberatung

Klemens Brysch

Produktionsleitung

Till Behrend

Lichtgestaltung und Schnitt

Christoph Sillmann

Filmmusik

Wilhelm von Dungen

Produzenten

Thorsten Blank

Frank Meißner

Kurt Schlegel

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Ebenezer Scrooge ist ein egoistischer, herzloser Mann. Für ihn zählen nur Geld und Erfolg, seine Mitmenschen sind ihm egal. Deshalb hat er auch nichts für Weihnachten übrig. Er schlägt die Einladung seines Neffen genauso aus, wie er die Damen vom Wohltätigkeitsverein ohne Spende nach Hause schickt. Allein zu Hause bekommt er plötzlich Besuch vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley. Dieser zeigt Ebenezer zusammen mit drei Weihnachtsgeistern, welches Schicksal ihn nach seinem Tod erwartet, wenn er sich nicht ändert.

Charles Dickens appelliert an das Gute im Menschen: Es gibt Wichtigeres im Leben als Geld, nämlich Mitgefühl zu zeigen und die Bereitschaft zu haben, anderen zu helfen. Die Tempus fugit Kindertheatergruppe I setzt diesen Stoff, in dem auch eine große Portion Gesellschaftskritik versteckt ist, in ihrer ganz eigenen Art und Weise um, indem sie eigene Ideen mit denen der Vorlage mischt.

Zum Autor

Charles Dickens (1812 – 1870) war ein englischer Schriftsteller und entstammte selbst eher ärmlichen Verhältnissen. Mit dem Roman „Eine Weihnachtsgeschichte“ , der eines seiner wichtigsten Werke darstellt, wollte er auf die Lage der armen Bevölkerung in der englischen Gesellschaft aufmerksam machen. Schon als Kind musste er hart arbeiten, um den Unterhalt für seine Familie mitzuverdienen. Erst als Hilfsarbeiter in Fabriken, später dann sogar als Schreiber bei einem Rechtsanwalt. In dieser Zeit lernte er die Vielfalt verschiedener Menschen kennen und betrieb gleichzeitig im Britischen Museum literarische Studien.

Zur Gruppe

Die Kindergruppe I besteht seit dem Jahr 2009 und würde gegründet, da bei vielen Schülern weiterhin Interesse am Theaterspielen bestand, nachdem sie in der Großproduktion „Emil und die Detektive“ mitgewirkt haben.
Einige SpielerInnen sind schon von Anfang an dabei und stehen somit schon mit der vierten Produktion zusammen mit der Kindergruppe I auf der Bühne.

Die Idee „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens zu spielen kam von der Gruppe selbst, die es geschafft hat, das Stück in sehr kurzer Zeit einzuproben und auf die Bühne zu bringen

Wir danken ganz herzlich

Wir danken der Stadt Lörrach für ihre Unterstützung und der Matthäusgemeinde und dem SAK für das großzügige zur Verfügung stellen der Probe- und Aufführungsräume. Ebenso danken wir den Eltern für ihr Engagement.

Besonderer Dank geht darüber hinaus an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für die Förderung über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. sowie an alle Sponsoren und Paten.

Daten

nach Charles Dickens

Gruppe

Ensemble: Kindertheatergruppe 1

Credits

Es spielen

Daniel Broß

Daniel Korell

Leander Güran

Valentin Reimold

Jacob Mayer

Samira Ernst

Melissa Barth

Donna Auten

Lilli May Leber

Paulina Marx

Kim Zäpfel

Soumia Moulgada

Lena-Maria Brackel

Ella Schäfer

Victoria Volkmer

Teresa Cefala

Produktionsteam

Regie

Sylvia Jourdan

Regieassistenz

Alexander Stutz

Pauline Harm

Produktionsleitung

Jeremiah Knorpp

Programmheft- und Plakatgestaltung

Alexander Stutz

Musikalische Begleitung

Isabel Lückerath

Licht- und Bühnentechnik

Lukas Kettelhack

Fotos: Thomas Quartier

Info

Der Drache

In dem Theaterstück „Der Drache“ von Jewgeni Schwarz geht es um Lanzelot, der in ein Dorf kommt und von einem Drachen beherrscht wird. Jedes Jahr müssen die Dorfbewohner eine Jungfrau als Opfergabe an den Drachen geben, damit er beruhigt wird. Dieses Jahr ist ein junges Mädchen an der Reihe, Elsa, in die sich Lanzelot verliebt. Deshalb beschließt er gegen den Drachen anzutreten, um Elsa zu retten.

Das 12.Klassspiel

Das Erarbeiten eines größeren Theaterprojekts in der 12. Klasse ist an Waldorfschulen Teil des Lernplans. Dabei geht es nicht nur um die Proben und das Theaterspielen an sich, sondern auch darum, selbst Verantwortung zu übernehmen und sich eigenständig zu organisieren. Die Klasse teilt sich selbst in Gruppen auf, die verschiedenen Aufgabenbereichen zugeteilt sind: Sponsorensuche, Bühnenbau, Kostümbild, Musik, Programmheft- und Plakatgestaltung. So wird nicht nur durch das reine Schauspiel, gemeinsame theaterpädagogische Übungen und Improvisation das Gruppen- und Gemeinschaftsgefühl der Klasse gefördert und gestärkt. Auch berichten die SchülerInnen, dass man spüren könne, wie wichtig es sei, sich aufeinander verlassen zu können.
Seit vielen Jahren begleitet Tempus fugit die 12.Klässler der Waldorfschule in Lörrach bei diesem Theaterprojekt. Es entstehen Inszenierungen von bekannten Stücken, Romanadaptionen und Eigenproduktionen. In alle Prozesse – die Stück- und Rollenfindung, das Bühnenbild, die Auswahl der Kostüme, … – werden die SchülerInnen mit eingebunden, sodass am Schluss ein selbsterarbeitetes Theaterstück steht, das die Klasse als ihr eigenes bezeichnen kann.

Daten

nach Jewgeni Lwowitsch Schwarz

Gruppe

12. Klasse der Freien Waldorfschule Lörrach

Credits

Es spielen

Julia auf der Maur

Jasper Biegel

Johanna Büttner

Jonas Dörr

Cathrin Einsiedler

Jildou Elgersma

Paula Gehri

Aron Günther

Larissa Hartmann

Markus Henke

Silja von Hopffgarten

Jonathan Kammerer

Linus Kuner

Moritz Langner

Tobias Leibfried

Anne Lenz

Martin Lindner

Leila Paul

Tobias Pfitzenmeier

Jannis Reis

Nele Salach

Annemarie Schubert

Eva-Marie Wagner

Christian Wahr

Lena Zarifoglu

Tatjana Grether

Produktionsteam

Regie

Karin Maßen

Tempus fugit Team

Tom Kessler

Till Behrend

Benedikt Arnold

Konstantin Möckel

Ric Weisser

Technik / Licht

André Kulawik

Fotos / Video

Thomas Quartier

Fotos: Jens Lamprecht

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

„Spucke nicht in den Spiegel, wenn dich daraus eine Fratze ansieht“ – dieses russische Sprichwort setzte Gogol als Motto über seinen „Revisor“. In seinem Spiegel gibt es nur Fratzen. Eine komplette Kommunalverwaltung tritt auf, von den Schutzleuten bis zum Stadthauptmann, dazu Gutsbesitzer, Kaufleute, einfache Bürger – und nicht ein anständiger Mensch: korrupt sind sie alle, auch der vermeintliche Revisor.

Durch einen Brief erfahren die Honorationen einer Provinzstadt, dass ein Revisor zu ihnen kommen wird. Sie halten einen kleinen Beamten, der aus Geldmangel in einem Gasthaus abgestiegen ist, für diesen gefürchteten Revisor und drängen ihm Geld auf. Der Stadthauptmann benutzt sogar seine Frau und seine Tochter, um sich dem vermeintlichen Revisor angenehm zu machen. Wenn dem „Revisor“ das Spiel zu gefährlich wird, verschwindet er. Danach bringt der Postmeister einen aufgebrochenen Brief, in dem der „Revisor“ seine Erlebnisse in der Stadt schildert – und die im Brief als Dummköpfe beschriebenen Kommunalpolitiker lesen sich gegenseitig ihre Porträts vor.

Gogol schrieb diese Komödie im Jahr 1835 und ein anderer russischer Schriftsteller stellte einmal fest: „Der Revisor ist unendlich. Es ist kein vorübergehendes, von Zeit und Ort bedingtes Lachen: es ist das unendliche Gelächter des russischen Gewissens über den russischen Staat.“ Doch geht das Stück weit über den vergangenen russischen Staat hinaus: es zeigt, wie gefährlich und grausam Dummheit und Bestechlichkeit sind. Es ist eine bitterböse Satire, über die man zwar lacht, doch nicht ohne Schauder.

Zum Autor

Nikolai Wassiljewitsch Gogol wurde am 1. April 1809 in Sorotschinsky in der Ukraine geboren. Sein Vater, Gelegenheitsautor ukrainischer Schwenken, stirb als Nikolai sechzehn Jahre alt ist. Nach Eigeninszenierungen mit seiner selbstgegründeten Internats-Theatergruppe arbeitet er, nach vergeblichen Bemühungen um eine Anstellung als Schauspieler, im Staatsdienst als Beamter im Department für öffentliche Gebäudeverwaltung und kurz darauf als Geschichtslehrer an einer privaten Mädchenschule. Selbst, durch seine körperliche Hässlichkeit, und seines empfindlichen Gemüts, Opfer der Gesellschaft, beginnt er Karikaturen seiner Mitmenschen zu zeichnen. 1831 lernt er den berühmten russischen Schriftsteller Alexander Puschkin kennen woraufhin sein erstes Prosawerk „Abende auf dem Vorwerk bei Dikanka“ erscheint. Gogol wird für kurze Zeit Dozent für Geschichte an der Universität Kiew. Nach den Erzählungen Puschkins, der bei einer Reise durch Russland in einer Provinzstadt für einen Revisor gehalten wird, verfasst Gogol 1835 sein Stück „Der Revisor“.

Wir danken

Wir danken dem Kulturamt Weil am Rhein, der Stadt Lörrach und dem Kulturamt Rheinfelden für ihre Unterstützung. Dem Nellie Nashorn und Kesselhaus Weilam Rhein danken wir für die Probe- und Aufführungsmöglichkeiten. Ein großes Dankeschön geht auch an den Scala Kostümverleih für die ausgezeichnete Beratung. Besonderer Dank geht darüber hinaus an das Kreisjugendreferat Lörrach und an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für die Förderung über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. sowie an alle Sponsoren und Paten.

Daten

von Nikolai Gogol

Gruppe

Tempus fugit Spielzeitteam 12 / 13

Credits

Produktionsteam

Regie, Textbearbeitung

Vaclav Spirit

Regieassistenz

Vitiko Schell

Musikalische Leitung

Anne Ehmke

Choreografie

Michael Greff

Eva Gruner

Stimmbildung

Heinke Steffens

Bühnenbild

Vaclav Spirit

Kostüm

Vitiko Schell

Licht- & Bühnentechnik

Lukas Kettelhack

Fotos

Thomas Quartier

Plakat- & Programmheftgestaltung

Alexander Stutz

Vitiko Schell

Produktionsleitung

Vitiko Schell

Es spielen

Konstantin Möckel

Pauline Harm

Isabel Lückerath

Jeremiah Knorpp

Alexander Stutz

Felix Krause

Till Behrend

Lisa Wick

Merle Mühlhausen

Jens Lamprecht

Benedikt Arnold

Tom Kessler

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Eine Betriebsfeier gerät aus den Fugen!
Tobt im Nachbarsgarten der Krieg?
Wie jedes Jahr findet die Betriebsfeier eines merkwürdigen Instituts im Garten des Institut-Leiters Herrn Fütterer statt. Das Unternehmen sammelt Wörter in riesigen Maschinen, die wie große Gefriertruhen aussehen. Die Mitarbeiter erwarten die Betriebsauszeichnungen mit gemischten Gefühlen, denn jeder weiß, dass alle ehemals Ausgezeichneten unter seltsamen Umständen aus dem Leben geschieden sind. In diese Gartenparty dringt durch ein Loch in der Gartenhecke immer wieder eine mysteriöse Frau und stört die geschlossene Betriebsgesellschaft, in dem sie von einem tobenden Krieg in der Nachbarschaft berichtet. Die Feier gerät zunehmend aus den Fugen…
In dem Stück „Die Kriegsberichterstatterin“ von Theresia Walser verbindet die mehrfach ausgezeichnete Gegenwartsautorin absurde Elemente und skurrile, schrullige Charaktere mit Wortwitz und Situationskomik zu einer hintergründigen Theatergroteske.

Zur Gruppe

Die durch das Kulturamt Weil am Rhein und Tempus fugit im Oktober 2009 initiierte Kesselhausgruppe studiert in der aktuellen Spielzeit ihre vierte Produktion unter der Regie von Simone Lüdi ein. Auch in dieser Spielzeit wird die Gruppe durch die verschiedenen Erfahrungen der Spieler und Spielerinnen geprägt – manche sind seit Beginn dabei, manche als Neuzugang seit Herbst 2012 – und lassen während den Proben ganz besondere Momente entstehen.

Zur Autorin

Theresia Walser, geboren 1967, studierte Schauspiel in Bern und ließ sich danach als freie Autorin und Dramatikerin in Berlin, Freiburg und Mannheim nieder. Sie wurde 1998 von der Zeitschrift „Theater heute“ zur besten Nachwuchsautorin, ein Jahr später zur besten deutschsprachigen Autorin gewählt. Ihre von den Kritikern hochgelobten Bühnenwerke wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Die gesellschaftsanalysierenden Texte der Autorin weisen neben Kritik auch ein gewisses Maß an Humor auf, ohne den Walser, wie sie selbst sagt, „es nicht anders aushält“.

Daten

Von Theresia Walser

Gruppe

Kesselhausgruppe

Credits

Es spielen

Anette Metzner

Hansjörg Bigler

Christiane Werner

Lisa Wick

Karin Bongartz

Erwin Steinle

Georgina Rotter

Nele Wurzel

Jeremiah Knorpp

Alexander Stutz

Alexandra Barth

Caroline Buffet

Christelle Ranc

Produktionsteam

Regie

Simone Lüdi

Regieassistent

Andreas Armbruster

Produktionsleitung

Benedikt Arnold

Licht- und Bühnentechnik

André Kulawik

Fotos

Thomas Quartier

Plakat- & Programmheftgestaltung

Alexander Stutz

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Den Wald rettet der Waldschrat. Was wird aus den Vögeln, den Frauen…?
Auf einer Geburtstagsparty im Garten eines Gutshauses trifft der Landarzt – ein Torfstecher und leidenschaftlicher Waldschützer – auf eine komödiantisch angehauchte, fragile Gesellschaft von Müßiggängern und Traumtänzern. Vertreten sind nörgelige Pubertierende, weitgereiste Frauenversteher, akademische Hypochonder, eine belesene Feministin, betörend junge lebenshungrige Frauen und jugendliche Energiebündel vom Lande.

Mit jeder Menge anarchischer Triebkraft lässt Tschechow diese illustre, geschlossene Gesellschaft aufeinander los, die sich küsst, sich hasst, gnadenlos eitel aufeinander einstichelt und herumirrend ihren geeigneten Platz in einer ländlichen Idylle sucht. Verstrickt in Geldgeschäfte, Liebessehnsüchte und Visionen flattern kauzige Charaktere mit Wortwitz, Situationskomik und Melancholie durch das Dickicht der Kulisse.

Zum Autor

Anton P. Čechov (Tschechow) wurde am 29. Januar 1860 im russischen Taganrog geborgen und starb bereits 1904, im jungen Alter von 44 Jahren, im deutschen Badenweiler.
Obwohl Tschechow studierter Arzt war, zog er die Autorentätigkeit der Medizin vor und während seiner intensiven Schaffensphase (1884–1889) schrieb er weltbekannte Stücke wie Platonov , Die Möwe, Drei Schwestern oder Der Kirschgarten, die ihn bis heute zu einem der bedeutsamsten Schriftsteller Russlands machen und die bis heute international aufgeführt werden.

Zur Gruppe

Die generationenübergreifende Theatergruppe von tempus fugit mit Senioren und Jugendlichen wurde im Juni 09 ins Leben gerufen. Anfänglich wurde eine Szenencollage erarbeitet und in der Waldorfschule Lörrach aufgeführt. In der Spielzeit 09/10 kam es schließlich zur ersten Produktion unter Regie von Eva Gruner, die mit unglaublich großem Erfolg mehrfach aufgeführt wurde.

In der Spielzeit 10/11 übernahm Ilona Zarypow die Leitung der generationenübergreifenden Gruppe und führte erfolgreich Regie in den Inszenierungen der Stücke „Antigone“ von Jaques Cocteau und „Der grüne Kakadu“ von Arthur Schnitzler (Spielzeit 11/12).
In dieser Spielzeit ist ebenfalls eine Produktion geplant, die in Lörrach, Rheinfelden und Weil am Rhein gezeigt wird. Der Waldschrat, eine Komödie von Anton P. Čechov. Der Premieretermin ist am 25. April 2013 in der alten Feuerwache, Lörrach.

Wir danken

Wir danken der Stadt Lörrach, dem Kulturamt Weil am Rhein und dem Kulturamt Rheinfelden für ihre Unterstützung. Der Alten Feuerwache Lörrach, dem Bürgersaal Rheinfelden und dem Kesselhaus Weil am Rhein für die Proben- und Aufführungsmöglichkeit.
Besonderer Dank geht darüber hinaus an den Fritz-Berger-Fonds Lörrach für die Unterstützung und an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für die Förderung über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. sowie an alle Sponsoren und Paten. Dem Nellie Nashorn danken wir für die Bereitstellung der Requisiten und Karin Drändle für die Naturerkundung.

Aufführungsrechte beim Verlag der Autoren in Frankfurt am Main

Daten

Von Anton Čechov

Gruppe

Generationenübergreifende Gruppe

Credits

Es spielen

Birgit Lorenz

Pauline Harm

Isabel Lückerath

Renate Hess

Benedikt Arnold

Werner Adams

Linde Adelmann

Christel Riedel

Felix Krause

Jens Lamprecht

Till Behrend

Winfried Kirst

Produktionsteam

Regie

Ilona Zarypow

Regieassistenz

Fabian Eyer

Produktionsleitung

Konstantin Möckel

Plakat- & Programmheftgestaltung

Alexander Stutz

Benedikt Arnold

Bühnen-/Ton-Lichttechnik

André Kulawik

Lukas Kettelhack

Bühne/Kostüm

Isa Rothenfels

Musik

Benedikt Arnold

Lukas Kettelhack

Maske

Alexander Stutz

Lisa Wick

Fotos / Video

Thomas Quartier

Übersetzung

Peter Urban

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Das Stück

„Und Paul, waren’s lebendig“, fragt Lisei, das Kind der Puppenspielerfamilie, die mit einer Truppe Artisten in der Stadt Halt macht, in der Paul mit seiner Familie wohnt.
Die Reaktion der Bewohner dieser Stadt reicht von Ablehnung des Unbekannten bis zur Faszination des Exotischen der durchreisenden Darsteller. Turnende Artisten, Jongleure, Wildtierbändiger und Clowns verzaubern das Dorf und so sind auch die Vorstellungen der Puppenspieler immer voll besucht.
Besonders der kleine Paul findet Gefallen an dem Spiel und speziell an den Marionetten.
Nebst lebendigen Dorfszenen und albtraumhaften Geistertänzen im Marionettenkabinett beobachtet man die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Paul und der kleinen Lisei bis die Puppenspielerfamilie eines Tages weiter ziehen muss.
So kommt es dazu, dass sich die Kinder aus den Augen verlieren, doch das soll noch nicht das Ende ihrer Geschichte sein. Mit viel Witz und Magie wird die Geschichte in fröhlichen und auch traurigen Szene erzählt. Momente des kleinen und des großen Glücks, des Versagens, der Trauer und des Mutes führen durch die Lebensgeschichte Pauls.
Der Zauber des Puppenspiels springt auf den Zuschauer über: Puppen werden zu Menschen und Menschen zu Puppen.
Vorlage dieser Theaterinszenierung ist die Novelle „Pole Poppenspäler“ von Theodor Storm, die 1874, auf Auftrag der Zeitschrift „Deutsche Jugend“ verfasst wurde, in der er auch der Frage nachgeht wann sich Kunstformen überlebt haben und wie sie weiterentwickelt werden können. Das war Ansporn für Regie und Ensemble mit verschiedenen Theaterformen zu experimentieren. Erzähl- und Sprechtheater, Choreografisches Theater, Puppentheater, Tanz und Musik ergänzen sich zu einer Spielform die sowohl der Phantasie der Kinderwelt, wie auch der Erwachsenenwelt entsprungen sein könnte und Tiefe und Vergnügen vermittelt.

Das Ensemble

Die Geschichte wird erzählt von 4 professionellen Schauspielern. Daniel Jeroma (Berlin/Wien) und Ric Weisser (CH), die selbst ihre schauspielerische Karriere bei Tempus fugit begannen, Nico Selbach (Berlin), Micha Goldberg (Bern/Verscio) und Spielern und Spielerinnen aus der Multiplikatoren-, aus der Jugendtheater- und aus der KindertheaterGruppe von Tempus fugit. Diese SpielerInnen kommen aus den verschiedensten Schularten aus Lörrach Stadt und aus der Region von Weil am Rhein bis Schopfheim und Rheinfelden.
Für die Regisseurin Karin Massen ist die Zusammenarbeit mit den professionellen Schauspielern und Musiker besonders beglückend und bereichernd, da die Mehrzahl schon in anderen gemeinsamen Produktionen mitgewirkt hatten oder sogar ihre Karriereanfänge bei Tempus fugit im Jugendtheater machen konnten.
Das Ensemble wird ergänzt durch zwei Klassen der Hebelschule, zwei Klassen der Eichendorfschule, einer Klasse der Waldorfschule, der Theater-AG der Pestalozzischule und der Theater-AG der Theater-AG der freien Waldorfschule Lörrach, die jeweils aktiv von den Lehrerinnen unterstützt und begleitet werden.
Parallel zu den Proben erarbeiten Musiker aus Basel, Freiburg und Berlin Eigenkompositionen und werden dem Stück durch ihre Livemusik eine besondere Erzählkomponente hinzufügen.
Besonders hervorzuheben ist die Mitwirkung von Karl-Hans Bachmann, der nicht nur Marionettenfiguren zur Verfügung stellt, sondern für das Puppenspiel auch beratend zur Seite steht. Zum ersten Mal verwendet Tempus fugit ein gemaltes Bühnenbild, entworfen von Vitiko Schell (Stuttgart) und Lisa Wick (Tempus fugit) und Bühnenbauten von Tom Kessler (Tempus fugit).

Insgesamt werden 180 – 190 Personen auf der Bühne in die Geschichte von Theodor Storm eintauchen und sie durch ihr Spiel lebendig werden lassen.

Projekt und Arbeitsweise

Insgesamt 220 Ensemblemitglieder zählt das Großprojekt „Pole Poppenspäler“ nach der gleichnamigen Novelle von Theodor Storm. Die Koproduktion von Tempus fugit und der Burghof Lörrach GmbH folgt ähnlich wie bei „Emil und die Detektive“ (2009) und „Oliver Twist“ (2011) dem bewährten Konzept, Schüler/innen aller Schularten, Jugendtheaterspieler/innen sowie professionelle Schauspieler/innen und Musiker durch den mehrmonatigen künstlerischen Schaffensprozess in einem Großensemble zu vereinen. Über mehrere Monate hinweg arbeitete das Team um Karin Maßen und die Theaterpädagogen Laura Jacob und Benjamin Böcker intensiv mit den kleinen und großen Spieler/innen an Szenen, einzelnen Charakteren sowie großen Ensemble-Choreographien (unter Mithilfe von Eva Gruner).
Entstanden ist dabei eine spannende und facettenreiche Inszenierung, die für Groß und Klein gleichermaßen fesselnd ist. An fünf Tagen in Folge wird „Pole Poppenspäler“ insgesamt neun Mal aufgeführt, was von allen Beteiligten ein außerordentliches Maß an Bereitschaft, Durchhaltevermögen und nicht zuletzt Spielfreude erfordert. Das Projekt lebt von der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Über den Autor

Theodor Storm wurde 1817 in Husum geboren. Neben seiner Berufung als Dichter, arbeitete er als Advokat.
Sein Schreiben stand unter dem Einfluss der romantischen Lyrik Eichendorffs, Matthias Claudius‘ und Mörikes.
Am bekanntesten ist seine Novelle „Schimmelreiter“. Aber auch Pole Poppenspäler wird heutzutage noch in den Schulen behandelt.
Storm schrieb Verse über Heimat, Liebe und Leben in denen meistens seine Heimat Husum den Spielort darstellte.
Während sein Frühwerk von einer lyrischen Sentimentalität zeugt, lässt sich in späteren Novellen wie zum Beispiel bei Pole Poppenspäler eine straffere, dramatischere Linienführung beobachten.

„Wenn du für die Jugend schreiben willst – so darfst du nicht für die Jugend schreiben. Denn es ist unkünstlerisch , die Behandlung eines Stoffes so oder anders zu wenden, je nachdem du dir den großen Peter oder den kleinen Hans im Publikum denkst“
Theodor Storm: aus dem Nachwort zu Pole Poppenspäler

Dank an

Wir danken ganz herzlich der Stadt Lörrach und dem Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. für die Förderung aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg, die uns die theaterpädagogische Arbeit mit den Schulklassen ermöglichte. Vielen Dank auch an die Bürgerstiftung der Stadt Lörrach für den Zuschuss in die Klassenkassen der beteiligten SchülerInnnen.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Karl-Hans Bachmann und an seine Frau Anne-Rose Bachmann für die Marionettenherstellung, ihre Beratung, Gesprächsbereitschaft- und die Schulklassenbesuche. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Lehrer/innen und Schulleitungen aller beteiligten Schulen für die Freistellung der Spieler/innen, für Probemöglichkeiten und das hohe Maß an Kooperationsbereitschaft. Vielen Dank an alle Eltern und vor allem an die Lehrerinnen, die das Projekt und die Proben intensiv mit begleitet haben und ohne deren Engagement die Einbindung der Grundschulklassen in den Entstehungs- und Probenprozess nicht möglich gewesen wäre. Ausgezeichnet war die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen Uta Lahr und Anette Eckstein, die die Lieder mit den Schulkindern einstudierten. Der Tüllinger Höhe danken wir für Unterstützung und Begleitung.

Wir danken darüber hinaus der STIMMEN-Stiftung, die seit diesem Schuljahr durch das Einführen der Singklassen einen praxisorientierten Musikunterricht an fünf Lörracher Grundschulen fördert. Die Klassen der Hebel- und der Eichendorffschule sind Teil dieses Singklassen-Modells.

Wir danken weiterhin dem Scala Kostümverleih, und somit Elke Weth, für die ausgezeichnete Beratung und die Kostümanfertigungen, sowie Melina Delpho für die Anfertigung der Masken.

Herrn Pfarrer Martin Abraham und der Matthäusgemeinde danken wir für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten für Probenzwecke und als Aufenthaltsraum für die vielen großen und kleinen Mitspieler/-innen. Ebenso danken wir Herrn Maser für die Requisitenleihgabe.
Unser Dank gilt nicht zuletzt auch allen Zuschauer/innen, die das Projekt durch ihr Interesse an unserer Arbeit unterstützen.

Daten

nach Theodor Storm

Gruppe

Gruppenübergreifend

Credits

Musik: Komposition und Aufführung

E-Gitarre, Drums

Sebastian Scheipers

Klavier, Melodica, Drums

Lukas Oberascher

Bass

Yannick Tinguely

Chor

Anette Eckstein

Uta Lahr

Klasse 7 der Waldorfschule

Daria Aebersold

Leonie Bürgin

Mona Buris

Valentina Carignani

Amy D’Alwis

Moritz Echtle

Melina Fotschki

Maxim Germer

Leon Jakobi

Cian Keogh

Elena Klotz

Max Müller

Henry Nachbur

Franka Röse

Josef Schneider

Johanna Strickrott

Lena Trimpin

David Wagner

Celina Weber

Paula Westermann

Hanna Westermann

Simon Wittenbrecher

Klasse 2b der Hebelschule unter Leitung von Yvonne Seckinger

Patrick Eckardt

Kai Glockner

Samuele Griguoli

Lindrit Heta

Benjamin Klein

Sebastian Kuhlmann

Sven Niemann

Silas Rügamer

Gursharan Singh

Lukas Sobott

Adrian Viehl

Kim Dell’Era

Philine Fritz

Amy Kubetzko

Franka Lais

Chiara Pasquale

Noemi Pisano

Helena Reinhart

Antonia Rudishauser

Susan Steinbach

Irina Strittmatter

Alina Tittel

Elisa Trovato

Klasse 3b der Hebelschule unter Leitung von Uta Lahr

Stefani Benning

Paula Bieg

Filippo Calambria

Cenk Demir

Laurin Grainca

Linus Haberbusch

Daniel Hazke

Jule Hencken

Yannik Kalbacher

Benedikt Koch

Dario Köllhofer

Ben Kubetzko

Sümeyye Küskü

Jule Leischner

Lily Mattes

Jamyla Miles

Eduard Reznikov

Max Roßkopf

Katharina Rudishauser

Kimberley Schärtel

Sophie Sütterlin

Victoria Volkmer

Emily Weimann

Reto Wernthaler

Linus Zwermann

Theatergruppe der Hebelschule

Anton Neumann

Zoé Warkotsch

Ellen Reichert

Carla Unser

Finja Daum

Julia Eisenga

Klasse 2b der Eichendorffschule unter Leitung von Frau Eckstein

Lena Biehler

Natascha Böhm

Mendijona Hereqi

Ciara Josten

Mika Knöll

Tobias Löffler

Larisa Martynov

Mak Maslesa Ferhatovic

Tugce Öcal

Tim Ratschikowski

Philipp Roos

Julia Überschär

Christian Völker

Dejan Vujic

Klasse 4b der Eichendorffschule unter Leitung von Birgit Lorenz

Pablo Morales

Rina Golinets

Athina Gramatte

Lidia Granata

Benjamin Grether

Laura Janczar

Jonas Kehm

Arvid Köppel

Louisa Leitner

Charlotte Löbbe

Liam Münchhoff

Lukas Öcel

Theresa Pacha

Nina Racic

Dominik Rodriguez

Domenic Roos

Alina Mara Rosmann

Carmen Rotella

Ferdinand Schultze

Kristina Siliankova

Dominik Wehner

Regie- und Produktionsteam

Regie, Dramaturgie, Stückbearbeitung, Theaterpädagogik

Karin Maßen

Regieassistenz, Produktionsleitung Tempus fugit

Vitiko Schell

Choreographie: Geister

Eva Gruner

Choreographie: Akrobatik

Micha Goldberg

Michael Greff

Projektmanagement Tempus fugit

Thorsten Blank

Theaterpädagogik

Laura Jacob

Theaterpädagogik

Benjamin Böcker

Theaterpädagogik

Sylvia Jourdan

Lichtdesign und -technik

André Kulawik

Burghof-Team

Produktionsleitung Burghof, Technische Leitung

Mark Searle

Puppenherstellung

Karl-Hans Bachmann

Anne-Rose Bachmann

Kostüm

Elke Weth

Bühnenmalerei

Vitiko Schell

Lisa Wick

Alexander Stutz

Bühnenbauten

Tom Kessler

André Kulawik

Maskenbau

Melina Delpho

Fotos, Video

Thomas Quartier

Programm- und Plakatgestaltung

Simon Koschmieder

Schauspieler

Nico Selbach

Micha Goldberg

Ric Weißer

Daniel Jeroma

Hans & Anne-Rose Bachmann

Jacob Mayer

Felix

Fabian Eyer

Lena Brackel

Rosanna Hilpert

Pauline Harm

Carolin Schröder

Felix Krause

Merle Mühlhausen

Jens Lamprecht

Madelaine Bernardy

Benedikt Arnold

Till Behrend

Tom Kessler

Svenja Pfeiffer

Jeremiah Knorpp

Konstantin Möckel

Rolf Jürgens

Benedict Bartl

Leander

Maxim Germer

Leon Jakobi

Josef Schneider

Matthias Kunz

Isabel Lückerath

Lisa Wick

Laetitia Sturm

Clara Jansen

Denise Marfilius

Naomie Abukha

Tabea Deichsel

Josepha Loreth

Laura Laws

Puppentheater

Spiel: Micha Goldberg

Stimme: Fabian Eyer

Führung: Carolin Schröder

Genovefa

Spiel: Lisa Wick, Stimme: Pauline Harm, Führung: Svenja Pfeiffer

Siegfried

Spiel: Jeremiah Knorrp, Stimme: Felix Krause, Führung: Felix Krause

Golo

Spiel: Daniel Jeroma, Stimme: Jens Lamprecht, Führung: Pauline Harm

Faust

Spiel: Konstantin Möckel, Stimme: Nico Selbach, Führung: Isabel Lückerath

Wagner

Spiel: Till Behrend, Stimme: Benedikt Arnold, Führung: Svenja Pfeiffer

Guter Genius

Stimme: Rosanna Hilpert, Führung: Merle Mühlhausen

Böser Genius

Stimme: Naomie Abukha, Führung: Pauline Harm

Kindertheater I Tempus fugit

Donna Auten

Melissa Barth

Daniel Broß

Teresa Cefalà

Samira Ernst

Leander Güran

Daniel Korell

Lilli May Leber

Paulina Marx

Valentin Reimbold

Victoria Luisa Volkmer

Kim Jessica Zäpfel

Helena Neyenhuis

Bathuan Sari

Carla Köllhofer

Theater AG der Pestalozzi-Schule

Ester Isak

Aurora Amato

Fabian Piertziwol

Alican Gencer

Enrico Debnar

Andreas Breisacher

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

„…Ich hätte heute Lust auf ein ganz normales kleines Menschenleben.“ – „Haben wir. Machen wir. Gute Wahl.“ (Sybille Berg: Helges Leben, Deutscher Theaterverlag, S.3) Geäußert wird dieser Wunsch von einem Tapir. Denn Tapir und Reh sehen fern. Heute im Programm: Helges Leben. Angeboten von Frau Gott, Herrn Tod und deren Entertainment-Firma.
Ja, die Verhältnisse haben sich geändert. In der Welt, die Sibylle Berg in ihrem Stück erschaffen hat, wurden die Menschen von den Tieren abgelöst, und diese regieren jetzt die Welt. Und sie ergötzen sich an den Problemen und Freuden der niederen Spezies „Mensch“. Da taugt der psychisch labile Helge auch ganz gut für einen lustigen Abend. Im Taumel zwischen Hass auf seine Familie, auf seinen Vater, Mordphantasien, die in die Tat umgesetzt werden und dem Wunsch, doch auch einmal von einem Mädchen geliebt zu werden, wird Helge von seiner Person gewordenen Angst unterstützt. Das kann nicht gut gehen und er muss scheitern. Die Tiere verfolgen diesen Untergang, mal gelangweilt, mal amüsiert. Zu guter Letzt fordert Helge eine zweite Chance; “Ich weiß jetzt, wie es geht.“ Aber das liegt nicht in seiner Macht, er ist nur Spieler in einem fragwürdigen Spiel, das wir Leben nennen. Entscheidungsfreiheit, Selbstbestimmung sind außer Kraft gesetzt. Wenn es den Tieren zu langweilig oder zu bunt wird, können sie einfach ausschalten und zu Bett gehen.

Darin liegt die Provokation dieses Stückes: Gibt es überhaupt etwas, das geändert werden könnte? Was ist unausweichlich, was ist Spaß und was ist Ernst? In kurzen Sequenzen, ohne Sentimentalität, in wechselnd aggressiven und poetischen Zügen sind die Zuschauer gefordert, ihre Haltung dazu zu finden, Stellung zu beziehen zu einem Spektakel, das lustvoll den Voyeurismus in Szene setzt.

Zur Autorin

Sybille Berg wurde am 2.Juni 1962 in Weimar geboren und lebt heute in Zürich. Bevor sie begann, als Autorin zu arbeiten, absolvierte sie eine Ausbildung zur Puppenspielerin, arbeitete dann jedoch in verschiedenen Berufen. Als Autorin war sie selbst sehr kritisch, veröffentlichte erst spät Werke, mit denen sie dann jedoch sehr erfolgreich war. Seit ihrem ersten Erfolg 1997 mit „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“ arbeitet sie als Autorin unter anderem für Zeitungen oder Zeitschriften und schreibt Bühnenstücke. Als Co-Regisseurin inszenierte sie zuletzt mit Hasko Weber am Schauspiel Stuttgart ihr eigenes Stück „Die Angst reist mit“.

Zur Gruppe

Die Schultheater AG der Kaufmännischen Schulen und der Mathilde-Planck-Schule besteht aus acht SchülerInnen, die seit September 2012 gemeinsam proben. Von anfänglich 14 SchülerInnen haben diese genügend Ausdauer, Disziplin, Ehrgeiz, Mut und vor allem Lust am Spiel entwickelt, um trotz Abiturs- und Prüfungsdruck, trotz hoher schulischer und zeitlicher Belastung diese Inszenierung gemeinsam mit dem Team von Tempus fugit zu wagen. Wie immer waren die ersten Monate der Probenzeit der Gruppenfindung und der Stückauswahl vorbehalten. Intensiv wurde an dem Rüstzeug für die Schauspielarbeit gearbeitet: Präsenz und persönlicher Ausdruck, Körpersprache, gesprochene Sprache und rhetorische Fähigkeiten geschult. Dann erfolgte im Dezember die Stückauswahl, die Rollenfindung, die Szenenfindung. Stets waren die SpielerInnen mit gefragt, ihre eigene Ideen und Kreativität, Interpretationen sind grundlegend für dieses Inszenierungskonzept. Wöchentlich, auch in Ferienzeiten, an Wochenenden wurde geprobt. Höhepunkte waren sicher das Probenwochenende auf einer Hütte, die Wochenendproben und die lange Endprobenphase. Arbeit, die viel von den SpielerInnen abverlangt, aber auch viel gibt. Denn es gilt einzutauchen. Theater muss fordern- und braucht mehr als nur ein oberflächliches Engagement. So war und ist es schon lange Tradition des Schultheaters dieser beiden Schulen. Inszenierungen, die vorgeschlagen wurden zum „Theatertreffen der Jugend“ nach Berlin, zum Schultheatertreffen der Länder, die Auszeichnung für „Andorra“ mit der Präsentation in Stuttgart, der Anklang für die Eigenproduktionen, die von anderen Schulen als Stückvorlagen übernommen wurden, für neue Raumgestaltungen, wie zum Beispiel bei Kafkas „Amerika“ Inszenierung in allen Stockwerken, und die Zusammenarbeit im letzten Jahr mit der Frauenberatungsstelle zu dem Stück „Yvonne is(s)t keine Bitterschokolade“ zeigen, wie vielseitig Schultheater sein kann. Auch diese Inszenierung betritt Neuland mit dieser Text- und Spielvorlage. Das Theater selbst wird hier infrage gestellt. Mal sehen ob es überleben kann…

Seit 1995 hat diese Theater AG viel von den SpielerInnen und auch von der Lehrerschaft verlangt. Waren früher in den Theater AGs meist zwischen 35 und mehr als 20 SpielerInnen, so ist es heute fast schon normal, dass von 14 nur acht übrig bleiben. Der Druck scheint gewachsen zu sein, die Unterstützung und die Anerkennung dessen, was geleistet wird, hinkt oftmals dem Prozess hinterher. An beiden Schulen haben die Schulleitungen nie an der Theaterarbeit gezweifelt oder diese infrage gestellt. Das ist nicht selbstverständlich. Dafür möchte ich mich persönlich bedanken. Hier zu inszenieren macht Spaß, gibt genügend Freiraum auch für eigene Herausforderungen, wie aktuell mit dem Regiekollektiv. Die Schülertruppe hat einmal mehr bewiesen, was es bedeuten kann, wenn jugendliche Motivation und Power aufeinandertreffen. Tempus fugit SpielerInnenn und Fachkräfte unterstützten zusätzlich bei Schauspielproben, bei Kostümbeschaffung und Kostümauswahl, Bühnenbau und Bühnentechnik. Speziell für diese Produktion begleiten drei Tempus fugit SpielerInnen das Geschehen mit eigenen Gesangspartien.
Ihre Karin Maßen

Wir danken

Wir danken ganz herzlich für eine immer ausgezeichnete und vertrauensvolle
Zusammenarbeit und Unterstützung durch Herrn OstD Eickmeier und Frau OstD‘in Mareis und den Kollegien der beiden Schulen.
Für die Telefonate, mündliche und schriftliche Absprachen besonderen Dank an Frau Koerl und den Schulsekretariaten. Allen Hausmeistern und Reinigungskräften herzlichen Dank für ihre Hilfsbereitschaft und ihr Entgegenkommen. Frau Lang für ihre Geduld, persönliche Anteilnahme und ihr Entgegenkommen bei den Proben und Aufführungen im Foyer. Allen Eltern und LehrerInnen, die durch die Proben immer wieder gefordert wurden. Gefördert vom Kultusministerium für Kultus, Jugend und Sport über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.

Wir danken

Daten

Von: Sibylle Berg

Gruppe

Schultheater AG der Kaufmännischen Schulen und der Mathilde-Planck Schule

Credits

Es spielen:

Raka Korngiebel

Robin Karle

Ana Reinhard

Philippe Bürgin

Svenja Pfeiffer

Marina Sraschewski

Anna Grether

Rolf Jürgens

Jeremiah Knorpp

Produktionsteam

Regie

Karin Maßen

Pauline Harm

Jeremiah Knorpp

Jens Lamprecht

Produktionsleitung

Pauline Harm

Jeremiah Knorpp

Kostüm

Jens Lamprecht

Pauline Harm

Jeremiah Knorpp

Bühnen-/Ton-Lichttechnik

André Kulawik

Lukas Kettelhack

Plakat- & Programmheftgestaltung

Alexander Stutz

Benedikt Arnold

Gesang

Annika Greiner

Esther Kammüller

Foto/Video

Thomas Quartier

Info

Zum Stück

„Gehe nicht ins Tageslicht!“ sagt der Uhu Schuhu zu seinem Freund, dem Kleinen Gespenst. Trotz dieser Warnung traut sich das Kleine Gespenst von der Burg Eulenstein in die Welt des Tages und entdeckt Farben und Licht. Die anfängliche Freude verschwindet schnell, als es bemerkt, dass es durch das Sonnenlicht schwarz geworden ist. Es trifft auf unterschiedliche Bewohner des Städtchens Eulenberg und verbreitet dort als Schwarzer Unbekannter Angst und Schrecken. Findet das Kleine Gespenst Hilfe, um wieder als weißes Gespenst nach Hause auf die Burg zukehren?
Die seit Januar bestehende Kindertheatergruppe im Dorstübli Maulburg mit 17 SpielerInnen im Alter von 9 bis 10 Jahren spielt eine selbstentwickelte Adaption des Kinderbuchklassikers von Otfried Preußler, der dieses Jahr 90 Jahre alt geworden wäre.

Daten

Nach Otfried Preußler

Gruppe

Kindertheater-Gruppe im Dorfstübli, Maulburg

Credits

Fotos: Thomas Quartier

Fotos:

Info

Zerreißprobe

Inspiration und Anstoß der Eigenproduktion waren Themen und Motive aus den Räubern von Schiller. Das Anecken an bestehende Ordnungen, sowie die Möglichkeit zur Rebellion waren Grundlage für die in Improvisationen und aus eigenen Texten entstandene Eigenproduktion.

Die Bühne wird zum Rückzugsort, an dem die Spieler sich Gedanken darüber machen, in welche Welt sie hineinwachsen, welche Konflikte mit der Elterngeneration bei ihnen auftauchen und welche Erwartungen an sie gestellt werden. So wird die Bühne zum Kampfplatz und zur Möglichkeit mit der Welt, die sie umgibt abzurechnen.

Daten

Eigenproduktion

Gruppe

Ensemble: Youngster-Gruppe

Credits

Produktionsteam

Regie

Benjamin Böcker

Regieassistenz

Carolin Schröder

Till Behrend

Produktionsleitung

Isabel Lückerath

Bühnen-/Ton-Lichttechnik

André Kulawik

Plakat- & Programmheftgestaltung

Benedikt Arnold

Foto/Video

Thomas Quartier

Es spielen:

Almuth Fosanelli

Friederike Körte

Philine Kunz

Luisa Müller

Justin Mutter

Hanna Römer

Nathalie Röthe

Nina Stange

Valentina Wyss

Davin Zumkehr

Mitja Wilms

Julia Vetzke

Hermann Böhler

Cesaria Kassner

Igor Dziezweski

Armenius Reuter

Lara Fortagne

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Die Geschichte beginnt mit Katzen und Kobolden, Hexen, seltsamen Waldbewohnern, guten Geistern und dem großen Zauberer Groffi Wentilator. Sie alle leben im Kottenforst.

Nachdem Familie Müsebrink, die im Kottenforst ein kleines Häuschen bewohnt, in die Stadt umziehen muss, bleiben ihre vier Katzen im Wald. Sie gehen ihrer Wege, treffen aber immer wieder zusammen. Sie erleben viele Abenteuer zusammen mit den Waldbewohnern bevor sie endlich in der Katzenburg ein neues Zuhause finden.

Zur Inszenierung

Das Stück entstand in Zuge des Projekts „Damals gab es auch schon Kinder“, welches von der Stiftung Kinderland gefördert wird. Die Kinder setzten sich während der gesamten Spielzeit mit dem Thema Kindheit früher und heute auseinander. Gemeinsame Besuche im Altenwohnheim St. Margarethenheim Lörrach oder im Spielzeugmuseum Riehen standen ebenso auf dem Programm, wie Interviews mit den eigenen Großeltern oder älteren Nachbarn. Das Kinderbuch „Die Katzenburg“, das erstmals 1929 im Herder-Verlag erschien, begleitete schon die Kinder von damals und ist heute immer noch ein wunderschönes Märchen zum Lesen und Vorlesen. Es verbindet das Damals mit dem Heute auf ideale Weise.

Wie immer setzen die Kinder den Stoff in ihrer ganz eigenen Art und Weise um. Eigene Ideen mischen sich mit den Vorgaben der Geschichte und entführen in die wundersame Welt des Kottenforst.

Daten

Frei nach Wilhelm Matthiessen

Gruppe

Kindertheatergruppe II

Credits

Es spielen

Dana Klesinski

Luisa Pfeifer

Leandra Metzner

Emilia Grether

Lisa Zwerger

Johanna Wechmann

Amelie Rösch

Fiona Liedtke

Valerie Wechmann

Anne Reiss

Melissa Sari

Sina Merle

Alisha Hummitzsch

Nomenyo Mawuewa

Laura Eßer

Alina Libor

Christel Riedel

Ulla Libor

Produktionsteam

Regie

Sylvia Jourdan

Regieassistenz

Isabel Lückerath

Benedikt Arnold

Produktionsleitung

Lisa Wick

Bühnen-/Ton-Lichttechnik

André Kulawik

Plakat & Programm

Lisa Wick

Benedikt Arnold

Fotos

Thomas Quartier

Info

Das Stück

Was machen die Töchter von Familie König nur mit ihren Schuhen? – Jeden Morgen das gleiche: Sie sind kaputt, Zerfetzt? Zertanzt? Auf jeden Fall völlig hinüber. Und das obwohl die ganze Nacht die Tür fest verriegelt ist und sogar ein Wächter die Mädchen bewacht. Randalieren sie so leise, dass niemand es hört? – Wohl kaum. Steigen sie aus dem Fenster? – Unwahrscheinlich. Haben sie eine Falltür unter dem Bett? – Als ob! – Aber irgendetwas muss dort doch vorgehen…
Die neu formierte Theater-AG der Hellbergschule , bestehend aus SchülerInnen der Klassen 7-9 , setzt sich sehr frei mit dem grimmschen Märchen von den „Zertanzten Schuhen“ auseinander und findet darin eine eigene Geschichte über Träumereien und wilde Pläne, Verantwortung und Konflikte mit der Erwachsenenwelt.

WICHTIGE INFORMATION: Anders als im gedruckten Spielplan angekündigt, beginnt die Vorstellung bereits um 15 Uhr.

Daten

Eigenpoduktion frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

Gruppe

Theater-AG der Hellbergschule

Credits

Produktionsteam

Regie

Fabian Eyer

Regieassistenz/ Choreografie

Konstantin Möckel

Regieassistenz

Merle Mühlhausen

Bühnen-/Ton-Lichttechnik

Lukas Kettelhack

Fotos: Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Ein Haus. Jeder lebt dort mehr oder weniger für sich. Mal fährt man zusammen Aufzug, mal begegnet man sich auf dem Flur, mal hilft man sich mit Backzutaten aus – und die neueröffnete Kunstaustellung im Dachgeschoss kann man sich ja auch mal anschauen…

Auf den ersten Blick ist es nicht viel, was die Bewohner voneinander mitbekommen und miteinander teilen. „Immerhin“ sucht aber gerade nach dem zweiten Blick, will die Momente der Alltäglichkeit finden, die verraten oder zumindest erahnen lassen, was die Einzelnen tatsächlich antreibt.

Warum zum Beispiel hat irgendwer die Ziffern „2 1 L“ an die äußere Hauswand geschrieben? Wer war das? Und was sollen diese Zeichen bedeuten?

Die 14 Spielerinnen und Spieler der Jugendtheatergruppe Rheinfelden zeigen eine Eigenproduktion, die verschiedene Facetten des Für-Sich-Seins erzählt und Menschen in ihren kleinen Fluchten, Ekstasen und heimlichen Triumphen ertappt, die sie von sich aus wahrscheinlich nicht zeigen würden.

Daten

Eigenproduktion

Gruppe

Jugendtheatergruppe Rheinfelden

Credits

Es spielen

Mareike Ecker

Pauline Harm

Yvonne Hoppe

Tom Kessler

Jeremiah Knorpp

Felix Krause

Jens Lamprecht

Isabel Lückerath

Louis Mehlin

Merle Mühlhausen

Sarah Rückgauer

David Thamm

Aline Vouga

Nadine Walter

Melina Delpho

Produktionsteam

Regie

Carolin Schröder

Fabian Eyer

Produktionleitung

Benedikt Arnold

Till Behrend

Bühnen-/Ton-Lichttechnik

Lukas Kettelhack

Plakat- & Programmheftgestaltung

Tom Kessler

Musik

Schlagzeug

Benjamin Dietz

Bass

Thomas Schmid

Info

Zum Stück

England Mitte des 19. Jahrhunderts: Der Waisenjunge Oliver Twist wird in eine Welt hinein geboren, die geprägt ist von Hunger, Elend und Missachtung. Arm und Reich trennt eine unüberwindliche Kluft. In einem kirchlich verwalteten Waisenhaus wächst Oliver zusammen mit anderen heimatlosen Kindern auf. Dort ist er, ebenso wie später im Armenhaus oder unter der Obhut des Sargmachers Mr. Sowerberry, den Schikanen und der Willkür von übellaunigen Aufsehern, hochnäsigen Vorständen und jähzornigen Gouvernanten ausgesetzt.

Eines Tages lässt Oliver dies Alles hinter sich und flieht Hals über Kopf nach London, wo er zufällig einer Bande jugendlicher Taschendiebe in die Hände fällt. Freundlich aufgenommen und vom Anführer Fagin als „großes Talent“ gelobt, glaubt Oliver zunächst eine neue Familie gefunden zu haben. Er ahnt noch nichts von den gefährlichen Plänen und den Verbrechen, in die er immer mehr hineingezogen wird. Unterwegs begegnet er den unterschiedlichsten Menschen, deren Geschichten sich mit der seinen verweben. Dank der Hilfe und dem Vertrauen einiger beherzter Personen, wie z.B. der Diebin Nancy, dem gutmütigen Mr. Brownlow oder der offenherzigen Miss Rose, kann Oliver letztlich entkommen und ein richtiges Zuhause finden. Bis dorthin allerdings ist es noch ein abenteuerlicher Weg, mit freudigen, spannenden, traurigen aber auch lustigen Überraschungen und Wendungen.

Charles Dickens schrieb „Oliver Twist“ ursprünglich als Fortsetzungsroman, der von Januar 1837 bis April 1839 monatlich im Bentley’s Miscellany abgedruckt wurde. Er übte darin offene Kritik an den spezifischen gesellschaftlichen Umständen seiner Zeit. Die zentralen Motive und Themen des Romans – brutale Ausbeutung, Heimatlosigkeit, Suche nach Nähe und Geborgenheit, Freundschaft und Abenteuer – sind jedoch zeitlos und auch nach 150 Jahren noch aktuell und für Menschen jeden Alters von großer Bedeutung.

Projekt und Arbeitsweise

Insgesamt 220 Ensemblemitglieder zählt das Großprojekt „Oliver Twist“ nach dem gleichnamigen Roman von Charles Dickens. Die Koproduktion von Tempus fugit und der Burghof Lörrach GmbH folgt ähnlich wie bei „Tom Sawyer“ (2006) und „Emil und die Detektive“ (2009) dem bewährten Konzept, Schüler/innen aller Schularten, Jugendtheaterspieler/innen sowie professionelle Schauspieler/innen und Musiker/innen durch den mehrmonatigen künstlerischen Schaffensprozess in einem Großensemble zu vereinen. Über mehrere Monate hinweg arbeitete das Team um Karin Maßen intensiv mit den kleinen und großen Spieler/innen an Szenen, einzelnen Charakteren sowie großen Ensemble-Choreographien.
Entstanden ist dabei eine spannende und facettenreiche Inszenierung, die für Groß und Klein gleichermaßen fesselnd ist und neben dem schweren Stoff auch viele lustige Momente garantiert. An fünf Tagen in Folge wird „Oliver Twist“ insgesamt neun Mal aufgeführt, was von allen Beteiligten ein außerordentliches Maß an Bereitschaft, Durchhaltevermögen und nicht zuletzt Spielfreude erfordert. Das Projekt lebt von der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller beteiligten Jugendtheatergruppen, Schultheater-AGs, Klassen, Eltern, Lehrer/innen, Schauspieler/innen und Musiker/innen sowie den zahlreichen Unterstützer/innen in und außerhalb von Lörrach.

Charles Dickens und seine Zeit

Charles Dickens (1812 – 1870) war ein englischer Schriftsteller und entstammte selbst eher ärmlichen Verhältnissen. Auslöser für seinen Roman „Oliver Twist“ waren die sich verschlimmernden Lebensbedingungen der Arbeiterklasse und die Verschärfung der Armengesetzgebung in England Mitte der 1830er Jahre. Er wollte seine Zeitgenossen auf die schreienden Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft aufmerksam machen. Während die wohlhabende Londoner Bürgerschaft in geräumigen, sauberen Häusern mit eigener Dienerschaft lebte, fristeten die Ärmsten ein Leben in schmutzigen, überfüllten Slums und den so genannten Armenhäusern. Dickens erzählt „Oliver Twist“ vor allem aus der Perspektive der einfachen und armen Leute und gibt ihnen durch seine facettenreichen und ernsthaften Beschreibungen Gesicht und Stimme.

Wir danken:

Ein großes Dankeschön geht an das gesamte Burghofteam, an alle Mitarbeitenden aus Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Kartenhaus, Bühne und Technik, die uns einmal mehr sehr schnell heimisch werden ließen. Insbesondere möchten wir Susanne Göhner danken für die vielen Hilfestellungen und ihren Einsatz für dieses Kooperationsprojekt, aber auch für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Im Namen der beteiligten Grundschulklassen danken wir ganz herzlich der Bürgerstiftung Lörrach und der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden für die „Fütterung“ der Klassenkassen, der Stadt Lörrach sowie allen Sponsoren. Darüber hinaus danken wir für die Förderung durch den Landesverband Freier Theater Baden–Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Lehrer/innen und Schulleitungen aller beteiligten Schulen für die Freistellung der Spieler/innen, für Probemöglichkeiten und das hohe Maß an Kooperationsbereitschaft, an alle Eltern und vor allem an die Lehrerinnen, die das Projekt und die Proben intensiv mit begleitet haben und ohne deren Engagement die Einbindung der Grundschulklassen in den Entstehungs- und Probenprozess nicht möglich gewesen wäre, sowie an Caroline Oursin und Annegret Brake vom Kinder- und Jugendchor Lörrach.

Wir danken dem Scala Kostümverleih, und somit Elke Weth, für die ausgezeichnete Beratung und die Kostümanfertigungen. Herrn Pfarrer Martin Abraham und der Matthäusgemeinde für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten zum Aufenthalt für die beteiligten Grundschulklassen während der Endproben und der Aufführungswoche sowie der Bäckerei Paul, dem Hof Dinkelberg, der Holwerkstatt Paul Engel und den Mitarbeiter/innen der Buchschachtel Haagen und des Kunstprojekts art4 innerhalb der PVD Lörrach für die großzügige Bereitstellung von Requisiten.

Der Stadtbibliothek Lörrach danken wir für ihre Kooperationsbereitschaft und die Organisation einer begleitenden Buchausstellung zum Thema „Arm und Reich / Soziale Ungleichheit“.

Unser Dank gilt nicht zuletzt auch allen Zuschauer/innen, die das Projekt durch ihr Dasein und ihr Interesse an unserer Arbeit unterstützen.

Daten

nach Charles Dickens

Gruppe

Freies Theater Tempus fugit

Credits

Schauspieler

Lukas Bartscherer

Rosanna Hilpert

Matthias Klimkait

Linda Sepp

Larissa Probst

Stephan Stock

Petra Jeroma

Micha Goldberg

Fabian Müller

Naomi Abukha

Benedikt Arnold

Lukas Kettelhack

Mia Bantlin

Nils Baumann

Yukon Benner

Friederike Brogle

Madleina Burger

Lara Fortagne

Jakob Fuchs

Elif Karacar

Cesaria Kassner

Anne Kath

Isabelle Kierig

Paul Klapprott

Greta Leible-Hammerer

Paulina Loreth

Johanna Lückel

Denise Marfilius

Marie Müller

Salome Neuer

Marie Pottstock

Ana Reinhard

Lena Salach

Julia Selbherr

Verena Sepp

Melina Vettermann

Marie-Luise Walther

Nastassja Weber

Theresa Weiß

Linda Wölfle

Elisabeth Wenk

Anne Dahl

Eva Hintermaier

Lili Kroll

Vivien Prahl

Elias Füchsle

Annika Greiner

Rolf Jürgens

Clara Jansen

Melissa Sehringer

Jakob Klapprott

Maryan Julia Selbherr

Florine-Michelle Tshiang Tshianganga

Daniela Hasche

Marius Klingenstein

Pelle Parr

Ludwig Hänßler

Klasse 1a der Hebelschule unter Leitung von Stefanie Glajcar:

Sami Acikel

Evelyne Beloglasow

Leonard Berisha

Gazmen Bonesta

Delia Estella Bonina

Nicolas Deforth

Tom Dörflinger

Joschua Franke

Hanna Fritschi

Jonas Gran

Maria Indlekofer

Samir Jami

Konstantinos Karargiris

Leon Maximilian Kieckbusch

Luise Kister

Chiara Kühner

Melissa Maria Lopez

Evelyne Pkavak Pissa

Paul Richter

Amelie Rösch

Elena Sadiku

Khira Anouk Timm

Alena Mirka Ulrich

Klasse 1b der Hebelschule unter Leitung von Uta-Maria Lahr:

Gwen-Stefani Benning

Paula-Maria Bieg

Filippo Calambria

Cenk Demir

Ben Lucca Dittmaier

Laurin Grainca

Linus Haberbusch

Daniel Hazke

Jule Emily Hencken

Yannik Joschua Kalbacher

Dario Adam Köllhofer

Ben Kubetzko

Sümeyye Zehra Küskü

Jule Leischner

Lily Marie Mattes

Jamila Amakè Miles

Max Louis Roßkopf

Katharina Iris Marle

Rudishauser Kimberley

Therisa Schärtel

Marie-Sophie Sütterlin

Emily Weimann

Reto Wernthaler

Jona Mattis Wind

Linus Zwermann

Klasse 4b der Hebelschule unter Leitung von Yvonne Seckinger:

Jonathan Bieg

Reinhold Ebermann

Tim Eisenga

Sandro Gugliuzzo

Matthias Hebding

Per Höfler

Justin Kirste

Jacob Mayer

Ayman Nissr

Luca Schneider

Lukas Winderl

Lars Winter

Lorena Amore

Selenay Dere

Jasmina Di Pasquale

Janine Dvorak

Katharina Eisele

Sandra Ferrara

Lydia Jung

Alina Kunze

Nadja Ströhla

Luisa Taut

Hue Mi Tran Van

Janine-Lara Vollmer

Klasse 2b der Eichendorffschule unter Leitung von Birgit Lorenz:

Rina Golinets

Athina Gramatte

Lidia Granata

Benjamin Grether

Jonas Kehm

Arvid Köppel

Louisa Leitner

Charlotte Löbbe

Pablo Morales

Lukas Öcel

Dominik Rodriguez

Nina Racic

Domenic Roos

Alina Rosmann

Carmen Rotella

Ferdinand Schultze

Kristina Siniakova

Dominik Wehner

Klasse 4b der Eichendorffschule unter Leitung von Anette Eckstein:

Aya Abbas

Janosch Bantlin

Marijo Bavrka

Lisa Braunhofer

Niklas Büchele

Teresa Cefala

Gabriella d`Agate

Luis Feldheim

Jannik Fischer

Laura Golz

Carlotta Fritz

Alina Gulaev

Stefanie Henkel

Evelyn Karpov

Melina Klein

Tom Rothweiler

Chris Sauerbeck

Julia Schweikart

Josipa Stanic

Lara Volpe

Michelle Weiz

Musik

Musikregie, Komposition, Saxophon

Benedikt Reising

E-Bass, Arrangements für Chor

Sebastian Scheipers

Schlagzeug, Rhythmuschoreographie

Jonas Prina

Violoncello

Mara Miribung

Akkordeon

Pelle Parr

Posaune

Ludwig Hänßler

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Chorleitung

Annegret Brake

Chor

Mia Bantlin

Friederike Brogle

Lara Fortagne

Cesaria Kassner

Anne Kath

Greta Leible-Hammerer

Johanna Lückel

Marie Müller

Marie Pottstock

Lena Salach

Stella Vögtli

Fernanda Tröger

Marie-Luise Walther

Nastassja Weber

Theresa Weiß

Tanz

Choreographie

Pilar Buira Ferre

Tanz

Naomi Abukha

Anne Dahl

Daniela Hasche

Petra Jeroma

Larissa Probst

Verena Sepp

Regie- und Produktionsteam

Regie, Stückbearbeitung, Dramaturgie, Theaterpädagogik

Karin Maßen

Produktionsleitung Burghof, Technische Leitung, Lichtdesign

Mark Searle

Produktionsleitung Tempus fugit, Regieassistenz, Theaterpädagogik, Inhalte Programmheft

Tim Krause

Regieassistenz, Theaterpädagogik

Maren Schrader

Theaterpädagogik

Laura Jacob

Theaterpädagogische Assistenz

Anne Dahl

Elias Füchsle

Daniela Hasche

Franziska Heinig

Eva Hintermaier

Petra Jeroma

Vivien Prahl

Larissa Probst

Kostüm

Elke Weth

Scala Kostümverleih

Bühnenbauten

Diana Fürderer

Schreinerei Stoll

Technik

Technische Abteilung Burghof

Lichtstellwerk

Zoë-Ann Searle

Fotos

Patrick Maßen

Ina Rosenthal

Thomas Quartier

Projektmanagement Tempus fugit

Thorsten Blank

Programm- und Plakatgestaltung

Simon Stotz

Info

Prolog

Seit dem Eintritt der USA in den Vietnamkrieg und besonders durch die brutale Bombardierung Nord-Vietnams begann ein einheitlicher Protest von Amerikanern und Westeuropäern. Die Friedensbewegung bekam eine internationale Relevanz, da nicht das nationale Bewusstsein für eine Sache, sondern ein internationales Bewusstsein für Frieden, über alle Grenzen und Unterschiede hinweg entstand. John Lennon war eine, wenn nicht sogar DIE Ikone der Friedensbewegung der 1970er Jahre. John Lennons Protestsong „Give Peace a Chance“ wurde in allen Teilen der Welt zur Anti-Kriegshymne und zeigt den weltweiten Wunsch einer ganzen Generation nach Frieden.

Auch heute gibt es Kriege. Aber eine Identifikationsfigur, wie einst John Lennon sie darstellte, fehlt.

Zum Stück

Wie inszeniert man einen Antihelden?
Im Grammy Museum in Los Angeles war vom Oktober 2010 bis Ende März diesen Jahres eine Ausstellung John Lennon gewidmet: „John Lennon Songwriter“
Yoko Ono hatte diese mitkonzipiert. Weder der gewaltsame Tod, geschweige denn der Name des Mörders tauchen darin auf.
Kein Wort darüber. Es soll ihm kein Denkmal gesetzt werden.
Auch die Stückvorlage von Björn Steiert will dem Mörder persönlich keinen Platz einräumen.
Dennoch basiert die Textvorlage auf den Geschehnissen dieser Tat. Alle Einzelheiten sind bekannt, darin gibt es kein Geheimnis mehr zu entdecken.
Für die Bühnenbearbeitung eine Herausforderung: wie inszenieren wir einen „Niemand“, von dem doch jeder weiß, dass er John Lennon ermordet hat. Der Täter ist immer noch in den USA im Gefängnis und weiter ohne Reue.
Die Aufgabe ist spannend und herausfordernd. Die Zusammenarbeit mit Autor, Schauspiel, Musik, Licht und Assistenz macht es möglich den Spagat zu wagen….
Karin Maßen

Zum Autor

„Björn Steiert kennt man hier als aufsehenerregenden Literaten mit einer sehr eigentümlichen Sprache jenseits aller Moden, mit einem ganz eigenen Klang. Schon seine Sprache allein besitzt eine besondere Musikalität.“ – so heißt es in der „Badische Zeitung“ über den Autor, der in einem früheren Artikel auch als „ein Formvollender, ein Wort-Architekt, ein Weltenentwerfer“ bezeichnet und in der „Oberbadischen“ als „das größte Talent“ unter den an einer Lesung beteiligten Schriftstellern aus der Region hervorgehoben wird.

Steiert wurde 1980 in Lörrach geboren, machte hier auch sein Abitur am Hebel-Gymnasium und leistete Zivildienst im Kreiskrankenhaus, ehe er sein Germanistikstudium begann. Man kennt ihn vor Ort zudem als Organisator eines viel gelobten kulturellen Veranstaltungsprogramms und durch musikalische Werke, etwa eine Vertonung von Michael Endes „Lied von der Anderwelt“.

Der Autor war wiederholt bei Literaturwettbewerben erfolgreich und veröffentlichte Beiträge in diversen Anthologien und Zeitschriften. So gewann er etwa mit „Die Wiederschöpfung“ schon 1999 einen 1. Preis mit seiner individuellen Aktualisierung des Faust-Stoffes oder veröffentlichte in S.Fischers renommiertem „Jahrbuch der Lyrik“ (laut der „Neuen Zürcher Zeitung“ einem „Pantheon deutschsprachiger Dichter“ …) 2006 das Gedicht „Jüdisches Ich“.

„Heros“ ging aus einer langen Beschäftigung des Autors mit John Lennon hervor, den er als Musiker ebenso schätzt und faszinierend findet wie als Friedensaktivist und Persönlichkeit. 2008 gewann Steiert mit dem Stück den 1. Preis eines von der Paula-Rombach-Stiftung und der Albert-Ludwigs-Universität-Freiburg ausgeschriebenen Literaturwettbewerbs. Die Preisverleihung fand im Februar durch Prof. Dr. Wolfgang Jäger statt, worauf der Text in der Literaturzeitschrift „allmende“ (Nr. 81) in einer gekürzten Fassung veröffentlicht wurde.

Informationen über den Autor: www.bjoernsteiert.de

Zur Gruppe

Stephan Stock wurde 1985 in Rheinfelden geboren. Nach einigen Jahren mit der Gruppe „Tempus fugit“ aus Lörrach, studierte er Schauspiel an der Hochschule der Künste Bern. Seine Soloperformance „Revolution!?“ eröffnete 2009 das Outnow!-Festival in Bremen. Als Gründungsmitglied des Theaterkollektivs vorschlag:hammer gewann er mit dem Stück „Vom Schlachten des gemästeten Lamms und vom Aufrüsten der Aufrechten“ den Jurypreis des 100° Festivals im HAU Berlin und den Preis des Körber Studios Junge Regie am Thalia Theater Hamburg. Seit September macht er den Master an der Zürcher Hochschule der Künste. >>INFO<<

Schauspieler Stephan Stock über „Heros“

Die Sehnsucht, etwas Großes zu schaffen, auf eine bestimmte Art unvergesslich zu werden, bewegt jeden Menschen auf gewisse Art und Weise. Der „Niemand“, John Lennons Mörder, war bereit, für diesen Moment des Triumphes zu töten. Das ist eine krasse Ausprägung eines Wunsches, den wir wohl alle kennen! Etwas von Dauer zu schaffen und unserem Leben einen Sinn zu geben.
Mich fasziniert die Annäherung an einen Menschen, der bereit war, so weit zu gehen, der auf gewisse Art eine Kraft entwickelt hat, die, wenn nur einige Dinge anders gelaufen wären, auch etwas sehr Gutes hätte bewirken können.
Auf der anderen Seite stellen sich auch die Fragen: Wer bin ich in Abgrenzung zu dieser Person? Als was sehen mich die Leute auf der Bühne? Als ein Mensch, der in einer Zeit ohne Vorbilder aufgewachsen ist, faszinieren mich auch die Macht dieser Figur John Lennons und ihrer gleichzeitigen Ambivalenz als „Führer“.

Sounddesigner Bernhard Greif über „Heros“

„Heros“ ist als Ein-Personen-Stück konzipiert. Die Soundebene, die ich für die Inszenierung entwickelt habe, dient dem Darsteller als akustischer Gegenpart auf der Bühne. Passagen aus dem Text können von ihm als Person auf die Tonspur ausgelagert werden, Originalmaterial in Form von Musik, Text, Interviews, etc., auf das der Text Bezug nimmt, kann wieder in Form von Ton in das Stück und das Bühnengeschehen re-integriert werden. Durch die Verwendung mehrerer Soundquellen auf der Bühne entstehen unterschiedliche akustische Orte, die das Geschehen strukturieren und in denen die Vermischung von Fakt und Fiktion, wie wir sie im Text finden, ihre Entsprechung erfahren. Nicht nur der „Niemand“ kommt zu Wort, sondern auch Lennon selbst.

Daten

Von Björn Steiert

Gruppe

Freies Theater Tempus fugit

Credits

Schauspiel

Stephan Stock

Regie

Karin Maßen

Sounddesign

Bernhard Greif

Regieassistenz

Elisabeth Wenk

Text

Björn Steiert

Lichtdesign/ Produktionsleitung

Mark Searle

Plakat/ Programmgestaltung

Patrick Maßen

Silvan Hahn

Programmheftredaktion

Elisabeth Wenk

Organisation

Thorsten Blank

Fotos

Thomas Quartier

Video

Patrick Maßen

Burghof Technikerteam

Atalie Asal

Ingo Weisner

Robert Leckelt

Info

Zum Stück

Anne-Marie (mit dem vornehm verschluckten e) hat ein Problem. Sie soll mit ihrer Mutter zum Ball des Tennisclubs gehen. Ein neues Kleid hat sie schon, aber noch keinen Tanzpartner.

Zum Glück haben Lulu, Lissa und deren Freundinnen eine geniale Idee: Sie gründen eine Kerle-Vermietungs-Agentur. Eine Agentur für Mädels, die solo sind, aber unbedingt eine männliche Begleitung in der Öffentlichkeit brauchen.

Leider verfügt die Agentur nur über einen Kandidaten, Lissa’s angehimmelten Cousin Eckbert. Der verliebt sich allerdings schon beim ersten Auftrag ausgerechnet in ANNE-MARIE!

Lissa ist fassungslos. Und Lulu geht es auch nicht besser. Nicht genug damit, dass sie ihre Monatsfahrkarte schon wieder verloren hat, ihre Mutter in ihren Tagebüchern schnüffelt und sie Bio seit der 6. Klasse für eine traumatisierende Zumutung hält. Jetzt fehlt ihr auch noch selbst eine Begleitung für die Jugenddisco. Ein neuer Miet-Kerl muss her. Der hat Samtaugen und eine Karamellstimme und sorgt dennoch für einen riesigen Eklat.

Das Stück schildert turbulent, kurzweilig und zugleich sehr einfühlsam das Leben von Heranwachsenden mit all den Problemen, die beim Erwachsenwerden auftauchen.

Zur Autorin

Kirsten Boie wurde 1950 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium promovierte sie in Literaturwissenschaft und arbeitete von 1979 bis 1983 als Lehrerin an einem Gymnasium und anschliessend an einer Gesamtschule.

Ihr erstes Buch erschien 1985 und wurde ein beispielloser Erfolg. Inzwischen sind über sechzig Bücher von ihr erschienen und in sechzehn Sprachen übersetzt worden.

Neben Büchern für Kinder und Jugendliche schreibt sie Vorträge zu verschiedenen Aspekten der Kinder- und Jugendliteratur und zur Leseförderung. Zunehmend ist sie auch für das Goethe-Institut im Ausland unterwegs.

2007 wurde Kirsten Boie mit dem Sonderpreis des ‚Deutschen Jugendliteraturpreises‘ für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet, 2008 mit dem ‚Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur‘.

Zur Gruppe

Die Tempus fugit – Youngster Gruppe besteht seit September 2008 und wurde auf Grund vieler Anfragen von Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren gegründet. Sie erfreut sich seither an einem regen Zuspruch, regelmässig kommen über 20 Jugendliche zu den wöchentlichen Proben.

In der letzten Spielzeit wurde das Stück „Aschenputtel“ von Heleen Verburg mit großem Erfolg aufgeführt. Nach diesen Aufführungen kamen etliche neue Spieler dazu, andere wechselten in die Jugendtheatergruppe, so dass sich Youngster-Gruppe neu formierte. Ab der September 2011 ist die Gruppe wieder für neue Spielerinnen und Spieler geöffnet.

Daten

Nach Kirsten Boje

Gruppe

Freies Theater Tempus fugit Youngsters

Credits

Info

Zum Stück:

Mr Joe Allen van Braams, der Schokoladenkönig aus Amerika, sucht den besten
Reklameagenten der Stadt, um dort seine Schokolade einzuführen. Der Berliner
Straßenjunge Kai ist fest entschlossen, Reklamekönig von Berlin zu werden.

Sein Mitbewerber ist der fiese Herr Kubalski, seines Zeichens Reklameagent. Mr Joe Allan beschließt, einen Wettbewerb zwischen den beiden zu veranstalten.
Ein spannender Wettkampf beginnt, in dem Kai und seine Bande „Die schwarze Hand“ Kubalski mit cleveren Tricks und vielen mutigen Ideen auf Trab hält.

Das Stück nach einem Kinderbuchklassiker aus der Weimarer Republik ist erfrischend
zeitlos und hat seinen Charme noch lange nicht verloren. Es ist spannend, witzig und lässt viel Raum für die jungen SpielerInnen, die die Ideen der Vorlage begeistert umsetzten.

Daten

nach Wolf Durian

Gruppe

Freies Theater Tempus fugit Kindergruppe

Credits

Produktion

Regie

Sylvia Jourdan

Regieassistenz

Larissa Probst

Franziska Heining

Musik

Benedikt Weigmann

Jens Hagen-Wegener

Produktionsleitung

Anne Dahl

Programm- und Plakatgestaltung

Larissa Kraus

Maren Schrader

Fotos

Thomas Quartier

Technik & Licht

André Kulawik

Aufführungsrechte

Verlag für Kindertheater

Es spielen:

Daniel Broß

Lorenz Egi

Marten Pruin

May Leber

Paulina Marx

David Volksdorf

Luca Volksdorf

Camilla Valduga

Teresa Cefala

Samira Forster

Carla Köhllhofer

Leander Güran

Soumia Moulgada

Jacob Mayer

Isabelle Forster

Eren Abanus

Ella Schäfer

Melissa Barth

Info

Danksagung

Wir danken ganz herzlich dem Kulturamt Weil am Rhein, dem Kesselhaus Weil am Rhein für ihre Unterstützung. Besonderer Dank geht auch an das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport für die Förderung über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. sowie an allen Sponsoren und Paten.

Texte von Daniil Chrams aus: TRINKEN SIE ESSIG, MEINE HERREN! (Band 1: Prosa), erschienen im Verlag Galiani Berlin, 2010.

Texte von Daniil Chrams aus: Fälle / Fallen aus dem Russischen von Peter Urban erschienen im Verlag der Autoren.

Das Copyright für „Zugauskunft“ von Peter Handke liebt beim Suhrkamp Verlag.

Daten

Nach Daniil Charms

Gruppe

Freies Theater Tempus fugit Kesselhausgruppe

Credits

Es spielen:

Caroline Buffet

Maria Dalbert

Jonas Kaufmann

Ute Keilbach

Martin Kumbartzky

Anette Metzner

Morgana Pasch

Berthold Schmidt-Lahr

Barbara Siefert

Katharina Schäfer

Regie:

Simone Lüdi-Sick

Produktionsleitung:

Daniela Hasche

Lichttechnik:

André Kulawik

Fotos:

Thomas Quartier

Grafik:

Etienne Blatz

Info

Zum Stück

Das Generationstheater von Tempus Fugit macht aus dem 2400 Jahre alten Drama von Sophokles einen grotesken Slapstick mit Masken frei nach Cocteau, der närrischen Fastnacht und circensischen Fragmenten. Aufklärung, Erkenntnis und Komik ist bei dem antiken Spiel von tragender Größe. Was stellt sich da wem entgegen? Warum will Kreon Antigone einmauern lassen? Antigone die junge, rotzige, gefühlvolle Königstochter mit Familiensinn und Todesnähe trifft auf Kreon den hartnäckigen unbedachten, gesetzestreuen König. Zwei feindliche Brüder aus dem letzten Krieg bringen die Story in Gang. Der individuelle Chor der Alten und Jungen mischt heftig mit und gibt sich nachdenklich, abwägend und wankelmütig.

Der Stoff

„Antigone – oder die Empfindlichkeit des Gewissens. Antigone – oder die Gewissensfreiheit. Und je näher Gut und Böse in einer Gesellschaft beieinander liegen, desto schärfer muß das Antigonegewissen sein. Nirgends ist Atigone so fällig, wie da, wo Gut und Böse ununterscheidbar geworden, ja vielleicht sogar gleichwertig beziehungsweise vernünftig geworden sind. Da muß Antigone ja, obwohl sie mädchenhaft lieb beginnt, fast wahnsinnig werden vor Ohnmacht und Nichtanderskönnen. Das läßt sich fast in eine Formel fassen: Je vernünftiger Kreon erscheint, um so unvernünftiger muß Antigone wirken“

Die Gruppe


Die Gründung einer generationenübergreifenden Theatergruppe geht auf die Initiative von Frederic Toussaint, einem ehemaligen Teilnehmer der Tempus fugit Multiplikatorenausbildung, Anfang 2009 zurück. Weil der Alltag relativ selten Gelegenheiten für intensive Begegnungen zwischen alten und jungen Menschen bietet, wollte Frederic durch die Theaterarbeit eine solche Gelegenheit schaffen. Gesagt getan: Schon bald formierte sich eine Gruppe aus Schülern und Senioren, die mit viel Neugierde und Freude eine kleine Szenen-Collage erarbeitete und anschließend aufführte. Die schönen Probeerlebnisse und das positive Feedback der Teilnehmenden gaben den Anstoß, die Gruppe fortzusetzen. Im Juni des vergangenen Jahres feierte die Gruppe mit der Eigenproduktion „ … fiel einfach um“ unter der Regie von Eva Gruner die Premiere ihres ersten abendfüllenden Stücks. Seit Oktober 2010 proben aktuell die dreizehn Ensemblemitglieder wöchentlich unter der Leitung von Ilona Zarypow an Cocteaus Bearbeitung des antiken Dramas von Sophokles.

Wir danken ganz herzlich

der Stadt Lörrach und dem Fachbereich Kultur und Medien, dem Kulturamt Weil am Rhein und dem Kulturamt Rheinfelden für ihre Unterstützung sowie dem Hans-Thoma-Gymnasium. Besonderer Dank geht auch an den Fritz-Berger Fonds, an das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport für die Förderung über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. und an die Bühnenvertriebs-GmbH Gustav Kiepenheuer sowie an alle Sponsoren und Paten.

Daten

Ein circensisches Spiel in der Bühnenfassung von Jean Cocteau

Gruppe

Freies Theater Tempus fugit Generationenübergreifende Gruppe

Credits

Es spielen

Daniela Hasche

Vivien Prahl

Linde Adelmann

Eva Hintermaier

Anne Dahl

Karin Drändle

Werner Adams

Fabian Müller

Winfried Kirst

Marius Klingenstein

Renate Hess

Brigitte Kösler

Gisela Colberg

Produktionsteam

Regie/Dramaturgie

Ilona Zarypow

Regieassistenz

Gisela Halmazna

Elias Füchsle

Bühne und Kostüm

Isa Rothenfels

Lichtdesign, Lichttechnik

André Kulawik

Foto & Video

Thomas Quartier

Plakatgestaltung

Larissa Kraus

Etienne Blatz

Programmheft

Maren Schrader

Produktionsleitung

Maren Schrader

Info

zum Stück:

„Du drehst dein eigenes Ding! Du weißt, was die Leute da draußen wollen. Du zeigst ihnen die neuesten Trends, die Stars, wie sie wirklich sind, du mischst die Szene auf und hältst die Kamera drauf. Genau dich brauchen wir!
Durchblick, Power, Präsenz und Personality, um „Creeps“ die neue Trendfaschion-musicshow zu moderieren. Wie das geht?
Einfach Demoband schicken , warten bis wir anrufen und los geht’s.
Wo immer du gerade rumhängst: Wir holen dich da raus!
And don’t forget: The world is waiting for you!”

Lilly, Maren und Petra haben ihre Videos eingesandt und wurden eingeladen. Zu einem Livecasting. Sie sind unvorbereitet, sie sind schutzlos und so unterschiedlich ihre Gründe sind: Sie wollen diesen Job. Konkurrenz, Stress und gegenseitige Beleidigungen legen schnell ihre Nerven blank. Was sie jedoch nicht wissen: Hinter den glitzernden Kulissen der Medienwelt braut sich etwas zusammen, dem sie nur gemeinsam begegnen können.
Vier Waldorfschülerinnen der 10. Klasse haben sich seit Dezember mit der Frage auseinandergesetzt, was passiert, wenn sich Mädchen in ihrem Alter unter diesem enormen Konkurrenzdruck begegnen und wie weit jede von ihnen geht, um ihren Traum zu erreichen.

Lutz Hübner schrieb Creeps als Auftragswerk für das Hamburger Schauspielhaus, wo es 2000 uraufgeführt wurde, also in der Anfangszeit der TV-Casting- und Realityshows. Mittlerweile ist nicht mehr nur das Privatfernsehen damit überwuchert, der Grat zwischen Inszenierung und Realität wird immer feiner und undurchschaubarer. In Facebook und Youtube vermarktet heute jeder selbst sein Leben. Wichtig war dem Autor, keine Medienschelte, sondern eher die Traumfabrik, die Wirklichkeiten als Kunstprodukt neu erschafft, darzustellen. Oberflächlich betrachtet sind die Kandidaten vielleicht überzogene Karikaturen, aber sie haben alle ihre ernstzunehmenden Probleme und Wünsche, die sich im Laufe des Stücks immer mehr heraus kristallisieren. Das Stück spielt original völlig in einem TV-Studio, die Moderation ist nur als männliche Off-Stimme zugeschaltet. Wir haben daraus ein Live-Casting mit Moderatorin gemacht.

zur Gruppe:

Die Gruppe der Theater-AG der Freien Waldorfschule Lörrach wurde 2010 neu gegründet. Zwei der Spielerinnen hatten bisher in der Youngster-Gruppe bei Tempus fugit gespielt, eine spielt weiterhin im Jungen Theater Nellie Nashorn. Im Oktober haben wir uns das erste Mal getroffen. Wir haben zuerst sehr frei zum Thema Gefühle improvisiert, uns ausprobiert und kennengelernt. Ende 2010 haben wir uns dann gemeinsam für die Inszenierung einer Stückvorlage und für „Creeps“ entschieden. Dabei ging es uns weniger um die Thematik der Mediengesellschaft als um eine intensive Rollenarbeit. Die vertiefte Kennenlernzeit und die in diesem Jahr noch kleine Gruppe gab den Darstellern Raum, sich sehr intim und persönlich mit ihren Rollen auseinander zu setzen und sie nicht als Typen, sondern als Persönlichkeiten mit Abgründen und Verletzlichkeiten zu verstehen und verkörpern zu können. Dabei ist der Grat zwischen Identifikation und Spiel das, was das Schauspiel interessant macht.

Die Gruppe möchte unbedingt weiterspielen und ist im Schuljahr 2011/12 offen für ein neue Gesichter!

Daten

von Lutz Hübner

Gruppe

Theater AG der Freien Waldorfschule Lörrach in Kooperation mit dem Freien Theater Tempus fugit

Credits

Es spielen:

Julia Auf Der Maur

Leila Paul

Jildou Elgersma

Lena Zarifoglu

Produktionsteam

Regie/Dramaturgie

Laura Jacob

Regieassistenz

Eva Hintermaier

Vivien Prahl

Kostüm

Elke Weth

Scala Kostümverleih

Lichtdesign/ Lichttechnik

André Kulawik

Musik

Patrick Maßen

Videos

Patrick Maßen

Vivien Prahl

Plakatgestaltung

Claudia Geiger

André Kulawik

Programmheft

Maren Schrader

Programminhalt

Petra Jeroma

Laura Jacob

Produktionsleitung

Petra Jeroma

Fotos

Thomas Quartier

Info

Zum Stück

Nach einer viel zu kurzen Nacht klingelt um 8:00 Uhr Ihr Wecker, Sie bringen ihn für kurze Zeit zum Schweigen und drehen sich noch einmal um. Nach fünf Minuten reißt sie der Wecker erneut aus Ihren Träumen. Sie stehen auf und gehen erst einmal ins Bad. Aus dem Spiegel schaut Ihnen eine müde Person mit Augenringen entgegen. Nach einer kurzen Dusche fühlen Sie sich schon etwas besser, Sie ziehen sich an und schlurfen in die Küche, um einen Kaffee zu machen. Es ist bereits 8:30, in einer viertel Stunde müssen sie los.

Der Kaffee ist fertig, während Sie die noch viel zu heiße Brühe trinken, blättern sie die Zeitung durch, um festzustellen, das sich mal wieder nichts geändert hat.

Dann ist es plötzlich schon 8:45, Sie stellen Ihre Tasse in das Spülbecken und gehen los. Die Straßenkaffees stellen gerade Ihre Stühle raus und der Kiosk seine Postkarten.

Jetzt biegen Sie wie jeden Morgen in die Straße ein in der sich das Restaurant „El Mundo“ befindet, der Lastwagen des Gemüsehändlers versperrt die halbe Straße. Sie gehen um das Gebäude herum zum Personaleingang. Sie atmen noch einmal die frische Morgenluft ein und betreten dann die Küche…

Inhalt

Das Stück erzählt einen Tag in der Großküche des Restaurants El Mundo. Der Tag beginnt gemächlich und ruhig. Aber schon am Mittag entwickelt sich der alltägliche Stress, der sich bis zum Abend in ein regelrechtes Chaos steigert. Je später es wird, desto mehr gleicht die Küche einem Irrenhaus. Sie muss funktionieren wie eine Maschine und jeder einzelne Mitarbeiter ist ein Teil von ihr, wie ein Rädchen im Getriebe. Sobald eines davon nicht richtig funktioniert, gerät die Maschinerie durcheinander und der gesamte Rhythmus der Küche kommt ins Schwanken.

Viel Menschlichkeit geht während der Arbeit unter und kommt erst in der Pause wieder hervor. Hier bleibt Raum, um über die persönlichen Träume und Wünsche zu reden. Aber auch während der Arbeit selber kommen verschiedene Charakterzüge und Persönlichkeitsaspekte der Mitarbeiter zum Vorschein. Das Stück schafft ein symbolisches Abbild unserer Gesellschaft in Form einer Großküche. Es spiegelt die Welt als Küche mit ihren kleinen Streitereien, ihren Alltagssorgen und ihrem Humor.

Probenarbeit

Unsere Probenarbeit begann erst vereinzelt an einigen Nachmittagen in unserem Schulalltag. Ab Januar trafen wir uns einige Male mit dem Team von Tempus Fugit. Die Proben dienten in erster Linie dem gegenseitigen Kennenlernen und der Stückfindung.

Verschiedene Spiele und Übungen halfen uns, in die Theaterarbeit einzusteigen. Ende Mai trafen wir uns ein letztes Mal und stimmten über das Thema unseres Stückes ab.

Neben der Arbeit an konkreten Szenen tasteten wir uns langsam an die eigenen Rollen heran. Da unser Theaterstück nicht doppelt besetzt ist, bekam jeder seine eigene Rolle, die er individuell formen konnte.

Die intensiv Probenarbeit begann vier Wochen vor der Aufführung. Als wir mit diesen Proben begonnen hatten, wurde uns schnell klar, wie wichtig die Anwesenheit und Präsenz von allen ist, denn fast alle sind das ganze Theaterstück auf der Bühne. Wir erarbeiteten uns am Anfang alle Szenen einzeln und setzten sie dann am zusammen. Zwischendurch hatten wir Einzelproben, um unsere individuellen Rollen zu festigen.

Neben der Probenarbeit, hatten wir einige Organisationstage, um uns um Werbung, Sponsoren, Kostüme; Bühnenbild und Technik zu kümmern.

Daten

Eigenproduktion

Gruppe

12. Klasse der Freien Waldorfschule Schopfheim

Credits

Die Köche

Jonathan Theismann

Henrike Hardt

Noyan Erdem

Marvin Leu

Michael Himmelstoß

Paul Klapprott

Jeremias Dinkel

Benedikt Arnold

Lea Vogel-Buira

Johannes Sänger

Ilmari Thömmes-Jeltsch

Aglaia Espinoza-Garcia

Johannes Kuhle

Sebastian Grüßinger

Lena Uphaus

David Schaubhut

Johanna Probst

Nils Hertzner

Die Kellner

Christian Jacobi

Christina Meuter

Gioia Schreiber

Miriam Wegner

Jessica Poppe

Anton Böttger

Paulina Loreth

Lioba Wunsch

Fabienne Heck

Miriam Bergmann

Rahel Vogt

Moritz Büttelmann

und

Anna Wehkamp

Kasimir Weihrauch

Simon Rollbühler

Lucia Liehr

Lukas Krieger

Regie

Tim Krause

Maren Schrader

Elias Füchsle

Eva Hintermeier

Technik und Licht

Michael Himmelstoß

Johannes Kuhle

Lukas Krieger

Simon Rollbühler

Fotos

Thomas Quartier

Info

zum Stück:

„Bevor es in die Sommerpause geht, möchten wir uns mit einer Abschlussperformance von Ihnen verabschieden. Mehrere Regisseure arbeiten mit unseren Theatergruppen gleichzeitig zu dem Thema „Zwischen-Welten“ und beleuchten es aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit jeweils eigenen ästhetischen Schwerpunkten. Die Ergebnisse der voneinander unabhängigen Arbeitsprozesse werden am Ende zu einem Gesamtwerk zusammengeführt und schließlich bei lauen Sommerabenden im SAK unter freiem Himmel gezeigt.“

Wir danken ganz herzlich